WW 2012 - Metallvergiftung ausgeschlossen

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WW 2012 - Metallvergiftung ausgeschlossen

Beitragvon Jesus » Donnerstag 20. Dezember 2012, 20:27

Hallo, Wichtel; seid gegrüßt, restliche Forumsgemeinde; And also hail to You, Germon, the one and only true Lord of Steel!

Auch mein Le Samplér de la Wichtèl kam vor einer Weile an und möchte gerne besprochen werden. Er enthält 13 Stücke — allesamt mir unbekannt — bei einer Laufzeit von 78 Minuten und ist doch eher unmetallisch geraten. Daher der Thread-Titel. Was an und für sich nichts Schlechtes zu bedeuten hat, denn letztes Jahr konnte mich ein eher unmetallischer Sampler beinahe durchgehend überzeugen. Vielleicht liegt es eher daran, dass ich in meinem Metal etwas komplett Anderes suche als die meisten hier und demnach entweder ziemlich fehl am Platze bin oder eine etwas schräge Quote erfüllen muss. Dabei fand ich letztens erst ÆVANGELIST und GEHENNA im Briefkasten. Das ist doch voll Metal und true! Okay, die dazwischen liegende FIONA APPLE hat den Trueness-Faktor vielleicht ein wenig runtergezogen...

Das Drumherum des Samplers ist ganz toll aufgemacht. Das abstrakte Cover erinnert etwas an "Turn Loose the Swans" der britischen Trauerweiden. Zu erkennen ist in dem grauen Gekleckse allerdings nichts. Möglicherweise stellt es nur eine schimmelnde Zimmerecke dar. So eine habe ich auch. Mir steht leider gerade kein Scanner zur Verfügung. Auch Backcover, Inlay und Booklet sind vorhanden, bedruckt mit Textfragmenten und allerlei Bildern von orthodoxer Ikonographie, surrealen Gebilden, mittelalterlichen Kupferstichen bis hin zu modernen Alltagsfotos — tolle Sache. Besonders das Bild zu Track 10: Hübsche Asiatinnen im Bikini gehören in jedes vernünftige Booklet. Woher wusstest Du nur, dass mir das gefallen wird, Wichtel? :grins:

Wie dem auch sei: Nach einem langen und anstrengenden Tag voller Hamsterkäufe, dem Bauen von Bunkern, dem Anbeten jedweder mir bekannten Gottheit (für alle Fälle), mittelmäßigem Ende-der-Welt-Sex und der Erprobung meiner Zombie-Abwehr-Maßnahmen wird es höchste Eisenbahn (warum eigentlich nicht Flugzeug oder Omnibus?). Uuuuunnnnddd... PLAY!

I. 8:30

Düster-doomig beginnt es mit hallenden, unverzerrten Saitenklängen, bevor nach 20 Sekunden das norwegisch anmutende Tremologewitter über den Hörer hereinbricht. Schwere, heavy Riffs, fast durchgehend polternde Doublebass bei ansonsten eher gemäßigten Schlagzahlen und subtiler Leadgitarren-Arbeit. Melancholische, doch erhabene Melodien. Generelle Richtung: SHINING (Swe) oder FORGOTTEN TOMB. Keine Blasts, aber ich würde es ansonsten unter Black Metal einordnen. Oha, der ausklingende Tritonus bei 3:30 war außerordentlich leckerlich platziert und leitet ein hübsches Solo ein. Bei knapp 5 Minuten gibt es ein Break und das Stück hüpft etwas moderner riffend los. Instrumentalstücke sind ja eher schwer zu beschreiben. Es windet und rifft halt ziemlich schaftauglich. Die Pinch Harmonics nach sechseinhalb Minuten wirken nicht zu modern und aggro, das Keyboard deutet nur im Hintergrund einen leichten Schleier an. Nach Siebeneinhalb Minuten kehren wir zu den klar geklimperten Saiten zurück und die Rückkopplung wird vom nächsten Song abrupt abgewürgt. Das war wohl ein Intro für ein Metal-Album, dessen Urheber mich gerade brennend interessiert.

II. 5:01

"In the darkness of... electric nights... I was lost in time..." säuselt es mir im zart gehauchten Stil von ANATHEMA entgegen. Zarte Gitarrenzupfer, elektronische Drumloops, ebenso elektronischer Bass.

