Eure letzten Live-Erlebnisse

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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Rüdiger Stehle » Mittwoch 5. Juli 2017, 12:51

Hmm. Okay? Ich war nie beim Hörnerfest, aber dafür viele Male beim Headbangers Open Air an gleicher Stelle. Was mich wundert, das ist die Sache mit dem Sound, denn beim HOA war der Sound eigentlich fast immer außergewöhnlich gut.
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Chavo89 » Mittwoch 5. Juli 2017, 12:58

Fand ich letztes Jahr beim HOA auch. Die Bühne war dieses mal um 180 Grad gedreht (also das Infield war nicht mehr direkt im Garten), vielleicht hat es was damit zu tun? Ich war jedenfalls auch sehr verwundert.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Raphael Paebst » Dienstag 11. Juli 2017, 10:58

Am Sonntag hatten wir hier in Marburg Vicious Rumors, Kryptos und Sacral Rage zu Gast, unterstützt von unseren lokalen Freunden Face Down Hero. War trotz einigem Stress im Vorfeld und der kurzfristigen Absage von Skullwinx ein gelungener Abend, insbesondere meine griechischen Freunde haben mächtig abgeräumt und Kryptos und VR sind sowieso immer eine Bank. Zudem sind insbesondere Kryptos und Sacral Rage unglaublich nette Gäste, die es einem Veranstalter mehr als leicht machen und auch VR stellten sich als durc und durch höfliche, professionelle Truppe heraus mit dem zurückgekehrten Brian Allen und Geoff Thorpe als besonders umgänglichen Zeitgenossen. So ein Konzert frisst im Vorfeld ja immer mächtig an den Nerven, wenn es dann aber so gut läuft, weiß man auch wieder, warum man sich den Stress antut.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon cgrage » Donnerstag 20. Juli 2017, 18:21

Gestern Abend hatte ich die Ehre Marillion nach langer Zeit mal wieder live bewundern zu dürfen.
Und es hat sich mal wieder gelohnt.
Die Große Freiheit 36 war fast ausverkauft, die Stimmung im Publikum war ausgelassen. Als dann um 20.30 Uhr sich das Licht verfinsterte und die Band die Bühne betrat, brandete der erste Applaus auf. Steve Hogarth sprang kurz danach auf die Bühne, rannte an den linken Bühnenrand, setzte sich hin und knuddelte erstmal den Security-Mann ab.
Schwerpunkt des Abends war das aktuelle Album F.E.A.R. welches komplett gespielt wurde.
Hogarth hat zwischen den Songs auch immer wieder die mehr oder weniger aktuellen gesellschaftlichen Bezüge der Songs erklärt und konnte sich hier und da eine süffisante Spitze nicht verkneifen. Nach dem grandiosen "The New Kings" bedankte sich Hogarth im Namen der Band und entschuldigte sich bei allen, die gekommen waren, um Songs aus "Clutching at Straws" zu hören. Danach gab es noch ein kleines Best of Paket bestehend aus: Beyond You, Easter, Sounds That Can't Be Made, Real Tears for Sale und Man of a Thousand Faces.
Mit "King" als Zugabe wurde das Publikum gegen 22.40 Uhr in die Hamburger Nacht entlassen, wo sich ca. 1 Stunde vorher noch ein heftiges Gewitter entladen hatte.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon frankjaeger » Donnerstag 20. Juli 2017, 19:41

Die sind immer gut, aber die Setliste ist eine Wundertüte. Vor allem auf das völlig öde 'Real Tears For Sale' hätte man verzichten können. Dafür ist 'Beyond You' eine echte Überraschung - cool. In einer Wochen spielt die Band auf dem Rock Of Ages, da wird es sicherlich eher ein gemischtes Set werden. Obwohl man das bei MARILLION nie sagen kann, sie haben da auch 90 Minuten.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon cgrage » Donnerstag 20. Juli 2017, 20:16

Hogarth kündigte Real Tears for Sale mit den Worten an, das dieses Areal (Große Freiheit/Reeperbahn) geradezu ideal wäre um diesen Song zu spielen.

