Musikalische Erkenntnis des Tages

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon kingdiamond » Dienstag 9. Juli 2024, 16:09

Loomis hat geschrieben:
Eike hat geschrieben:Klassischer Rock kommt im Forum nicht gut an.

Was meinst Du?


???
Ich tippe mal auf: Kroatien, 90er, eher unteres Drittel?! :?
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Jhonny » Mittwoch 10. Juli 2024, 09:36

Eike hat geschrieben:MAJKE im Neunzigerspiel.


Wäre bei mir jetzt nicht als Classic Rock gelaufen.

Da denke ich eher an die EAGLES oder FLEETWOOD MAC...
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Pillamyd » Mittwoch 10. Juli 2024, 09:41

Ohne das Genre Fass jetzt aufmachen zu wollen. Aber man sieht doch genau daran, wie weit gefächert selbst das eng gestrickteste Genre sein mag. Ich habe dabei eher an den basischen Sound des Songs gedacht, als eine Genrezugehörigkeit.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Jhonny » Mittwoch 10. Juli 2024, 10:53

Pillamyd hat geschrieben:Ohne das Genre Fass jetzt aufmachen zu wollen. Aber man sieht doch genau daran, wie weit gefächert selbst das eng gestrickteste Genre sein mag. Ich habe dabei eher an den basischen Sound des Songs gedacht, als eine Genrezugehörigkeit.


:dafuer:


Jedenfalls finde ich die Behauptung von Eike da schon witzig, denn das ist einfach nicht das, was bei mir zuerst als Classic Rock durchgehen würde.
Aber das darf man sicher auch ganz anders sehen.

Am Schluss kommt vielleicht auch einfach nur dieser eine Song nicht so gut an.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Pillamyd » Mittwoch 10. Juli 2024, 13:58

https://powermetal.de/news/news-QUEENSR_CHE_2025_auf_Tour_mit_NIGHT_DEMON,57467.html

Da hätte ich ja schon bock drauf. Aber unter der Woche nach München düsen? :-S
Vielleicht doch Karlsruhe....
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Holger Andrae » Mittwoch 10. Juli 2024, 14:12

In Hamburg am HoH-Wochenende und dann mit dieser Vorband. Mal überlegen.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Eike » Mittwoch 10. Juli 2024, 15:22

Jhonny hat geschrieben:
Eike hat geschrieben:MAJKE im Neunzigerspiel.


Wäre bei mir jetzt nicht als Classic Rock gelaufen.

Da denke ich eher an die EAGLES oder FLEETWOOD MAC...
Ich verstehe deinen Ansatz, für mich wären die beiden eher AOR, was allerdings schon eine der schrägsten Genrebezeichnungen ever ist, wie ich selbstkritisch zugeben muss. Neudeutsch: Dad Rock. Aber klar, das ist schwammig, bei Rock an sich gibt es eigentlich immer Schnittmengen.
Pillamyd hat geschrieben:Ohne das Genre Fass jetzt aufmachen zu wollen. Aber man sieht doch genau daran, wie weit gefächert selbst das eng gestrickteste Genre sein mag. Ich habe dabei eher an den basischen Sound des Songs gedacht, als eine Genrezugehörigkeit.
Ja genau das Basische macht es für mich so klassisch, daß sind Kernelemente, die bei allem zeitlichen und klanglichen Abstand ihre R'n'R-Wurzeln noch offen zur Schau tragen, dabei sogar noch reduzierter und kraftvoller klingen. Gewisse Schnittmengen in der Tradition von Bo Diddley bis Mo'head. Ich steh auf sowas. Izzy wäre noch so ein Kandidat. Ist für mich halt das, wo ich gedacht hätte, dass sich da von Teds über Mods und Punks bis zu Headbangers jede*r zumindest irgendwie drin wieder finden könnte, selbst traditionsbewusste Extrem-Metaller wie ein Fenriz dem möglicherweise etwas abgewinnen könnten, eben gerade wegen dieser rohen, basischen Essenz. Aber anscheinend habe ich komische Ohren. Im Mittelfeld hätte mich das nicht mal besonders gewundert, Geschmack ist persönlich, aber dass dann bis auf mich gefühlt alle das im unteren Viertel plaziert hatten, das hat mich einfach verblüfft.
Jhonny hat geschrieben:Aber das darf man sicher auch ganz anders sehen.

