Musikalische Erkenntnis des Tages

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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon salisbury » Donnerstag 4. Februar 2016, 22:22

Wollt nicht Siebis schönen Thread zuspammen, deswegen hier:

Ich find "Plastiksound" ein richtig schlimmes Rezensenten-Unwort. Fast so schlimm wie "Gutmensch" oder "Lügenpresse". Dann lieber die Finger davon lassen und von der Klangbeschreibung absehen, meine Meinung.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon salisbury » Donnerstag 4. Februar 2016, 22:39

salisbury hat geschrieben:Ich find "Plastiksound" ein richtig schlimmes Rezensenten-Unwort. Fast so schlimm wie "Gutmensch" oder "Lügenpresse".


Das war ein schlechter Vergleich. Sorry. Und war keineswegs politisch gemeint. Und gegen keinen gerichtet, der es benutzt. Es ist einfach _für mich_ nur ein saudoofes Wort, dessen Bedeutung mir nur ganz vage klar ist.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Eike » Donnerstag 4. Februar 2016, 22:41

Plastiksound ist eine ganz konkrete, deskriptive Assoziation und als solche vollkommen legitim. Genau wie blechern, holzig, matschig, trocken, spröde oder satt.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon salisbury » Donnerstag 4. Februar 2016, 23:00

Eike hat geschrieben:Plastiksound ist eine ganz konkrete, deskriptive Assoziation und als solche vollkommen legitim. Genau wie blechern, holzig, matschig, trocken, spröde oder satt.


Wie klingt denn Plastik? Ich hau jetzt mal zwei Plastikflaschen gegeneinander. Pling. Oder meine Handcreme-Flasche gegen meine Bodylotion-Tube. Plöng. Klingt schon anders als pling. Beides hab ich noch nie auf einer meine Rezischeiben gehört...
Oft wird damit offenbar Synthesizer-Sound gemeint oder getriggerte Drums. Aber dann kann ich das doch auch gleich so benennen :? AM Ende wird dann daraus eher eine wertung als eine deskriptive Assoziation
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Schaf » Freitag 5. Februar 2016, 11:22

Alles, was Andy Sneap produziert, klingt nach Plastik. Daran kannst du dich orientieren. So einfach ist das.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Peter Kubaschk » Freitag 5. Februar 2016, 11:36

Blödsinn.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon salisbury » Freitag 5. Februar 2016, 11:48

Peter Kubaschk hat geschrieben:Blödsinn.


:dafuer:
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Schaf » Freitag 5. Februar 2016, 11:49

Stimmt aber.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Siebi » Freitag 5. Februar 2016, 12:00

Peter Kubaschk hat geschrieben:Blödsinn.

Gefällt mir aber. Sound und schafwollene Aussage. I am schizo, haha.

Plastiksound ist für mich ein Sound, der ein Instrumnet, geren auch verstärkt und mit Effekten, per PC, Mix, Mastering anders klingen lässt als sie beim Spiel klingen. Bei Drums nahezu siet Äonen Usus, dass es da meist nur noch Fakeware gibt. Höre nach bei Judas Priests "Defenders Of The Faith", also von wegen 1984 alles old school und live und echt. Trotzdem eine geile Scheibe, weil's die Songs halt können.

Weitere Beispiele.
Richtig schade und ärgerlich finde ich bei Threshold den Drumsound, was mir die Alben oft vergällt. Die haben einen so exzellenten Drummer, der live mit Wucht künstlerisch klangvoll reinhaut und auf Scheibe klingt das alles so brav im Einheitsgewand geclipped. Bähpfui. Bleeding erwähnte ich bereits an anderer Stelle.

Der Gitarrensound bei High Spirits, einer Old School Metalband aus USA, ist auf jeder Scheibe ein breiiges Matschgedudel wie Akkorde aus einem Synthiesizer. Furchtbar, zieht einem jeden Zahn, der Gitarrensound. Höre ich seltenst, die gut erhaltenen Zweiten sollen ja noch länger ihrem Kauzwecke dienen.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Havoc » Freitag 5. Februar 2016, 12:16

Siebi hat geschrieben:Richtig schade und ärgerlich finde ich bei Threshold den Drumsound


Das sehe ich auch so. Die Alben höre ich zwar trotzdem gerne...aber speziell der Drumsound ist alles andere als optimal.
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