Amon Amarth

Re: Amon Amarth

Beitragvon Stormrider » Donnerstag 24. März 2016, 00:16

Beim "großen Fluss" wird das Digi-Book verramscht für 12,99€ :grins:

Hoffentlich ist das kein schlechtes Omen. ;-)

Sogar Platz 1 in "Bestseller in Pop aus Deutschland" :respekt:
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Re: Amon Amarth

Beitragvon Jhonny » Donnerstag 24. März 2016, 16:07

Da haben sie an mir schon etwas mehr verdient. Sei ihnen gegönnt.
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Re: Amon Amarth

Beitragvon Havoc » Samstag 26. März 2016, 18:22

Stormrider hat geschrieben:Beim "großen Fluss" wird das Digi-Book verramscht für 12,99€ :grins:


Danke für den Tipp. Auch wenn ich erst mal kurz nachdenken musste was der große Fluss sein soll. :grins:
Der Preis ist jedenfalls cool für ein brandneues Album als fettes Digi. Im Saturn gibt es das Album übrigens wohl auch zu dem Preis.
Wobei es das glaube ich nicht mal als Jewelcase gibt. Ist mir hier aber egal, da ich auch von einigen Vorgängeralben das fette Digi besitze und auch diese dicken
Rereleases der alten Alben. Da fallen dann ausnahmsweise mal eher die Jewels im Regal auf. Zudem ein Bonussong.
Ach...bin gerade seit längerem noch mal ein wenig auf einem AA-Trip. Die sind ja schon goil.
Stelle gerade auch wieder fest, dass ich den Vorgänger "Deceiver Of The Gods" wohl nicht oft genug aufgelegt habe. Der ist nämlich schon
auch ziemlich stark.
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Re: Amon Amarth

Beitragvon Jhonny » Samstag 26. März 2016, 23:54

Havoc hat geschrieben:Stelle gerade auch wieder fest, dass ich den Vorgänger "Deceiver Of The Gods" wohl nicht oft genug aufgelegt habe. Der ist nämlich schon
auch ziemlich stark.



Eine meiner Lieblingsscheiben der Band!
Klar, ist eigentlich kein Death Metal, sondern recht brutal eingesungener Heavy Metal. Aber egal. Die Qualität passt!
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Re: Amon Amarth

Beitragvon Havoc » Sonntag 27. März 2016, 22:10

Jhonny hat geschrieben:Eine meiner Lieblingsscheiben der Band!
Klar, ist eigentlich kein Death Metal, sondern recht brutal eingesungener Heavy Metal. Aber egal. Die Qualität passt!


Genau das ist der Punkt. Die Qualität passt!

Das bestätigt sich auch darin wenn man anfängt darüber nachzudenken welches denn nun die besten Alben der Band sind.
Finde ich sehr schwierig, da alle eine hohe Qualität aufweisen.
Eigentlich würde ich hier wohl "Versus The World" (2002) und "With Oden On Our Side" (2006) nennen wollen.
Aber meine heimlichen Favoriten sind wohl die manchmal eher gescholtene "Surtur Rising" (2011) und auch der aus meiner Sicht
Ober-Hit-Hammer "Twilight Of The Thunder God" (2008). Aber auch die alten Kamellen sind ziemlich geil.
Ich denke hier ist "The Avenger" (1999) mein Favorit. Hach. Wirklich Schwaches oder gar Mittelmäßiges sucht man bei dieser
Band wohl vergebens. :)
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Re: Amon Amarth

Beitragvon Siebi » Montag 28. März 2016, 12:10

Woran macht ihr die gute Qualität fest? Ist das objektiv messbar oder nur ein Ausdruck subjektiven Empfindens? Ich tu mich immer schwerer damit, woran man Qualität in der Musik objektiv festmacht.

Von Miesepetern höre ich eher meist , ah Amon Amarsch oder Ramona mit Barth (je nach Ausdrucksschärfe), dass zum wiederholten Mal die gleiche Soße frisch umgerührt und eingetütet wird.

Mir gefallen ja MIni und "Once Sent..." am Besten. Den Rest, bis zur "Twilight..." ohne die "Fate Of Norns" habe ich. Höre ich seit Jahren nicht mehr, weil mir der Reiz fehlt, es viel tollere Musik als eben diese gibt. Live sind sie eine Wucht und bringen ordentlich Feuer und Stimmung in die Bude.

Aber gute Qualitä? Hm, die machen ihre kaugummigleiche Erfolgsformel, die für viele zu passen scheint. Mir geht's wie bei einem aufgewärmten Leberkäs. Schmeckt nicht mehr. Und das, obwohl ich Status Quo, AC/DC und Motörhead, die oft für "Eintönigkeit" stehen, schätze. In jeder Phase, mal mehr, mal weniger. Die genannten Bands finde ich zudem alles andere als eintönig. Warum gelingt mir dies bei Amon Amarth nicht? Schunkel-Bierzelt-Methorn-Schlager-Honigschnaps-Phobie?!? :-S
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Re: Amon Amarth

Beitragvon Havoc » Montag 28. März 2016, 14:06

Siebi hat geschrieben:Woran macht ihr die gute Qualität fest? Ist das objektiv messbar oder nur ein Ausdruck subjektiven Empfindens? Ich tu mich immer schwerer damit, woran man Qualität in der Musik objektiv festmacht.

