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Beitragvon Eike » Samstag 19. November 2016, 19:55

Wie es ausschaut, gefallen mir die beiden ersten Alben immer noch am besten. Meine Reihung ist wie folgt:

Rang 1: "Resplendent Grotesque"
Rang 2: "Nouveau Gloaming"
Rang 3: "Mut"
Rang 4: "Augur Nox"
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Beitragvon Eike » Samstag 17. April 2021, 14:55

Aus aktuellem Höranlass:

Ich finde "Mut" schon gut, vor allem im Albumkontext funktionieren die Songs prächtig. Allerdings finde ich mit 'Undertone' & 'Inland Sea' bislang nur zwei absolute Hits, die mich auch einzeln sofort begeistern können.

"Augur Nox" habe ich mir dann auch immer noch nicht zugelegt. Davor müsste mich wohl "Mut" auch erst noch stärker packen. Dennoch bin ich sehr froh, dass die Band aktiv ist und sich auch stetig weiterentwickelt.
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Beitragvon Pillamyd » Samstag 17. April 2021, 15:30

Die gibt es ja auch noch, wie ich gerade festgestellt habe.
Dürfte dich ja freuen, dass da im Juni ein neues Album kommt.

Ich fand das immer sehr interessant und war auch angetan. Aber leider ist das schnell wieder in Vergessenheit geraten und dann habe ich immer vergessen wie die Band denn klingt. Da hat sich leider nie etwas festgesetzt.
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Beitragvon Eike » Samstag 17. April 2021, 16:16

Pillamyd hat geschrieben:Die gibt es ja auch noch, wie ich gerade festgestellt habe.
Dürfte dich ja freuen, dass da im Juni ein neues Album kommt.

:blumen:

Pillamyd hat geschrieben:Ich fand das immer sehr interessant und war auch angetan. Aber leider ist das schnell wieder in Vergessenheit geraten und dann habe ich immer vergessen wie die Band denn klingt. Da hat sich leider nie etwas festgesetzt.

Das erste, "Nouveau Gloaming", klingt schon avantgardistisch, aber noch in recht blackmetaltypischer 2.-Welle-Ästhetik verrauscht im Klangbild. Der Sound dürfte dich jetzt weniger stören, du bist sowas ja gewohnt...

Das zweite, "Resplendent Grotesque", würde ich den meisten, die nicht gerade den Frühneunzigersound als produktions-/ton-technisches Maß aller Dinge kultisch verehren, schon eher zum Einstieg empfehlen; denn das klingt bisweilen ordentlich dynamisch und insgesamt sehr transparent, obschon doch auch knallig wo nötig, vielleicht im Produktionssound mit modernen SATYRICON vergleichbar. Songwriterisch SEHR abwechslungsreich, von progressiv bis oldschool weit VOR der zweiten Welle ist da Verschiedenstes an Einflüssen und ganz viel Eigenkreation vertreten.

Das dritte, "Augur Nox", hat sich auch bei mir nicht festgesetzt, daran habe ich exakt 0 Erinnerung, aber höchstwahrscheinlich habe ich das auch bloß 1 Mal und das kurz nach Erscheinen gehört. Dazu bin ich der falscheste Ansprechpartner.

Das vierte, eben "Mut", ähnelt dem ersten nur darin, dass es wieder SEHR atmosphärisch ist, und darin auch recht konsistent (wenn auch mit mehr als ausreichend Abwechslung, aber die Stimmungen der einzelnen Songs harmonieren sehr gut miteinander; da klang das 2. Album eben deutlich zerrissener als das 1. und das 4. es tun). Ansonsten ist "Mut" allerdings deutlich näher an Post- oder Prog-Metal/Rock, wobei es von beidem noch SEHR weit weg ist, aber mangels passender Worte ist das noch am ehesten die mir einfallende Bezeichnung einer leichten Tendenz. Sehr eigenständiger Stil nach meinem Empfinden, sehr melancholische Stimmungen, sehr wenig Aggression, wie Rüdiger gerne schreibt "schönes Leiden", wobei Leiden auch schon wieder übertrieben ist. Besinnlich wäre aber auch übertrieben. Elegisch auch. Meditativ auch. Nostalgisch auch. Weltschmerz auch. Nachdenklich vielleicht? Aber das wäre wieder zu verkopft. Romantisch im klassischen Sinne geht auch fehl, denn dafür fehlt die fertige Ideologie, der große Gestus. Vielleicht "melancholisch fragend, sich aufgewühlt wundernd, vorwärtstastend romantisch"? Das könnte passen. Kaum bis keine Karthasis. Spannend eher im tragenden Sinne, wie bei einer Hängebrücke; dezent im Hintergrund versteckt, solange man sich nicht gewahr ist, dass da existentielle Hekto- bis Mega-Tonnen dran hängen. Längst nicht so abrasiv wie Album 1. Dafür wieder mehr Texturen, Uneindeutigkeit, Verwaschenheit als Album 2.
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Beitragvon salisbury » Samstag 17. April 2021, 17:49

Ohh, ich find diese Band mega. Da singt doch immer noch Matt McNerney, oder? HEXVESSEL ist auch sehr schön 8-)
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Beitragvon Eike » Samstag 17. April 2021, 20:18

Du hast "Mut" auf der Hauptseite sehr gefeiert, meine ich mich zu erinnern.
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Beitragvon Pillamyd » Samstag 17. April 2021, 22:04

Eike hat geschrieben:Ansonsten ist "Mut" allerdings deutlich näher an Post- oder Prog-Metal/Rock, wobei es von beidem noch SEHR weit weg ist, aber mangels passender Worte ist das noch am ehesten die mir einfallende Bezeichnung einer leichten Tendenz.


Ich werde die Tage nochmal reinhören. Bei Post Metal schreck ich ja meist zurück. Aber ich werde es probieren nach sehr langer Zeit. Ich halte an der Erinnerung fest, dass ich die nicht schlecht fand.
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Beitragvon Eike » Sonntag 18. April 2021, 02:11

Ersetze "Post-Metal" einfach durch "klanglich deutlich metallisch gefärbte musikalische Stimmungsgemälde", wenn du dich an dem Post-Begriff störst. Das trifft es vielleicht sogar noch besser, ist aber halt auch nochmal länger und ausschweifender formuliert, als ich blöderweise eh schon die eeeetwas übertriebene Neigung habe... ;-)
(Also, aus meiner Sicht ist das alles noch ganz klar Metal. Aber ich bin halt auch nicht in der trven Schule sitzengeblieben.)
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Beitragvon salisbury » Sonntag 18. April 2021, 13:44

Eike hat geschrieben:Du hast "Mut" auf der Hauptseite sehr gefeiert, meine ich mich zu erinnern.


Ja, und Du hast mich mit dem unglaublichen 'I hold your light' damals angefixt, meine ich mich zu erinnern.
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Beitragvon salisbury » Sonntag 18. April 2021, 13:51

McNerney erinnert mich total an Buddy Lackey/Devon Graves mit seinem Hut, seiner Ausstrahlung, aber er hat eine andere, nicht minder einfühlsame Stimme und kann damit einfach alles, sogar harsche Growls, die mir gefallen. Super Typ. HEXVESSEL war eines meiner letzten Konzerte...im Vorprogramm von den völlig verblödeten TWIN TEMPLE. HEXVESSEL war sooo schön und dann kam so ein Schrott, ich weiß noch, ich war ziemlich sauer...
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