Weekly Playlist

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Weekly Playlist

Beitragvon 123_7 » Samstag 2. Mai 2015, 09:20

Rüdiger Stehle hat geschrieben:GODS TOWER - Steel Says Last
-> Die weißrussischen Pagan-Epiker. Bin mir noch nicht sicher, wie ich das finde.

Die "Steel Says Last" finde ich ganz (ganz ganz) schlimm. Dass ich ein großer Fan der Alben bin, die vor dem Tod von Herrn Urakoff entstanden sind, habe ich aber glaube ich ab und zu mal durchschimmern lassen :)

VALBORG - Romantik
-> Die Zeitgeister auf neuen Wegen. Sehr melodische Ausgabe der Band.

Oh, das wird interessant. Live konnte mich die Band (und die übrigen 5 Zuschauer...) echt mitreissen. Aber auf Platte ist mir das häufig zu anstrengend. Eine etwas melodischere Ausrichtung kommt dann vielleicht genau richtig?!
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Rüdiger Stehle » Samstag 2. Mai 2015, 10:28

123_7 hat geschrieben:
VALBORG - Romantik
-> Die Zeitgeister auf neuen Wegen. Sehr melodische Ausgabe der Band.

Oh, das wird interessant. Live konnte mich die Band (und die übrigen 5 Zuschauer...) echt mitreissen. Aber auf Platte ist mir das häufig zu anstrengend. Eine etwas melodischere Ausrichtung kommt dann vielleicht genau richtig?!

Die Reaktionen des Teams scheinen gespalten zu sein. Ich finde sie deutlich entspannter und weniger anstrengend als manch älteres Werk.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon frankjaeger » Samstag 2. Mai 2015, 10:43

Ich finde den Gesang ganz grausam.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Jhonny » Sonntag 3. Mai 2015, 22:32

Ein Rückblick auf die letzte Woche - manche Alben wurden mehrfach gehört.
Es war Edguy und Blind Guardian Woche.


Edguy - Mandrake

Der wohl perfekte Edguy Sound aus meiner Sicht. Ganz starkes Ding. Auch wenn die Mischung mit rockigen Songs auf dem Nachfolger vielleicht noch etwas besser gelungen ist.


Edguy - Theater Of Salvation

Deutscher Euro Metal in Reinformat. Gamma Ray und Helloween waren nur selten besser!


Edguy - Lavatory Love Machine

Ja, da habe ich tatsächlich die Single-Auskopplung. Und die Bonus-Songs höre ich tatsächlich immer wieder mal.


Edguy - Hellfire Club

Soundcheck-Sieger in meinem ersten RH-Heft (2004), und immer noch ein wichtiges Album für mich. Mit Mandrake meine liebste Edguy.


Edguy - The Savage Poetry

Die Neueinspielung - das Original fehlt mir noch. Hmm gibt mir von meinen Edguy Alben wohl am wenigsten.


Edguy - Rocket Ride

Die letzte wirklich gelungene Hard Rock Scheibe von Edguy, ohne echten Schwachpunkt und mit vielen Highlights. Sicher prägend, weil ich damals (mit Erasmus) auch auf der Tour war.


Edguy - Vain Glory Opera

Vom Sound her großartig, starke Hymnen, die sich aber bisher nicht so festbeißen konnten wie auf den meisten Nachfolgern. Europa League, aber noch nicht Champions League.


Edguy - Age Of The Joker

Edguy nach dem schwächsten neueren Output auf dem Weg der Besserung. Lief nach der Veröffentlichung ziemlich oft, hat dann aber doch etwas an Boden verloren.


Edguy - Tinnitus Sanctus

Klar, das war der Tiefpunkt. So wie "No Sacrifice, No Victory" bei Hammerfall oder "To The Metal" bei Gamma Ray gab es diesen doch recht deutlichen Leistungsabfall leider auch bei Edguy. Auf Dauer schaffen es nur wenige Euro Metal Bands, kontinuierlich hochklassiges Material zu veröffentlichen. Schade eigentlich.


