Eure letzten Live-Erlebnisse

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Rüdiger Stehle » Samstag 22. Februar 2014, 03:29

Einmal mehr die beste Band der Welt, heute in Ulm im Hexenhaus:

MORBID ALCOHOLICA
wie immer mit RÄHS als Special Guest

http://www.youtube.com/watch?v=H6415yeAq7E
http://www.youtube.com/watch?v=QfnTkvlXgcc

Das war der siebte Streich, und der achte folgt... hoffentlich bald. Vier mal noch, dann ist der musikalische Vorsatz fürs neue Jahr erfüllt und eingelöst. Mal schauen, ob das klappt.
:grins:
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Frozen » Montag 24. Februar 2014, 17:05

Oh Ja, das war stark. MAJESTY, WISDOM und STORMWARRIOR in Pratteln

Habe mich unheimlich auf Stormwarrior gefreut, seit vielen Jahren ein grosser Fan und doch noch nie dabei gewesen. Ist halt das Problem, wenn sie immer nur viele Stunden von mir weg auftreten. Umso erstaunlicher wie viele Fans sich im Z7 einfanden, zu diesem Zeitpunkt vielleicht 200 Leute dabei, ein gutes Drittel nicht minder Textsicher wie ich, und dieses Drittel durfte dann den Rest des Abends damit verbringen, den anderen zu erklären, dass das Alte Helloween mit Viking Lyrics sind. "Das war geil, aber ich hab noch nie von ihnen gehört"... Schade dass der Sound anfangs etwas probleme bereitete, die Lead Gitarre war sehr leise, auch Lars' Vocals waren zuerst nur schwer hörbar. Besserte sich nach und nach, und niemand darf sagen dass sich die Jungs nicht voll verausgabt haben. Kritik: 40 Minuten sind tatsächlich viiiiiiel zu kurz für Stormwarrior und kein einziger Song vom Debüt? Wobei, da auch Heathen Warrior ausgelassen wurde ist an der Songauswahl kaum etwas auszusetzen. Unbedingt zurückkommen, aber als Headliner mit zwei Stunden Spielzeit!

Wisdom, ich sags wies ist, interessierten mich weniger, der Eindruck deckte sich jedoch mit meiner letzten Begegnung, das ist solider Melodic Power Metal der mich teils an Freedom Call erinnert, auch die Show war nicht übel, viele Songs mit Mitsingpotential. Aber im Vergleich mit den beiden anderen Bands ist das alles sehr glatt gebügelt, es packt nicht so wie Majesty und Stormwarrior. Das passte letztes Mal besser... erinnere mich nichtmal mehr mit wem das war ^^

Bis zu Majesty war die Halle dann hübsch gefüllt, auch wenn das Z7 halbiert wurde für die show (unnötig...), 400-500 Leute waren da, und waren sofort voll dabei. "Hail, Hail, To Majesty!" hallte durch den Raum, und ob neue Songs von der "Banners High" (Schade fehlten die beiden Abschlusssongs "On A Mountain High" und "The Day When the Battle is Won") oder "alte" Songs wie "Heavy Metal Battlecry" oder "Fields of War", die Stimmung war hervorragend. So Klischeebehaftet diese Musik auch ist, sie packt. Tarek übernahm die Vorlagen aus dem Publikum spontan und interagierte super mit den Fans. Kritik? Fehl am Platz. Grosser Respekt, das war ein toller Auftritt, True Fucking Heavy Metal! Auf den ich hoffentlich nicht lange warten muss, bis ich ihn wieder sehen kann, so wie Majesty jüngst touren...
Top 5 Jahr 2015
1. ENFORCER - From Beyond
2. VISIGOTH - The Revenant King
3. ARMORED SAINT - Win Hands Down
4. SATAN - Atom by Atom
5. HORACLE - Dead Eyes Revelations

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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Frozen » Montag 10. März 2014, 20:23

Letzten Samstag im Downi bei IRON HORSES und WICKED PLAN.

Da das Konzert um 9 beginnen soll waren wir um 8 Uhr da, ich hab noch nem Freund der das Konzert aufgenommen hat beim einrichten geholfen und dann waren wir ready... nur wofür wussten wir nicht so Recht. Um Halb 11 fragten wir uns schon langsam ob da überhaupt noch wer auftritt ^^ Warteten sie auf mehr Zuschauer? Joa, das war weniger berauschend, zwei, drei duzend Leute waren zu Spitzenzeiten anwesend.

