PMDECS - TenForTheTens - VR - Gruppe 16 - Diskussion

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Beitragvon lenbert » Freitag 20. Februar 2026, 18:13

Austausch zur Vorrundengruppe 16 soll hier stattfinden.
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Re: PMDECS - TenForTheTens - VR - Gruppe 16 - Diskussion

Beitragvon Eike » Samstag 21. Februar 2026, 06:02

1.
DARKHER - Foregone (2014); Link

Lieblicher, verträumter Doom-Pop mit gewissen Shoegaze-Anwandlungen. Da halte ich natürlich gar nichts gegen. Ich vermute ja, dass hier der Thomas Becker die Hände im, nun ja, eben im Spiel hat. Das Album habe ich sogar. Leider zu selten gehört. Ist eher was für den Sommer auf dem Balkon. Lauer Abend, seichte Musik. Schön, obschon unspektakulär. Das darf auch mal sein.


2.
W.E.T. - Watch The Fire (2018); Link

Ziemlich klassischer Rock im Stil der 1980er. Frank Jaeger, hast du das nominiert? Mir gefällt es jedenfalls. Alle Elemente haben diese klare, glatte, schöne Schlichtheit..Die Magie entsteht dadurch, wie fein hier diese Elemente zusammenkommen und ineinandergreifen. Wie ein Schweizer Uhrwerk nämlich.


3.
VHÖL - The Wall (2013); Link

Das Artwork erinnert stark an VOIVOD, allerdings etwas mehr psyched out, spaced out, stoned...
Die Musik tut in etwa das Gleiche, jedenfalls in der ersten Hälfte. Man kann sich vorstellen, dass hier vom Punk kommend in der elterlichen Garage versucht wurde irgendwie gen avantgardistischer Thrash zu marschieren, aber irgendwann diese Probegarage aus Sorge um elterliche Dinge darin geräumt werden musste. Man kann sich auch vorstellen, dass danach in irgendnem Wald eine halb verrottete Holzhütte angemietet wurde, und man irgendwann doped up und durch Hütte und Evil Dead schauen (de-)inspiriert vom Thrash-Virtuosen-in-spe-Pfad etwas abkam und kurzerhand noch etwas Blackmetal in die ko(s)misch verstrahlte Ursuppe schmiss, weil man dann weniger proben und dafür mehr kiffen konnte. Trotz verrauschtem Mäandern und voivodscher Garstigkeit und harsch fröstelnder Dunkelheit und kosmisch weitläufiger Lebensfeindlichkeit ganz weit da draußen und so - so RICHTIG atmosphärisch wild, abgefahren unwiederkehrlich draußen, dem absoluten Nullpunkt zustrebend kalt und kosmisch gleichgültig das ohnehin zum Scheitern verurteilte Leben aussitzend, irgendwann dann aber doch extrem verstrahlt paranoid werdend und dabei aber grenzgenial wie ORANSSI PAZUZU klingt das allerdings doch wieder nicht. Man kann sich eben NICHT vorstellen, dass VHÖL zwischen auf Horrorfilmen kiffen und musikalische Filme fahren auch noch das Bongwasser LSD-gesättigt und sodann auf ex getrunken hat. Ohne Drogen verherrlichen zu wollen: Das ist leider doch die letzte Meile an Wahnsinn, die mir bei solch einem langen Stück hier fehlt.


4.
SANITARIUS - Shell Shock (2013); Link

So, liebe Kinder, kann euer Thrash Metal irgendwann klingen, wenn ihr keine Drogen nehmt, auch zwischen den Bandproben an euren Instrumenten übt, mindestens einer von euch auch Noten lesen kann und das Notenbuch mit den METALLICA-Stücken besitzt. Dann klingt ihr zwar nicht so interessant wie VHÖL, aber dafür wird eure Musik auch nicht nur so ein Haufen schräger Zausel hören, sondern auch ordentliche Mitglieder der Gesellschaft. Außerdem erhöht sich die Chance signifikant, dass ihr auch mit Vierzig noch Zähne im Maul habt, euren Namen schreiben könnt ohne dass euch der Kuli aus der Hand fällt, ihr nicht unter der Autobahnbrücke pennen müsst und auch Weihnachten nicht jedes zweite Jahr irgendwo einsam fixiert auf Haloperidol verbringt.


5.
JOE BONAMASSA - Self Inflicted Wounds (2018); Link

Sehr cleaner Bluesrock. Kann man machen. Wenn man kann. Er kann es.


