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von Holger Andrae » Freitag 2. Mai 2014, 00:23
salisbury hat geschrieben:frankjaeger hat geschrieben:Djent ist die unsinnigste und überflüssigste Schublade, die mir einfällt.
Dafür finde ich sie aber relativ homogen. Wenn Djent drauf steht, ist meistens auch Djent drin. Ganz anders als beim "Power Metal"  . Ich freu mich schon auf die Diskussionen in zehn Jahren zwischen True-Djentlern und Nu-Djentlern  , es wird ein Holy Djent Board geben und die jetzt noch in den Windeln spampelnden PACIFIAN INDEX werden das beste Epic-Djent-Album aller Zeiten einspielen. Und dann der ganze untrue Doom mit dem Female Fronted Symphonic Djent. Jaja...irgendwie mag ich das Wort 
Öh? Ich muss gestehen, dass ich noch immer nicht genau weiß, was denn Djent sein soll. Da scheint ja alles erlaubt zu sein, solange es nur "zeitgemäß" produziert ist, verkopft klingt und dem Hörer eine gewisse Anstrengung abverlangt (nicht abzuschalten). Bei der Verwendung von "Power Metal" hingegen gibt es ja nur zwei mögliche Verwendungen ... und ich meine jetzt nicht die richtige und die falsche. 
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Rüdiger Stehle » Freitag 2. Mai 2014, 00:23
Teichfrosch hat geschrieben:Sally hat geschrieben:Hmm, hüstel, Du kennst meine Meinung zu "Awaken the guradian", oder, Frosch?
Is' mit anderen Alben nicht viel besser  Gefallen mir alle nich'. Tut mir leid, Großer  Die Prog-Königin hat mir grad ECHOLYN - "Mei" gesteckt - das ist schon viel mehr meine Kragenweite :] Prog ist halt nicht gleich Prog, und man muss sich manchmal eben auch eingestehen dass man persönlich Sachen, die alle anderen totaaaal knorke finden, gar nicht ausstehen kann.
Mit der letzteren Erkenntnis habe ich kein Problem. Geht mir mit ganz weiten Teilen des Prog-Universums so.  Wobei ich eine Beobachtung, die du hier schilderst, tatsächlich noch nie machen konnte. Es gibt wirklich kein einziges Album, das ich mal wirklich gemocht habe, und das ich heute nicht mehr mögen würde. Noch nicht einmal die Sachen vor meiner Metal-Infektion (EAV, oder so...). Was ich einmal toll gefunden habe, liebe ich immer noch, auch wenn ich es ggf. nimmer oft anhöre. Wenn es dann doch läuft, dann ist es immer "Coming Home" für mich. Daher kann ich wohl sagen, dass sich mein musikalischer Geschmack zwar stets erweitert hat, aber nie wirklich verschoben. Verschoben haben sich allenfalls die aktuellen Schwerpunkte.
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von Teichfrosch » Freitag 2. Mai 2014, 00:30
Oh doch, das habe ich schon so oft erlebt - bei so vielen verschiedenen Alben ... Könnte zich Beispiele dafür nennen 
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von Jakob » Freitag 2. Mai 2014, 21:44
Holger Andrae hat geschrieben:salisbury hat geschrieben:frankjaeger hat geschrieben:Djent ist die unsinnigste und überflüssigste Schublade, die mir einfällt.
Dafür finde ich sie aber relativ homogen. Wenn Djent drauf steht, ist meistens auch Djent drin. Ganz anders als beim "Power Metal"  . Ich freu mich schon auf die Diskussionen in zehn Jahren zwischen True-Djentlern und Nu-Djentlern  , es wird ein Holy Djent Board geben und die jetzt noch in den Windeln spampelnden PACIFIAN INDEX werden das beste Epic-Djent-Album aller Zeiten einspielen. Und dann der ganze untrue Doom mit dem Female Fronted Symphonic Djent. Jaja...irgendwie mag ich das Wort 
Öh? Ich muss gestehen, dass ich noch immer nicht genau weiß, was denn Djent sein soll. Da scheint ja alles erlaubt zu sein, solange es nur "zeitgemäß" produziert ist, verkopft klingt und dem Hörer eine gewisse Anstrengung abverlangt (nicht abzuschalten). Bei der Verwendung von "Power Metal" hingegen gibt es ja nur zwei mögliche Verwendungen ... und ich meine jetzt nicht die richtige und die falsche. 
