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von Drumtier » Sonntag 17. Februar 2013, 13:22
Obwohl nichts für mich dabei ist hab ich grad einmal durchgeschaut und muss wieder meiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen: Nörgeln! Oder wie heißt das heutzutage? Genau, kritisieren. Grundsätzlich bin ich ja ein Fan von den Kurzkommentaren weil sie das reine Addieren der Noten ein wenig aussagekräftiger gestalten, aber wenn dann sollte das schon ein bisschen einen Sinn ergeben. Ich nehme als Beispiel Platz 24, DEATH WOLF, die Genre-Bezeichnungen in den Kommentaren "Schinken-Metal", "agiler Death Metal", "muffiger Punk-Metal" und einmal "Black Metal, THE MISFITS und SLAYER". Im Einzelreview wird es dann Heavy Metal genannt. Öhm... 
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von Rüdiger Stehle » Sonntag 17. Februar 2013, 13:28
Jesus hat geschrieben:Rotting Christ sind wieder zu ihren Black-Metal-Wurzeln zurückgekehrt? Überraschend. Könnte interessant sein.
Entnimmst du das den SC-Kommentaren oder meiner Rezi? Ich würde durchaus sagen "Black Metal? Ja!", aber "zu den Wurzeln" nicht unbedingt. Das klingt schon anders als "Thy Mighty Contract" oder "Non Serviam", aber es atmet mehr Härte und Black-Metal-Spirit als etliche Alben zwischendurch.
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von Jesus » Sonntag 17. Februar 2013, 13:38
Das entnahm ich sowohl den Kommentaren, die spezifisch die Worte "Black" und "Metal" enthielten als auch Deiner Rezension. Ich habe mir allerdings zwei Songs davon angehört und höre da keinen Black Metal heraus. Klingt wie die konsequente Fortsetzung von "Theogonia" und "Aealo".
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von Rüdiger Stehle » Sonntag 17. Februar 2013, 13:42
Drumtier hat geschrieben:Grundsätzlich bin ich ja ein Fan von den Kurzkommentaren weil sie das reine Addieren der Noten ein wenig aussagekräftiger gestalten, aber wenn dann sollte das schon ein bisschen einen Sinn ergeben. Ich nehme als Beispiel Platz 24, DEATH WOLF, die Genre-Bezeichnungen in den Kommentaren "Schinken-Metal", "agiler Death Metal", "muffiger Punk-Metal" und einmal "Black Metal, THE MISFITS und SLAYER". Im Einzelreview wird es dann Heavy Metal genannt. Öhm... 
1. Ich habe DEATH WOLF im Einzelreview nicht als "Heavy Metal" bezeichnet, sondern als: "geradeaus rockender Bastard aus Horror-Punk, Black'n'Roll, NYHC und Heavy Metal um die Lauscher." Da ich zudem im Einzelreview erwähne, wie sehr der Sänger nach Tom Araya klingt, meine ich, dass das kein Stück weit im Widerspruch zu meinem Kurzkommentar steht: "Black Metal, THE MISFITS und SLAYER". 2. Dass das Album von demjenigen, der es angelegt hatte, nur unter "Heavy Metal" eingeordnet wurde, kann ich nicht sehen, wenn ich nur das Review eintrage. Das habe ich mal angepasst, wobei wir ja an dieser Stelle schon lieber einen Genrebegriff haben, als solche Listen mit mehreren. Aber manchmal (oft) ist halt ein Begriff zu wenig. 3. Zu den anderen Kurzkommentaren: "Schinken-Metal" spielt halt auf die Nähe zu DANZIG an, ist für mich passend und verständlich. "Agiler Death Metal" kommt mir persönlich nicht in den Sinn, und zwar keinen Millimeter weit, aber wenn Marcel das so wahrnimmt, dann wird das wohl für ihn so sein. "Muffiger Punk Metal" bildet aus meiner Sicht zwar nur eine Facette des Sounds ab, aber passend ist auch das. Sinn kann ein solcher Kurzkommentar ja nur für den machen, der ihn äußert. Du musst halt versuchen, deinen dominierenden Eindruck in maximal fünf bis sechs Worte zu fassen. Das ist zum einen oft schwer, und zum anderen ist dein eigener dominierender Eindruck halt oft ein ganz anderer als der des Kollegen.
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von Nils Macher » Sonntag 17. Februar 2013, 13:43
Drumtier hat geschrieben:Obwohl nichts für mich dabei ist hab ich grad einmal durchgeschaut und muss wieder meiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen: Nörgeln! Oder wie heißt das heutzutage? Genau, kritisieren. Grundsätzlich bin ich ja ein Fan von den Kurzkommentaren weil sie das reine Addieren der Noten ein wenig aussagekräftiger gestalten, aber wenn dann sollte das schon ein bisschen einen Sinn ergeben. Ich nehme als Beispiel Platz 24, DEATH WOLF, die Genre-Bezeichnungen in den Kommentaren "Schinken-Metal", "agiler Death Metal", "muffiger Punk-Metal" und einmal "Black Metal, THE MISFITS und SLAYER". Im Einzelreview wird es dann Heavy Metal genannt. Öhm... 
Wieso hängt man sich so an Schubladen auf? Wenn das nunmal unterschiedliche Assoziationen sind...meine Güte.
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von Rüdiger Stehle » Sonntag 17. Februar 2013, 13:48
Jesus hat geschrieben:Das entnahm ich sowohl den Kommentaren, die spezifisch die Worte "Black" und "Metal" enthielten als auch Deiner Rezension. Ich habe mir allerdings zwei Songs davon angehört und höre da keinen Black Metal heraus. Klingt wie die konsequente Fortsetzung von "Theogonia" und "Aealo".
