Weekly Playlist

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Weekly Playlist

Beitragvon Jesus » Samstag 20. Oktober 2012, 18:07

Man hat ja zu viel Zeit dank Krankenscheinen für den ganzen Rest des Jahres...

In teils willkürlicher, teils chronologischer Reihenfolge:

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BLOOD RED SHOES "In Time to Voices"
→ Rock 'n' Roll mit fettem Drive und süßem Schnuckel an großem phallischem Saiteninstrument. Wenn sie jetzt noch Asiatin wäre, wären alle meine perversen Fetische auf einmal bedient. Die Musik ist poppig, wo sie poppen soll und knarzend, wo sie zu knarzen hat. Quasi THE WHITE STRIPES mit dicken haarigen Eiern. Und Eierstöcken. Moment, können Eierstöcke haarig sein? Ich habe damals in Sexualkunde nicht so genau aufgepasst, weil ich der Meinung war, das Internet hätte mir bereits alles Wissenswerte zu dem Thema beigebracht... :hmmm:
Heutzutage wissen die Zwölfjährigen wahrscheinlich mehr über Cunnilingus als über Menstruation. Hey, das Wörterbuch vom Firefox kennt das Wort Cunnilingus. Cool. Verdammt, jetzt bin ich wegen Laura-Mary Carter völlig vom Thema abgekommen. Worum ging's hier noch gleich? Ach ja, blutrote Schuhe. Tolle Mucke. Leider kam ich noch nicht dazu, die "Fire Like This" zu hören. Kommt noch.

Anhören: Lost Kids


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ALL PIGS MUST DIE "God Is War"
→ Derbe schleifender Crustcore mit heftig angeschwärztem Sludge-Metal-Einschlag. Eine Kreuzung aus AMEBIX und GRIEF (oder DISCHARGE und COFFINWORM; oder DISRUPT und NOOTHGRUSH; oder DISATTACK und LORD MANTIS etc. pp.). Und demnach absolut geiler Scheiß. Montiert dem Hörer wunderbar die Birne ab.

Anhören: Sacrosanct


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THOSE POOR BASTARDS "Behold the Abyss"
→ Es fehlt so ein Übertrack wie 'Ill at Ease' oder ein Wahnsinnsopener wie 'Glory Amen'. Generell wurde der Post-Punk-Anteil der "Gospel Haunted" etwas zurückgeschraubt zugunsten von mehr gotischem Country irgendwo zwischen CHRISTIAN DEATH und 16 HORSEPOWER und theatralischen Stücken im Stil von Brecht/Weill. Schaurig, gotisch, staubig, schräg, gespenstisch, grotesk, albern. Könnt ihr gottlosen Sünder schon des Leibhaftigen Aura aus Pech und Schwefel riechen?!

Anhören: My Beautiful Knife


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SUN OF NOTHING "The Guilt of Feeling Alive"
→ Schön atmosphärischer Sludge für Fans von CULT OF ISIS, aber ich vermisse die garstige Giftigkeit des mit Drone und Black Metal angereicherten Vorgängers. Der war halt noch einen ganzen Zacken schärfer und nicht so furchtbar lieb und freundlich.

Anhören: Catharsis


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KHANATE "Clean Hands Go Foul"
→ Nachdem die Alben zwei und drei einfach nicht an das grandiose Debüt herankamen, wird hier wieder ordentlich garstig gedronet, ohne dabei die Struktur der Songs völlig aus den Augen zu verlieren. Mit Sicherheit die zweitbeste Scheibe der mittlerweile aufgelösten Band.

Anhören: Wings from Spine


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DRAGGED INTO SUNLIGHT "Hatred for Mankind"
→ Vorfreude aufs neue Album. Metalmetal, der heavy metalt. Ab mit dem Kopp und trinkt der Jungfrau Blut!

Anhören: Lashed to the Grinder and Stoned to Death


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STARKWEATHER "Crossbearer"
→ Vor CAVE IN, BOTCH, CONVERGE und bevor NEUROSIS sich neu erfanden, lärmten diese Jungens bereits mit ihrem undefinierbaren Core-Mischmasch herum. Mathcore? Check. Metalcore? Check. Crustcore? Check. Sludge? Check. Alternative Rock? Melodisch angedeutet inmitten der Riffwände. And it was glorious. Fließende, der Narrative erlegene Songs, die ihre Eingängigkeit aus der Komposition beziehen und nicht aus trällernden Poprefrains. Mittlerweile 20 Jahre auf dem Buckel und doch irgendwie modern.