6.
AUDREY HORNE - Redemption Blues (2013); Link

Schon ganz gut gemacht, aber irgendwie berührt es mich kaum.


7.
CRUACHAN - The Sea Queen Of Connaught (2014); Link

Fände ich gern besser, kommt für mich aber nicht so richtig zusammen.


8.
ATLANTEAN KODEX - The Atlantean Kodex (2010); Link

Klingt arg trocken und etwas verkniffen, kann ich mir aber anhören.


9.
PAIN OF SALVATION - To The Shoreline (2011); Link

Prog für Medienwissenschaftsdoktoranden, Museumsleiterinnen, CEOs. Sicher kompetent. Leider langweilig.
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
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Re: PMDECS - TenForTheTens - VR - Gruppe 16 - Diskussion

Beitragvon Dead_Guy » Sonntag 22. Februar 2026, 15:32

01. DARKHER - Foregone
Doomig, flimmern und atmosphärisch, erinnert mich dezent an Chelsea Wolfe und gefällt mir dementsprechend sehr gut.
02. VHÖL - The Wall
Black Metal, Crist und voivodkse Proggigkeit ergeben eine ziemlich geile Mische, hab deswegen auch das Album im Regal stehen.
03. ATLANTEAN KODEX - The Atlantean Kodex
Den early Kram nicht so häufig gehört wie The White Goddess, aber Atlantean Kodex sind für mich nicht ohne Grund sowohl die beste Epic Metal Band als auch die beste traditionelle Metal Band die Deutschland hervorgebracht hat und diese Bandhymne betsätigt warum.
04. CRUACHAN - The Sea Queen Of Connaught
Eine der wenigen Folk Metal Bands die ich ernst nehmen kann, die Eingängigkeit ist zwar immer an der Grenze zu Unangenehm aber für mich nicht drüber.
05. AUDREY HORNE - Redemption Blues
Mochte ich seinerzeit echt gerne und dieser Spagat aus alternativen und classik Rock Klängen ist schon super, vor allem die Gitarrenarbeit, aber irgendwie fehlt mir aus heutiger Sich etwas Tiefe.
06. SANITARIUS - Shell Shock
Netter Heavy Metal, kann ich hören aber kaufen würde ich es nicht.
07. JOE BONAMASSA - Self Inflicted Wounds
Was an den Instrumenten gemacht wird hat schon Stil und wenn der Song im Radio liefe würde ich nicht den Sender wechseln, zu mehr positivem reicht es bei mir nicht.
08. W.E.T. - Watch The Fire
Musik die ich nicht brauche Teil 1.
09. PAIN OF SALVATION - To The Shoreline
Musik die ich nicht brauche Teil 2.
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Re: PMDECS - TenForTheTens - VR - Gruppe 16 - Diskussion

Beitragvon Holger Andrae » Montag 23. Februar 2026, 14:18

ATLANTEAN KODEX : Musikalisch sehr gut, wobei ich andere Songs deutlich bevorzuge. Leider halt Bohei-Metal und daher nicht unvoreingenommen bewertbar für mich.

AUDREY HORNE : Die livehaftige Energie spritzt auch immer aus der Konserve. Von daher: Alle Daumen nach oben!

JOE BONNAMASSA : Ein Meister seines Faches. Da ich ja keinen reinen Blues mag, kommt mir dieses Pop-Ambiente hier sehr entgegen.

CRUACHAN : Nicht so überladen, wie manch' anderes Hörbeispiel. Von daher natürlich fein.

DARKHER : Schön düster. Leider wenig Hooks.

PAIN OF SALVATION : Von einer Scheibe, die hier seltener läuft. Zielsicher das Highlight ausgewählt. Topp!


SANITARIUS : Huch! Was ist das denn? Ziemlich geiler, thrashiger Heavy Metal. Notiert!

VHÖL : Optisch natürlich voivodig. Gleich der erste Sympathie-Punkt. Musikalisch aber mehr VEKTOR meets BULLDOZER. Lovely!

