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von salisbury » Sonntag 23. Juni 2013, 22:39
1.) Die erste Nummer ist ne Spaßnummer, auf schwäbisch vorgetragen. "Stell Dir vor, Du bisch innem Rockkonzert, Do stand oiner auf de Bühne und verzählt dr was von "hey man..." . Ein lustiger, satirischer Text zum Thema Rockmusik folgt. Funkige Rhythmen. "Und se wissed genau, wie des isch, wenn jeder mal der Seggel war" oder so ist sowas wie der Refrain. Das kennt Rüdiger ganz sicher, weil es schwäbisch ist und das weiß Rüdiger ganz sicher nicht, weil es kein Metal ist. 5:09 2.) Jetzt kommt Rock'n'Roll aus den Fünfzigern oder frühen Sechzigern. "I'm a rocker, I'm a roller". Es ist nicht Little Richard, nicht Chuck Berry, nicht Elvis, nicht Fats Domino. Wer ist denn der mit den "great balls of fire"? Der isses glaub ich. 2:38 3.) Jetzt wird es metallischer. Erdiger, bodesnständiger Metal/Proto-Metal Anfang der 80iger, vllt sogar Ende 70ieger. würd ich sagen. Klappernder Bass, Twin Guitars, recht flott gespielt. Hm, mir fällt bei der Art Metal nie was ein. Mich erinnert es entfernt an SLOUGH FEG. Sehr verspielt und etwas verstolpert. Am 2:10 kommt ein Tempowechsel, die Gitarren werden mehr gemutet, der Chor singt immer "don't you stray" zwischen rein, bei 2:48 wird es langsamer und es kommt ein Solo, eher 3:22 wieder das bass einsetzt, dann spielen die Klampfen das Motiv nach, dann kommen die Drums, der Instrumentalpart dehnt sich nun aus, immer wieder kommen Breaks und Soli, manchmal erinnert es an IRON MAIDEN, wenn sie ausschweifender werden. Nach 6:20 kommt man wieder ins Hauptthema vom Anfang. Der Song hat lustigerweise keinen Refrain, die Stophe wird noch zweimal gesungen, anchmal singen auch mehrere, dann isses zu Ende. ca. 7 Min (hab jetzt ned genau geguggt...) 4.) Jetzt wird es schneller, aber es bleibt alt. Sehr punkig. Insgesamt auch sehr rumpelig. "Send me to hell, to hell and back again". das ist der Refrain. Das klingt sehr nach einer Proberaumaufnahme, hahaha, das Solo ist random Einfinger-Sliding, und der Bass mach manchmal komische Töne, als würde er aufstoßen. Mann, ist das schlecht!!! 5.) Jetzt wird es schon etwas amtlicher. Das ist Euro-Powermetal, aber ich glaub, schon etwas älter. Ich kenne die Stimme, aber ich komme nicht drauf, wer das ist. Etwas Hansi Kürsch, etwas der Typ von VIRGIN STEELE. Durchgehend uptempo im Würfel-Doublebass-Tempo. Aber keine Orchester oder Bombast. Eher roh. Typische early HELLOWEEN-Soli. Tears for the damned Freedom for the land 1000 years will be told Tales of the bold Das versteh ich als Refrain. Ist aber nur der erste Teil. 6.) Jetzt wird es sehr leise. Klingt, wie von einem Tape runterkopiert. Es wird thrashiger. Auch, oder wieder 80iger. Uffda, Uffda. Oh, ich glaube, das kenn ich. "Far to the east, meet the Samurai". Also ich hab das sicher auf einer meiner alten Kasis. Der Sänger singt relativ klar. FORBIDDEN? Gangshouts. Die verstehe ich sowieso nie. "Olliwillidemp. Oder so. Nach ca 3 min ein cleaner Part, jetzt klingt es etwas nach CRIMSON GLORY. Dann ein Solo auch im Balladentempo. Der Klampfer ist recht gut (der Sound grauselig). Dann ein spitzer Schrei, danach wieder das Uptempo-Geschrubbe. Es hat ein ganz ganz charakteristisches Mini-Lead. Ich komm nicht drauf. Der Song endet nach 6:12 auf einen spitzen Schrei. K, to be continued So richtig gefallen hat mir bislang nix 
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von Holger Andrae » Sonntag 23. Juni 2013, 22:47
salisbury hat geschrieben:
2.) Jetzt kommt Rock'n'Roll aus den Fünfzigern oder frühen Sechzigern. "I'm a rocker, I'm a roller". Es ist nicht Little Richard, nicht Chuck Berry, nicht Elvis, nicht Fats Domino. Wer ist denn der mit den "great balls of fire"? Der isses glaub ich.