Jo. So sehe ich das schon auch. Das ist bestimmt keine neuerliche Kehrtwende oder eine Rückkehr zum alten Stil der Band, sondern eher an den Vorgängern dran, aber eben schon deutlich im Kontrast zum eher gruftigen "Mittelwerk" der Band. Aber mehr "Black Metal im eigentlichen Sinne" als NIGHTFALL oder aktuelle SAMAEL ist das sicher nicht. Bei der neuen ROTTING CHRIST sehe ich zudem noch eine deutliche Tribal-Note. Aber es gibt etliche kurze Fragmente, oder auch mal längere Passagen, die ich schon unter meine (eher weite) Definition von Black Metal fasse. Den höre ich ja - wie eben gesagt - auch bei DEATH WOLF heraus, auch wenn das natürlich insgesamt sicher kein Black-Metal-Album ist. Ebenso wenig wie die ROTTING CHRIST.
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von Jesus » Sonntag 17. Februar 2013, 13:51
Die "Tribal-Note" findet sich ja schon auf den von mir genannten Vorgängern. Also business as usual und keine Stilveränderung.
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von Jesus » Sonntag 17. Februar 2013, 16:20
Ich erlaube mir mal ganz frech, diesen kleinen Diskurs hier weiterzuführen. Holger Andrae hat geschrieben:Jesus hat geschrieben:ANGER AS ART 'Time Devours Life'
Coole Mucke, schwacher Gesang. Wäre mit Dave Verellen oder Charles Maggio am Mikro bestimmt große Klasse.
Hier verwundert mich der abwertende Kommentar zum Gesang. Klar, reine Geschmacksache, aber ich finde Steve Gaines Organ extrem passig hier. Freut mich allerdings, dass dir die Mugge an sich zusaget.
Leider findet sich außer diesem Song nicht mehr auf YT. Aber die Mucke bietet halt etwas Tech Thrash à la WATCHTOWER und Elemente, die sich auch in Mathcore finden. Auch wenn die Band laut Enzyklopädie einzig unter Tech Thrash läuft, hätte einer der beiden von mir favorisierten Sänger (Brüllwürfel von BOTCH bzw. RORSCHACH) daraus astreinen Mathcore gemacht. "Passig" erscheint mir das gequälte Husten des Herrn Gaines nicht. Eher mehr gewollt als gekonnt. Als Kind hatte ich Asthma und klang ganz ähnlich  Holger Andrae hat geschrieben:Jesus hat geschrieben:SACRED STEEL 'No God / No Religion'
Joah, hörbarer True/Power Stahl. Nicht weiter verwunderlich, dass die Soundchecker allesamt darauf abgehen.
"allesamt drauf abgehen" = kaum einer gibt eine richtig hohe Note. Alle finden das gut. Mehr nicht. Würde es sich um ein Album handeln, bei welchem der Leser eine hohe Note "erwarten" würde, würde herum genörgelt werden, weshalb wir denn mal wieder so schlecht bewerten. Der Betrachtungswinkel macht die Musik.
Gut, "allesamt drauf abgehen" ist übertrieben, aber niemand vergibt schlechte Noten. Das ist für eure Konstellation quasi Konsens-Metal. Nicht einmal ich fühle mich dadurch gestört! Wenn das nicht was heißt... Holger Andrae hat geschrieben:Jesus hat geschrieben:DEADLANDS 'Pandemic Genocide'
Na, wer will denn hier den Platz der verstorbenen Nevermore einnehmen?
Auf diesen Vergleich wäre ich in 1000 Jahren nicht gekommen. Hier haben wir einen sehr guten Sänger, der leider das mittelprächige Songmaterial nur bedingt veredeln kann. Obendrein ist dieser moderne Sound kurz vor ätzend. An den Glanztaten von Warrellmore kratzt man nicht mal.
Nicht? Moderner Power/Thrash mit einer seltsamen Mixtur aus gruseligen Groove-Riffs und vereinzelten Momenten mit klassischer Gitarrenarbeit? Klingt nach Nevermore. Da ich einige von deren Alben auch nur mittelprächtig ("Enemies") bis ätzend ("Dead Heart", "Obsidian Conspiracy") finde, lag der Vergleich irgendwie nahe. Ob es an die Glanztaten herankommt, vermag ich nach zwei Songs nicht zu sagen. Aber diese beiden Songs fand ich nicht gut genug, um mir noch einen dritten anzuhören. Holger Andrae hat geschrieben:Jesus hat geschrieben:KINGCROW 'This Ain't Another Love Song'
Scheint mir grundsolider Stelzenprog zu sein. Wer auf derartig gläserne Sounds steht, ist hiermit sicher ganz gut bedient. Da wundert mich ja glatt die vergleichsweise niedrige Note. Wenn LaBrie darauf singen würde, hätten alle ohne nachzudenken 10 Punkte gezückt.
Eine offensichtlich überspitzt formulierte Provokation, die nicht kommentiert werden muss. *fail*
Fail?  Klingt aber für mich genauso wie Dream Theater. Oder neuere Sieges Even. Oder Vanden Plas. Oder wie diese gekünstelten Möchtegernprogger allesamt heißen.
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von Holger Andrae » Sonntag 17. Februar 2013, 16:46
Das *fail* bezog sich darauf, dass ich es doch kommentiert habe.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Jesus » Sonntag 17. Februar 2013, 16:46
Aaaah. Clever.
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