W.E.T.: Erstklassiger gesungener AOR, dem es etwas an Schmackes magnelt.
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Re: PMDECS - TenForTheTens - VR - Gruppe 16 - Diskussion

Beitragvon Dead_Guy » Montag 23. Februar 2026, 14:29

Spannend wie Darkher entweder ganz oben oder ganz unten gelistet werden ^^
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Re: PMDECS - TenForTheTens - VR - Gruppe 16 - Diskussion

Beitragvon Feamorn » Montag 2. März 2026, 10:35

... und ich Dummerchen habe am Ende Cruachan den Vorzug vor Vader gegeben bei der Nominierung, weil ich dachte, die hätte deutlich bessere Chancen...🤪
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Re: PMDECS - TenForTheTens - VR - Gruppe 16 - Diskussion

Beitragvon Peter Kubaschk » Sonntag 8. März 2026, 12:20

Atlantean Kodex
6,5/10 - Hmm, jo, das ist schon nett episch und so, aber dann doch zu viel Hirschknopf-Metal.

Audrey Horne
9,5/10 - hier hatte ich mit 'This Ends Here' gerechnet, aber die Nummer ist natürlich auch fantastisch. Super Band, immer und überall. Cooles Video auch.

Cruachan
7,5/10 - Das war auf dem Album, wo sie mit diesem Debauchery-Heini Ärger bekommen haben, oder? Das ist schon cooler folkiger Metal viel grüne-Insel-Flair. Den Gesang finde ich etwas egal, was Punktabzug gibt, aber sonst schon ziemlich cool.

Darkher
6/10 - Sehr atmosphärisch, durchaus nette Stimme, aber über die Dauer ist das dann zu wenig für große Begeisterung, weil ich den Song sonst einfach etwas sehr repetitiv und spannungsarm finde. Die leichte Steigerung in der Mitte macht halt keinen Spannungsbogen.

Joe Bonamassa
8,5/10 - Sehr schöner Song. Wäre die Diskographie nicht so ein Wahnsinn, würde ich da vielleicht mal einsteigen.

Pain of Salvation
7/10 - Eines der schwierigen Alben der Band für mich. Habe ich auch seit Ewigkeiten nicht mehr gehört. Gut gesungen, aber im Vergleich mit den Großtaten der Band eher unauffällig. Nett, aber nur nett.

Sanitarius
8/10 - Thrash Attack! Klingt ein bisschen nach Demo, aber davon ab ist das ziemlich cool. Der Gesang ist schon sehr Osegueada, aber das ist ein Kompliment. Coole Nummer.

Vhöl
5,5/10 - Hmmm, ist das ein Instrumental? Oh, leider nicht. Die erste Hälfte finde ich eigentlich ganz geil, aber was soll das ab der Mitte des Songs? Diese Vocals nerven leider total. Next.

W.E.T.
8,5/10 - Oh, ein Song von dem Album, das ich am wenigsten höre. Muss ich mal wieder ändern, bin eh gerade im Frühlings-Melodic-Rock-Modus. Mit JSS am Mikro kann eh wenig schief gehen und das ist hier natürlich auch der Fall. Toller Song, genau passend zu den ersten Frühlingstagen. Morgen mal einen W.E.T.-Tag machen.
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Re: PMDECS - TenForTheTens - VR - Gruppe 16 - Diskussion

Beitragvon Feamorn » Samstag 14. März 2026, 17:05

Sehr viel bessere Gruppe. Nur Herr Bonamassa und vor allem WET sind nichts für mich. Für Audrey Horne tut es mir etwas leider, dass die so tief landeten, aber da war die Gruppe sonst zu stark besetzt.

01. CRUACHAN - The Sea Queen Of Connaught (2014)
Für mich ist das hier der Höhepunkt der ganz vorzüglichen "Blood for the Blood God". Auch so eine Band, die ich über ihre gesamte Schaffensperiode sehr mag, und die mit ihrem jüngsten Album vor wenigen Jahren sogar ihr, für mich, bestes Werk, rausgebracht haben, aber das ist in den Zwanzigern. Der Song hier musste stark mit einem von Vader im selben Jahr ringen, nämlich Hexenkessel. Ich dachte Cruachan haben hier größere Chancen, vielleicht war das doch eine Fehleinschätzung... :D

02. VHÖL - The Wall (2013)
50% Hammers of Misfortune, vor allem vermutlich ein Großteil deren kreativen Kerns. Bei VHÖL bedienen John Cobbett (Gitarre) und Sigrid Sheie (bei HoM Keyboard hier Bass) sämtliche Saiteninstrumente. Ich finde das hört man. Vor allem hört man aber, dass das hier dann einige Jahre später auf die Overtaker von HoM abgefärbt haben muss. Ich habe natürlich beide VHÖL Alben im Regal, aber beide auch viel zu wenig gehört, denn ja, anstrengend ist das hier. Ich habe dunkel in Erinnerung, dass ich das zweite Album, "Deeper Than Sky", etwas besser verdaulich fand als das hier, und insgesamt HoM-iger (sofern ich mich nicht täusche). Aber das hier: wunderbares Chaos! :)

03. DARKHER - Foregone (2014)
Das Album habe ich vor vier Jahren beim One Hit Wonder Spiel kennen gelernt und sogar gekauft. Ich bin seitdem leider kaum zum Anhören gekommen... :-/ Das ist schon Musik für spezielle Stimmungen bei mir, aber gefällt mir weiterhin ausgesprochen gut!

