Dr. Best hat geschrieben:Ich glaube, wir haben verschiedene Auffassungen von "hymnisch" (Puppenmeister nicht hymnisch? Bei 'Bonded By Blood' schreist du nicht lauthals "Bang your head against the stage and metal takes it's price??) und noch mehr von "stampfend" ('Smoke on the water' ist wenn zu schnell zum stampfen, hätte ich gesagt. Der Stampfer überhaupt wäre zB 'Metal On Metal' und der ist superlangsam dagegen..).
Kann gut sein. Sowohl "hymnisch" als auch "stampfend" sind für mich eigentlich beides Midtempo-Begriffe. Meine Vorstellung davon kann ich glaube ich beiderseits am Besten mit diesem einen, eigentlich mittlerweile unhörbaren, Manowar-Song "Warriors of the World" darstellen.
Beginnen wir mit stampfend: Stampfend ist immer für mich immer stark mit dem Schlagzeug verbunden, vor Allem mit diesem extrem straighten Backbeat: Bumm-Tscha, Bumm-Tscha. Das kann zum einen auf der Base Drum etwas, vor allem aber bei den dazu spielenden Gitarren durchaus varrieren, aber ohne diesen Beat ist für mich stampfen kaum möglich.
Meine Vorstellung von hymnisch ist dabei durchaus entgegengesetzt dazu: Während das Stampfen eher kurz angebunden ist, baut das hymnische eher auf längere Noten auf - wie in diesem "Aaaaahahahahaaaahahahaaa..." in ebenjenem Manowar-Song. Gut, es muss nicht ganz soo langsam sein - aber grade Bonded by Blood ist doch einiges zu schnell. Ich glaube, die Unterscheidung, die wir hier suchen (und auf die wir uns, denke ich, auch einigen können, ist zwischen "hymnisch" und "mitsingbar". Hymnisch hat für mich immer so was (man verzeihe mir das Vokabular) episches. Mitsingen kann gerne auch mal ins Mitgröhlen abdriften (vor allem bei Bonded by Blood), muss es teilweise sogar. Natürlich hab ich bei BbB immer das Gefühl, ich sollte jetzt in der ersten reihe stehen und das nach vorne gröhlen - aber hymnisch ist für mich was anderes.
Was Somke on the Water angeht: Ich glaube, da haben wir irgendwo beide recht: das Riff ist zu langsam zum Stampfen, der Beat widerum zu schnell