"They're like a flash from a clear blue sky"

Atmosphärisch, kühl, hypnotisch. Eingängig. Ich würde allerdings anhand des Akzents des Sängers nicht auf die ehemals doomenden Briten tippen, sondern eher auf einen Amerikaner oder Kanadier. Oder einem ziemlich akzentfreien Polen, weil die Klangfarbe durchaus auch an RIVERSIDE erinnert... Mit abgeklärter Ruhe und ohne Ausbruch oder Höhepunkt zieht der Song seine Bahnen in angenehmen Sphären. Schöner Kontrast zum Opener.


III. 5:26

Wieder düster-elektronisch. Könnte Trip-Hop werden.

"Don't you want me? Why can't you look me in the eye? I'm gonna try to get to the other side. I only try to survive"

Die elektronischen Drums erinnern stark an MASSIVE ATTACK. "God is coming..." und BOOOM! Schon knallen die Drum-Loops wesentlich härter, während im Hintergrund weiterhin die Streicher ihre dunklen Netze weben. Es wird zunehmend verzerrter, steigert sich von nun an rein instrumental in irgendwelche Sphären, die man unter Zuhilfenahme bewusstseinserweiternder Drogen leichter erreicht. In der letzten Minute wirkt der Schlagzeuger aus der Konserve einsam und verloren...


IV. 5:53

Die scheinbar elektronischen Bläser zu Beginn ließen wieder etwas in der RIchtung vermuten. Nur dieses Mal mit echtem Schlagzeug, welches hier stoisch den Marsch spielt. Doch dann setzt ein Sänger ein, den man eher bei Metal oder modernem Prog Rock findet.

"And so we spoke: Long live the King! Our humbled hearts unknown murmel murmel murmel..."

Piano. Mantrische Wiederholung der gesungenen Zeilen. Unbeirrt marschiert der Schlagzeuger weiter. Trotz des metaltauglichen Sängers ist das doch ein Stück weit von Metal oder überhaupt Rock entfernt. Keine Ahnung, was das sein soll. Aber hübsches Crescendo.


V. 3:32

Schmusige Akustikgitarre lullt mich ein. Zartes Frauenstimmchen, welches sich trotz spürbarem Akzent an Englisch versucht.

"Shadowboxing monologue and we talk and we talk and we talk"

Musikalisch nicht allzu weit von LISA O PIU oder FIONA APPLE. Zumindest bis etwas 2:30, als es plötzlich belebter und folkiger wird, mit Handklatschen und Shakern:

"And we go down to the beggar, to reach for the queen"

Minimalismus für den Mädchen-mit-Gitarren-Thread.


VI. 6:39

Hundert Anschläge auf der Ride, abermals klares Saitengezupfe. Mein Wichtel steht offenbar nicht auf verzerrte Gitarren. Ein nöliger Sänger nölt mir nölend entgegen in unverständlichem Englisch. "Choking on the bones" ist das die verständlichste Zeile. Auch hier bleibt das Schlagzeug stoisch-monoton in einer Schleife gefangen bis kurz vor Minute 4 ("When we die, we return to dust"), als der Song plötzlich zu Retro-Prog zu mutieren scheint. Oder Retro-Post-Rock. Ein gewaltiges, rein instrumentales Crescendo garniert den Song. Kann man nicht meckern. Aber so wirklich zuordnen kann ich das auch nicht.


VII. 6:00

Abermals ertönt ein unverzerrtes Saiteninstrument zu Beginn, gefolgt von einem furchtbar schiefen Piano und Streichern. Aua, das arme Piano! Was hat es euch getan?! Ein zarter Sänger setzt ein. Ein Teil des Textes ist auch im Inlay des Samplers enthalten:

A garden of bones leads to the homes, blood spills from the hoses that water the flowers..."

Wirkten die ersten Sekunden fast schon Sitar-mäßig fernöstlich, ertönt nun eine spanische Gitarre, bevor das hilflose Piano erneut geschändet wird. Wichtel, Du hörst seltsame Sachen.