04. SANITARIUS - Shell Shock (2013) Ich weiß nicht warum, ich hatte nur auf den Bandnamen geschaut und irgendwas anderes erwarte... :D Aber zum Songtitel passt der Sound! Geht gut rein! Wechselt sich dann auch gut ab, was mit der Songlänge auch dringend geboten ist. Doch, kann man gut machen. Noch kein Begeisterungssturm, aber meine Aufmerksamkeit haben sie!

05. ATLANTEAN KODEX - The Atlantean Kodex (2010)
Ich glaube, um die bin ich schon ein paar Mal herum geschlichen, mehr wurde es nie. Wird es auch jetzt erstmal wieder nicht, fürchte ich, aber das ist schon echt sehr, sehr nett! Bin gespannt, ob der Kaufreflex irgendwann doch noch kommen wird...

06. PAIN OF SALVATION - To The Shoreline (2011)
In Bisschen fremdel ich hier weiterhin, aber es ging schon bedeutend besser rein als in der Vergangenheit teils. Denke das ist ein potentieller Wachstumskandidat. Hat was!

07. AUDREY HORNE - Redemption Blues (2013)
Das geht mir tatsächlich ein Bisschen besser rein als zuletzt! Noch immer keine tiefe Begeisterung, aber das ist schon nett!

08. JOE BONAMASSA - Self Inflicted Wounds (2018)
Ok, der Name begegnet einem in Musikgeschäften alle Nase lang. Ich muss zugeben, ich glaube nicht, dass ich bislang irgendwas (bewusst) gehört hatte... Wie Eike schrieb, super kompetenter Blues Rock. Jetzt ist das Problem, dass mich in dem Bereich immer nur Tito & Tarantula so richtig begeistern konnten. Ich fürchte, dabei bleibt es. Aber schon gute Musik, es holt mich nur einfach nicht so richtig ab! (Wird mir dadurch auch leider etwas länglich, was mir schon etwas leid tut...)

09. W.E.T. - Watch The Fire (2018)
Ugh... Sorry. Ich bin weiter kein Rocker. Das Riffing zu Beginn war noch verheißungsvoll, aber alles danacht stößt mich fast schon ab. Das so absolut gar nicht meins. Nein.
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Re: PMDECS - TenForTheTens - VR - Gruppe 16 - Diskussion

Beitragvon lenbert » Donnerstag 19. März 2026, 20:40

Diese Gruppe ist meiner Meinung nach eine starke. Nur an der Wand von VHÖL bin ich ziemlich abgeprallt, ansonsten war es ein harter Kampf um die Platzierungen.

ATLANTEAN KODEX - The Atlantean Kodex: Wenn ich die Band höre, habe ich das Gefühl, dass sie mit angezogener Handbremse fährt. Für mich kommt hier zu wenig Fahrt auf und es gibt wenige Momente, die ich als episch beschreiben würde, obwohl mir viele Teile gefallen. Der dumpfe Sound trägt dazu bei, dass es bei mir nur für das Mittelfeld der Gruppe reicht.

AUDREY HORNE - REDEMPTION Blues: Coole Nummer, die vorwärts galoppiert.

CRUACHAN - The Sea Queen Of Connaught: Wieder gefallen mir viele Teile, insgesamt kommt der Song für mich aber nicht ganz passend zusammen. Ein wilder musikalischer Ritt von der grünen Insel, der verschiedenste Genres streift, zwischendurch gibt es auch einen Seemannschor zu hören.

DARKHER - Foregone: Die düstere Atmosphäre gefällt mir, die Stimme der Dame auch, das pochende Schlagzeug ist cool. Es gelingt mir dennoch nicht, über die ganze Länge des Songs wirklich dabei zu bleiben.