2:38
Jerry Lee Lewis? salisbury hat geschrieben:3.) Jetzt wird es metallischer. Erdiger, bodesnständiger Metal/Proto-Metal Anfang der 80iger, vllt sogar Ende 70ieger. würd ich sagen. Klappernder Bass, Twin Guitars, recht flott gespielt. Hm, mir fällt bei der Art Metal nie was ein. Mich erinnert es entfernt an SLOUGH FEG. Sehr verspielt und etwas verstolpert. Am 2:10 kommt ein Tempowechsel, die Gitarren werden mehr gemutet, der Chor singt immer "don't you stray" zwischen rein, bei 2:48 wird es langsamer und es kommt ein Solo, eher 3:22 wieder das bass einsetzt, dann spielen die Klampfen das Motiv nach, dann kommen die Drums, der Instrumentalpart dehnt sich nun aus, immer wieder kommen Breaks und Soli, manchmal erinnert es an IRON MAIDEN, wenn sie ausschweifender werden. Nach 6:20 kommt man wieder ins Hauptthema vom Anfang. Der Song hat lustigerweise keinen Refrain, die Stophe wird noch zweimal gesungen, anchmal singen auch mehrere, dann isses zu Ende.
ca. 7 Min (hab jetzt ned genau geguggt...)
Hahahaha ....
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Christian Schwarzer » Sonntag 23. Juni 2013, 22:54
Blautier hat geschrieben:5.) Jetzt wird es schon etwas amtlicher. Das ist Euro-Powermetal, aber ich glaub, schon etwas älter. Ich kenne die Stimme, aber ich komme nicht drauf, wer das ist. Etwas Hansi Kürsch, etwas der Typ von VIRGIN STEELE. Durchgehend uptempo im Würfel-Doublebass-Tempo. Aber keine Orchester oder Bombast. Eher roh. Typische early HELLOWEEN-Soli.
Tears for the damned Freedom for the land 1000 years will be told Tales of the bold
Das versteh ich als Refrain. Ist aber nur der erste Teil.
"Early Helloween" trifft`s ziemlich gut, weil Hansens Kai hier auch mal die sechs Saiten bediente (aber nicht mehr auf dem Album). Das sollte ganz sicher IRON SAVIOUR`s 'Tales Of The Bold' von "Condition Rede" sein. Besser kann man sowas eigentlich garnicht spielen. Schöner Würfel Metal Metal. 
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von salisbury » Sonntag 23. Juni 2013, 23:04
7.) Es bliebt old school, diesmal aber eher eine Hard Rock/Hair Metal-Nummer. Das liebt Firestarter sicher. Die Stimme ist recht schneidend für so Musik. Ein ganz simper Beat, AC/DC-Riffs, aber kein AC/DC-Klamofensound, ich versteh der Refrain nicht, in etwas "Rock out, ride free, all day, all night". Ein ziemlich langes Solo, oh cool, das ist wirklich schön lang, mit netten Leads. Am Schluss nochmal Stophe und Refrain. 5:20 8) Oha, Progmetal. Prog-Power-Metal, beginnt breakig, dann wirds ziemlich flott, viele mehrstimmige Arrangements. Breaks, Synthie-Flächen, knackige Gitarren. Ich glaube, diese Band kenne ich auch. Aber keine Chance, draufzukommen. Der Refrain ist sehr eingängig und dennoch vielschichtig. Es könnte CONCEPTION sein. Ich kenn von denen nur die mit dem blauen Cover. Hm, LANFEAR? Oder sind das diese VOYAGER? Ich hab keine Ahnung. Netter, im Sinne von nicht düsterer Progmetal, der Stitch gut gefällt.  . Ich versteh irgendwas mit "believing all these lies, believing", das ist canonartig/versetzt gesungen 4:02 9.) Don't talk to strangers. Akustikgitarre, satt voll und rund. Eine sehr weiche, hohe Stimme, die ich auch glaube zu kennen. Ich erkenn aber doch nie Sänger. Klingt so bischen wie der von JACOBS DREAM. Nach 1:10 kommen dann die verterrten Gitarren, es wird wieder kraftmetallisch. Das erinner jetzt an der Song, den Firestarter letztens mal hatte von DOKKEN. War galub auch im Trackausscheidungs-Battle. Hat guten Sound, druck- und kraftvoll. Jetzt klingt er nimmer wie JACOBS DREAM, sondern. Anders. Wieder eher wie Hansi Kürsch. Also dieses Rauhe. Leider bleibt der Titel immer bei derselben Akkordfolge, die dann mal wieder langsamer gespielt wird, aber man hätte etwas mehr draus machen können. Ich glaube, der Track heisst, "Don't talk to strangers". 4:47 10.) Der Track könnte "Riders of fate" heissen. Es geht wieder etwas mehr in Richtung von Track 5, mehr Euro aber immer noch ohne Orchester und Gedöns. Die Stimme ist manchmal etwas dünn und daneben. Manche sollten das mit den Höhen bleiben lassen. Der Song hat schon etwas Progmetal-Attitüde- wirkt aber Irgendwie zerfleddert und stressig; es werden in stetem Wechsel Teile aneinandergereiht, die nicht soo ganz zusammen passen. Uha, nach dem Solo kommt eine Gesangs-Passage, die es schön drölfzig mal gab. Dann wieder "We are something something, we are the riders of fate".
