Iced Earth

Re: Iced Earth

Beitragvon Peter Kubaschk » Dienstag 13. August 2019, 22:26

Das ist einfach und kaum jemand wird widersprechen: die ersten vier Alben und das "Enter the Realm"-Demo.
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Re: Iced Earth

Beitragvon Nils Macher » Dienstag 13. August 2019, 22:27

Also aufgrund meines Alters ist die "Dark Saga" mein Erstkontakt mit der Band und auch bis heute meine Lieblingsscheibe. Wie das durchwachsen sein soll, verstehe ich nicht. Mit der "Burnt Offerings" machst du ebenfalls nichts falsch. Und natürlich wird gleich jemand kommen und dir die "Night of the Stormrider" empfehlen, die ist allerdings nicht mit Barlow. Super Platte, noch prä-Barlow.
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Re: Iced Earth

Beitragvon Drumtier » Mittwoch 14. August 2019, 00:06

Die ersten vier? Ohne SWTWC? Nö, versteh nicht, warum die Scheibe so viel Hate abbekommt. Die ersten vier der Barlow-Ära (=die erste, klassische Barlow-Ära)? Ja, absolut! Aber wenn du die Night Of The Stormrider auch willst und bei vier Scheiben bleiben möchtest, kannst du auch gerne stattdessen die Horror Show vorerst auslassen. Mit dem Debüt bin ich aber tatsächlich nie so richtig warm geworden, sie also über die Something Wicked zu stellen lässt mich kurzfristig in Schnappatmung verfallen ;-)
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Re: Iced Earth

Beitragvon Feamorn » Mittwoch 14. August 2019, 00:26

Alles bis einschließlich der Alive In Athens, vielleicht einfach direkt die holen, und danach dann nach und nach die Alben, von denen dir die Live-Aufnahmen am besten gefallen. ;)
Wenn es ein Album sein soll, Night Of The Stormrider und/oder The Dark Saga, wobei ebenfalls das Debüt, die Burnt Offerings, und mikroskopischen Abstrichen auch die SWTWC großartig sind!
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Re: Iced Earth

Beitragvon Peter Kubaschk » Mittwoch 14. August 2019, 07:53

Drumtier hat geschrieben:Die ersten vier? Ohne SWTWC? Nö, versteh nicht, warum die Scheibe so viel Hate abbekommt.


Hate? Ich habe sie bloss nicht genannt. Ich mag die Scheibe, aber sie geht halt auf Nummer sicher nach der "The Dark Saga" und die Frage war "essentielle Alben" und nicht "gute Alben".
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Re: Iced Earth

Beitragvon Holger Andrae » Mittwoch 14. August 2019, 08:42

Peter Kubaschk hat geschrieben:
Drumtier hat geschrieben:Die ersten vier? Ohne SWTWC? Nö, versteh nicht, warum die Scheibe so viel Hate abbekommt.


Hate? Ich habe sie bloss nicht genannt. Ich mag die Scheibe, aber sie geht halt auf Nummer sicher nach der "The Dark Saga" und die Frage war "essentielle Alben" und nicht "gute Alben".

Das ist Neudeutsch für "nicht voll fett".
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: Iced Earth

Beitragvon Dekalog der Elemente » Mittwoch 14. August 2019, 09:55

Alles klar, dann werd ich wohl mal euren Empfehlungen folgen und mir Stück für Stück die ersten 4 besorgen.
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Grundsätzlich ist Mettwurst wie Paprika, nur in einem anderen Härtegrad.
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Re: Iced Earth

Beitragvon Rüdiger Stehle » Mittwoch 14. August 2019, 12:34

Haaalt, du wolltest doch meine Meinung auch hören... ;-)

Bin aber an sich in der Tat ganz bei Peter.

1-4 + Demo (auf MCD erhältlich) = essentiell, da frisch, mit viel Weiterentwicklung, und mit viel Urgewalt
5-6 = Spätphase der ersten Barlow-Ära = gut, aber wie Peter sagt, sehr routiniert und auf Nummer Sicher; wenig unerwartetes
7-8 = Die Ripper-Ära, Glorious Burden ist toll, wenn man Ripper mag; Framing Armageddon ist eher durchwachsen
9 = Barlow-Comeback, Crucible, auch eher durchwachsen und an der Erwartungshaltung gescheitert
10-12 = Block-Ära, alle drei Alben sind stark, wirken frischer und abwechslungsreicher als die Alben davor

Langer Rede, kurzer Sinn: Die Alben 1-4 plus Demo sind wirklich auch für mich "The Essential Iced Earth", wenn dir dann Barlow (wie vielen Leuten damals) besonders zusagt, dann sind auch "SWTWC" und (mit Abstrichen) "Horrorshow" noch Pflichtkäufe.

Von der Owens-Ära empfehle ich "TGB", wenn man sich den Owens bei Iced Earth vorstellen mag.

Die "SW1" (Owens) und "SW2" (Barlow) sind eher für Komplettisten. Nicht richtig schlecht, aber doch sehr gebremst, bisweilen etwas öde. Die Band wirkt müde und uninspiriert. Gerade von der SW2 hatte man sich ein Bombencomeback des so geliebten Barlow gewünscht, das dann recht blass war und verpuffte.


WICHTIG vom generellen "Kanon des Essentialismus" abgesehen:
Wenn dir dein Erstkontakt mit "Incorruptible" so gut gefällt, machst du aber auch mit "Dystopia" und "Plagues" nichts falsch, denn Stu Block hat der Band einfach gut getan. Wie eine Frischzellenkur, die wieder mehr Dampf, mehr Biss, mehr Kreativität gebracht hat.
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Re: Iced Earth

Beitragvon CaptainMorgan » Mittwoch 14. August 2019, 21:43

Dekalog der Elemente hat geschrieben:Servus zusammen, da die Incorruptible mein erster "ernsthafter" Kontakt mit Iced Earth ist und ich das Album echt extrem gut finde, Welche Alben sollte ich da mal noch definitiv anschaffen bzw anhören? Hab ja schon mitbekommen, dass manche die Barlow Ära eher durchwachsen finden.

Generell werden natürlich Rüdigers Vorschläge subjektiv höher bewertet werden, da ich aus Erfahrung weiß, dass sein Geschmack meinen ganz gut trifft. Jhonnys Meinung hat da ebenfalls ne gewisse Präferenz, da er auch mal Sachen gut findet mit dem der Rest nicht viel anfangen kann, ich aber schon :grins:


Aus meiner Sicht:

"Night of the Stormrider" (1991)
"The dark Saga" (1996)
"Horror Show" (2001)
"Dystopia" (2011)

Ich würde eigentlich noch "Framing Armageddon" dazunehmen, aber die ist sehr umstritten. Ich liebe das Album.
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Re: Iced Earth

Beitragvon Drumtier » Mittwoch 14. August 2019, 23:47

Interessante Meinung, hört man ja tatsächlich selten. War sie dein Erstkontakt oder warum hat gerade die dich so überzeugt?
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