Musikalische Erkenntnis des Tages

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Rüdiger Stehle » Mittwoch 10. Juli 2024, 16:04

Jo, ich denke, dass wir uns da abseits der "Schubladisierung" mit der Einordnung von MAJKE doch recht einig sind. Staubigrockender Proto-Metal (Blue Cheer, Stoner-Sabbath, Motörhead, Hawkwind, Pink Fairies...), alter Indierock, alter Alternative, Stoner-Rock, Southern Rock. Basisch, schrammelig, bissle psychedelisch.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Eike » Mittwoch 10. Juli 2024, 16:22

Jupp.

(Vielleicht habe ich wegen dieser meiner Wahrnehmung auch nie so wirklich eine ideologische Grunge-Metal-Opposition empfunden, für mich verlief der musikästhetische Graben eher zwischen basisch/ruppig/heavy vs. auftoupiert/poliert/dudelig. Sabbs/Punk/Grunge/Noise/Hellhammer hier, Van Halen/Poison/Cinderella/Helloween dort. Für mich läuft trotzdem alles gleich berechtigt unterm ganz großen Hut Jazz>Rhythm'n'Blues>Rock'n'Roll>Rock>Hard'n'heavy. We are family!)
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Pillamyd » Mittwoch 10. Juli 2024, 18:09

Holger Andrae hat geschrieben:In Hamburg am HoH-Wochenende und dann mit dieser Vorband. Mal überlegen.


Gut, das Problem hätte ich nicht.
"NIght Demon" sind so langsam das, was "Amon Amarth" zu ihren Hochzeiten waren. Überall präsent :grins:
Da ich sie selbst noch nie gesehen habe, nehme ich das mit.

Mein Hauptargument kann aber nur die EP und "The Warning" sein.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Pillamyd » Mittwoch 10. Juli 2024, 18:11

Eike hat geschrieben:
Pillamyd hat geschrieben:Ohne das Genre Fass jetzt aufmachen zu wollen. Aber man sieht doch genau daran, wie weit gefächert selbst das eng gestrickteste Genre sein mag. Ich habe dabei eher an den basischen Sound des Songs gedacht, als eine Genrezugehörigkeit.
Ja genau das Basische macht es für mich so klassisch, daß sind Kernelemente, die bei allem zeitlichen und klanglichen Abstand ihre R'n'R-Wurzeln noch offen zur Schau tragen, dabei sogar noch reduzierter und kraftvoller klingen. Gewisse Schnittmengen in der Tradition von Bo Diddley bis Mo'head. Ich steh auf sowas. Izzy wäre noch so ein Kandidat. Ist für mich halt das, wo ich gedacht hätte, dass sich da von Teds über Mods und Punks bis zu Headbangers jede*r zumindest irgendwie drin wieder finden könnte, selbst traditionsbewusste Extrem-Metaller wie ein Fenriz dem möglicherweise etwas abgewinnen könnten, eben gerade wegen dieser rohen, basischen Essenz. Aber anscheinend habe ich komische Ohren. Im Mittelfeld hätte mich das nicht mal besonders gewundert, Geschmack ist persönlich, aber dass dann bis auf mich gefühlt alle das im unteren Viertel plaziert hatten, das hat mich einfach verblüfft.


Siehste, da verstehen wir uns ja doch. So wie du es nochmal beschreibst, genauso habe ich das auch verstanden. Manchmal erscheint das einem alles komisch. Ich kann da ein Lied von singen :grins:
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 11. Juli 2024, 01:25

Keine Erkenntnis... mehr eine Frage:

Wie viele Menschen außer mir selbst und Adam Barbasso gibt es wohl auf der Welt, die sechs oder mehr Tonträger von S.A. ADAMS ihr Eigen nennen?
^.-

Aber immerhin ist darunter die CD unter Mitwirkung von Mike Portnoy mit der größten Wahrscheinlichkeit, dass ich sie jemals wieder anhören werde.
:subber:


EDIT:
Hah! Der Frank hat zwar nur zwei, aber dafür eine von den beiden, die mir noch fehlen.
Sachen gibt's.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Jens Wilkens » Donnerstag 11. Juli 2024, 07:31

Gestern Abend las ich das Review von Björn zum Re-Release von THE L.A. COWBOYS "Endless", das bei Pride & Joy vor nicht einmal einem Monat erschienen ist. Das hätte mich schon interessiert. Beim Label aber schon vergriffen und bei Ebay und Discogs gehen die Preise schon Richtung 100 Euro. Unfassbar!
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon frankjaeger » Donnerstag 11. Juli 2024, 12:17

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Hah! Der Frank hat zwar nur zwei, aber dafür eine von den beiden, die mir noch fehlen.
Sachen gibt's.


Guter Punkt. Wieso nur zwei?
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Jhonny » Donnerstag 11. Juli 2024, 15:53

Jens Wilkens hat geschrieben:Gestern Abend las ich das Review von Björn zum Re-Release von THE L.A. COWBOYS "Endless", das bei Pride & Joy vor nicht einmal einem Monat erschienen ist. Das hätte mich schon interessiert. Beim Label aber schon vergriffen und bei Ebay und Discogs gehen die Preise schon Richtung 100 Euro. Unfassbar!


In der Tat eine seltsame Entwicklung. Wurden nur 50 Stück gepresst?
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Jens Wilkens » Donnerstag 11. Juli 2024, 17:01

von Jhonny » 11 Jul 2024 13:53

Jens Wilkens hat geschrieben:
Gestern Abend las ich das Review von Björn zum Re-Release von THE L.A. COWBOYS "Endless", das bei Pride & Joy vor nicht einmal einem Monat erschienen ist. Das hätte mich schon interessiert. Beim Label aber schon vergriffen und bei Ebay und Discogs gehen die Preise schon Richtung 100 Euro. Unfassbar!



In der Tat eine seltsame Entwicklung. Wurden nur 50 Stück gepresst?


300 Stück. Ist für eine CD auch recht wenig.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 11. Juli 2024, 18:14

Es gibt Bands, die (in meiner Welt) weitaus namhafter sind als THE L.A. COWBOYS, und die ihre als 300er-Auflage gepresste aktuelle CD nach zwei Jahren für 4,90 EUR verramscht haben, weil sie nicht einmal die 300 Stück wegbekommen haben. O tempora, o mores!
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