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Mein musikalisches Jahr im RückblickRe: Mein musikalisches Jahr im RückblickIch kann nicht viel kommentieren, weil ich die letzten beiden Alben nicht kenne und noch keine Zeit hatte... aber ich lese immer mit.
Re: Mein musikalisches Jahr im RückblickEben deswegen. Da wirst du nicht der einzige sein
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Re: Mein musikalisches Jahr im RückblickUm nun doch noch mal auf Ted und Co. zurück zu kommen...
Ich finde die "Endo Feight" auch wirklich sehr stark. Mit der Zeit wurde sie aber von anderen Alben überholt. Es hat aber wirklich rein gar nix Negatives zu bedeuten, dass es das Teil nicht in meine Top Ten geschafft hat. Auch ich finde, dass diese Band mit den letzten Alben echt Spannenderes abgeliefert hat als Darkthrone. Der Ansatz mag aber auch ein gänzlich anderer sein.
Auch da ist was dran. Es geht fast zu schnell voran im Darkthrone-Kosmos. Man hat manchmal auch ein wenig das Gefühl, dass die während einer Probe einfach mal den Aufnahmeknopf drücken...überspitzt formuliert. ![]()
Re: Mein musikalisches Jahr im RückblickPlatz 05:
Judas Priest | Invincible Shield ![]() Als die Ankündigung zum Album und damit einhergehend der erste Schnipsel von „Panic Attack“ veröffentlicht wurde, dachte ich sofort an „Turbo“. Ich bin ja weit weg, einer von denen zu sein, die nach so einer kurzen Probe auf irgendetwas schließen will. Hier konnte ich aber nicht anders. Und auch wenn es im Gesamten wohl eher falsch als richtig lag, so führte dieser Gedanke zum nächsten. Nämlich, dass das ziemlich frisch klingt. Und das blieb. Obwohl ich auch hier zunächst etwas Probleme mit dem Sound der Scheibe hatte. Der war mir zunächst zu ballerig, legte sich aber ziemlich schnell und dann blitzten unter dem Mantel der Produktion so großartige Songs hervor, dass ich hier ziemlich überrascht worden bin. Ein ums andere spielt die Band sich den Spaß in die Backen und machen wieder klar, dass die Band den Status den sie haben einfach auch zu Recht haben. Nach so vielen Jahren noch so ein Teil rauszutrümmern. Damit hätte ich nicht gerechnet. Die Truppe in der Zusammensetzung ist wohl das Beste, was der Band passieren konnte. Wenngleich, das auch nicht von Anfang gelingen wollte. Aber mit „Firepower“ schien das in die richtige Richtung zu gehen und jetzt hat man als Ergebnis so einen Brecher. Hier findet man alle typischen „Judas Priest“-Trademarks, die mal schön über den Frischzellenkur-Filter gejagt wurden. Da macht es für mich auch nichts wenn „Panic Attack“ mit einem zwei-silbigen Refrain um die Ecke kommt. Ich habe es wo anders geschrieben. Zur Thematik und dem Heavy Metal Feeling geht es meiner Meinung nach passender gar nicht. Und das finde ich auch beim Artwork. Das meine ich ganz ernst. Ich möchte eine Sache auch nicht unerwähnt lassen. Denn auch die 3 Bonussongs sind ungemein stark. Aber auch außergewöhnlich. „The Lodger“ zum Beispiel, dessen Gitarren mich an „Prisoner Of Your Eyes“ und dann eben doch auch wieder an„Turbo“-Zeiten erinnern lassen und im Nachgang mit einem Schuss „Screaming For Vengeance“ abrundet. Dass für den Song aber auch ein Musiker beauftragt wurde, der schon in 80ern, genau zu den passenden gedanklichen Verknüpfungen schon für die Band Songs bzw. Texte geschrieben hat ist wahnsinnig interessant. Danke für die Aufklärung, Rüdiger! Es ist doch richtig interessant, dass man beim Hören eben solche Verbindungen herstellt, die dann tatsächlich derselben Quelle entspringt. Für mich gilt also, dass „Invincible Shield“ für mich nochmal um einiges stärker als „Firepower“ ist und damit sogar das beste Album seit über drei Jahrzehnten ist. Invincible Shield As God Is My Witness Zuletzt geändert von Pillamyd am Montag 6. Januar 2025, 14:59, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Mein musikalisches Jahr im RückblickHier stimme ich bei allem zu, was du geschrieben hast. "Invincible Shield" wird auch in meinen Perlen auftauchen, weil es kompositorisch ganz groß ist. Die Songs haben Tiefe. Spannende Ideen ziehen sich durch das gesamte Album und die Soli setzen dem ganzen die Krone auf. Nachdem ich gestern "Killing Machine" mal wieder gehört habe und das Album zu Ende war, ging zufällig der Titeltrack an und das ist qualitativ schon massiv. Kommt zwar nicht an die 70er- oder 80er-Werke der Band ran, hat aber ganz viele Elemente von eben jenen Scheiben aus der Zeit. Seien es die großartigen Gesangslinien von Halford, gewisse Riffs oder auch einfach Songstrukturen, die grandios umgesetzt wurden. Der Sound ist zwar modern, das gebe ich zu und ich bin ja da oft pingelig, aber hier kann ich gerade wegen der überragenden Songs darüber hinwegsehen. Gelingt mir nicht immer, aber hier schon, was mich doch sehr freut.