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von salisbury » Sonntag 23. Juni 2013, 23:06
Christian Schwarzer hat geschrieben:Das sollte ganz sicher IRON SAVIOUR`s 'Tales Of The Bold' von "Condition Rede" sein.
Bingo!
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von Nils Macher » Sonntag 23. Juni 2013, 23:11
salisbury hat geschrieben: 9.) Don't talk to strangers. Akustikgitarre, satt voll und rund. Eine sehr weiche, hohe Stimme, die ich auch glaube zu kennen. Ich erkenn aber doch nie Sänger. Klingt so bischen wie der von JACOBS DREAM. Nach 1:10 kommen dann die verterrten Gitarren, es wird wieder kraftmetallisch. Das erinner jetzt an der Song, den Firestarter letztens mal hatte von DOKKEN. War galub auch im Trackausscheidungs-Battle. Hat guten Sound, druck- und kraftvoll. Jetzt klingt er nimmer wie JACOBS DREAM, sondern. Anders. Wieder eher wie Hansi Kürsch. Also dieses Rauhe. Leider bleibt der Titel immer bei derselben Akkordfolge, die dann mal wieder langsamer gespielt wird, aber man hätte etwas mehr draus machen können. Ich glaube, der Track heisst, "Don't talk to strangers".
4:47
Und jetzt holen wir alle mal unsere Metalgeschichte-Schulbücher raus und schlagen das Kapitel "DIO" auf. Und nein, dieser Song klingt nicht nach einer der genannten Acts. Diese Acts klingen alle wie dieser Song. Hätte man mehr draus machen können? Ich bekomme gleich nen Infarkt.
Zuletzt geändert von Nils Macher am Sonntag 23. Juni 2013, 23:12, insgesamt 1-mal geändert.
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von salisbury » Sonntag 23. Juni 2013, 23:12
Die 2.) war recht einfach zu finden. YouTube. Jerry Lee Lewis. I'm A rock, I'm a roller. Findet zwar nich Jerry aber SLADE. 2.) SLADE I'm a RockerDamit hab ich jetzt auch das erste mal bewusst SLADE gehört...
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von Chavo89 » Sonntag 23. Juni 2013, 23:13
salisbury hat geschrieben:7.) Es bliebt old school, diesmal aber eher eine Hard Rock/Hair Metal-Nummer. Das liebt Firestarter sicher. Die Stimme ist recht schneidend für so Musik. Ein ganz simper Beat, AC/DC-Riffs, aber kein AC/DC-Klamofensound, ich versteh der Refrain nicht, in etwas "Rock out, ride free, all day, all night". Ein ziemlich langes Solo, oh cool, das ist wirklich schön lang, mit netten Leads. Am Schluss nochmal Stophe und Refrain.
5:20
Priest?? "Rock Hard, Ride Free"??
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von Eike » Sonntag 23. Juni 2013, 23:15
Na, das wurde Zeit!
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von salisbury » Sonntag 23. Juni 2013, 23:16
Ich sach doch immer, ich erkenn keine Sänger, aber es glaubt mir ja nie jemand so richtig... 
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