Musikalische Erkenntnis des Tages

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Eike » Samstag 25. Juni 2016, 12:37

Havoc hat geschrieben:Bereits zum wiederholten Male habe ich nun festgestellt, dass Nicht-Metall-Hörer JUDAS PRIEST total schrecklich finden.
Das verstehe ich irgendwie nicht...bestimmt auch wegen der hohen Schreie von Rob. :?
Die hohen Screams, bzw. überhaupt die recht hohe Stimmlage - da geht bei vielen schon der Rollladen runter, ja. Außer "Rocka Rolla" würde ich mich damit gar nicht mehr ran wagen bei nichtmetalaffinen Leuten, sofern sie nicht musikalisch extrem aufgeschlossen sind. Vielleicht ginge auch noch 'ne (Halb-)Ballade wie 'Before The Dawn' oder 'Desert Plains' (aber selbst da wird's tonlagenmäßig meist schon kritisch... ^.- )
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Holger Andrae » Samstag 25. Juni 2016, 12:49

Selbst gebastelte Sampler laufen hier im Auto auch ab und an. Da ich allerdinsg kein Freund von Samplern bin, auch eher selten.
Bevor ich aber Radio anmache, läuft eher gar nichts. In der Regel findet sich irgendwas, was toleriert wird. Das ist dann meist Rockmusik im Stile von The Police, INXS, U2 etc.
Kann es sein, dass wir eigentlich die toleranteren Musikfans sind, weil wir ja andauernd Kompromisse eingehen.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Eike » Samstag 25. Juni 2016, 13:02

Im Gegensatz zu Leuten, die Musik/Geräusche völlig ausblenden können, sind wir toleranter, einfach weil wir öfter in die Position kommen, etwas bewusst erdulden zu müssen. Und damit meine ich Musikfans allgemein. Es ist jedenfalls mein Eindruck, dass Musikfans allgemein eher empfindlich für die "falschen" Sounds sind. Dann aber irgendwann auch tolerant, weil sie verstehen, dass Ohrenschulung halt zu "komischen" Geschmäckern führen kann.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Havoc » Samstag 25. Juni 2016, 14:26

Holger Andrae hat geschrieben:Kann es sein, dass wir eigentlich die toleranteren Musikfans sind, weil wir ja andauernd Kompromisse eingehen.


Einerseits vielleicht ja. Andererseits gelten solche Bands wie The Police, U2 oder eben Radiomusik halt als Normal oder Mainstream. Und irgendwo stimmt das ja
auch. Ich kann mir auch eher ohne Ohrenschmerzen U2 anhören als ein Radiohörer Darkthrone oder Vektor. Das finde ich schon logisch.
Erst wenn der Gegenüber auch einen eigenen krassen Geschmack hat (z.B. RAP, Techno etc.), dann hört der Spaß auf. Da würde ich nun auch rebellieren und andere Musik
fordern oder gar komplett ausmachen.

Eike hat geschrieben:Im Gegensatz zu Leuten, die Musik/Geräusche völlig ausblenden können, sind wir toleranter, einfach weil wir öfter in die Position kommen, etwas bewusst erdulden zu müssen. Und damit meine ich Musikfans allgemein. Es ist jedenfalls mein Eindruck, dass Musikfans allgemein eher empfindlich für die "falschen" Sounds sind. Dann aber irgendwann auch tolerant, weil sie verstehen, dass Ohrenschulung halt zu "komischen" Geschmäckern führen kann.


Da ist sicherlich was dran.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Jhonny » Sonntag 26. Juni 2016, 20:50

Bei uns im Auto liefen am Wochenende 9 Alben, drei davon doppelt. Durch die An- und Abfahrt zur Hochzeit meines Bruders hatten wir viel Zeit.
Ich habe alle Alben ausgesucht, dabei waren ARTCH, STRATOVARIUS, WYTCH HAZEl, MAGNUM, METAL CHURCH, PAIN OF SALVATION, HEIR APPARENT, BRUCE SPRINGSTEEN und irgendwas, hab ich vergessen. Also schon ein bisschen Metal, ein bisschen Classic Rock / AOR... aber allesganz massenkompatibel. Kein Black Metal / Death Metal.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon salisbury » Dienstag 12. Juli 2016, 21:29

Ist einer von Euch, der die neue FATES WARNING schon hat, mal so lieb und schaut ins Booklet, wer hier die Leadgitarren spielt? So Leads hab ich FATES noch nie gehört. Haben die den Gniedler von der letzten Tour gehired?
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Peter Kubaschk » Dienstag 12. Juli 2016, 22:05

Bei 'From The Rooftops' und 'White Flag' sind die Soli von Frank Aresti, der Rest ist Jim Matheos.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon salisbury » Dienstag 12. Juli 2016, 22:16

Peter Kubaschk hat geschrieben:Bei 'From The Rooftops' und 'White Flag' sind die Soli von Frank Aresti, der Rest ist Jim Matheos.


Wow. Ich hätte fast gedacht, das wär der Gniedler von der Tour.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Peter Kubaschk » Dienstag 12. Juli 2016, 22:34

war das nicht Frank Aresti auf der Tour?
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon salisbury » Dienstag 12. Juli 2016, 22:36

Peter Kubaschk hat geschrieben:war das nicht Frank Aresti auf der Tour?


Nee, das war so n junger Hüpfer, über den ich mich tierisch aufgeregt hab, weil das 'Monument'-Solo vergniedelt hat. Mir ging's wie dir bei QUEENSRYCHE.
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