Anhören: Murder in Technicolor


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NIGHTBRINGER "Death and the Black Work"
→ Nicht ganz so abstrakt wie "Apocalypse Sun" oder "Hierophany of the Open Grave", aber doch spürbar mit der gleichen Handschrift versehen und alles andere als geradlinig oder einfach gestrickt.

Anhören: Womb of Nyx


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MOTORPSYCHO & STÅLE STORLØKKEN "The Death Defying Unicorn"
→ Hört auf Sally!

Anhören: Into the Mystic


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ARCO "Restraint"
→ Zart gehauchter Slowcore für den Melancholiker in mir. Zu jeder Sekunde wunderschön.

Anhören: Perfect World


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ARCO "Yield"
→ More of the same, aber das stört mich nicht. Die Band trifft einfach meinen Nerv. Sally, Du darfst hier ruhig mal reinhören!

Anhören: Stars


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BURNING WITCH "Crippled Lucifer"
→ Viel zu früh von uns gegangen, diese Truppe. Schöne Mischung aus klassischen Doom-Grooves und extremeren Drone-Parts. Im Gegensatz zu späteren O'Malley-Projekten werden die traditionellen, schädelspaltenden Riffs nicht vernachlässigt und die Drones eher sparsam und effektiv eingesetzt. Dazu der großartige, eigenwillige Gesang und der scheppernd-rasselnde Bass und schon hat man 100%ige Schafmusik.

Anhören: Tower Place


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ELYSIAN BLAZE "Blood Geometry"
→ Hierin kann man sich herrlich verlieren und in den weiten Klangwelten umher wandern.

Anhören: Pyramid of the Cold Son


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SWANS "Soundtracks for the Blind"
→ Hätte die Band sich nicht nach dem Album für 13 Jahre aufgelöst und stattdessen diesen Weg weiterverfolgt, gälten sie wahrscheinlich als die erste moderne Crescendo-Rock-Band. Was vorher unter Post-Rock lief — wie LABRADFORD oder BARK PSYCHOSIS — folgte noch nicht dem für heutigen Post-Rock typischen Crescendo-Schema. Doch alles, was heutzutage GY!BE, EXPLOSIONS IN THE SKY, MONO und TIDES OF NEBULA machen, wurde hier bereits perfektioniert und dabei mit einer rauen Kantigkeit intoniert, die an EINSTÜRZENDE NEUBAUTEN, THROBBING GRISTLE und COIL erinnert. Da könnte sich eine Legion hornbrillenbewehrter Kunststudenten noch so anstrengen, die würden nie und nimmer so ein großartiges Album hinkriegen. Nicht einmal die schlagartigen Stilbrüche von Jarboe, die hier Ausflüge in Richtung Post-Punk (Yum-Yab Killers) und Electro (Volcano) unternimmt, sind dem Hörfluss abträglich.

Anhören: The Final Sacrifice


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SWANS "The Seer"
→ Das hier ist wesentlich spröder, homogener und trockener als die "Soundtracks", ein repetitives und zerstörerisches Mammutwerk, welches jeden Moment zu explodieren droht und den Hörer abwechselnd mit subtil fein gestrickten Momenten anlockt und danach mit grob verhackstückten Krautrock-Anleihen in Grund und Boden hämmert. Erinnert sich jemand noch an "White Light/White Heat" von THE VELVET UNDERGROUND und "IV" von FAUST?! So in etwa. Und nein, Sally, ich habe nicht meine SWANS-Retrospektive für den entsprechenden Thread komplett vergessen. Aber was Dich interessiert, findest Du sicherlich auch schnell und einfach hier: http://www.allmusic.com/artist/swans-mn0000034988

Lesenswerte Rezensionen von Leuten, die besser tippen können als ich:
http://pitchfork.com/reviews/albums/16964-the-seer/
http://sputnikmusic.com/review/51534/Swans-The-Seer/
http://www.musikexpress.de/reviews/albe ... -seer.html

Anhören: The Daughter Brings the Water


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A WHISPER IN THE NOISE "To Forget"
→ Mehr Slowcore für meine geschundene Seele, Balsam für die Ohren. Oder andersherum.

Anhören: Sad, Sad Song


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AVICHI "The Devil's Fractal"
→ Die amerikanische Antwort auf WATAIN. Orthodoxe Satanshuldigung mit ordentlicher Produktion, mitreißendem Sänger, sehr sparsam eingesetzten Blastbeats und klassisch-schwermetallischen Riffs.