Atlantean Kodex - The White Goddess

Andernorts schon angesprochen, ein 10 Punkte Werk, das zum überragenden Metal Jahr 2013 gehört - neben Satan und Dead Lord der dritte Top 100 Kandidat. Was für ein Jahr!


N.W.A - Straight Outta Compton

80er Jahre HipHop mit Dr. Dre, der mir ziemlich taugt. "If It Ain't Ruff" oder "Fuck Tha Police" sind keine Tiefgänger, aber ich höre ja auch Hammerfall :D 8-) :grins:


Tiamat - Sumerian Cry

Der erste Durchlauf war noch etwas befremdlich. So richtig gefesselt hat mich das ganze Material vor der "Wildhoney" leider noch nicht.


Public Enemy - It Takes A Nation Of Millions To Hold Us Back

Noch mal 80er HipHop, diesmal etwas traditioneller. Ich wollte hier mal die Klassiker kennen lernen, und HipHop, der mit vielen "echt" klingenden Sampels arbeitet ist deutlich spannender als solcher, der nur nach Michael-Bay-macht-Musik-Produktionen klingt.


Sword - Metalized

Klar, grandios. US Metal vom feinsten. Aus Kanada.


Edguy - Space Police

Man, die macht Spaß! Erstmals seit Rocket Ride können mich Edguy wirklich wieder begeistern und mitreißen. Die letzten Avantasia Scheiben können im Vergleich dazu auch einsteicken.


Blind Guardian - The Forgotten Tales

Gute Zusammenstellung von B-Tracks und alternativen Versionen. Hier lohnt sich das tatsächlich mal.


Blind Guardian - Imaginations From The Other Side

Ein Jahrhundert-Album, das beste deutsche Metal Album seit... hmm, mir fällt kein besseres ein. Egal. Nebenbei vielleicht das beste Artwork aller Zeiten.


Blind Guardian - A Twist In The Myth

Besser als ihr Ruf. Trotzdem eine schwache Guardian.


Cruachan - Blood For The Blood God

Musste ich mir wegen Debauchery wieder anhören. Eine feine Scheibe, die bei mir im Umzug leider etwas untergegangen ist.


Blind Guardian - Battalions Of Fear

Unbekümmerter Beginn der Gardinen, das späteres Topniveau eher nur erahnen lässt.


Cirith Ungol - Frost And Fire

Was für ein Monster eines Albums! Dieser Gesang! Dieser grunderdige Sound! Diese Gitarren! Dazu ein Bass, der alles wegbläst. Einer der großen Klassiker des Metal. Zumindest in meinem kleinen Universum.


Scorpions - Virgin Killer

Ich bin leider noch nicht komplett beim Scorpions-Frühwerk - v.a. "In Trance" geht mir schmerzlich ab. Diese Scheibe hier war ihr Geld jedenfalls wert und lief schon öfters. Auffällig gute Gitarren. Warum habe ich nur Uli Jon Roth verpasst?!?


Magnum - Vigilante

Nachdem zuletzt ja eher Toto-Wochen waren, durften auch diese AOR-Könige mal wieder ran. Mitte der 80er natürlich auf dem Zenit, auch wenn ich sowohl den Vorgänger als auch den Nachfolger NOCH stärker finde. Der Titeltrack ist einer der besten Magnum-Songs.


Blind Guardian - Somewhere Far Beyond

Das zweitbeste Guardian-Album... und wohl auch in meiner Alltime-Top-20. Accept, Helloween, Scorpions, Kreator, Gamma Ray... sie alle müssen sich hinten anstellen. Auf diesem Niveau halten für mich nur die ersten beiden Avantasia-Alben mit.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon 123_7 » Samstag 9. Mai 2015, 00:00

Es lief:

DØDHEIMSGARD "A Umbra Omega"
Nach einigen Durchläufen könnte man vielleicht bemängeln, dass die Kompositionen etwas straffer sein könnten, bzw. der rote Faden der Songs stärker hätte ausgearbeitet werden können, aber nichts desto trotz ein wunderbar abgedrehtes Black Metal-Highlite. Aldrahns wahnsinnige Gesangsleistung ist wirklich atemberaubend.

