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von frankjaeger » Samstag 16. März 2013, 13:44
Ich fand CRYPTEX unterhaltsam und ... ja ... ähm ... anders.
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von Nils Macher » Samstag 16. März 2013, 13:59
frankjaeger hat geschrieben:Ich fand CRYPTEX unterhaltsam und ... ja ... ähm ... anders.
Hattest du auch den Eindruck, dass die vor dem Auftritt den Spaß in Dosen konsumiert haben?
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Nils Macher
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von Siebi » Samstag 16. März 2013, 16:23
Ganz subjektiv fand ich Enochian Theory so spannend wie ein unscharfes TV-Testbild, wollte aber Franks positiv gefärbten Eindruck nicht vermiesen und ließ mich zu einem lässigen "geht scho" hinreißen. 
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von Oliver Passgang » Sonntag 17. März 2013, 18:49
Bevor ich es vergessen: THRESHOLD gestern war der Hammer! Ich kann all euren Berichten, vor allem Siebis, Wort für Wort zustimmen. Ich bin total umgeblasen. Selbst 'Slipstream' kam live geil. Boah. BOAH! Ähnlich wie Nils werde ich die Diskographie mittelfristig komplettieren. (Wobei ich insofern Glück hatte, dass ich die letzten drei Alben besitze und mit Ausnahme von drei Songs alle von eben diesen stammten.  ) Karl Groom ist übrigens tatsächlich ein sehr interessanter Gitarrist.  CRYPTEX waren recht eigenwilig und liefen mir irgendwie nicht so richtig gut rein. ENOCHIAN THEORY haben aufgrund von Krankheit abgesagt.
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von Havoc » Montag 23. Dezember 2013, 23:30
Hier kommt 2014 auch schon wieder ein neues Album raus. Da hat jemand nach dem Erfolg des „Fortschrittsmarschs“ wohl noch mal Blut geleckt. Gut so. Habe „March Of Progress“ noch mal aufgelegt. Und erstmals hatte ich das Gefühl, dass sich das im 9er Bereich (wenn nicht noch höher) bewegt. Das liegt wohl daran, dass ich den Gesang Wilsons ebenfalls erstmals richtig geil fand. Gut, an Mac wird er bei mir wohl nie vorbeikommen, aber auch er kann es. Vielleicht wurde mir das Album auch nur deswegen etwas zu sehr abgefeiert, weil die Vorgänger einfach auch unfassbar stark sind. Habe gesehen, dass einige dieser Definitive Editions gerade im Preis zu sinken scheinen. Ich denke das wäre was für meine traditionelle „CDs statt Böller“ Bestellung zu Silvester. 
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von Havoc » Samstag 18. Januar 2014, 20:54
Da ich gerade etwas in einem Threshold-Wahn bin....möchte ich diese hübsche Aufstellung von Kubi nochmals posten. Das werde ich dann mal überprüfen. Auch wenn mir "Psychedelicatessen" und "Extinct Instinct" immer noch fehlen. Die werde ich aber zu 100 Pro auch noch kaufen. Was für eine Hammerband!!! Peter Kubaschk hat geschrieben:Aus gegebenem Anlass: THRESHOLD waren schon immer eine besondere Band für mich, habe ich sie doch seit ihrem Debüt 1993 geliebt. Eine Liebe, die bis heute nicht abgeebbt ist, auch wenn der Gig beim "Night Of The Prog"-Festival mich nicht in totale Ekstase treiben konnte. Die gab es dafür immer wieder auf den Alben der Band. Hier eine Kurzbeschreibung ihrer (Studio-)Diskographie: Wounded Land Giant Electric Pia, 1993 Als DREAM THEATER 1992 mit "Images & Words" durch die Decke gingen, war es nur eine Frage der Zeit bis andere Prog-Bands auf der Bildfläche erscheinen würde. Als Anfang 1993 "Wounded Land" erschien, waren die Vergleiche allgegenwärtig, was sie bis heute nicht richtiger gemacht hat. Schon auf "Wounded Land" boten THRESHOLD eine wunderbare Mischung aus echten Metal-Riffs und vielen völlig famosen Melodien, bei der man nie auf die Idee gekommen wäre, etwaige Soli als selbstverliebtes Gefrickel zu bezeichnen. Mit 'Consume To Live', 'Sanity's End', 'Paradox' und 'Surface To Air' gibt es gleich vier 11/10-Punkte-Nummern zu hören. Da macht es auch nichts, dass der kleine Rest ein bisschen abfällt. Klassiker. 10/10Psychedelicatessen Giant Electric Pia, 1994 Neues Album, neuer Sänger, alter Stil. Riesige Veränderungen im Sound der Briten gab es trotz dreier verschiedener Sänger nie. Karl Groom & Richard West sind als Songwriter ein eingespieltes Duo, das einen eigenen Stil hat und selbstbewusst genug ist, daran festzuhalten. Ergo steht auch "Psychedelicatessen" dem Debüt in Nichts nach. Klar, es könnte etwas druckvoller produziert sein, aber der etwas kräftigere Gesang von Morgan passt hervorragend zu Ohrwürmern wie 'Sunseeker', 'A Tension Of Souls' und dem von ihm in Alleingang komponierten Wunderwerk 'Innocent'. Eine Nummer, die bei vernünftiger Promotion gar einen frühzeitigen Durchbruch hätte bedeuten können. Ebenfalls ein Klassiker. 