Anhören: Under Satan's Sun


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EVOKEN "Atra Mors"
→ Ich schätze mal, ein EVOKEN-Album ist ein EVOKEN-Album. Ähnlich wie CROWBAR oder ESOTERIC feilt die Band nur ein bisschen an ihrem vollständig etabliertem Sound herum. Dass dabei kein neues "Antithesis of Light" herauskam, ist ein wenig schade — dafür ist das Album etwas zu plüschig geraten. Die Idee mit den beiden Interludi war gut, dadurch wird das Album in 3 leicht verdauliche Stücken zu je 2 Songs aufgeteilt. Ansonsten liefert die Band mit "Atra Mors" alles, was der geneigte Fan sich erhofft. Wäre ja auch schlimm, wenn nicht. Auch das Schlagzeugspiel ist wieder interessanter als auf der eher langweiligen Split mit BENEATH THE FROZEN SOIL, wo die Band offenbar nur ihren ungewollten Ausschuss loswerden wollte. Wer die Band vorher mochte, macht hiermit nichts falsch. Ja, Drumtier, der letzte Satz ging an Dich.

Anhören: An Extrinsic Divide


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THE WOUNDED KINGS "The Shadow Over Atlantis"
→ Hier wird etwas traditionsbewusster gedoomt als als bei den Kollegen eins drüber. Mystisch, lovecraftisch, dunkle Messen zelebrierend und längst vergessene böse Mächte heraufbeschwörend mit tonnenschweren Riffgebirgen.

Anhören: Baptism of Atlantis


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THE WOUNDED KINGS "In the Chapel of the Black Hand"
→ Die Stimme hat nun ein Viertel Gonosom gewonnen und ist wesentlich ansehnlicher geworden, die Musik kriecht aber immer noch auf dem Pfad der unheiligen Tugend fernab von allem Trällerelsen-Candymetal. Mich erinnert die Dame am Mikro mit ihrem androgyn ritualistischen Klagen ziemlich an die gute alte JARBOE. In der Musik selbst ist die Orgel nun etwas dominanter, was in Verbindung mit der Sängerin dem Ganzen einen altmodisch okkulten Anstrich à l COVEN oder BLACK WIDOW verpasst. Dazu wird nach wie vor fett gerifft und herrlich traditionell gedoomt. Alles in bester Ordnung also — was schon ein wenig erstaunt, da Organist/Gitarrist/Drummer Steve Mills mittlerweile die einzige Konstante in der Besetzung und von lauter Grünschnäbeln umgeben ist. Doch offensichtlich hat er eine ganz konkrete Vorstellung von seiner Musik, die er auch entsprechend umzusetzen versteht und mit seinen neuen Mitstreitern zu teilen scheint. Nyarlathotep ist jedenfalls höchst zufrieden. Hatte er mir zumindest letztens erzählt beim gemeinsamen Kaffee mit Shub-Niggurath, Niðhöggr, Bruce Campbell, dem fliegenden Spaghettimonster und Quetzalcoatl.

Anhören: Gates of Oblivion


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CONVERGE "You Fail Me"
→ Verknotet ebenso schön die Hirnwindungen wie die "Jane Doe"; die Produktion verfügt jedoch zudem noch über ein paar Tiefen, die der Angelegenheit noch etwas Druck verpassen, sodass entsprechend neben der Großhirnrinde auch die Magengegend malträtiert wird. Man will ja bei seinen masochistischen Hörgewohnheiten keine Körperregion vernachlässigen.

Anhören: Death King


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DEVIL SOLD HIS SOUL "Empire of Light"
→ Leute, übertreibt's mal nicht mit den melodischen Post-Rock-Einflüssen. Ihr seid nicht ENVY oder YEAR OF NO LIGHT, sondern sollt gefälligst Post-Hardcore und Screamo spielen!

Anhören: VIII


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DARK DARK DARK "Wild Go"
→ Musik zum Verlieben. Fein finkelnder Folk für verträumte Frühlingstage.

Anhören: Daydreaming


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THE SMASHING PUMPKINS "Mellon Collie and the Infinite Sadness"
→ Soundtrack meiner Jugend neu erworben. Weiß der Geier, wo meine CD von damals hin ist. Hat wohl die Zeit gefressen. Die "Adore" besaß ich auch mal. Seltsam. Anyway, gleich bei den ersten Tönen des Titelstücks wurde mir warm ums Herz und dann erst recht bei Billys herrlich schief gnatschendem... ähm... nennen wir es in Ermangelung von euphemistischen Synonymen einfach mal Gesang.

