WW 2014 - Die Akte Eurometal

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Re: WW 2014 - Die Akte Eurometal

Beitragvon Permafrost » Donnerstag 25. Dezember 2014, 16:59

Sooo hier folgt CD2 und die hat einige richtige Kracher drauf! Da wurde ich echt positiv überrascht. :dafuer: Lustigerweise hat sie aber auch 2 der schlechtesten Songs drauf. :grins:

Song Numero I (5:26)
Hier gehts gleich los mit anständigem Tempo, die Stimme hat in der Strophe einen Effekt dabei aber nur sehr wenig, was aber trotzdem störend wirkt. Das Lied erinnert an ein Abspann Lied, das ganze hört sich positiv und optimistisch an. „Never give up – never give in, There is no limit what can be done“ im chorus in einer eingängigen Melodie, könnte ein Radiosong sein, wäre da nicht das Tempo, das Solo und die Gitarren, die normal (also nicht Radiomusik artig) tönen. Im letzten Viertel wird noch kurz was gesprochen unterlegt von tiefem Cello oder so.

Song Numero II (5:55)
Kopfmitwipp beat, Keyboardmelodie und einigeAnschläge von der Gitarre dazu noch Glockenschläge als Intro. Das ganze übergibt dann aber dem Klavier und dem Sänger die Show. Irgendwas von einem gefrorenem Fenster. Und losstampfen im midtempo mit der gleichen Melodie wie vom Intro. Die Produktion davon gefällt mir sehr gut. Titel könnte „Pain is Reality“ sein, das sticht im chrous gut hervor in der Zeile „Where the Pain is Reality“.

Song Numero III (4:30)
Radio und sonstige Effekte leiten den Start dieses eher rockigen Song ein. Und schon wieder so ein Ohrwurmchorus. „Between the seven skies – [...] – above the twilight i’ll be flying there“. Das ist tolle Autofahrmusik, das stampft durchgehen gut! Der chorus nimmt einen Grossteil des Songs ein, aber das ist mir egal, da er einfach einfährt. Gibt sogar 2 soli.

Song Numero IV (4:52)
Hier scheints mir härter zur Sache zu gehen, die Gitarren schrummen eher dumpf hier und das Schlagzeug spielt schneller. Tippe beim Songtitel auf „Unbroken“. Kommt oft vor und eine Stimme im Hintergrund sagt es auch oft im Chorus recht tief. Z.T. gibts im Song noch keyboard Pads (auch am Schluss), gated pads wäre der Ausdruck.

Song Numero V (4:51)
Keys n‘ Guitar wieder mit einer Melodie, die gut brettert. In der Strophe keifft sogar einer zusätzlich zum Gesang kurz was rein. Songtitel könnte „Set me free“ sein. Die Intromelodie kommt immer wieder vor, die Strophe ist aber eher simpel gehalten. „So many open wounds that never gonna heal – this is the time to place (?) the hour – set me freeeEEEE“. Plötzlich kommt was von “Armageddon” und man keifft “go” und man wähnt sich schon im MeloDeath kurz doch dann gehts wieder in den chorus.

Song Numero VI (4:47)
Midtempo schlepper und hier habe ich mal einen ganz anderen Sänger. Er redet/singt so eine komische Mischung, erinnert mich in der Strophe an Bobby von Overkill aber in langsam und ein wenig tiefer in der Stimme. Das ganze ist recht episch und wird auch von Pads unterstützt. „here flies the raven“ und dann ein gallopierender beat und Chöre die Ooooooooh singen und das Tempo zieht nochmals einmal mehr an, stopp und Solo, dann Solo und bretter bretter bretter schnell schnell, das ist geil. Total interessant der Song, erst episch und schleppend und dann kracht das Feuerwerk los. „When you hear the raven cry“ am Schluss. Titel vielleicht: The Raven’s Cry? Toller Song!

Song Numero VII (4:42)
Sowas könnte im Radio kommen und daher fällt es mir schwer das Lied zu beschreiben, es hat nicht wirklich viel Charakter... Das einzige was heraussticht, ist der Sänger mit seiner kräftigen Stimme. Es gibt nur eine Melodie und die wird entweder geklimpert (Strophe) oder ge-e-gitarrisiert sag ich mal (Chorus): “This world can be a lonely looooonely place – It doesnt have to be a lonely place”. Die Melodie geht mir schon nach einmal hören auf die Nerven. xD

Song Numero VIII (4:01)
Das hier ist recht langweilig, das Schlagzeug ist viel zu laut und die Gitarre spielt durchgehend das gleiche Motiv bis zum Solo irgendwo im letzten drittel. “The sign of the cross – it’s a sign to your soul – it’s a sing to remind it’s a sign to survive”. Christen Eurometal? Das brauche ich jetzt wirklich nicht.