M.E. gehört ein gewisser Soundaspekt defintiv dazu und dazu trägt eine "zeitgemäße" Produktion bei, aber vor allem halt eine (oder zwei, drei) am besten 8-saitige Gitarre oder eine tiefer gestimmte 7- bzw. 6-Saiter und das Palm Muting, damit es nach "Djent" klingt. Denn eigentlich wird ja nur der Sound beschrieben 
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von salisbury » Freitag 2. Mai 2014, 22:13
Jakob hat geschrieben:M.E. gehört ein gewisser Soundaspekt defintiv dazu und dazu trägt eine "zeitgemäße" Produktion bei, aber vor allem halt eine (oder zwei, drei) am besten 8-saitige Gitarre oder eine tiefer gestimmte 7- bzw. 6-Saiter und das Palm Muting, damit es nach "Djent" klingt. Denn eigentlich wird ja nur der Sound beschrieben 
Ich finde aber, es gibt auch immer eine charakteristische Rhythmik. Sind das Synkopen? Ich nenn das für mich immer "Riffe verschieben". Mir ist fast so, es gäbe es da eine Rhythmikregel, irgendeinen Schlüssel, der festlegt, was wie und warum kommen muss. Egal of TESSERACT, ALAYA, CIRCLES und äh..na ja ...Namen sind wie Schall und Rauch...als diese anderen Djent-Bands, da ist alles irgnendwie vohersehbar unvorhersehbar. Keine Ahnung, wie ich das ausdrücken soll. Ich erkenn jedenfalls die "Djent"-Idee immer sofort. Ausnahme: ANIMALS AS LEADERS. Dieser Mensch ist hochgradig einzigartig und passt in überhaupt keine Schublade. Deswegen mag ich die Tierchen aich so sehr  .
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von Jakob » Freitag 2. Mai 2014, 22:23
Ja, das sind Synkopen 
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von salisbury » Samstag 3. Mai 2014, 00:31
Jhonny hat geschrieben:Ray Alder = guter Sänger.
Jo. Wenn man ihn g'scheid produziert. Ich hab jetzt lang nix mehr von ihm gehört, das mich beeindruckt hätte. Auf den REDEMPTION-Scheiben finde ich ihn wenig auffällig, zur neuen sag ich nix mehr, und ist er sonst noch irgendwo zu hören? Und live? Da hatte er nicht die geringste Chance gegen die Gitarrenwände von Matheos. Da kam der Arch beim KIT mit seiner "high pitched"-Stimme sogar besser durch. Hach, und ich könnt mich immer noch echauffieren, wie man 'Monument' und 'Eleventh Hour' so unpassend darbieten konnte. Dieser Schlagzeuger...  Und dann dieser deplazierte junge Shredder...Nee. FATES WARNING. Falsches Thema. Nix gute Laune Blautier da. Aber: Die neue FW war trotzdem eher lauwarm.
Dies lese ich jetzt auch immer öfter. Nachdem ja die Kritiken anfangs doch relative euphorisch waren, warum auch immer...
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von Jhonny » Samstag 3. Mai 2014, 12:08
OK, Screamer sind schon mal eindeutig US-Metal der ersten Reihe! Völlig grandios finde ich den Gesang.
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von Pavlos » Samstag 3. Mai 2014, 20:44
Jhonny hat geschrieben:OK, Screamer sind schon mal eindeutig US-Metal der ersten Reihe! Völlig grandios finde ich den Gesang.
Sag ich doch!!!! 
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von Drumtier » Sonntag 4. Mai 2014, 15:49
Um die immer wieder aufkommende Konfusion zum Thema Djent ein bisschen aufzuklären. Das ist Djent 
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