WICKED PLAN zeigte um kurz vor 11 auch eine gute Stunde interessant auskomponierte Songs aus dem eigenen Katalog. Damit hat sich das positive aber auch schon. Die Rhytmusfraktion geriet ständig aus dem Takt, die Leadgitarre war zwar technisch gut aber hatte grosse Probleme beim Skalawechsel, die Harmonien waren melodisch und rhytmisch nicht immer passend und die Sängerin vergass ab und zu den Einsatz und lief öfter ins Feedback. Zu allem Überfluss noch Coverversionen von Dio und Maiden. Entschuldigt, Leute, aber wenn ihr den Text von 2 minutes to midnight nicht auswendig könnt und die Akkorde beim Riffing verwechselt, dann spielt das doch nicht... Vor allem nicht wenn ihr anständige Songs schreiben könnt. Vor dem nächsten Auftritt dringend am (Zusammen)Spiel feilen, und zwar mächtig.

Auch IRON HORSES kannte ich vorher kaum, Norddeutsche wie ich erfahren durfte die dreckigen, klassischen Heavy Metal spielen. Und gar nicht mal schlecht, der Bass hatte etwas von Motörhead, die Riffs waren sehr knackig, die Lyrics eingängig, mächtig groove in praktisch allen Songs. Das war nichts spezielles, aber sehr gut dargeboten, mit viel Energie und Leidenschaft. Nur: Es war mittlerweile weit nach eins, Ende war um etwa Zwei Uhr, viele Gäste waren schon wieder weg, und was blieb waren ein paar wenige interessierte Zuschauer, die dennoch einen Liveact sahen, der angeblich sogar gratis für uns gespielt habe und nur für diesen Gig nach Worblaufen gefahren ist. Wenn dem so ist, ist mein Respekt nur noch grösser, der Abend begann schleppend und endete viel später als mir frühaufsteher lieb war, aber es wars am Ende doch noch wert.
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1. ENFORCER - From Beyond
2. VISIGOTH - The Revenant King
3. ARMORED SAINT - Win Hands Down
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Michael Sommer » Montag 24. März 2014, 20:33

Ich war gestern auf Amorphis in Nürnberg. Die Vorband, Hamferd, war ganz Ok. Ziemlich langsam, ziemlich tief, aber ganz in Ordnung.

Amorphis war irgendwie seltsam. Ich bin zwar nicht der größte Fan und es ist inzwischen auch schon 11 Jahre her, dass ich die Band das letzte Mal in Erinnerung hat, aber ich habe mir mehr erwartet.

War eine spontane Idee und eine - nennen wir es mal - interessante Erfahrung
...This is so Death Metal! (M. van Drunen)
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Chavo89 » Samstag 29. März 2014, 15:09

Die schon erwähnte AMORPHIS-Tour habe ich vorgestern in Hannover besucht. Ich war wie schon vor ein paar Monaten in Hamburg eigentlich nur wegen der Vorband dort. HAMFERD!
Und dieses Mal konnte ich die Jungs auch ganz bestaunen, weil das MusikZentrum die Sache mit den Vorbands wohl etwas sehr bandfreundlicher handhabt und erwähnte Vorbands nicht schon vor dem offiziellen Beginn beginnen lässt. Die Färinger haben mich und meine Freundin jedenfalls komplett überzeugt. Ich hatte richtig dicke Gänsehaut, fast die gesamten 45 Minuten lang. Was für eine großartige Stimme!
Joa, und dann kam noch AMORPHIS dran. Wer mal eine Band sehen will, die wirklich satt, fast schon übersättigt ist, der sollte sich die mal geben. Boah. Bis auf den agilen Sänger war das echt tierisch gelangweilt. Dabei war die Stimmung echt gut und die kleine Halle voll.
Nunja. Ich habe mir jedenfalls ein Shirt von der Vorband geholt. Hoffentlich kommen die bald wieder her!
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Dark_girl » Samstag 5. April 2014, 13:08

ch war gestern endlich mal wieder auf einem Konzert, Headliner waren Axxis als Support kamen LionTwins und 3Tri Statecorner mit. Die Supportbands kannte ich beide nicht.
Veranstaltungsort war wieder dieselbe Halle wie bei Primalfear (ich hatte euch auch hier von dem Konzert berichtet).
Im Verglichen zu Primalfear, war diesmal die Halle besser besucht, aber Axxis wurden auch schon letztes Jahr angekündigt – scheinbar langs bei Primalfear also echt an der Werbung.

