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von frankjaeger » Donnerstag 2. Dezember 2010, 23:43
Jetzt wo Zeit ist, bin ich voll in Fahrt.... # 85: TRIBE AFTER TRIBE - Love Under Will  Die südafrikanische Band habe ich mit diesem Album kennen gelernt, das ich glücklicherweise als Promo zugesandt bekam. Sonst wäre das möglicherweise an mir vorbeigegangen und ich hätte diese fast hypnotische, rockige, flockige und abgedrehte Mixtur aus Metal und Tribalrhythmen nie gehört. Auch der Nachfolger "Pearls Before Swine" ist noch so ein Killer, die anderen Alben fallen meiner Meinung nach etwas ab. Aber so ein brillantes Album ist auch schwer zu toppen. Sollte die Band mal in eurer Nähe spielen, unbedingt hingehen und genießen. Zusehen, Bier holen, Kopf schwingen und nach zwei Stunden wundern, dass der Abend nach drei Songs und dem Betreten einer zeitlosen Dimension so schnell endet. Hold On: http://www.youtube.com/watch?v=07fiQtqzcwcIce Below: http://www.youtube.com/watch?v=DL5_u1cO5y4
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von frankjaeger » Donnerstag 2. Dezember 2010, 23:50
# 84: HELSTAR - Remnants Of War  Dass ich ein großer James Rivera Fan bin, ist ja ein offenes Geheimnis. Daher gehört er auch in diese Liste, obwohl es nur wenige Alben mit ihm gibt, die ich uneingeschränkt toll finde. Aber HELSTAR sind da etwas Besonderes. Das Debüt hatte ich mal nach Cover gekauft (damals gab es noch kein Internet), und danach natürlich alles Weitere. Aber dieses ist nach wie vor mein Liebling, auch wenn - oder vielleicht weil? - die Songs ein wenig brauchen, um zu zünden. Aber dann... Ein Werk aus einem Guss, und schon deshalb mein HELSTAR-Favorit, und nicht "A Distant Thunder" oder "Nosferatu", die aber auch US Metal Pflichtprogramm sind. Jeder Song könnte hier stehen, aber ich fange mit dem besten HELSTAR Song an (und dann kommt 'Winds oF War', okay...) Angel Of Death: http://www.youtube.com/watch?v=dwdAqZyQXXURemnants Of War: http://www.youtube.com/watch?v=-mOhMF5wjf0Evil Reign: http://www.youtube.com/watch?v=GzKfeBUIZ-o
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von frankjaeger » Freitag 3. Dezember 2010, 00:07
Heute kriegt ihr's mit der groben Kelle... # 83: GREEN DAY - American Idiot  Ja, GREEN DAY. Die Pop-Punker. Aber der Titelsong ist eine Hymne par excellence, und der Song 'Jesus Of Suburbia' ein Meisterstück (und mit 9 Minuten der Anti-Punk). Zu einer Zeit, als die USA am Rande des Selbstzweifels standen, trafen GREEN DAY den Zeitgeist auf den Kopf und gaben den intellektuellen Anarchen mit intelligenten Texten, die den Punk transportierten, aber eben auf hochgeistigem Niveau. Ein Millionenseller, verdientermaßen. Der Nachfolger ist übrigens auch toll, aber sehr poppig. Hochachtung davor, dass sie das Album nicht einfach kopiert haben, sondern sich entwickelten. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten, versteht sich, aber immerhin mit einem untrüglichen Gespür für die Killer-Hookline. Auf "American Idiot" aber noch deutlich mit Leck-Mich-Attitüde, egal ob aufgesetzt oder nicht. Musikalisch einwandfrei und für mich ein eindrucksvolles Album mit viel politischer Aussage. Vielleicht bin ich naiv, aber ich nehme denen ihre Einstellung hier total ab und kann die Texte emotional nachvollziehen. Toll. Jesus Of Suburbia: http://www.youtube.com/watch?v=8Yg5EAU50EIAmerican Idiot: http://www.youtube.com/watch?v=lg7YjwZzNz0
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von Rüdiger Stehle » Freitag 3. Dezember 2010, 00:08
96-Tygers Tolle Scheibe. Für mich ihre beste, auch wenn ich die folgenden drei auch noch sehr mag. Die Wreck-Age und Burning In The Shade dann weniger. Die Post-"Reunion"-Sachen habe ich nie richtig genau angehört.