Und nun alle zusammen: The spy on my radar is still just a rat in a cage!!!!! (Oder so ähnlich klingt das jedenfalls)

Fuck, es ist wieder 1996. Schöne Zeit. Da war die Welt noch in Ordnung: Billy Corgan hatte Haare, Dexter Holland hatte Dreadlocks, SWANS waren aktiv und nur ein paar vereinzelte Freaks, die sich mit diesem mysteriösen "Internet" auskannten, fürchteten sich vor etwas, das sie "Y2K-Bug" nannten. Zum Glück wird sich dieses Internet nie durchsetzen, obwohl das ja ganz toll sein soll:
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Anhören: Bodies


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CHARON "Sulphur Seraph (The Archon Principle)"
→ Nu, doas hoam de Zwiggauor seahr guot gemocht, abor wos doar Siebi da jetz so eggstreem besondors doran findet, hör ich jetz ooch nich. Erinnort mit seenem Dessmeddl-Einschlach een bissl an de Kolleschen von OFERMOD.

Hior gännse vleischamoa in eens reinhorschn: Flaggelöm Horribilös (Traidännt Läsch)


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BETWEEN THE BURIED AND ME "Colors"
→ Wenigstens colours hätten sie ja richtig schreiben können... Naja, das Album kennt ja eh jeder. Quasi so was wie DREAM THEATER, bloß halt in progressiv und nicht schwul. Und demnach kein bisschen wie DREAM THEATER. War ein schlechter Vergleich. Bei einem Preis von 3 Euro musste ich zuschlagen. Bevor der Frosch irgendeinen dummen Kommentar ablässt, sei ihm einfach Folgendes gesagt: Was interessiert mich mein Gewäsch von vor zwei Jahren?

Wer's nicht kennt: Sun of Nothing


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CODEINE "The White Birch"
→ Haben den zerbrechlichen Melancholic Art Rock, für den heutzutage jeder Metalhead ANATHEMA gratuliert, bereits ein Jahrzehnt vorher perfektioniert und für meine Begriffe auch weniger kitsch- und schmalztriefend gespielt. Weiß bloß kaum einer, weil die eben nicht zuvor zweieinhalb Alben lang mittelmäßigen Gothic Metal gespielt hatten und somit nie auf dem Radar des durchschnittlichen Metalfans erschienen sind. Das könnte sich natürlich mit der künftigen Coverversion von 40 WATT SUN ändern. Patrick Walker hat halt Geschmack.

Anhören: Loss Leader


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DARK FORTRESS "Ylem"
→ Hätte ruhig 10 Minuten kürzer ausfallen können und enthält etwas zu viel modern groovendes Chuggachugga in der Gitarrenabteilung, ist aber ansonsten sehr anständig komponiert. Die Gitarristen sollten vielleicht mal ein paar mehr Gitarrenstunden bei Pelle Forsberg und Rune Eriksen nehmen statt bei Robb Flynn und Dino Cazares, dann wird das nämlich auch noch was mit dem Black Metal. Evenfall hatte ich mal versehentlich als KATATONIA-Huldigung bezeichnet; das ist natürlich völliger Blödsinn. Ich meinte nämlich SENTENCED-Huldigung. Aber auch so ein auf Hochglanz poliertes, tiefergelegtes Power-Metal-Album braucht eine leicht mitzusingende Hitsingle für die Ladys. Und die ach so harten Schwarzwurzeltrolle hören manchmal so was auch ganz heimlich in ihren düsteren Höhlen in Dunkeldorf, Republik Druselstein. Habe ich mal gelesen. Apropos lesen: Irgendjemand sollte die Texte der Band Korrektur lesen. Das Latein in 'Redivider' oder das Englisch in 'Satan Bled' sind in ihrer erzwungen anspruchsvollen Formulierung eindeutig übers Ziel und vor allem die korrekte Grammatik hinausgeschossen. Zum Glück versteht man nicht viel bei dem genretypischen Gekrächze. Jedoch für eine Band, die sich dessen rühmt, im Vergleich mit vielen Genrekollegen etwas ambitioniertere Themen in ihren Texten aufzugreifen — immerhin heißt das Album ja auch "Ylem" und nicht "Hail Satan, Bro" — ist diese willkürliche Aneinanderreihung von Begriffen aus dem Thesaurus bzw. dem Spickzettelchen aus der 10. Klasse schon ein Armutszeugnis. Aber vielleicht sollte ich auch einfach nur dankbar sein, dass vom Titel abgesehen auf Griechisch verzichtet wurde.

