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von trent » Freitag 8. November 2019, 12:35
Hab das Album bisher zweimal gehört. Bin mir aber noch unschlüssig. Also, ja, es ist eindeutig Mayhem und ja, es ist durchaus gut. Aber festgesetzt hat sich noch nichts. Ich schätzem das Album braucht noch eine Weile bei mir, aber das war bei der Ordo Ad Chao auch so. Mit der Esoteric Warfare hingegen bin ich bis heute nicht so richtig warm geworden. Hier gibt es übrigens noch eine etwas kritischere Betrachtung des Albums: https://www.laut.de/Mayhem/Alben/Daemon-113002
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von Rüdiger Stehle » Freitag 8. November 2019, 13:58
Die Rezension ist auch angemessen. Wenn selbst ein sehr kritischer Rezensent dem Album so viel Positives abgewinnen kann, wie er es tut, ist das m.E. auch wieder eine Bestätigung für die Scheibe.
alias Hugin der Rabe. Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
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von Drumtier » Freitag 8. November 2019, 19:12
Havoc hat geschrieben:Drumtier hat geschrieben:Esoteric Warfare hat mir bei Erscheinen gefallen, ging aber trotzdem irgendwie als Ordo Ad Chao II unter. Und auch heute denke ich mir noch, dass es ja doch Unterschiede gibt, besonders auch im Gesang, aber schon jetzt, wenig später, dominiert das Gefühl, dass mich musikalisch das meiste an Ordo Ad Chao erinnert. Soll aber ja nichts schlechtes sein.
"Esoteric Warfare" erinnert an einigen Stellen und vom Sound her schon an "Ordo Ad Chao". Aber ich finde es dennoch irgendwie anders. "Ordo Ad Chao" ist noch schwärzer, düsterer und chaotischer. Ersteres klingt etwas technischer, sauberer und auf eine andere Art ebenfalls chaotisch. Vielleicht eher strukturiert chaotisch. Keine Ahnung. Es als Teil II zu titulieren geht mir daher etwas zu weit. Es ist nicht der Bruder...vielleicht aber ein Cousin oder sowas. 
Stimmt schon, ich wollte es auch nicht als musikalische Kopie darstellen, sondern nur versinnbildlichen wie das Gefühl in meinem Kopf zu Esoteric Warfare aussieht. Und da sind die meisten Bilder sehr ähnlich wie die Bilder zu Ordo Ad Chao. Eine Frage noch an die Digibook-Besitzer, ist darin das Originalartwork in irgendeiner Form enthalten oder wie sieht das aus?
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von Havoc » Samstag 9. November 2019, 00:33
Drumtier hat geschrieben:Eine Frage noch an die Digibook-Besitzer, ist darin das Originalartwork in irgendeiner Form enthalten oder wie sieht das aus?
Das interessiert mich auch. Ich habe jetzt aber hier das Jewel vorliegen...und finde dabei ziemlich cool, dass dort immerhin das Digi-Cover direkt auf der CD aufgedruckt ist. Das ist nämlich auch mehr als schick. Habe aber erstmal nicht vor, mir das Digi auch noch zu holen. 
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von Rüdiger Stehle » Samstag 9. November 2019, 03:40
Im Digi ist das Original-Artwork leider nur als - wenn auch cooler - Auszug enthalten, nicht komplett. War für mich der Grund, die LP dazu zu kaufen, weil ich das Artwork halt ganz besonders überragend finde, dieses Mal. So sieht das Digi innen aus: 
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von Jhonny » Samstag 9. November 2019, 12:43
Ich hab mir das Jewelcase geholt, aber bei dem Download-Code von Amazon habe ich auch die Bonustracks des Digis mitbekommen 
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von Havoc » Samstag 9. November 2019, 23:25
Oh ja. Die "Daemon" läuft mir auch von Beginn an richtig gut rein. Die Songs bleiben zwar noch nicht so wirklich hängen. Aber es ist auf jeden Fall deutlich zugänglicher als die letzten beiden Alben. Der Sound ist eine wahre Pracht. Ich finde es klingt so ein wenig wie ein 70:30 Hybrid aus De Mysteriis / Chimera. Aber natürlich ohne auch nur ansatzweise eine Kopie dieser Alben zu sein. Ein solch krasser Bruch wie damals bei "Grand Declaration..." oder auch "Ordo Ad Chao" ist hier aber nicht festzustellen. Ich denke gerade vielmehr, dass ich damals ein solches Album erwartet habe, als ich auf die "Ordo" gewartet habe und erst mal total enttäuscht war ob des Sounds und des Chaos. Wie gut das hier nun wirklich ist weiß ich natürlich jetzt nach drei Duchläufen noch nicht. Aber der "Daemon" und ich werden bzw. sind definitiv Freunde.  Mein bisheriger Lieblingssong ist wohl die Nr. 6 "Aeon Daemonium".
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von Drumtier » Donnerstag 14. November 2019, 00:04
Ich habs erst zweimal gehört und muss sagen, dass ich noch unentschlossen bin. Fest steht auf jeden Fall, dass MAYHEM ihrem Ruf treu bleiben und sich weiterhin nicht wiederholen. Klar, man erkennt die Band, aber ich für meinen Teil hätte etwas völlig anderes erwartet. Ich bin mir auch noch nicht sicher, wie sehr es mir gefällt. Mir fehlt ein wenig das gemeine, dreckige, giftige. Teilweise ist mir das zu unspektakulär. Gut, aber nichts, das mich vom Hocker reißen würde und ein sofortiges Replay fordern würde. Die Vocals sind wie immer fantastisch, aber auch hier fehlt mir teilweise ein höheres Kreischen, das ich irgendwie erwartet habe, als die Rede von De Mysteriis war. Andererseits waren das nie seine Got-to-Vocals und üblicherweise werden die hohen Vocals mit der Zeit auch schwieriger.
Positiv sticht vor allem Malum hervor. Das war Liebe auf den ersten Ton. Auch dann bleibt es großteils langsam, das abschnittsweise Motörhead-Tempo (Hilfsausdruck, so ein typisch rockiges Up-Tempo halt) passt entgegen meiner Vorlieben hier auch ganz gut, aber je langsamer desto besser gefällt mir der Song.
Wir werden sehen, wie sich das entwickelt, vor allem aber bin ich gespannt auf das morgige Konzert!
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von Rüdiger Stehle » Donnerstag 14. November 2019, 02:45
Jo, hohes Kreischen war ja jetzt nie Attilas Paradedisziplin. Eher beschwörendes Knurren, mystisches Raunen, okkulter Klargesang... Kreischen war mehr Meister Maniacs Metier.
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von Havoc » Freitag 15. November 2019, 00:59
Drumtier hat geschrieben:Mir fehlt ein wenig das gemeine, dreckige, giftige. Teilweise ist mir das zu unspektakulär. Positiv sticht vor allem Malum hervor. Das war Liebe auf den ersten Ton.
Ich mag "Malum" auch. Wobei mir der Gedanke kommt, dass der Song vielleicht am ehesten von Leuten kritisiert werden könnte die Deinem ersten Kommentar zustimmen. Für mich jedenfalls ist das sogesehen die Hitsingle des Albums.
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