Musikalische Erkenntnis des Tages

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon salisbury » Freitag 2. Januar 2015, 23:24

Holger Andrae hat geschrieben:
Ich lege ab und an CDs, die ich besprechen durfte und die ich weniger gut fand, auf einen Extra-Stapel. die landen erst gar nicht in der Sammlung.


Hier auch :grins: . Das will aber oft auch sonst keiner
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Rüdiger Stehle » Samstag 3. Januar 2015, 02:25

Havoc hat geschrieben:Sogesehen bewege ich mich aktuell von dem Ansatz den Rüdiger hat weg...nämlich das man nicht alles kennen und haben muss. ;-)

Den Ansatz im eigentlichen Sinne hattest du doch noch nie, oder? Du hast dir doch schon öfters Kauflimits gesetzt, oder nicht? Mir ist noch wichtig zu sagen, dass ich das bei mir nicht als zwanghaft empfinde, also nicht als kennen und haben müssen, sondern ich habe einfach eine Mordsfreude daran, Dinge katalogisieren, sortieren, archivieren zu können, ja, einfach daran, Dinge zu sammeln.

salisbury hat geschrieben:Hier auch :grins: . Das will aber oft auch sonst keiner

Na ja, wenn es Metal ist, dann kenn ich einen, der das immer nehmen wird.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon salisbury » Samstag 3. Januar 2015, 02:31

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Na ja, wenn es Metal ist, dann kenn ich einen, der das immer nehmen wird.


Eh klar. Ist aber meist keiner :-S
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Christian Schwarzer » Samstag 3. Januar 2015, 13:09

Rüdiger hat geschrieben:Christian, das mit dem "vorher anhören" habe ich übrigens - vor ich hier Schreiber und insbesondere Soundchecker wurde - so gut wie nie gemacht. Auch nicht, als ich in deinem Alter, ebenfalls Student und auch nicht mit mehr Budget als 50-60 DM pro Monat für Alben ausgestattet war. Ich habe tatsächlich niemals Kaufentscheidungen von Hörproben abhängig gemacht, sondern allein davon, wie sehr mich ein Album interessiert (was sich aus Interviews, Plattenkritiken, allein dem Artwork, Metal-Lexika, persönlichen Tipps etc... ergeben konnte). Auf diese Weise kam es in meinem Leben zu exakt einem einzigen (vermeintlichen) Fehlkauf, und das war das Molly-Hatchet-Debüt, das ich ca. 1990 allein des Artworks wegen in der Hoffnung auf Manowar-Sound gekauft hatte, und das mich seinerzeit entsetzt hat, so sehr, dass ich sogar versucht habe, es an Freunde zu verticken. Wollte aber keiner haben. Ich habe es dann erst wiederentdeckt, als ich 1996 auf einem RH-Sampler "Tatanka" vom Comeback-Album der Band gehört habe, und dachte: "Da war doch was im Regal!" - Seither liebe ich Band und Album!

Ich werde zwar vermutlich nie so ganz zum Archivar wie du (auch wenn ich Vollständigkeit liebe und Bands, die ich höre idR. auch mit weniger guten Alben dann komplett haben will), aber prinzipiell stimme ich dir da auch zu: Alleine die Hörprobe entschiedet bei mir nicht darüber, ob ich mir ein Album kaufe. Das ist im Moment relativ selten der Fall, weil ich Bücher o.a. halt garnicht digital ertragen kann, im Gegensatz zu Musik. Gerade dann ist es aber auch der Gesamteindruck, den nicht nur das Album, sondern eine Band bei mir hinterlässt, welcher mich veranlasst, Album xy zu kaufen. Man könnte sagen, genauso, wie meine Bewertung eines Albums an sich (vor allen Dingen für mich persönlich), nicht allein von der Musik abhängt, wird auch die Kaufentscheidung getätigt. Aber eine Rolle spielt das vorher anhören schon.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Permafrost » Samstag 3. Januar 2015, 14:42