Am Schluss kommt vielleicht auch einfach nur dieser eine Song nicht so gut an.

Dem mag so sein.

Ich hoffe einfach, dass ich außer wer auch immer das nominiert hat, nicht der Einzige bleibe, der zumindest dem grundsätzlichen Stil etwas abgewinnen kann. Zumindest ist es tröstlich, dass es in Kroatien noch einige von "unserer Sorte" gibt.
Zuletzt geändert von Eike am Mittwoch 10. Juli 2024, 15:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Rüdiger Stehle » Mittwoch 10. Juli 2024, 15:44

Hab mir jetzt MAJKE ob der Diskussion auch mal angehört. Finde ich durchaus cool. Ob ich das jetzt Classic Rock nennen würde, weiß ich nicht, wobei ich auch der Meinung bin, dass "Classic Rock" kein Genre ist, sondern ein Marketingslogan für Sampler-Reihen aus den Neunzigern, auf denen Rock-Klassiker der 1970er und 1980er verbraten wurden. Meistens war dann Deep Purple, Uriah Heep, Hawkwind, Rainbow, Judas Priest, Motörhead, Van Halen, REO Speedwagon, CCR, Manfred Mann und UFO drauf.

Aber klassische Rockmusik im Sinne der 1970er macht MAJKE schon, wie ich finde. Hat tatsächlich was von Motörhead, Pink Fairies, Hawkwind und anderen Lemmy-Umfeld-Dingern, dazu auch ein bisschen was von der stonerrockigen Seite Black Sabbaths [EDIT: Und teils auch von Southern-Rock-Zeug zwischen ZZ Top und Lynyrd Skynyrd.] Finde ich cool, aber den Song als solchen nicht wirklich überragend.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Holger Andrae » Mittwoch 10. Juli 2024, 15:47

Die Aussage zum Classic-Rock verstehe ich so auch eher nicht, denn das was ich da höre, ist Rock-Musik, kein Classic Rock, wie ich ihn verstehe. Viel zu schrammelig, fast ein bisschen Indie/Sub Pop/Alternativ. Und erst recht kein AOR. Wobei der Begriff ziemlich schwammig ist. Wie auch Classic Rock. Sieht man ja an diversen Grenzgängern wie Styx oder Toto. Eagles oder Fleetwood Mac wäre für mich Classic Rock. Handgemacht Musik, nicht zu viel Synthies/Keys, eher Piano, wenig Verzerrung, optisch eher mal kein Gepose.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Eike » Mittwoch 10. Juli 2024, 16:01

Holger Andrae hat geschrieben:Die Aussage zum Classic-Rock verstehe ich so auch eher nicht, denn das was ich da höre, ist Rock-Musik, kein Classic Rock, wie ich ihn verstehe. Viel zu schrammelig, fast ein bisschen Indie/Sub Pop/Alternativ. Und erst recht kein AOR.
Bezogen auf MAJKE meinte ich genau das mit "klassischer Rock", eben gerade nicht AOR (darunter verstehe ich eher glatte Produktionen, nichts so leicht schrammeliges), und auch nicht zwangsläufig den von Rüdiger angeführten, in den 1990ern kanonisierten Middle-of-the-Sampler-Rock. Der deckt zwar an sich schon ein breites Spektrum ab, aber oft eben doch auch eher elaboriert. Das was man als kleinsten gemeinsamen Nenner und irgendwie doch noch roten Faden findet, höre ich dann eben in aufs Wesentliche reduzierter Form mit eigenen Ecken und Kanten dann auch wieder bei MAJKE. Bin da ziemlich bei Rüdiger, bloß dass ich mit diesem Song eben mehr anfangen kann als er. Sub Pop, hm, ja, vielleicht, doch könnte schon sein, dass es da auch Schnittmengen gibt. Aber frühe Sub Pop Sachen waren ja auch meist Bands, die selbst mit 70er Rock großgeworden waren und da auch ein Faible für hatten, auch wenn sie nicht 1:1 so klangen / klingen wollten oder konnten. Räudig er aber eben auch klassischer Rock plus Punk, Experimente, Gedröhne, und es grungte noisig los, aber dabei noch viel auf Bluesrocksubstrat, wenn man an der Schrammelproduktion vorbeihört.
Zuletzt geändert von Eike am Mittwoch 10. Juli 2024, 16:05, insgesamt 2-mal geändert.
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