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von Rüdiger Stehle » Sonntag 21. November 2010, 23:11
Bowie ist toll. Habe zwar nichts von ihm in der Sammlung, aber wer mein Faible für charismatische und außergewöhnliche Sänger, so wie für 70er-Sounds kennt, der kann sich denken, dass ich dafür sehr empfänglich bin. Ich zögere halt nach wie vor, meine Sammlung noch mehr in nicht-metallische Gefilde auszuweiten, weil ich Angst habe, dann irgendwann echt keine Grenzen mehr zu finden (so rein logistisch und finanziell betrachtet).
Ändern nichts daran, dass Ziggy Stardust toll ist, was ich an sich schon seit den frühen 90ern weiß, weil da öfters mal ein Videoclip von dem Album auf dem Headbangers Ball lief. Und, obwohl sehr unheavy, das gefiel mir schon damals.
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von firestarter » Montag 22. November 2010, 03:44
Immer wenn ich irgendwas von Bowie höre, finde ich das gut bis hervorragend und in den 80ern bin ich auf Sachen wie "Heroes" oder Pop-Singles a la "China girl" total abgefahren, aber zugelegt habe ich mir nie etwas. Ziggy ist natürlich ganz groß.
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von Holger Andrae » Montag 22. November 2010, 10:25
Cradle: Finde ich immer wieder spannend, habe aber nichts von denen. Auf der Grenze zum kitschigen Klamauk. Aber das stört hier nicht.
David Bowie: Ganz toll. Da habe ich ganz dringenden Nachkaufbedarf. Spätestens, wenn unsere konspirativen Sitzungen in diese Zeitsphäre vordringt, muss ich da zuschlagen. Dauert ja nicht mehr so lange.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von frankjaeger » Montag 22. November 2010, 11:08
Komisch, Bowie hat mir noch nie was gegeben. Hochachtung vor dem Künstler? Klar. Muss ich das haben? Nein.
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von salisbury » Mittwoch 24. November 2010, 23:42
Okay, Bowie mögt ihr, daß heißt, ihr schießt hier kein Popmusiker tot. Dann bin ich guten Mutes für Platz 98 und Popkünstlern der 2000er: Platz 98: Coldplay - A rush of blood to the head  Irgendwann muss man, wenn man in der Wissenschaft tätig ist, auch mal promovieren. Dabei wird man älter, ruhiger und lässt sich nicht mehr so stressen, als noch zu Diplomzeiten. Genau dies drückt sich bei einem klangfixierten Menschen wie mir dann auch in der gehörten Musik aus. Cradle of Filth war genau das Richtige zum Diplom (s.o.), knackig, heftig, wahnsinnig. Für die Endphase der Doktorarbeit wird mir aber immer Coldplay in Erinnerung bleiben. Der anmutigen Schönheit von Songs wie „Green Eyes“ lauschend hab ich aus versehen Daten gelöscht, die mich Tage gekostet haben, wieder aufzuarbeiten. Auch wurden Sätze teilweise etwas zu lang und blumig, aber wofür hat man Korrekturleser? Abgesehen davon, die Diss liest sowieso keiner… Lustig ist auch, dass ich lange Zeit dachte, Coldplay seien eine unbekannte Artrock-Band aus dem britischen Untergrund, die außer mir und meinem Kollegen keiner kennt. Ich bin dann aus allen Wolken gefallen, als ich die Musik auf einmal in einer Bar gehört hab. Auf Nachfrage beim Kellner, was denn da laufe, sagte dieser mit typischen Berliner Charme „wees ick nich, is Radio“. Coldplay mag ich trotzdem noch. Vor allem die Momente, wenn Akustikgitarre und Gesang allein stehen, nehmen mich immer noch sehr gefangen. http://www.youtube.com/watch?v=eoyyr1SFPCYhttp://www.youtube.com/watch?v=QbAZiVRG6h0
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von Vaillant » Mittwoch 24. November 2010, 23:53
Du bist Doktor???  Respekt Okay, das Album war GENAU zur richtigen Zeit am Ort, ich fand es auch grandios. Ein Album, das viele mochten und das dennoch superb war. Diese weiten Melodien, der Songaufbau... fein! Gute Wahl.
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von Peter Kubaschk » Mittwoch 24. November 2010, 23:53
ja, die mag ich auch. Nicht so sehr wie du, aber COLDPLAY sind von all den extrem populären Bands der letzten Jahre neben MUSE eindeutig die beste. (und PLACEBO).
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von Rüdiger Stehle » Donnerstag 25. November 2010, 01:19
Hah, Coldplay! Die Band, bei der mir vor ein paar Jahren unser Oberforenadmingott nicht abnehmen wollte, dass ich die nicht einmal vom Namen her kenne. War aber wirklich so. Genau wie bei Mario Barth. Wer in Paralleluniversen lebt, der kriegt halt einfach nicht jeden Sch...
Moment!
Damit täte ich Coldplay unrecht. Finde ich schön. Ganz ehrlich. Zwar ruhig und entspannt, ganz ohne Faust, aber eben auch nicht so nölig, wie die Bands, die ich im Soundcheck immer zum Davonlaufen finden. Jo. Kann man sich wirklich sehr gut anhören. Kaufen werde ich's aber eher nicht.
Wenn ich mal noch die Kurve kriegen und neben der Arbeit her promovieren sollte, dann versuch ich es noch einmal mit Coldplay ... versprochen!
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von firestarter » Donnerstag 25. November 2010, 01:31
COLDPLAY fand ich immer langweilig, was aber auch daran liegen mag, dass ich mich vor Jahren gegen die Fortführung meiner promotionsvorbereitenden Studien und für den Job entschieden habe... 
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von Jhonny » Donnerstag 25. November 2010, 09:58
Ich habe zwar auch nicht unbedingt vor zu promovieren, aber als ich 2003 Coldplay für mich entdeckte, lief dieses Album rauf und runter. Seitdem ist aber komischerweise keins dazu gekommen außer dem (schwächeren) Debüt. Dabei fand ich den Rest zwar nicht schlecht, aber auf Dauer ist die Band schon recht vorhersehbar.
Trotzdem, diese Scheibe war gar nicht soo weit weg von meiner eigenen Top 100.
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