Christian Schwarzer hat geschrieben:
Rüdiger hat geschrieben:Christian, das mit dem "vorher anhören" habe ich übrigens - vor ich hier Schreiber und insbesondere Soundchecker wurde - so gut wie nie gemacht. Auch nicht, als ich in deinem Alter, ebenfalls Student und auch nicht mit mehr Budget als 50-60 DM pro Monat für Alben ausgestattet war. Ich habe tatsächlich niemals Kaufentscheidungen von Hörproben abhängig gemacht, sondern allein davon, wie sehr mich ein Album interessiert (was sich aus Interviews, Plattenkritiken, allein dem Artwork, Metal-Lexika, persönlichen Tipps etc... ergeben konnte). Auf diese Weise kam es in meinem Leben zu exakt einem einzigen (vermeintlichen) Fehlkauf, und das war das Molly-Hatchet-Debüt, das ich ca. 1990 allein des Artworks wegen in der Hoffnung auf Manowar-Sound gekauft hatte, und das mich seinerzeit entsetzt hat, so sehr, dass ich sogar versucht habe, es an Freunde zu verticken. Wollte aber keiner haben. Ich habe es dann erst wiederentdeckt, als ich 1996 auf einem RH-Sampler "Tatanka" vom Comeback-Album der Band gehört habe, und dachte: "Da war doch was im Regal!" - Seither liebe ich Band und Album!

Ich werde zwar vermutlich nie so ganz zum Archivar wie du (auch wenn ich Vollständigkeit liebe und Bands, die ich höre idR. auch mit weniger guten Alben dann komplett haben will), aber prinzipiell stimme ich dir da auch zu: Alleine die Hörprobe entschiedet bei mir nicht darüber, ob ich mir ein Album kaufe. Das ist im Moment relativ selten der Fall, weil ich Bücher o.a. halt garnicht digital ertragen kann, im Gegensatz zu Musik. Gerade dann ist es aber auch der Gesamteindruck, den nicht nur das Album, sondern eine Band bei mir hinterlässt, welcher mich veranlasst, Album xy zu kaufen. Man könnte sagen, genauso, wie meine Bewertung eines Albums an sich (vor allen Dingen für mich persönlich), nicht allein von der Musik abhängt, wird auch die Kaufentscheidung getätigt. Aber eine Rolle spielt das vorher anhören schon.


Bei mir liegt es definitiv nicht daran, dass ich jetzt Student bin oder nicht, das ich ein Album gerne zu grossen Teilen vorher anhöre bevor ich es kaufe. Ich weiss noch, als ich das ENSIFERUM Album "Unsung heroes" einfach so gekauft habe, nur nachdem ich das Video von einem einzigen Song gehört habe. Das war dann so enttäuschend, dass ich mir sagte, nie wieder.^^ Daher würde ich eher behaupten, dass ich mich zuerst informiere bevor ich das Ding auch wirklich kaufe. Im Gegensatz zu damals (also zig Jahre zurück vor dem wirklichen Aufkommen von Internet), gab es halt vermehrt Musikmagazine und Reviews wurden halt dort in schriftlicher Form gelesen, heute kann man statt in Worten einfach die Musik hören im Internet. Das sagt mehr als das Review jemals kann.
Auch das was Christian hier im zweiten Teil anspricht, erlebe ich ab und zu: Es gibt diverse Alben, die finde ich super, aber ich sehe keinen Anlass die mir zu kaufen (und besitze sie aber auch nicht in einer anderen Form, wohl gemerkt).
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Havoc » Samstag 3. Januar 2015, 15:49

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Den Ansatz im eigentlichen Sinne hattest du doch noch nie, oder?
Du hast dir doch schon öfters Kauflimits gesetzt, oder nicht?