Song Numero IX (4:19)
Das hier ist schon wieder viel besser! Tempo zieht schnell an, gute Melodie, da nickt der Kopf schon mal mit, sogar den Bass höre ich gut raus. „Here we are (chor im hintergrund)– in the circle of the dark“. Lustigerweise gefällt mir hier die Strophe besser als der Chorus, der Sänger hat eine tolle Stimme mit viel Power. Er singt noch was, dass sie nach Mitternacht sterben werden. „Death after Midnight“ eventuell als Titel?

Song Numero X (8:19)
Orientalische Einklänge vor dem los-schrummen und einem Hohen „Aaaaaah“. Die Melodie hat jetzt aber nichts mehr orientalisches an sich, schade. In der bridge und nach dem chorus gibts ein wenig angehauchte riffs mit Orientalik (ist das ein Wort?). Der ganze Song geht aber irgendwie an mir vorbei, er hat nichts, was mich richtig festhält. Natürlich geht es um Religion und einem „Promised land“ und „Desert lands“ wenn ich den Sänger richtige verstehe (der sehr hoch singt, was das Verstehen erschwert). Da höre ich lieber Nummer 9 nochmals hehe.

Song Numero XI (6:12)
Oioioio, das hier ist interessant. Hier gibts viele Orchesterinstrumente und ein episches Intro und Bombast links und rechts. Der Sänger hört sich dann richtig böse an mit dem Keyboardzeugs im Hintergrund und wie die Glöckchen dann hoch und runterspielen. Geil gemacht. Das muss man unglaublich laut abspielen! :grins: Im chorus singen viele Leute irgendwas über tausend Schwerter und diabolische Kreaturen. Ab 4:00 gibts Orchestereinlagen, wie aus einem Horrorfilm. Grosses Kino ist hier angesagt. Das hier ist mit Abstand einer der besten Songs bis jetzt (vor allem auf CD2 zusammen mit Nummer 9). *Beide Daumen hoch*

Song Numero XII (5:52)
Orchesterintro mit Strings und ambient pads gefolgt von einem orientalischem orientalischen Theme. Diesmal aber gehalten und besser gemacht mit langen Tönen in der Strophe. „Just like babylon – nothing will last forever“. Der Sänger endet den Chrous mit „Egyptian“ und dann kommen typische egyptische Tonabfolgen. Das ganze ist ein wenig langsam, passt aber zum Stil, nur einmal gibts viel doublebassdrum Geschmetter. Ausgeklungen wird wieder mit ambient pads, die ich auch verwenden würde.^^

Song Numero XIII (5:45) FALCONER - Mindtraveller
Hier gehts wieder traditioneller los. Das erinnert mich stark an Falconer, vor allem... Warte das IST Falconer mit Mindtraveller! Die Stimme erkenne ich mittlerweile einfach. Hatte ich letzten Sommer schon auf dem Wichtel, die Band gefällt mir gut, Royal Galley ist mein Lieblingssong von dem Album. Treffer versenkt. 

Song Numero XIV(4:03)
Coole riffs und Melodien begrüssen mich, Tempo stimmt auch doch dann wirds langsam und der Sänger bringt mich total aus der Stimmung. Der passt einfach nicht dazu, oder ist total schlecht gemischt... Das Lied würde mir als instrumental wesentlich besser gefallen. Der Typ kann meiner Meinung nach nicht wirklich gut singen. „Here I am“ tippe ich mal als Titel, das ist prominent im Chrous vertreten, den Rest verstehe ich einfach nicht. Mir kommt irgendwie Osteuropa in den Sinn (vor allem wegen dem Sänger) aber keine Ahnung ob das ein verlässliches Gefühl ist.

