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von Rüdiger Stehle » Mittwoch 20. September 2023, 13:03
Pillamyd hat geschrieben:Ich schätze es bringt auch nichts, wenn ich dich Frage ob bei dir das Debüt oder das zweite Album vorne liegt, oder?
Haha, die "Stronger Than Heaven", wenn ich ganz ehrlich bin, denn erst ab da wurden sie so richtig zu den sprichwörtlichen "Masters of Black Romantic", die sich auch an etwas balladeskere Töne wagen und sich ein paar Schrittchen von den Roots wegbewegen. Das schmälert die ersten beiden Alben kein Stück weit, aber ich denke, dass sie erst hier so zu 100% zu einem eigenen Stil gefunden haben. Von den ersten beiden sehe ich von der Hitquote her das Debüt einen Wimpernschlag vorne, aber die ersten drei Alben sind für mich alle unglaublich gut, und die nächsten drei an sich auch noch. Danach wird es ein wenig wechselhafter, aber ich mag alle Alben.
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von Pillamyd » Mittwoch 20. September 2023, 13:12
Ah ok! Obwohl ich 7 Alben der Band habe, lief halt vor allem überwigegend "Walpurgis Night" oder "Tales Of Terror", so dass ich die Alben, die ich sonst von der Band besitze, fast gar nicht im Ohr habe. Das beinhaltet die Alben bis "Eye Of The Storm". Dann habe ich erst wieder die zwei Alben von 2015 an.
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von Rüdiger Stehle » Mittwoch 20. September 2023, 13:20
Ein ganz besonderer Favorit von mir ist tatsächlich auch die erste "postklassische" Platte ohne Harald Spengler und Stefan Kauffmann, namentlich die "War of the Wizards". Wunderbares Inkognito-Herr-der-Ringe-Konzeptalbum (da aus Angst vor Copyright-Claims des Tolkien Estate alle Namen geändert wurden), aber die Stimmung ist echt super eingefangen.
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von Pillamyd » Mittwoch 20. September 2023, 13:28
Irgendwann wird auch die in die Sammlung wandern. Gerade auch die "Shogun" interessiert mich, weil die äußerliche Erscheinung so anders ist, als zuvor. Solche Alben, über die man ja auch kaum dann redet, finde ich ja besonders spannend. Dabei muss es gar nicht mein Geschmack sein. Ich will immer nur wissen, warum, wieso und weshalb. Plus, was ich wohl von dem Album halte.
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von Rüdiger Stehle » Mittwoch 20. September 2023, 13:32
Die "Shogun" finde ich sehr spannend. Auf der lebt sich Damir Uzunovic, der damalige Gitarrist voll aus, habe ich das Gefühl. Das Album ist sehr funky und mit starkem Fokus auf akustischen Gitarren. Etwas ungewohnt und exponiert bis isoliert im Stormwitch-Kontext, aber unter dem Vorzeichen eines experimentellen Albums schon sehr spannend.
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von Pillamyd » Mittwoch 20. September 2023, 16:34
Da ich diesen Tönen ja nich abgeneigt bin, könnte das für mich durchaus eine Genussplatte werden.
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von Rüdiger Stehle » Mittwoch 20. September 2023, 16:41
Pillamyd hat geschrieben:Da ich diesen Tönen ja nich abgeneigt bin, könnte das für mich durchaus eine Genussplatte werden.
Mein Lieblingssong von der "Shogun" ist dieser hier, den sie tatsächlich sogar mal live heraus gekramt haben, in den 2000ern: https://www.youtube.com/watch?v=8yS_TkrrdscFunky Bass und neoklassische Gitarre. Dr Drumsound isch halt a weng komisch. Außerdem fragte man sich damals, warum ein Album namens "Shogun" einen Ninja auf dem Cover hat und keinen Samurai. Hauptsache Japan halt. Aber macht nix. 
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von Holger Andrae » Dienstag 26. September 2023, 22:18
Wow! Stormwitch habe ich wohl seit 20 Jahren und länger nicht im Ohr gehabt. Dabei war ich nach "Walpurgis Night" sogar in deren Fan Club. Hatte ein Nietenarmband mit Stormwitch-Logo und war total begeistert. Ein reger Briefwechsel mit deren "Manager" ist noch in meinen Ordnern. Als dann "Tales Of Terror" erschien war ich sogar noch größerer Fan, was soweit ging, dass ich das am gleichen Tag gekaufte Scheibchen mit dem Titel "Freedoms Rise" erstmal kaum aufgelegt habe. Komische Ohren schon damals. Es war wohl die Mischung aus okkultem Image, Fan-Nähe und der Musik, die hier bei mir schnell Wurzeln trug. Album Nummer Drei habe ich dann aber schon nicht mehr gekauft. Da war ich musikalisch schon anders unterwegs.
Nach Deinem Beitrag hier, lief die Scheibe jetzt mal wieder und ich muss sagen, dass ich das schon noch gut finde. Die Begeisterung von damals kommt aber nicht mehr auf. Der typische teutonische Sound nervt mich schon ein wenig. Das klingt alles leicht dumpf. Hat mich 1985 nicht gestört, heute sucht mein analytisches Ohr die Gründe für den Verbindungs-Cut zwischen dieser Musik und mir. Andy Mück ist ein toller Sänger und etliche Hooks sind toll, aber an manchen Stellen musste ich schon schmunzeln. Da ist diese Attitüde des Schlagzeugers, der glaubt, er müsse zu jeder Gitarrennote auf irgendwas hauen. Manchmal ist aber weniger auch mehr.
Anyway, vielen Dank für diesen trip down memory lane.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Holger Andrae » Dienstag 26. September 2023, 22:24
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Pillamyd » Mittwoch 27. September 2023, 10:06
Auf sowas habe ich ja auch gehofft, gelle? Ich finde das wahnsinnig toll, dass es solche Erfahrungsberichte gibt. Ich meine, wie toll ist es, dass es noch Menschen gibt, die Briefe von damals aufgehoben haben. War das eine bewusste Entscheidung solche Sachen aufzubewahren, oder ist das einfach passiert? Anyway, ich bedanke mich dafür! Sowas bereitet mir immer ein lächeln ins Gesicht Den Auftritt, den du da reingestellt hast, kenne ich. Ist ja nur unweit von mir entfernt. Wenn auch nicht überraschend, wenn man weiß woher die Band stammt. Großartig!
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