Richtig. Mittlerweile hat sich das aber insofern geändert, dass ich mir gar kein Kauflimit mehr setzen muss. Bei mir ist es eher so, dass ich weniger
Spaß an der Musik habe, wenn ich mir zu viele CDs kaufe. Ich muss eine CD einfach zig mal hören und wirklich aufsaugen. Es würde mir keinen Spaß
mehr machen wenn ich hier 20 CDs auf einen Schlag aus diesen Billigaktionen bestellen würde und nicht mehr mit hören nachkäme. Ich setze mich da
schon auch in einer gewissen Weise unter Druck, dass ich einfach alles mehrfach hören will und muss. Aber ich bin aktuell sehr froh damit wie es läuft.
Ich höre ja gemessen an meiner Zeit nicht weniger Musik. Es ist immer noch mein großes Hobby. Wobei Serien und Filme in letzter Zeit schon ein wenig
mehr an Zeit einnehmen. Das liegt aber auch an der Anzahl genialer Serien. ;-)

...sondern ich habe einfach eine Mordsfreude daran, Dinge katalogisieren, sortieren, archivieren zu können, ja, einfach daran, Dinge zu sammeln.


Das kann ich schon auch verstehen. Ich mache ja auch gerne Listen und Tabellen. Aber die kann ich ja auch mit weniger CDs machen. :P
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Peter Kubaschk » Donnerstag 8. Januar 2015, 19:50

Wenn man im Büro angesprochen wird, welche Musik man hört, weil man so auf seinem Sitz rumzappelt, ist das Album offensichtlich wirklich gut.

Der Durchgang von "Scenes From A Memroy" zeigt mir also, dass ich das Album auch nach 16 Jahre immer noch innig liebe. Ist jetzt keine große Überraschung, aber dennoch schön zu wissen.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Raphael Paebst » Donnerstag 8. Januar 2015, 20:17

salisbury hat geschrieben:
Holger Andrae hat geschrieben:
Ich lege ab und an CDs, die ich besprechen durfte und die ich weniger gut fand, auf einen Extra-Stapel. die landen erst gar nicht in der Sammlung.


Hier auch :grins: . Das will aber oft auch sonst keiner

Also bei CDs tue ich mir damit schon schwer, hin und wieder verschenke ich die dann, wenn ich jemanden kenne, der sie wirklich gut findet. Bei Downloads hingegen geh ich radikaler vor. Die lösche ich grundsätzlich nach dem Review. Wenn das Album so gut war, dass ich ihm eine Note gegeben habe, die bei mir die Kaufschwelle darstellt (8 oder 8,5) dann kauf ich mir die CD auch einfach und wenn es dafür nicht gereicht hat, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich es jemals wieder anhöre so gering, dass ich es auch einfach löschen kann. Falls ich mich dann bei der Notengebung geirrt habe und dem Album eigentlich mit späterer Erkenntnis, eine 8 oder höher hätte geben sollen, dann tritt ja automatisch wieder die Bedingung von oben ein, mit dem Vorzug, dass das Album hoffentlich schon billiger geworden ist, was dann auch die 7 - 7,5 als gut genug für den Krabbeltisch für mich definiert. Der Nebeneffekt ist, dass ich mich auch selbst beim Benoten kontrolliere. Wenn ich ein Album nicht so gut finde, dass ich es kaufen möchte, dann reicht es halt nicht für eine 8, so einfach ist das.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Nils Macher » Donnerstag 8. Januar 2015, 21:32

Peter Kubaschk hat geschrieben:Wenn man im Büro angesprochen wird, welche Musik man hört, weil man so auf seinem Sitz rumzappelt, ist das Album offensichtlich wirklich gut.

Der Durchgang von "Scenes From A Memroy" zeigt mir also, dass ich das Album auch nach 16 Jahre immer noch innig liebe. Ist jetzt keine große Überraschung, aber dennoch schön zu wissen.


Das hatte ich heute im Auto bei "Images And Words" :D
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Loomis » Freitag 9. Januar 2015, 18:34

Raphael Paebst hat geschrieben:Krabbeltisch

Krabbeltisch ist doch Kindergarten! ;-)
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