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von Havoc » Freitag 29. März 2024, 09:03
Pillamyd hat geschrieben:Havoc hat geschrieben:Ich Hirnie habe ja sogar damals die "In The Nightside Eclipse" verkauft, da ich die nicht annähernd so toll fand wie "Anthems To The Welkin At Dusk".
Ich finde die auch besser als "In The Nightside Eclipse". Aber das mit dem verkaufen... 
Ja. Ich hatte da damals halt so ne Phase von ein zwei Jahren in denen ich echt viel verkauft habe. Bei dieser hier tut es nicht so weh, da es die Variante mit dem blauen Cover war. Eigentlich ist ja lila hier die korrekte Farbe. Ich werde es irgendwann wohl nachkaufen wenn die Zeit gekommen ist. Viel schlimmer schmerzt es mich, dass ich damals die "Transilvanian Hunger" verkauft habe. Das war ein Jewelcase mit dem unrühmlichen Spruch hinten drauf. Aber ok....ich fand diese beiden Alben damals nicht besonders gut. Und das liegt nicht nur an der Prog-Welle, sondern ich fand sie wirklich deutlich schwächer als andere Alben der Bands. Tjo. Wäre nun natürlich auch wieder interessant zu erfahren, ob ich das heute, gut 15 Jahre später, auch noch so sehe.
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Havoc
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von Havoc » Freitag 29. März 2024, 10:31
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Ich glaube, dass ich meinen ersten sehr, sehr wahrscheinlichen Kandidaten für das Jahresstockerl 2024 gefunden habe. Nicht allzu überraschend mal wieder... bin gerade am Fertigstellen des Reviews. 
Super Review mal wieder zur neuen KHOLD. 9,5 also hier...wie auch für die neue PRIEST. Daher eine Nachfrage...ist diese für dich denn kein Anwärter fürs Jahresstockerl?
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Havoc
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von Pillamyd » Freitag 29. März 2024, 11:20
Havoc hat geschrieben:Pillamyd hat geschrieben:Havoc hat geschrieben:Ich Hirnie habe ja sogar damals die "In The Nightside Eclipse" verkauft, da ich die nicht annähernd so toll fand wie "Anthems To The Welkin At Dusk".
Ich finde die auch besser als "In The Nightside Eclipse". Aber das mit dem verkaufen... 
Ja. Ich hatte da damals halt so ne Phase von ein zwei Jahren in denen ich echt viel verkauft habe. Bei dieser hier tut es nicht so weh, da es die Variante mit dem blauen Cover war. Eigentlich ist ja lila hier die korrekte Farbe. Ich werde es irgendwann wohl nachkaufen wenn die Zeit gekommen ist. Viel schlimmer schmerzt es mich, dass ich damals die "Transilvanian Hunger" verkauft habe. Das war ein Jewelcase mit dem unrühmlichen Spruch hinten drauf. Aber ok....ich fand diese beiden Alben damals nicht besonders gut. Und das liegt nicht nur an der Prog-Welle, sondern ich fand sie wirklich deutlich schwächer als andere Alben der Bands. Tjo. Wäre nun natürlich auch wieder interessant zu erfahren, ob ich das heute, gut 15 Jahre später, auch noch so sehe.
Ich habe mir fest vorgenommen die CDs irgendwann abzugraden. Diese Digisleeve Dinger sind halt alles andere als hübsch. Ich hab damals auch ziemlich viel verkauft. Aus anderen Gründen. So fuchst es mich heute noch, dass ich die "Heresy" von "Paradox" deswegen nicht mehr habe.
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von Rüdiger Stehle » Freitag 29. März 2024, 11:46
Havoc hat geschrieben:Rüdiger Stehle hat geschrieben:Ich glaube, dass ich meinen ersten sehr, sehr wahrscheinlichen Kandidaten für das Jahresstockerl 2024 gefunden habe. Nicht allzu überraschend mal wieder... bin gerade am Fertigstellen des Reviews. 