Anhören: Satan Bled


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SOAP&SKIN "Narrow"
→ Hier muss ich gestehen, dass ich das Album nur nach dem Cover gekauft habe, ohne zuvor einen Ton gehört zu haben. Möglicherweise in der im Nachhinein betrachtet vielleicht doch etwas naiven Hoffnung, die Dame würde aus Dankbarkeit über den Einkauf etwas skin zeigen und sich vor mir mit soap einreiben. Hätte doch sein können! Aber die Musik ist trotzdem ziemlich gut. Hübscher Gruftie-Pop, der an NICO erinnert.
Einzig das Cover von DESIRELESS' 'Voyage, Voyage' hätte nun wirklich nicht sein müssen. Der Song war schon in den 80ern nicht besonders gut und nur weil Fräulein Plaschg eine wesentlich weniger fiese Frise hat als seinerzeit Mademoiselle Fritsch-Mentrop, rechtfertigt das noch lange nicht diese akustische Nekromantie.

Anhören: Deathmental


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THE STONE "Golet"
→ Wuchtiger Black Metal mit Schmackes. Im Prinzip eine Verfeinerung des Sound von "Umro" mit ein bisschen modernerer Politur. Könnte auch für Freunde von DARK FORTRESS, FARSOT und SECRETS OF THE MOON von Interesse sein.

Anhören: Sekao Duboko, Zakopao Plitko


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CAVE IN "Jupiter"
→ Während das erste Album "Until Your Heart Stops" brachialen Mathcore der Marke COALESCE und CONVERGE enthielt, überrascht "Jupiter" mit größtenteils melodischem Alternative Rock und Post-Hardcore mit vereinzelten Math-Rock-Anteilen. Unerwartet.

Anhören: In the Stream of Commerce


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GAZA "No Absolutes in Human Suffering"
→ Nett ist was anderes. Ganz derbes Geholze, fieses Geschleife und tonnenschwere Riffs. Hier wird alles aufgefahren von doomigem Sludge, rotzigem Grind, versifftem Crust bis zu hirnschmelzendem Mathcore. Zwischendrin werden hin und wieder mal ganz vorsichtig Melodien angedeutet, die an den schuhglotzenden Schmuse-Drone von JESU erinnern. Wer den bereits weiter oben genannten ALL PIGS MUST DIE und DRAGGED INTO SUNLIGHT oder generell solch vertontem Hass wie NAILS, TREES, SORE THROAT oder COFFINWORM was abgewinnen kann, ist hier genau richtig. Musik, zu der man ganz wunderbar die Künstler und Zuschauer des Musikantenstadl abschlachten und ausweiden könnte. Nicht dass ich das jetzt geplant hätte oder so. Aber falls sich gerade mal rein zufällig diese Gelegenheit ergeben sollte, wäre dieses Album sicherlich der perfekte Soundtrack dazu. Rein hypothetisch gesprochen, versteht sich... *hüstel*

Anhören: This We Celebrate


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ENSLAVED "Riitiir"
→ Ensvlaed? Wat R U doing? Enslaevd?! Stahp!!1

Anhören: Roots of the Mountain
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Teichfrosch » Samstag 20. Oktober 2012, 18:41

Jesus hat geschrieben:Bevor der Frosch irgendeinen dummen Kommentar ablässt, sei ihm einfach Folgendes gesagt: Was interessiert mich mein Gewäsch von vor zwei Jahren?


Stell dir das selbe dämonische Lachen vor das ich schon bei Oliver angewandt habe.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Jesus » Samstag 20. Oktober 2012, 19:00

Und da ist ja auch schon der dumme Kommentar, dem ich entgegenwirken wollte :P
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Holger Andrae » Samstag 20. Oktober 2012, 20:58

Ich unterbreche jetzt extra meine erste Runde mit CORSAIR wegen ALL PIGS MUST DIE. Wehe, wenn das nicht rockt.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Jesus » Samstag 20. Oktober 2012, 21:03

In Deinem gehobenen Alter sollte man bei solch harten Klängen Vorsicht walten lassen.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Holger Andrae » Samstag 20. Oktober 2012, 21:32

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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Jesus » Samstag 20. Oktober 2012, 21:34

Der eine erzählt mir was von dämonischem Lachen und der andere setzt es in die Tat um...
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Nils Macher » Samstag 20. Oktober 2012, 21:37

"Scheint" ja zu passen...

ok...wie viel € muss ich jetzt in die lautmalerische Kalauer-Kasse tun?
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Jesus » Samstag 20. Oktober 2012, 21:44

Besser geht's nicht? Na, da will man schon mindestens 'nen Nickel seh'n.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Nils Macher » Samstag 20. Oktober 2012, 21:46

Was auch immer dein Herz begehrt.
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