KAYO DOT "Hubardo"
Wahrscheinlich das KAYO DOT-Album, dass mich bisher am meisten einnehmen konnte. Mit 'Passing The River' scheint sich ein richtiger Übersong herauszukristallisieren, wobei ich die Gesamtqualität des Albums nicht schmälern möchte. Ganz ganz toll.

KAYO DOT "Gamma Knife"
Die hingegen bleibt unhörbar, nervtötend und beinahe quälend. Stumpf und saftlos produziert, Songstrukturen zum Vergessen (oder gar nicht erst zum Erinnern?)... Wer sich das trotzdem antun will: bitte.

KAYO DOT "Choirs Of The Eye"
Empfinde ich jetzt deutlich näher an Postrock-Bands wie GY!BE als die späteren Alben. Allerdings mit deutlich jazzigerem Einschlag und dem ein oder anderen Ausbruch in metallische Gefilde. Sehr interessantes, aber auch sperriges Album. 'The Manifold Curiosity' scheint sich als mein Highlite zu entpuppen.

RUNE "The End Of Nothing"
Habe ich mir nach den ersten Hörproben etwas atmosphärischer und mystischer vorgestellt. Aber dennoch weit entfernt vom Death Metal-Einheitsbrei. Hat immer wieder schöne Melodiebögen drin, wie z.B. in 'Wilt'.

KOROUVA "Shipwrecks & Russian Roulette"
Sagenumwobenes Album, dass die Band VELVET CACOON dreisterweise einfach geklaut hat. Wobei auch viele Indizien darauf hinweisen, dass KOROUVA selber Mitglied von Velvet Cacoon war. Lässt man die Hintergrundgeschichte weg, bleibt ein sehr intimes LoFi-Folkalbum, dessen Nähe beinahe unangenehm wirkt. Kloß-im-Hals-Musik

NECHOCHWEN "Azimuths To The Otherworld"
Ein intensives, vielschichtiges Folk / Metal - Album, dessen einziger Wermutstropfen die sehr sterile Produktion ist.Was der gute Aaron gitarrentechnisch vom Stapel lässt, ist schon großes Kino.

ULVER "Perdition City"
Sehr lange nicht mehr gehört, aber sofort wieder heimelig. Ulvers endgültiger Schritt aus ihrer BM-Vergangenheit mit einem elektrolastigem TripHop-Album.'Porn Piece Or The Scars Of Cold Kisses' wird wohl immer einen großen Platz in meinem Herzen finden.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon salisbury » Samstag 9. Mai 2015, 00:05

123_7 hat geschrieben:Es lief:

DØDHEIMSGARD "A Umbra Omega"
Nach einigen Durchläufen könnte man vielleicht bemängeln, dass die Kompositionen etwas straffer sein könnten, bzw. der rote Faden der Songs stärker hätte ausgearbeitet werden können, aber nichts desto trotz ein wunderbar abgedrehtes Black Metal-Highlite. Aldrahns wahnsinnige Gesangsleistung ist wirklich atemberaubend.


Nö, rote Fäden sind doof, das soll so, dass muss so; ja, Black-Metal-Highlight; ja, super Sänger :)
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Teichfrosch » Samstag 9. Mai 2015, 00:13

Lohnt sich mal wieder, den Zahlenboy zu stalken. Hübsch hübsch, Missiö...
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon salisbury » Samstag 9. Mai 2015, 00:23

Teichfrosch hat geschrieben:Lohnt sich mal wieder, den Zahlenboy zu stalken. Hübsch hübsch, Missiö...