Super Review mal wieder zur neuen KHOLD. 9,5 also hier...wie auch für die neue PRIEST. Daher eine Nachfrage...ist diese für dich denn kein Anwärter fürs Jahresstockerl?
Möglicherweise schon, aber bei der KHOLD bin ich mir einen kleinen Tick sicherer. Die 9,5 bedeutet ja "nur": "Ein Album für die Dauerrotation. Kratzt am Klassikerstatus.", und das würde ich für beide so sagen. Dauerrotation ist bei beiden ausgiebig angesagt, und bei Priest habe ich ja sogar vom "späten Klassiker" geschrieben, was bei dieser Diskographie gar nicht mal leicht ist. Bei KHOLD ging mir das Wort "Klassiker" zwar nicht direkt über die Lippen, aber die empfinde ich dafür einen Tick näher an der Perfektion der 10 Punkte als die PRIEST, weil bei der KHOLD einfach nichts ist, was ich mir anders vorstellen möchte, während die PRIEST wenigstens beim Klang noch etwas erdiger sein könnte, und vielleicht auch ein paar kleine Momente im einen oder anderen Song hat, die mir nicht so 100% überragend vorkommen. Auf höchstem Niveau versteht sich. Die weiteren Gründe dafür, dass die KHOLD knapp die Nase vorn hat, sind irgendwo in der Metaebene zu suchen. Bei mir hat unter mehreren ähnlich starken Scheiben ein Album eher dann das Zeug fürs Jahresstockerl, wenn es mich a) tendenziell etwas überraschender voll erwischt hat, und wenn es b) innerhalb des bandinternen Rankings das Zeug zum besten Album der Band hat oder die Band jedenfalls nie noch besser war. Die beiden Kriterien sind bei KHOLD augenfälliger als bei PRIEST. A) Es sind zwar beides Bands, von denen ich nur höchste Qualität erwarte, aber bei PRIEST ist die Ausgangserwartung im Hinblick auf die Jahrescharts einen Tick höher, würde ich sagen, gerade auch auf der Songebene, auf Hookebene. Dass mir eine Black-Metal-Scheibe nicht nur im Gesamtbild extrem taugt, sondern auch noch auf der Songebene riesige Hits abliefert, ist schon erstaunlich, selbst bei einer tendenziell eher songorientierten Band wie KHOLD. B) Dieses Kriterium ist dann noch einen Tick eindeutiger, denn egal wie gut die neue PRIEST sein mag, gegen die bandeigenen Überklassiker aus den Jahren 1974-1990 kommt sie - bei mir - dann halt doch nicht an. Das ist überhaupt nicht schlimm, aber das ist halt ein Punkt, wo die KHOLD die Nase eben einen Tick vorne hat, denn die ist m.E. absolut mit das Beste, wenn nicht das Beste, was die Band bisher gemacht hat. Aber es ist noch früh im Jahr, und die SENTRY und die RUTHLESS stehen ebenfalls mit 9,5 Punkten meinerseits in der Liste. Und die DICKINSON hat zwar "nur" eine Neun bekommen, läuft aber auch wieder sehr oft, seit sie nun endlich physisch angekommen ist. Schon auch bärenstark.
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von Havoc » Freitag 29. März 2024, 13:15
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Möglicherweise schon, aber bei der KHOLD bin ich mir einen kleinen Tick sicherer.
Kann deine Erläuterungen alle sehr gut nachvollziehen und hatte auch schon so etwas in der Richtung erwartet. Die neue Priest schätzt du ja sogar auch eher noch höher ein als ich. Als Klassiker sehe ich die nämlich nicht...später Klassiker trifft es schon ein wenig besser. Oder anders gesagt. Man ist halt erstaunt wie gut die Band auch in dem Alter immer noch ist. Aber tatsächlich ist das Album so für sich genommen bei mir eher ne 8,5...weil es eben Priest ist (und man sich einfach nur freut, dass es die Band nocg gibt) gibt es vielleicht noch einen halben Bonuspunkt. Aber mehr als ne 9,0 ist bei mir wohl nicht drin. Von daher könnte sie bei mir höchstens aus Nostalgiegründen und vom Stellenwert her das Album des Jahres werden. Aber es gibt da bisher auch schon mindestens zwei weitere Konkurrenten. 