"Looks like we're in for a dry white season"


VIII. 3:42

Ihr habt es erraten: Unverzerrtes Saitengezupfe. Simpler Beat. Poppiger Sänger. Zur Abwechslung wird allerdings mal auf Schwedisch gesäuselt:

"Du fastnar perfekt i min Polaroid, du blinkar förskräckt när jag ställer mig bredvid, du ryggar tillbaks när min hand just ska röra vid din..."

Da mein Schwedischunterricht schon eine Weile her ist, kann ich nur einige der deutlicher gesungen Zeilen ausmachen. Der Refrain endet sehr catchy mit:

"Som en perfekt underbar lag, perfekt och oförstörbar... som jag"

Nette kleine Pop-Ballade, die man auch Großmütterchen vorspielen kann. Quasi ORANGE BLUE oder JAMES BLUNT auf schwedisch.


Damit ich nicht an einer Nichtmetallvergiftung zugrunde gehe, gönne ich mir jetzt ein Bierchen, eine kurze Runde GRIEF oder WIZARD'S BEARD und mache später weiter. Bis dahin dürft ihr gerne die ersten 8 Songs erraten.
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Re: WW 2012 - Metallvergiftung ausgeschlossen

Beitragvon Peter Kubaschk » Donnerstag 20. Dezember 2012, 21:32

#7 ist 'Dry White Season' von CIVIL DEFIANCE

Fantastischer Song, fantastisches Album.
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Re: WW 2012 - Metallvergiftung ausgeschlossen

Beitragvon Martin van der Laan » Freitag 21. Dezember 2012, 10:22

Die 2 kann eigentlich nur "Ghostfriend" von KRISTER LINDER sein.
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Re: WW 2012 - Metallvergiftung ausgeschlossen

Beitragvon Jesus » Freitag 21. Dezember 2012, 10:37

Die Halbzeitpause dauerte länger als erwartet. Weltuntergänge sind halt immer so furchtbar anstrengend. Ich brutzel mal etwas Entrückungs-Kaffee auf.

IX. 5:33

Mein Wichtel liebt klare Gitarren-Intros. Bisher fing fast jeder Song so an. Diesmal haucht eine androgyne Stimme mir in Französisch entgegen, begleitet nur von Saiten und Synthies. Leider beherrsche ich diese Sprache nicht wirklich, da sie für mich der Euro Melodic Metal unter den Sprachen ist.

Das Booklet hilft mir aus: "Chaque jour est gravir un Annapurna, un Everest" kommt häufiger vor. Nennen wir es mal Refrain. Obwohl "Refrain" auch französisch ist. Ähm... Kehrreim. Kehrrrrreim ist deutsch! Seid fönf Uhrrr fönfundförzick wirrrd zorrrückgewichtelt!

Sehr geehrte Franzosen: Sprecht gefälligst mal eure Sprache so aus, wie man sie schreibt. Das schaffen doch die anderen Romanischsprecher auch. Wahrscheinlich gehöre ich zu den gerade einmal 13,74 Menschen in Deutschland, die in der Schule sich lieber nachmittags durch Schwedisch quälten als sich freiwillig während der regulären Unterrichtszeit mit Französisch schwulifizieren zu lassen. Norwegisch stand damals leider nicht zur Auswahl, darum war Schwedisch eben die trueste Wahl für ein grimmiges und frostgebissenes Pandaschaf... *abschweif*

Huch, nach viereinhalb Minuten wird doch noch mal der Verstärker und das Schlagzeug ausgepackt und unter weihnachtlichem Gebimmel aus der Konserve kommt noch ein bisschen 70er-inspirierter psychedelischer Rock hinzu, bevor der Song etwas vorzeitig endet.


X. 4:50

Drumloops aus der Konserve, Streicher (keine klaren Gitarren zur Abwechslung), dazu ein Sänger, der auch notfalls auch mal einen durch Krankheit verhinderten Devon Graves vertreten könnte. Auch hier korrespondiert der Text im Booklet mit dem Song:

"She will always be your favorite girl, she will always be your favorite girl tonight"

Sorry, mir fiel erst jetzt auf, dass neben der halbnackten Schönheit auch Text steht.
Folkig, seltsam schwankend zwischen schwermütig und jovial. Wie so oft habe ich nicht den blassesten Schimmer, was genau ich hier eigentlich höre und wie so oft ist es kühl und distanziert. Und immer diese elektronischen Drums. Ich habe nichts gegen E-Drums, reagiere nicht wie Rüdiger allergisch auf Loops, höre selbst Trip-Hop oder elektronisch angehauchten Rock, aber sollte ein Sampler in einem auf Metal/Rock/Gothic spezialisierten Bereich nicht ein klitzekleines bisschen mehr Rock-Elemente enthalten? Ihr wisst schon: Verzerrte Gitarren und echtes Schlagzeug, all dieser manuell gespielte Kram halt ;)


XI. 4:47

Nur Piano, abermals zarter Sänger. Wieder Minimalismus pur.