Höre ich seit Jahren nicht mehr, weil mir der Reiz fehlt, es viel tollere Musik als eben diese gibt.

Aber gute Qualitä? Hm, die machen ihre kaugummigleiche Erfolgsformel, die für viele zu passen scheint. Mir geht's wie bei einem aufgewärmten Leberkäs. Schmeckt nicht mehr. Und das, obwohl ich Status Quo, AC/DC und Motörhead, die oft für "Eintönigkeit" stehen, schätze. In jeder Phase, mal mehr, mal weniger. Die genannten Bands finde ich zudem alles andere als eintönig. Warum gelingt mir dies bei Amon Amarth nicht? Schunkel-Bierzelt-Methorn-Schlager-Honigschnaps-Phobie?!? :-S


Wirklich messbar ist Qualität wohl nicht. Ich finde aber, dass AA trotz ihres relativ eng abgesteckten Grundrahmens immer wieder tolle Melodien und Songs aus dem Hut zaubern.
Klar gibt es tollere und in dem Sinne interessantere Musik als die von AA. Aber trotzdem reizt mich diese Band einfach immer noch. Man will einfach wissen wie ein neues Album der Band so klingt. Manchmal dürstet es mich ganz einfach nach dieser Art von Musik. Melodische Kracher mit einem gröhlenden Hegg. Das braucht man hin und wieder einfach mal so.
Und was noch mal die Qualität betrifft. Nun. AA ist wirklich mal eine Band bei der mich der große Erfolg überhaupt nicht verwundert. Ein verständlich gröhlender Sänger, eingängige Groovesongs, bunte Wikingerbildchen und selbst die sympathsichen Bandmitglieder sehen wie Wikinger aus. Das Gesamtpaket ist irgendwie rund und auch massenkompatibel. Bei manch einer Band ist man ja über den Erfolg verwundert. Ich bin es bei dieser Band nicht. Der Grundstein neben dem ganzen Image ist aber immer noch die Musik. Es gibt wohl keine andere Band wie AA. Die meisten sind entweder etwas härter oder noch schunkeliger. AA treffen irgendwo genau dazwischen den richtigen Nerv. Sie sind eben nicht zu schunkelig um allen Metallern zu missfallen und nicht zu hart um das Mainstreampublikum abzustoßen. Und das ist auch irgendwo vielleicht wieder eine Qualität. Wie dem auch sei. Ich habe immer mal wieder Phasen in denen ich die Band sehr gerne höre. Es gibt aber tatsächlich auch Phasen in denen sie mich eher langweilen. Aber dann lege ich halt was anderes auf. Dafür ist das Metaluniversum ja so vielfältig und groß. :)
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Re: Amon Amarth

Beitragvon Holger Andrae » Montag 28. März 2016, 14:23

Ich verstehe den Erfolg von Amon Amarth auch, denn die Band macht aus komerzieller Sicht vieles richtig. Sie ist glatt poliert genug, eingängig und hat ein hübsches Image.
Aus Sicht eines Heavy-Metal-Hörers muss ich aber doch stutzen: Wo das Wikinger-Image eigentlich aufgrund der Wildheit und der vermeintlich maskulin wirkenden Kriegergestalten im Heavy Metal sehr gut passen würde, wird bei Amon Amarth alles per Weichzeichner digital abgerundet, die lange Matte und der vermeintlich will Gesichtsteppich werden täglich mit Perwoll gewaschen und die hymnischen Battlegesänge werden von den Fischerchören begleitet. Man muss sich nicht wundern, dass manche Außenstehende Santiano für Heavy Metal halten.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: Amon Amarth

Beitragvon Schaf » Montag 28. März 2016, 14:35

Übersetzung für Havoc: Amon Amarth ≈ Santiano = Erfolg beim Mainstreampublikum
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Re: Amon Amarth

Beitragvon Havoc » Montag 28. März 2016, 19:46

Holger Andrae hat geschrieben:Man muss sich nicht wundern, dass manche Außenstehende Santiano für Heavy Metal halten.


Es ist aber auch immer eine Frage der Perspektive. Alteingesessene Metaller sehen das sicher so. Auch zurecht.
Zeigt man allerdings einem Nichtmetaller das Cover der neuen Scheibe und spielt ihm ein zwei Lieder vor, dann wird er das für total brutal und hart
halten und sich fragen wie zum Henker jemand eine solche Teufelsmusik hören kann. Ist so.
Davon abgesehen ist es mir aber auch ziemlich egal wie viel Metal da noch drin steckt. Ich mag AA irgendwie, auch wenn sie noch nie
zum meinen absoluten Lieblingsbands gezählt haben.
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