95-Y&T Gefällt mir sehr gut. Mag die Band auch sehr gerne. Alben habe ich erst drei. Die Mean Streak fehlt noch und wird bei Gelegenheit mal verhaftet.
94-Soilwork Für die Hörproben habe ich eben Death's "Scream Bloody Gore" abgewürgt. Nicht die beste Idee, das ... Nein, ganz ehrlich, das ist schon okay so nebenbei. Aber um da wirklich hinein zu finden, ist mir die Produktion zu bollernd, die Gitarren zu hektigroovisch und der Gesang zu brüllwürfelig. Not really my cup of tea.
93-Flotsam Definitiv eine ihrer besten. Tolle mystisch gezupfte Gitarren hier und da. Hammersänger. Alles toll. Viel zu selten gehört... Ich bin vielleicht eher beim Feuerstarter und finde das Debüt noch ganz knapp besser.
92-Anvil Jo. Klassiker par excellence. Mehr muss man nicht dazu sagen. The anvil was forged in fire...!
91-Agent Steel Ich gehöre ja zu den seltenen Vögeln, die "Omega Conspiracy" noch stärker finden als "Order Of The Illuminati". Aber die ist natürlich auch toll. Ich glaube, dass ich mich über die Cyriis-Reunion vor allem deshalb deutlich weniger freue als manch anderer. Die Band war mit Bruce Hall derbst klasse. Also kann ich dieses Mal Frank beipflichten. Wobei ich auf Cyriis demnächst dann schon auch sehr gespannt bin.
[ weiter dann mit #90 auf Seite 4 ]
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von frankjaeger » Freitag 3. Dezember 2010, 00:28
Okay, einer geht noch, dann geh ich ins Bett und lass euch erstmal renhören. # 82: MEAT LOAF - Bat Out Of Hell  Das ist ein Klassiker, klar. Aber das Duo des Dicken und Jim Steinman war einfach etwas ganz Besonderes. Eine Art Kunstrock-Musical ohne visuellen Faktor. Während auf vielen Alben großartige Songs sind - und das Album "Bat Out Of Hell 2" hätte es beinahe auch noch hier rein geschafft - ist das hier dennoch die Spitze ihres kreativen Schaffens. Kitschig? Klar! Klebrig? Natürlich! Großartig? So was von! Bei diesen Songs muss man aufspringen und singen, tanzen, rebellisch sein, sich anpassen, singen, tanzen, SINGEN SINGEN SIIIIIINGEN! Kennt jemand den Film "Straßen In Flammen"? Das ist die Musik dafür, und nicht umsonst ist eine Steinman-Komposition auch darin vertreten ('Nowhere Fast' in einer genialen Version mit prominentem Piano). Rebell in Kunstkulisse, abgesägte Schrotflinte, Romanze, einsamer Wolf, autarke Frauen und Motorräder in perfektem Cliché. 'Paradise By The Dashboard light'. Eine Geschichte voller Herz. Ein Film in acht einhalb Minuten. Musikgeschichte. Liebe, Herzschmerz, billige Hotelzimmer und der amerikanische Traum. Und Träume sterben zuletzt, und ich hoffe, dass ich das niemals erleben muss. Und das Ende des Rock 'n' Roll! "She was barely 17, and she was barely dressed". Einer der unglaublichsten Sätze im RnR. Einfach und atemberaubend. Jesus kriegt davon Plaque. Zwei Zentimeter dick Bat Out Of Hell: http://www.youtube.com/watch?v=8Q3H2UQYLzMParadise By The Dashboard Light: http://www.youtube.com/watch?v=IPN6IlAB6lA&feature=related
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von Jhonny » Freitag 3. Dezember 2010, 00:50
Enchant klingen schön warm, tolles Cover, toller Sound. Das könnte mir taugen auch auf CD... hab hier generell einen sehr positiven Eindruck von der Band bekommen in dieser ganzen Listomanie. Tribe After Tribe sind ok, brauch ich aber eher nicht. Zumindest vorerst nicht. Helstar hab ich natürlich selber - ist ja auch Metal Green Day sind für mich alles, was Punk nicht ist. Einzelne Songs können recht cool sein (Basket Case!), ganze Alben sind mir meist zu gleichtönig. Seit eben hier erwähntem Album sind zudem zu viele gleich gestrickte Balladen dabei. Die hier aufgeführten Songs sind lobenswerte Gegenbeispiele. Meat Loaf ist eines der geilsten Melodic Rock Alben aller Zeiten. Viel besser gehts nicht.