"I feel strange, covered in waves of confusion"

Nach zwei Minuten wird's zweistimmig, eine zarte Sangesfee säuselt im Hintergrund dezent mit. Nach zweieinhalb Minuten wird's elektronischer. Jetzt erinnert es etwas an ARCHIVE. Und wieder endet das Ganze einfach so. Auf einen Sampler sollte man eher eingängige Songs packen, die sofort ins Mark gehen. Als ich meine Sampler bastelte, fiel mir z.B. auf, dass es von SWANS vielleicht gerade mal 4 oder höchstens 5 Songs gibt, die ich jemandem auf einen Sampler packen könnte. Der Rest des doch gewaltigen Katalogs dieser Band wirkt in einem solchen Zusammenhang nicht richtig und entfaltet seine Wirkung erst im Verbund mit dem entsprechenden Album. Dieser Song hier war wie so vieles auf diesem Sampler zwar hübsch, aber waberte recht höhepunktslos umher und ließ mich etwas verwirrt zurück.


XII. 5:43

Der düstere Blues wird ausgepackt. Es wird geflüstert...

"I think I hear you coming from way down / I think I thought we could fly way high"

Mehr Text gibt's nicht, es wird nur wiederholt. Cooles und ausgedehntes Blues-Solo. Da spürt man regelrecht die Sümpfe von Louisiana brodeln und blubbern. Ride the psychedelic purple alligator, baby!


XIII. 12:28

Verzerrte Gitarren? Nanü? Das wird doch wohl nicht doch noch Metal zum Schluss? Wo gibt's denn so was? ;) Es rifft stonermäßig, repetitiv, hypnotisch, etwas sludgig, während im Hintergrund die Leadgitarre post-rockende Harmonien flirren lässt. Das erinnert an CULT OF LUNA. Uuuh, brutzelnder Brummbass ab 4:30. Erinnert an ELECTRIC WIZARD. Bring da doom! Faustreck! Headbang! In Zeitlupe, versteht sich. Das sich ewig wiederholende Riff erinnert wiederum an GIANT SQUID, besonders deren Mammut-Opus 'Metridium Field'.

Herrlich verzerrt und monoton schleifend. Da vergehen die 12 Minuten wie im Fluge. Ausnahmsweise mal warme und organische Klänge auf dem Sampler. Nach achteinhalb Minuten gibt es ein Break mit klaren Gitarrenklängen, die ein bisschen Abwechslung bringen. Und dann bricht der Song gewaltig los und ein harscher Sänger brüllt mich an. Oh yeah! Geht doch! Warum nicht gleich so?!

Irgendwas mit "Realize the secret time machine" wird mir entgegen geschrien. Hoffentlich ist es ein DeLorean. Die bieten mehr Platz als die Zeitmaschinen in Form von Telefonzellen. In diese Modelle passen höchstens 6 historische Hoschis oder ein englischer Doktor.

Der Sänger erinnert an den von MOUTH OF THE ARCHITECT, hat aber gerade mal 4 oder 5 Zeilen, bevor es wieder rein instrumental weitergeht. Und die Gitarrenlasagne schichtet sich immer mehr und mehr, wird dicker und undurchdringlicher. Typisch post-rockend halt, aber ein gutes Crescendo ist mir immer lieb. Puh, Luft holen.

Da ich weiß, wer mir das Ding geschickt hat, dürft ihr nun den Wichtel erraten. Und schön die Songs lösen!


Peter Kubaschk hat geschrieben:#7 ist 'Dry White Season' von CIVIL DEFIANCE

Fantastischer Song, fantastisches Album.