9.5/10Extinct Instinct Giant Electric Pea, 1997 Die Verweildauer von Glynn Morgan war nicht sonderlich hoch, so dass THRESHOLD wieder auf Damien Wilson zurückgriffen. Und auch wenn diese Kombi bereits erfolgreich zusammengearbeitet hatte, ist "Extinct Instinct" insgesamt vielleicht das "schwächste" Werk der Band. Das Songwriting ist nicht ganz so zwingend, was sich vor allem darin bemerkbar macht, dass aus 'Virtual Isolation' und 'Eat The Unicorn' kein Track catchy Refrains aufweisen kann. Natürlich ist das Werk weit davon entfernt, eine echte Enttäuschung zu sein, aber mit den beiden grandiosen Vorgängern kann es eben nicht mithalten. 8,0/10Clone Giant Electric Pea, 1998 Das vierte Album in Folge, bei dem der sänger wechselt. Bis hierhin sah es nicht so aus, als ob Karl Groom & Co. einmal Konstanz auf dieser Position bekommen würden, aber wie die Geschichte zeigt, war Andrem "Mac" McDermott ein echter Glücksgriff für die Truppe. "Clone" zeigt die Proggies etwas kompakter, etwas heavier, aber immer noch mit der nötigen Balance zwischen Anspruch, Melodie & Eingängigkeit. Songs wie 'Freaks', 'Angels', 'Voyager II' oder das sehr gefülvolle 'Sunrise On Mars' beweisen, dass mit THRESHOLD weiter zu rechnen ist. 8,5/10Hypothetical InsideOut, 2001 Und wie mit ihnen zu rechnen ist! Mit "Hypothetical" hauen THRESHOLD einen weiteren Klassiker raus, der mit 'Light & Space', dem alles überragenden 'The Ravages Of Time', den wunderschönen 'Oceanbound' und 'Sheltering Sky' und dem zweiten Epos 'Narcissus' mit höchster Schlagzahl Prog Metal zelebriert. Macs Gesangslinien sind gigantisch, die Treffsicherheit bei den Refrains der totale Wahnsinn, die Riffs sitzen, das Artwork ist hübsch, die Produktion erstmals rundum zufriedenstellend; nur die völlig unnötige und extrem kitschige Ballade 'Keep My Head' (mit Abstand schwächster Song der Diskographie!) verhindert hier die Höchstnote. 9,5/10Critical Mass InsideOut, 2001 Dass man das hypothetische Niveau nicht ganz halten könnte, war abzusehen. "Critical Mass" ist etwas sperriger ausgefallen und besitzt nicht diese übermäßige Hitdichte. Das bedeutet, dass man sich das Album erarbeiten muss und einem erst dann die tolle Bridge in 'Choices', der tolle Longtrack 'Critical Mass' oder die beiden verhältnismäßig straighten 'Phenomenon' und 'Fragmentation' auffallen. Allerdings gibt es mit 'Avalon' und 'Round & Round' auch gleich zwei Nummern, die am Hörer vorbeiziehen. Davon abgesehen aber ein starkes Album. 8,5/10Subsurface InsideOut, 2004 "Wie geil darf eine Band eigentlich sein?" Mit diesen Worten habe ich anno 2004 meine Rezension zu diesem Werk eingeläutet und diese Frage darf immer noch gestellt werden. "Subsurface" knüpft nahtlos an die Klasse von "Hypothetical" an, ist in der Breite mangels Totalausfalls sogar etwas besser aufgestellt und hat mit 'Mission Profile' (Pre-chorus & Chorus sind unglaublich!), 'The Art Of Reason' oder 'Flags & Footprints' auch diverse Klassiker im Gepäck. Veredelt wird das Ganze einmal mehr von Macs kräftigen Vocals, die wie gemacht für diese Band scheinen. Großartig. 9,5/10Dead Reckoning Nuclear Blast, 2007 Dieses Album lief jetzt während ich all diese Zeilen tippe und zeigt einmal mehr auf, dass Mac einfach der perfekte Sänger für THRESHOLD war. Schon der Opener 'Slipstream' begeistert mit einer großartigen Bridge und einem noch großartigerem Chorus, dazu werden kurze Death-Metal-Vocals von Dan Swanö eingeflochten, die das Tüpfelchen auf dem i markieren. Mit 'Elusive', 'Hollow', dem Epos 'Pilot In The Sky Of Dreams', den beiden Refrain-Giganten 'Fighting For Breath' und 'One Degree Down' und der wundervollen Ballade 'Safe To Fly' gibt es auch hier wieder nur Großartigkeiten zu hören. Ein fantastisches Album, dass mit Nuclear Blast im Rücken den Durchbruch hätte bedeuten können. Leider kam es anders. 9,5/10
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von Havoc » Freitag 25. April 2014, 20:15
Laut RH trägt das neue Werk den Namen " For The Journey" und erscheint im September. 
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von Eike » Donnerstag 1. Mai 2014, 18:35
In "Critical Mass" habe ich damals mal reingelauscht, weil das Album irgendwo ziemlich gehypet wurde. Sperrig trifft es ganz gut, aber nicht die Sorte sperrig, die mich zwingt, Lauscharbeit zu investieren bzw. intensivieren. Danach habe ich die Band total aus dem Ohr verloren. Ist irgendwas von der Eikemusik?
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von Peter Kubaschk » Donnerstag 1. Mai 2014, 19:27
Nein.
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von Teichfrosch » Donnerstag 1. Mai 2014, 19:39
Könnte kaum uneike-iger sein 
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