Aber nun zum Konzert:

Als erstes haben LionTwin losgelegt:
Die Band scheint sich gerade nach oben zu arbeiten, und haben schon mal mit UDO zusammengearbeitet.
Musikalisch ist würde ich die Band als eine Mischung aus Metal und Rockpop beschreiben. Insgesamt hat die Band es gut geschafft die Menge an zu heizen.
Was ich etwas schade fand war, dass die meisten Songs die die Band zu Besten gab über fast alle 5min. (meist länger) dauerten weshalb LionTwin nicht all zu viele Sonsgs spielen konnten. Ich hätte mich über mehr (kürzere) Songs gefreut um das Repertoire der Band besser kennen zu lernen. Spielzeit der Band betrug ca.35- 45 min.
Insgesamt haben LionTwin ihren Job (anheizen) seher gut gemacht, die Sängerin ist sehr sympathisch am Ende des Gesamtkonzertes (also nach Axxis) gabs noch Autogramme.

Als nächstes kamen dann Tri State corner, die eigentlich auch noch mal richtig anheizen sollten, was ihnen leider nur bedingt gelang:
Gründe hierfür waren zum einen, dass der Sound der Drumms den Gesang zum teil übertönten und die Band insgesamt stylmäßig zu ruhig war.
Von der Musikalischenausrichtung würde ich Tri Statecorner bei Rock einordnen auch wenn sie im Internet hauptsächlich als Hardrockband bezeichnet werden, meiner Meinung nach sind sie für Hardrock aber etwas zu ruhig.
Die Jungs der Band scheinen insgesamt nett zu sein und haben es gut geschafft das Publikum mit ein zu beziehen. Tri Statecorne haben sich zwar sehr viel Mühe geben und hatten auch einige originelle Sachen zu bieten (wie z.B. Songs auf Griechisch) die Bongoeinlagen des Sängers oder die bouzouki – Solos (ein griechisches Volksinstrument, dass man als Mischung aus Laute und Mandoline beschreiben könnte) aber der Funke ist leider nicht übergesprungen. Auch die Band schein dass gemerkt zu haben den der Sänger meinte als die letzten Songs anstanden: Also eigentlich hat uns so eine Typ ausm Musikbusiness geraten jetzt von der Bühne zu gehen und solange hinterm Vorhang zu bleiben bis ihr Zugabe ruft, aber ich würde vorschlagen wir schenken uns das Theater, wir spielen jetzt einfach unsere zwei Zugabesongs und freuen uns dann gemeinsam mit euch auf Axxis.“
Insgesamt wäre es vielleicht besser gewesen die Runningorder zu tauschen und tri Statecorne als erstes auftreten zu lassen.

Axxis brauchten dann nicht lange um die Gunst der Menge werben, da sie ja bereits sehnsüchtig auf der Bühne erwartet wurden. Axxis waren der Hammer sie haben fast 2,5 gespielt.
Eröffnungssong war natürlich Kingdom of the Night. Vom Jubiläumsalbum wurden gespielt:
Soulfire
Vernom Byond the Sky, Heaven in paradise (als eine art Medley)
Living in a Dream
Hall of fame

Aber auch ältere Songs wie Little war, oder Little look back oder Toch the Rainbow (als akkustik set) wurden zum Besten gegeben.
Durch die Show führte ein sehr ausgelassener Bernahrd Weiß der einige Anekdoten zu besten gab und sichtlich Spaß hatte als er einen der Fans auf die Bühne holte.
Da dieser Fan auch Marco hieß, lies es sich Hr. Weiß natürlich nicht nehmen Anspielungen auf den Axxis- Marco zu machen.

Als Zugabe wurden dann noch:

Stay don´t leave me (worüber ich mich besonders gefreut habe)
Living in a Word

Und abschließend nochmals Kingdom of the Night zum Besten gegeben.