Ich nehme jetzt aber mal nicht an, dass das Stück allzu repräsentativ für die Band ist, oder? Rein musikalisch erinnerte das durchaus an PENSÉES NOCTURNES, die mal das eine oder andere Stück von Chopin vergewaltigen, verhackstücken und für ihre Zwecke neu zusammensetzen. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Du so etwas auf Albumlänge anhören würdest.

Martin van der Laan hat geschrieben:Die 2 kann eigentlich nur "Ghostfriend" von KRISTER LINDER sein.


Gibt es eigentlich irgendeinen Song, den Du nicht kennst oder sollen wir Dich gleich zum Wichtelkönig auf Lebenszeit küren?
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Re: WW 2012 - Metallvergiftung ausgeschlossen

Beitragvon Martin van der Laan » Freitag 21. Dezember 2012, 10:42

Jesus hat geschrieben:Gibt es eigentlich irgendeinen Song, den Du nicht kennst oder sollen wir Dich gleich zum Wichtelkönig auf Lebenszeit küren?


Na ja, die anderen sieben Songs deiner ersten Halbzeit kannte ich auf Anhieb nicht... aber ich werde mir noch mal Mühe geben. Auch mit Teil 2. ;-)
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Re: WW 2012 - Metallvergiftung ausgeschlossen

Beitragvon Martin van der Laan » Freitag 21. Dezember 2012, 10:51

Z.B. die 11, das ist doch von ARCHIVE, oder Sally? "The feeling of losing everything"; bei der 9 tippe ich auf LAZULI, Song weiß ich nicht. Bei der 5 versuche ich's mal mit SOPHIE HUNGER; der Song, der mir im Kopf rumschwirrt heißt... puh... irgendwas mit "shape" glaube ich. Mehr fällt mir wirklich nicht ein...
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Re: WW 2012 - Metallvergiftung ausgeschlossen

Beitragvon Peter Kubaschk » Freitag 21. Dezember 2012, 16:12

Jesus hat geschrieben:
Peter Kubaschk hat geschrieben:#7 ist 'Dry White Season' von CIVIL DEFIANCE

Fantastischer Song, fantastisches Album.


Ich nehme jetzt aber mal nicht an, dass das Stück allzu repräsentativ für die Band ist, oder? Rein musikalisch erinnerte das durchaus an PENSÉES NOCTURNES, die mal das eine oder andere Stück von Chopin vergewaltigen, verhackstücken und für ihre Zwecke neu zusammensetzen. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Du so etwas auf Albumlänge anhören würdest.


Es gibt keinen repräsentativen Song auf dem Album, da jeder komplett anders klingt. 'Dry White Season' wäre bei sieben Song und einem Intro wohl nur die #6 auf dem Album für mich, ist aber dennoch total toll.
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Re: WW 2012 - Metallvergiftung ausgeschlossen

Beitragvon Jhonny » Freitag 21. Dezember 2012, 16:52

Martin van der Laan hat geschrieben:
Jesus hat geschrieben:Gibt es eigentlich irgendeinen Song, den Du nicht kennst oder sollen wir Dich gleich zum Wichtelkönig auf Lebenszeit küren?


Na ja, die anderen sieben Songs deiner ersten Halbzeit kannte ich auf Anhieb nicht... aber ich werde mir noch mal Mühe geben. Auch mit Teil 2. ;-)


Martin ist in der Hinsicht echt ein Phänomen...
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Re: WW 2012 - Metallvergiftung ausgeschlossen

Beitragvon salisbury » Freitag 21. Dezember 2012, 17:33

Peter Kubaschk hat geschrieben: 'Dry White Season' wäre bei sieben Song und einem Intro wohl nur die #6 auf dem Album für mich, ist aber dennoch total toll.


Im Ernst? Ich find den den zweitbesten. Mir gefallen da auch zwei/drei Songs nicht so gut...
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Re: WW 2012 - Metallvergiftung ausgeschlossen

Beitragvon Jesus » Freitag 21. Dezember 2012, 18:10

Dein zweitliebster Song auf jenem Album? Und auf dem Sampler ist er auch? Ebenso wie Sophie Hunger, zu der Du einen Bericht geschrieben hast und die immer wieder von Dir angepriesenen Lazuli? Zufälle gibt's. Da dürfte es den anderen nicht allzu schwer fallen, den Urheber des Samplers zu ermitteln... :D
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