Song Numero XV (7:24)
Mmmmh, das fängt wieder sehr gut an. Rhapsody tempo und toller Riff. Schon vor der 2 minuten Marke gibts ein Solo, hier stimmt eigentlich alles für mich. „blood on the cheeks“ wird oft erwähnt und könnte auch der Titel des Liedes sein. Battlesongs sind immer gut in diesem Tempo. :grins: In der Mitte gibts wieder ein tolles Solo, während dem man über das Feld stürmt. Und man stürmt lange, denn das solo ist verdammt lange. Sehr gut, so mag ich das. :D
Meine Güte ist der Chorus ein Ohrwurm, das kommt mir auch älteres HammerFall Zeugs in den Sinn (Dragon lies bleeding z.B.).
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Re: WW 2014 - Die Akte Eurometal

Beitragvon Frozen » Donnerstag 25. Dezember 2014, 17:13

1 ist "Spirit never Die" von MASTERPLAN

https://www.youtube.com/watch?v=1oDXRo78rtY

die 6 kenn ich auch. kann aber grad den finger nicht drauflegen.

sonst sagt mir nix was...
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Re: WW 2014 - Die Akte Eurometal

Beitragvon Raphael Paebst » Donnerstag 25. Dezember 2014, 17:37

Hihi, mit Song 7 hast du einen sehr bekannten Gitarristen mit seiner eigenen Band und einem Frühwerk erwischt, wobei das zugegebenermaßen der poppigste Song ist, auf dem Album wird teilweise mächtig Gas gegeben. Nr. 8 hat den gleichen Gitarristen (zumindest bei den ersten Alben) wie eben Nr. 7 und ist bis heute eine feste Größe im europäischen Power Metal, nur christlich sind sie ganz bestimmt nicht, das Kreuz kommt auf besagtem Album nicht so wirklich gut weg.

Nr. 1 wurde auch direkt richtig erraten.

Bei Nr. 6 singt ein Sänger, der mit seiner Hauptband in diesem Jahr wieder ein Album veröffentlicht hat und dort dem besten und göttlichsten Metal-Sänger aller Zeiten huldigt. Das hier ist allerdings eine der zahlreichen Bands, bei denen er zwischendurch auch mal gesungen hat.
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Re: WW 2014 - Die Akte Eurometal

Beitragvon Nils Macher » Donnerstag 25. Dezember 2014, 17:42

Song 6 müsste AVANTASIA sein.
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Re: WW 2014 - Die Akte Eurometal

Beitragvon Raphael Paebst » Donnerstag 25. Dezember 2014, 17:51

Nils Macher hat geschrieben:Song 6 müsste AVANTASIA sein.

Nein. Die Band heißt wie ein Literaturklassiker aus dem 19. Jahrhundert, nach dessen Hauptfigur ein Cartoon-Kater benannt ist und damit wie ein Song, den eine Band gecovert hat, bei der momentan ein Italiener singt und deren ehemaliger Sänger mal bei einer Band gesungen hat, die wie eine Schlange heißt. Ach so, die Sängerin, von der besagtes Lied im Original stammt, hört der Holg gern, soweit ich weiß.
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Re: WW 2014 - Die Akte Eurometal

Beitragvon Nils Macher » Donnerstag 25. Dezember 2014, 18:02

Aber wir reden schon von Jørn Lande, oder?
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Re: WW 2014 - Die Akte Eurometal

Beitragvon Raphael Paebst » Donnerstag 25. Dezember 2014, 18:11

Nils Macher hat geschrieben:Aber wir reden schon von Jørn Lande, oder?

Nicht bei Lied 6, da geht es um einen direkten, östlichen Nachbarn, der auch nicht unter seinem Namen, sondern in einer Band veröffentlicht. Sein Nachname ist allerdings bei Schlagzeugern und Keyboardern beliebt, die mal mit dem bekanntesten schwedischen Rüschenhemdenträger musiziert haben.
Ach so, Lande ist aber neben MASTERPLAN noch ein weiteres Mal auf dem Sampler vertreten, aber nicht mit AVANTASIA.
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Re: WW 2014 - Die Akte Eurometal

Beitragvon Permafrost » Donnerstag 25. Dezember 2014, 18:23

Nils Macher hat geschrieben:Song 6 müsste AVANTASIA sein.


Dann hätte mir der Song sicher nicht gefallen. ;-)
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Re: WW 2014 - Die Akte Eurometal

Beitragvon Nils Macher » Donnerstag 25. Dezember 2014, 18:27

Permafrost hat geschrieben:
Nils Macher hat geschrieben:Song 6 müsste AVANTASIA sein.


Dann hätte mir der Song sicher nicht gefallen. ;-)


Weil ja FALCONERs 'Mindtraveller' viel unkitschiger ist und so? ;-)
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Re: WW 2014 - Die Akte Eurometal

Beitragvon Jhonny » Donnerstag 25. Dezember 2014, 18:32

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