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von firestarter » Freitag 3. Dezember 2010, 04:00
ENCHANT - klingt für mich nach Background-Musik. TRIBE AFTER TRIBE - mit den beiden Songs kann ich nichts anfangen, sorry. HELSTAR - besters und höchstgenialer Stern der Hölle. GREEN DAY - sehr cool, wobei für mich nichts über die "Dookie" geht. MEAT LOAF - mit dem Bombast-Rock bin ich nie warm geworden.
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von NorthernGuy » Freitag 3. Dezember 2010, 09:29
ENCHANT - Ist mir etwas zu verfrickelt, wenn auch nicht extrem. Aber hören sich schon ein bischen an wie Rush. Werde ich vermutlich nicht warm mit.
TRIBE AFTER TRIBE - Klingt interessant für mich. Mal was anderes.
HELSTAR - Klassiker.
GREEN DAY - Da bin ich Jhonny's Meinung. Manche Lieder finde ich gut, im großen und ganzen zu eintönig. Kann ich mir kaum am Stück anhören.
MEAT LOAF - Grossartig! Bei mir ist jedoch die II vorne.
ATTENTION YOUNGER GENERATION! Behold REAL music played by fingers, brains and bodies... Enjoy, enhance and carry the torch onward!
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von Martin van der Laan » Freitag 3. Dezember 2010, 10:28
Uiuiui, hier gibt es genau die geschmackssichere Auswahl vom Jäger-Frank, die ich erhofft hatte. ENCHANT und TRIBE AFTER TRIBE hätten viel mehr nachhaltige Aufmerksamkeit verdient, diese Bands waren sehr wichtig, weil sie etwas ganz Eigenes, Charismatisches gemacht haben. Intelligente, unter die Haut gehende Musik. Zu MEAT LOAF bekenne ich mich auch, superfetter Musical-Heavy-Rock-Kitsch, der einem schon ab und an auch mal auf den Sack gehen kann, aber meistens einfach nur Spaß macht.
Und jetzt noch mal für alle, die es immer noch nicht mitbekommen haben: HELSTAR = Metal-Götter!!! "Remnants Of War" = unbeschreiblich geile Platte. Selbiges gilt für alles, was unter diesem Namen je veröffentlicht wurde. Bei "Multiples Of Black" muss man vielleicht gewisse Abstriche machen, aber irgendwie hat sich das Teil eh nie wie ein "richtiges" vollwertiges HELSTAR-Album angefühlt, sondern als ein vorsichtiges Lebenszeichen nach einer Dürre-Perriode. James Rivera = Zeus aller Metal-Götter. Der hat noch aus jeder Platte einen unwiderstehlichen Genuss gemacht. Ich denke da an KILLING MACHINEs "Metalmorphosis", SEVEN WITCHES "Passage To The Other Side" oder VICIOUS RUMORS "Warball". Ganz zu schweigen von DESTINY'S END, deren zwei Alben in völlig genial finde.
Aber bei GREEN DAY trennen sich dann leider kurzzeitig unsere Wege, Herr Jäger. Wenn Gute-Laune-Punkrock, dann BAD RELIGION oder NOFX, bitte!
668 - Neighbor of the Beast
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von Loenz » Freitag 3. Dezember 2010, 14:27
Enchant ist ordentlich. Tribe after Tribe mag ich diesen Rhythmus und Beat. Helstar mag ich besonders die Stimme von Rivera, der kann richtig geil screamen. Dazu geile Riffs. Green Day ist für mich immer so Radio Punk gewesen. Kann man sich aber anhören, sehr Hit mässig und gefällig. Meat Loaf beschreibst du ja selber ganz gut. Mag ich. Pomp grandioser Pomp.
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