Auch Axxis standen nach dem Konzert noch für Autogramme und Fotos bereit, außerdem konnte ich eine der Axxis – Setlists ergattern sowie Fotos von mit Marco und Dirk

Insgesamt würde ich den Abend als sehr gelungen bezeichnen.

Freue mich schon auf das nächste Konzert.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon iwill zaehnchen » Sonntag 6. April 2014, 15:42

Letztes Wochenende, Bandhaus Leipzig, Fassungsvermögen ca 200 Mann.
Das Bandhaus stand kurz vor der Schließung, da die Stadt die Kulturzuschüsse mal wieder gekürzt hatte. Eine Unterschriftenaktion und ein Skullfistkonzert später sieht die Welt des symphatischen Clubs nun anscheinend wieder besser aus. Besagtes Skullfistkonzert war natürlich dicke ausverkauft und so entschied man sich zusammen mit den Metalheads Markkleeberg ein weiteres Konzert für das geneigte Publikum zu veranstalten. Doch der Reihe nach:

Das Motto "War Is Coming" bietet sich aus aktuellem Anlass an und ist ein sehr deutliches Statement.

Der Opener, Metabolic (aus Bischofswerda bei Dresden) stellt gleich mal eine positive Überraschung dar. Thrash Metal geprägt von ganz alten Slayer, Metallica bis zum schwarzen Album mit einer ordentlichen Dosis alter Iced Earth sind ein ordentlicher Anheizer, der die ersten Reihen des schon ordentlich gefüllten Klubs gegen Ende der guten 45 Minuten verdichtet. Nicht überragend, sicher auch vorhersehbar, aber trotzdem weiß der Mix zu gefallen und in Anbetracht der Tatsache das die Band gerade mal ein Jahr zusammen musiziert ein mehr als solider Gig.

Danach treten mit Blindgänger die Lokalmatadore auf. Was außerhalb Leipzigs kaum einer weiß, hier spielen unter Pseudonymen mit El Rich (Carooza) und Marv Vader (Prowler/Steelclad) zwei gestandene lokale Undergroundmusiker, und die Erfahrung machte sich spätestens mit dem letzten Album Antrieb bezahlt. Endlich weg von der punkigen Onkelz Kopie und der schlechten Produktionen hin zu einem eigenem Profil und einem Sound der knallt steht einem Siegeszug mittelfristig nur das fehlende Vitamin B(eziehung) im Weg. Von Anfang bis Ende der ganzen Stunde guter Laune singt und tanzt der Pöbel u. a. zu Hits wie `Da faucht der Aal`, `Die Krähe`und `Die Mauer` bis zur Erschöpfung und der mittlerweile randvolle Klub kocht, es riecht nach Schweiß und Bier, jeder Song wird hier von den Anwesenden mitgesungen! Nur `Unsere Namen`, ein Song aus alten Tagen der Band (und für die andere Truppen wie Krawallenkelz oder so abgefeiert werden würden) hätte man sich ruhig sparen können. Fazit: die Band wächst beständig, und das ist bei dem Potenzial auch kein Wunder.

Nun folgte nach kurzer Pause der Headliner. Gründungsjahr 1985, erster Auftritt in Leipzig 29.03. 2014. Eine Band die es nicht immer einfach hatte, die in der DDR verboten wurde, deren Sänger sich vor der Wende in Stasihaft befand und der Anfang der Neunziger den Freitod wählte. Nach dem Verbot unter dem Namen Caiman aggierend verfasste man englische Lyrics, doch vor allem unter dem Namen Macbeth ist man im Osten der Republik eine Legende. Warum das nur hier so ist, darüber kann man streiten. Die deutschen Texte mögen als banale Ausrede geltend gemacht werden, jedoch sind die verfassten Texte NIE platt/peinlich. Die musikalische Qualität jedenfalls stimmt, der aktuelle Output Wiedergänger ist ein Klassiker düsteren Heavy/Thrash Metals, warum die Band also weitestgehend ignoriert wird scheint immer noch an diversen Vorurteilen des einst getrennten Landes zu liegen.
Doch genug abgeschweift, widmen wir uns abschließend dem Gig:
Mit Kamikaze eröffnet eine der deutschen Metalbands Ihren geschichtsträchtigen Gig. Und von Anfang an ist klar: Macbeth sind eine Macht! Jede Note wird von Publikum absorbiert, jedes Wort mitgesungen. Ein magischer Gig steht den Anwesenden bevor.
Songs des Debüts wie Bomber oder der Signature Song Macbeth, dass das bekannte musikalische Thema aufgreifende Das Boot, die Interpretation von Maikäfer flieg oder Unter dem Beil vom Zweitwerk Gotteskrieger und natürlich die sensationellen Highlights des aktuellen Überalbums Gladiator, Begraben und die Stalingrad Trilogie sorgen für einen unvergesslichen Abend mit einer Band die ich persönlich auf eine Stufe mit Kreator stelle.
Ein wenig vermessen vielleicht, aber Kreator sind in der Tat fast genauso gut ;-)