Mach ich morgen, da ist sicher viel geiler Scheiss mit bei.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Rüdiger Stehle » Samstag 9. Mai 2015, 02:05

02.05.-08.05.2015

STORMWITCH - Season Of The Witch
WITCHBOUND - Tarot's Legacy
-> Was Venom recht ist, das ist Stormwitch billig. Auch hier gibt's aktuell zwei Versionen. Die Namensträger habe ich beim tollen Gig in Stuttgart live gesehen, dazu die Vor- und Nachbereitung. Und dann mit WITCHBOUND die tolle Nachlasswürdigung vier weiterer ex-Mitglieder zu Ehren des verstorbenen Lee Tarot. Die "Tarot's Legacy" ist echt eine feine Scheibe.

SHOK PARIS - Steel & Starlight
SHOK PARIS - Concrete Killers
-> KIT Nachbereitung mit feinem US-Metal; die "Concrete Killers" dürfte mal auf CD neu aufgelegt werden.

TITAN FORCE - Titan Force
TITAN FORCE - Winner/Loser
-> Mehr KIT-Nachbereitung. Toller Tyrannenstahl.

HELLOWEEN - My God-Given Right
-> Jo. Fein wie immer, aber die ganz große Euphorie ist noch nicht ausgebrochen.

VENOM - Black Metal
VENOM - Prime Evil
VENOM - Temples Of Ice
VENOM - The Waste Lands
MPIRE OF EVIL - Crucified
-> Hier dafür schon. Es läuft gerade andauernd Venom. Der KIT-Gig von VENOM INC. hatte es einfach in sich. In zwei Wochen dann Cronos und Co... Legions' Heaven!

MARDUK - Frontschwein
-> Stark.

GEHENNA - First Spell
GEHENNA - Unravel
-> Stärker! Wenn auch mit den ausführlich beschriebene Problemchen beim Live-Gig.

UNLEASHED - Dawn Of The Nine
-> Seriensoundchecksieger gewohnt zünftig.

BURNING SAVIOURS - Unholy Tales From The North
-> Feine Scheibe. Schön, dass die Band aktuell recht aktiv scheint. Wäre live mal wieder cool.

PARADISE LOST - The Plague Within
-> Die Briten sind wieder in ziemlich guter Form, inzwischen. Sogar mit Black-Metal-Song, man glaubt es kaum.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 17. Mai 2015, 18:31

09.05.-15.05.

Kaum Wesentliches dazu gekommen:

PARADISE LOST - One Second
-> Eine der sanftmütigsten Platten der Band, aber mit etlichen schönen Songs.

EXODUS - Blood In Blood Out
-> Sonderangebot in der Ltd. Ed. dank Jhonny-Tip. Schöne Sache...

VALBORG - Romantik
-> Reviewenthalben. Starke stilistische Modifikationen. Vielleicht die zugänglichste Valborg.

WITCHBOUND - Tales Of Terror
VENOM - Live 90
MPIRE OF EVIL - Creatures Of The Black
-> Die Dauerbrenner der Vorwochen.

V.A. - Metalliance Vol. 1
-> Gefällt mir immer noch saugut. Kann immer laufen.

ISVIND - Gud
-> Schon jetzt Spitzenkandidat für das BM-Album des Jahres.

GORGOROTH - Instinctus Bestialis
-> Solide bis gut, aber doch längst nicht so stark wie Isvind. Im Vergleich zum Vorgänger für mich wohl auch nicht ganz auf Augenhöhe, aber das muss noch genauer überprüft werden.

IN FLAMES - Lunar Strain
-> Ja, auch die Band war mal richtig gut.

CARTHAGODS - Carthagods
-> Sehr fein.

CRUACHAN - Blood For The Blood God
-> Solidarität mit den Opfern des deutschen Markenrechts!
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