Vor ca. 10 Jahren hätte ich ihm das noch geglaubt.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Feamorn » Mittwoch 26. Juli 2017, 10:54

Gester Abend war ich bei Amy Macdonald in der Bonner Rheinaue (im Rahmen des Kunst!Rasens).
Wie vorhergesagt und befürchtet hat es durchgängig geregnet und entsprechend war auch vor dem Konzert das Verkehrschaos vor Ort. In der Beziehung ist der Veranstaltungsort wirklich weniger als suboptimal... Naja, egal, zum Thema.
Wir kamen während dem "Special Guest" Lewis Capaldi, einem schottischen Singer-Songwriter, auf das Gelände. Meiner Mutter hat er, glaube ich, recht gut gefallen, ich fand ihn bloß okay.
Der Auftritt von Frau Macdonald selbst war dann aber ziemlich toll, trotz des Wetters. Ihre Singstimme liebe ich ja ohnehin und ehrlich gesagt könnte ich ihr auch Stunden zuhören, wenn sie bloß redet... (Dieser Akzent! <3)
Ihre Band hat auch eine sehr gute Figur gemacht (neben ihr standen (meist) noch fünf Herren auf der Bühne! (Schlagzeug, Bass, Gitarre, Keyboards und ein Tausendsassa der zwischen Gitarre, Keyboards, Mandoline und Ukulele wechselte.))
Die musikalischen Höhepunkte waren für mich definitiv die akustische Version von "4th of July", "Poison Prince" (dürfte ohnehin mein Favorit ihres Schaffens sein, da hat aber zur Einleitung der Bassist (alleine mit der Base Drum) mächtig abgerockt, das war nochmal ein Bonus) und dann ganz am Ende "Let's Start A Band", toll war aber eigentlich so ziemlich alles, wobei ihre Wahnsinnsstimme naturgemäß vor allem bei den ruhigen und/oder akustischen Stücken so richtig stark zur Geltung kam.

Schluß war nach ca. eineinhalb Stunden. Ich kann die Gute daher als Livekünstler nur empfehlen (sofern man denn mit der Musik prinzipiell was anfangen kann).

Setlist
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon TobiasDahs » Donnerstag 27. Juli 2017, 11:25

Zwei Arbeitskollegen von mir ware ebenfalls da und teilten soweit ich das gehört habe deine Einschätzung bezüglich des Wetter und des Auftritts. Einzig waren die beiden glaube ich etwas unglücklich über die doch recht begrenzte Spielzeit von 90 Minuten.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Feamorn » Donnerstag 27. Juli 2017, 13:16

TobiasDahs hat geschrieben:Zwei Arbeitskollegen von mir ware ebenfalls da und teilten soweit ich das gehört habe deine Einschätzung bezüglich des Wetter und des Auftritts. Einzig waren die beiden glaube ich etwas unglücklich über die doch recht begrenzte Spielzeit von 90 Minuten.


Ja, 90 Minuten sind auch für mich an der unteren Grenze, was die Spielzeit in der Qualitäts- und vor allem Preisklasse angeht, aber nocht nicht wirklich ärgerlich. Andererseits war ich angesichts des Wetters und meiner offensichtlich nicht mehr wirklich wasserdichten Boots nicht unbedingt unglücklich, dass es eben "nur" 90 Minuten waren. Ich hatte ehrlich gesagt nach ca. einer Stunde schon einmal das Gefühl, es geht auf das Ende zu (k.A. ob das an meinem Englisch lag oder sie tatsächlich irgendwas mehrdeutiges gesagt hat), da dachte ich auch noch "WTF?", aber dann ging es ja noch eine halbe Stunde. Nicht toll die Länge, aber auch kein krasser Ausreißer nach unten in meiner Erfahrung.
(Apropos, kleine Anekdote von meiner Mutter, die sie mir auf dem Rückweg erzählt hat: ein bekanntes Ehepaar war mal bei einer Veranstaltung in Köln, da war allen ernstes nach 45 Minuten Schluss. DAS find ich krass...)
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Oliver Passgang » Donnerstag 27. Juli 2017, 13:24

Ich habe im April TERROR in Bochum gesehen, die haben handgestoppte 37 Minuten (inklusive Intro) gespielt. Und am Ende sind alle glücklich aus dem Laden. Absurde Ausnahme, ja, aber selbst so etwas gibt es.
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