JOE BONAMASSA - Self Inflicted Wounds: Sehr schöne Nummer mit dem Schuss Melancholie und einem gelungenen Aufbau, finde ich.

PAIN OF SALVATION - To The Shoreline: Ein bittersüßer Song, der in meinen Ohren etwas arm an Höhepunkten ist.

SANITARIUS - Shell Shock: Gelungener Thrash-Beitrag, ich würde vermuten aus den USA. Eventuell ist der Song einen Tick zu lang geraten.

VHÖL - The Wall: Daran bin ich, wie bereits geschrieben, abgeprallt. Für mich ist das über weite Strecken mehr Geräuschkulisse als Song.

W.E.T - Watch The Fire: Klassischer Stoff, der auch im Radio und gleichberechtigt neben großen AOR-Nummern laufen könnte. Toll gesungen.
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Re: PMDECS - TenForTheTens - VR - Gruppe 16 - Diskussion

Beitragvon Chavo89 » Samstag 21. März 2026, 22:17

Die AKX ist von 2010? Dann denke ich ja seit 16 Jahren, dass ich mir die bestimmt irgendwann mal kaufe, aber es nicht eilig ist. So richtig packend fand ich bisher keinen Song der Band, obwohl voll in meinem Beuteschema. Auch das Lied hier ist irgendwie dünn. Also vom Sound her sowieso. Aber auch diesen Normalo-Gesang finde ich wenig mitreißend und dem Song an sich fehlt es für mein Empfinden an Tiefe. Ich habe eher das Gefühl, dass die Band hier zwischendurch einfach mal langsamer spielt und sich davon irgendeinen Effekt erhofft. Aber so einfach ist es dann doch nicht. Und der große Chorus ist mir auch zu viel Tralala für den hohen Anspruch.

AUDREY HORNE finde ich supi. Die letzten beiden Alben habe ich verpasst. Ich bin seltener in der Stimmung für diese leichtfüßige Musik. Das war 2013 vielleicht noch anders, da lief dieses Album nämlich auf und ab. Der 'Redemption Blues' ist auch großartig, gute Wahl!

Es folgt ein Song von dem einzigen CRUACHAN-Album, das ich besitze. Es wird wohl die einzige CD der Iren bleiben, so richtig toll finde ich das nämlich leider nicht. Ich mag es ja folkig, hier fehlt mir aber ein wenig der Eigensinn, die Besonderheit, der Spielwitz. Das verbleibt ja eher im Standard. Vielleicht ist mir der Sänger auch zu böse. Ein schöner Song ist's aber trotzdem.

Bei DARKHER wusste ich bisher nur, dass das Blautier-Stoff ist. Erwartet habe ich hinter dem Namen eher so Symphonic-Krams, aber das geht ja in eine ganz andere Richtung. Mich lullt das nach einem langen Samstag sehr effektiv ein. Sehr schön. Könnte aber zum Beispiel an einem Dienstag Vormittag eine ganz andere Wirkung auf mich haben. Glück gehabt.

Da ich hier bei powermetal.de ja die Promo-Verteilung mache, mag ich den Namen JOE BONAMASSA gar nicht mehr lesen. Ein sehr geschäftiger Mensch, der wohl jeden seiner Töne veröffentlichen muss. Hören tue ich den Herren jetzt zum ersten Mal bewusst. Eine hübsche Ballade, die mich allerdings nur dann erreicht, wenn die Gitarre den Gesangspart übernimmt.

PAIN OF SALVATION finde ich eigentlich meistens super, leider vergesse ich immer, mir da mal mehr zu besorgen. Cooler pointierter Pop-Progger hier, gefällt mir in seiner Brüderhaftigkeit sehr.

SANITARIUS geht in Ordnung. Der Sänger ist super, der Schlagzeugsound ist schlimm. Ui, aber Dranbleiben lohnt sich, das Gegniedel ist sehr erfrischend.

Über VHÖL bin ich schon mal gestolpert, weil wegen HAMMERS OF MISFORTUNE. Aber danach bin ich wieder aufgestanden und unbeirrt weitergelaufen. Funktioniert die Metapher? Was mich damals jedenfalls nicht in seinen Bann zog, tut es heute schon ein wenig. So richtig begeistern tut mich das zwar nicht, aber vielleicht bedarf es dazu auch mehr als sechseinhalb Minuten. Ich notier mir das mal. Spannend.

W.E.T. macht Musik für Menschen, die nicht ich sind. Finde das komplett langweilig.
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