Gigausschnitte sind hier und da zu sichten.

PS: Der Rausschmeißer hieß Human Prey und sorgte mit seinem Grind/Death gekonnt dafür das die meisten gingen.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 13. April 2014, 12:28

Gestern war ich mehr als spontan in Memmingen im Kaminwerk, wo ein für Genrefans ausgesprochen feines Melodic-Speed-Billing gastierte, das die sehr gut gefüllte Bude auch mehr als nur ordentlich gerockt hat. Am Start waren als Opener STORMWARRIOR, dann RHAPSODY OF FIRE und als Headliner GAMMA RAY. Alle drei Bands waren bestens aufgelegt und haben die Zuschauer ziemlich glücklich gemacht. Fabio Leone war ausgezeichnet bei Stimme und insgesamt kam die Band um einiges härter herüber als zu Magic-Circle-Zeiten mit den pompösen Inszenierungen. Der Headliner indes wurde trotz einer schweren Bronchitis des Herrn Hansen seiner Rolle zu 100% gerecht. Die Band spielte gut zwei Stunden, und Hansen gab dem Rat des Arztes insoweit nach, dass er zwei kleine Dreierblöcke einschob, bei denen er seine Stimme schonte, und Gastsänger für ihn zum Mikro griffen. Tags zuvor in Achaffenburg konnte er für den Job Tobi Sammett gewinnen, gestern in Memmingen übernahmen Fabio Leone und ein gewisser Frank Beck (der Sänger eine Coverband, den die Band kurz zuvor kennen gelernt hatte). Beide gaben eine ausgezeichnete Figur ab, so dass diese zeitweilige Auswechslung den Spaß am Gig in keiner Weise beeinträchtigte, denn dafür war Kai bei den anderen Songs wieder sehr ordentlich unterwegs. Das Mitmach- und Mitsing-Potential war riesig, und die Setlist war auch sehr ausgewogen und unterhaltsam zusammengestellt.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon salisbury » Sonntag 13. April 2014, 12:47

Oh, cool, Rabe. Rückblickend hätt ich da auch mit gewollt, vor allem um Fabio mal live zu sehen... ;-) !

Ich war dafür tags zuvor bei den tollen SERENITY, die live sogar nochmal deutlich besser sind als auf Platte. Fünf der sechs Mitglieder können singen und vor allem die mehrstimmigen Refrains und chorartigen Arrangements haben gesessen wie eine eins. Stilistisch war das Spektrum enorm breit, von zarten Balladen über astreinen AOR/Melodic Rock bis Melodic Speed/Sympho Power und das aus allen Ecken Europas angereiset Publikum hat eine Bombenstimmung gemacht. Auch die Vorbands MIDRIFF (Classic Power Rock) und vor allem BEYOND THE BRIDGES (theatralischer Progmetal) waren schon das hingehen wert.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Dark_girl » Freitag 18. April 2014, 09:21

von Rüdiger Stehle » 13 Apr 2014 10:28
Gestern war ich mehr als spontan in Memmingen im Kaminwerk, wo ein für Genrefans ausgesprochen feines Melodic-Speed-Billing gastierte, das die sehr gut gefüllte Bude auch mehr als nur ordentlich gerockt hat. Am Start waren als Opener STORMWARRIOR, dann RHAPSODY OF FIRE und als Headliner GAMMA RAY.


Boa geile Line Up da wär ich auch gerne dabei gewesen :D :dafuer:
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