Die Bonustracks sind tatsächlich sehr stark. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, in das etwas teurere Digipack zu investieren! Meine kleine Sammlung
https://www.musik-sammler.de/collection/kenni/
Re: Mein musikalisches Jahr im Rückblick
Mittlerweile habe ich auch meinen Frieden mit dem Cover gemacht, auch wenn dieses Alternative Cover irgendwie noch cooler gewesen wäre. Was die Musik betrifft mag ich den Vorgänger ja noch ein kleinwenig lieber. Aber nur um Nuancen. Ganz tolles Album. Hätte bei mir sogesehen auch auf der 1 landen können, wenn ich den "nostaligschen Wert" höher gestuft hätte. Naja. ![]()
Re: Mein musikalisches Jahr im Rückblick
Ich stimme Euch ja zu, dass "Invincible Shield" ein sehr gutes, fast schon prototypisches Heavy Metal-Album ist, aber die exorbitante kompositorische Kreativität, Spannung und Tiefe suche ich - wie bei eigentlich jedem protoypischen Genre-Album - vergeblich. Das ist halt Heavy Metal, optimal in Szene gesetzt und frei von Fremdkörpern und sonstigen Besonderheiten. Natürlich kann man das ganz wunderbar finden uind als Vollendung eines Genres abfeiern. Aber auf dem Album ist doch keine Idee und kein kompositorisches Element drauf, das nicht schon auf vielen anderen tollen Heavy Metal-Alben drauf gewesen wäre... Also ein Album, das 8 Punkte verdient hat. Oder 8,5 an ganz großzügigen Tagen... Aber wenn ich dann maximal gutklassige Standards wie 'Devil In Disguise' höre (wie gerade eben), verstehe ich die allgemeine Begeisterung gar nicht mehr... 668 - Neighbor of the Beast
Re: Mein musikalisches Jahr im RückblickIch wüsste nicht, dass ich hier irgendwas davon geschrieben hätte, dass mit dem Album das Rad des Heavy Metals neu erfunden worden wäre.
Für mich ist das durch und durch "Judas Priest". Mit dem Gedanken, wie ich sie vor zweieinhalb Jahren gesehen habe, passt da für mich einfach vieles zusammen. Sie beweisen in zweierlei Hinsicht, dass da einfach noch was zu rauszuholen ist. Und das nicht nur um zu beweisen, dass man sein Handwerk versteht. Nein, weil es danach klingt, als hätte man richtig viel spaß dabei. Mir doch egal, ob Elemente schon auf anderen tollen Alben drauf waren. Mal ehrlich, wenn ich danach gehen würde...
Re: Mein musikalisches Jahr im RückblickIch habe bewusst Kenni zitiert.
668 - Neighbor of the Beast
Re: Mein musikalisches Jahr im RückblickJa, da habe ich durchaus nur deinen ersten Satz im Kopf gehabt.
Trotzdem dachte ich, dass ich auch drauf antworten darf.
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