Die Band hat vier Alben veröffentlicht:

2002 - Timeloss
----> hier gab es noch längere, jazzige Passagen und komplexere Songbauten als später. Deswegen ist das Debut knapp mein Liebling. Hier ein Beispiel, wo Petronella schwedisch singt
Tea

2004 - Kallocain
----> man wurde eingängiger, stelle Petronella weiter nach vorne und spielte alles auch etwas poppiger. Allerdings ohne Verlust der Würde.
Happiness

2006 - Silence of another kind
-----> PAATOS wollten die leicht kauzige Verschrobenheit des Debuts zurück und dennoch die elegische Eingängigkeit beibehalten. Der Spagat gelingt zwar nicht immer, aber toll ist die Scheibe dennoch. Braucht nur mehr Spins als 'Kallocain'. Die Zerissenheit kommt in dem Song ganz gut rüber:
Shame

2011 - Breathing
------> warum es fünf Jahre Pause gab, weiß ich nicht, und die Scheibe ist bei mir auch erst lange liegen geblieben. Böser Fehler, heute würde ich sie unter den Top 10 des Jahrespolls platzieren. Verspieltheit und Psychedelia sind immer noch da, aber noch unterschwelliger als früher. PAATOS konzentrieren sich auf starkes Songwriting, polierte und geschliffene Songs, die einfach nur glänzen, funkeln und vor Pracht strotzen. Wie auf der neuen ANATHEMA, nur ein Jahr vorher. Ein New Artrock-Geheim-Tip!
Shells