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von Teichfrosch » Montag 8. April 2024, 22:24
Es gibt eine irre spanischsprachige Musikszene, die man als (Nord)Europäer einfach überhaupt nicht kennt. Vielleicht seid ihr da cleverer als ich, aber mir waren folgende Acts überhaupt kein Begriff: RATA BLANCA ("Weiße Ratte"), "klassischer" Heavy Metal mit Fantasy-Anleihen, einem absolut irreguten Gitarristen und phantastischen Vocals -> https://www.youtube.com/watch?v=51cZsDsVOqc eines AIRBAG, melodischer (Hard)Rock, die verlassen sich eher auf tolles, eingängiges Songwriting -> https://www.youtube.com/watch?v=NRTLCp3h2s8 (live) LOS ENANITOS VERDES ("Die grünen Zwergchen"), (Pop/Hard)Rock, ebenfalls tendenziell eher sehr eingängiges Material -> https://www.youtube.com/watch?v=BQAKKp6ziD0Noch eher bekannt sein sollten HÉROES DEL SILENCIO ("Helden der Stille"), Goth-angehauchter Hardrock -> https://www.youtube.com/watch?v=SzimletXB7MDas ist natürlich bei weitem nicht erschöpfend. Es ist irre, wie viele extrem gute Künstler es da gibt, und die kennt hier keine Sau. Liegt's an der Sprache? AIRBAG wären auf Englisch Superstars. Die haben die Melodien, die haben die Attitüde, die haben das Aussehen, die verstehen ihr Handwerk exzellent. Trotzdem kennt die hier niemand. Ich finds verrückt.
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von Martin van der Laan » Montag 8. April 2024, 22:28
Hey, RATA BLANCA kenne ich, die sind wirklich klasse! Ansonsten denke ich bei Spanien immer gleich an die frühen TIERRA SANTA-Alben. Und an ganz andere Klänge, so wie die wunderbare alte Flamenco-Musik
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von Martin van der Laan » Montag 8. April 2024, 22:31
Addendum: Wenn man sich hier was wünschen darf, hätte ich gerne ein paar Betrachtungen über CROMAGNON. 
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von Rüdiger Stehle » Dienstag 9. April 2024, 00:24
Martin van der Laan hat geschrieben:Addendum: Wenn man sich hier was wünschen darf, hätte ich gerne ein paar Betrachtungen über CROMAGNON. 
Hah, als über die 1969er-Orgasm-Combo? Phänomenal. Ihrer Zeit 15 - 25 Jahre voraus. Wenn man es nicht weiß, könnte es ein Industrial-Folk-Black-Metal-Demo aus den Mittneunzigern sein, mit Gesang, wie ihn danach erst wieder der gute Herr Quorthon hoffähig gemacht hat. Wobei viel mehr als der Smashhit "Caledonia" nun auch nicht auf der Habenseite zu verbuchen ist. Ansonsten ist das Album eher chaotisch. Spanischsprachige Bands? Rata Blanca kenne ich bisher leider nur vom Namen her, aber Heroes del Silencio sind komplett hier, Tierra Santa zwei oder drei Alben, dazu vieles von Zarpa, Silver Fist, Banzai, Baron Rojo, Mägo De Oz, Huinca, Mar de Grises und ein bisschen mehr, denke ich...
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von Martin van der Laan » Dienstag 9. April 2024, 00:28
Martin van der Laan hat geschrieben:Addendum: Wenn man sich hier was wünschen darf, hätte ich gerne ein paar Betrachtungen über CROMAGNON. 
Ich Honk habe das in den falschen Thread geschrieben... 
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