Jhonny hat geschrieben:BLUT AUS NORD sind aber doch Franzosen
qed. Ich habe halt keine Ahnung, bin dem Namen und der abgeleiteten Annahme nach gegangen.
Ups.
(Die Frage zum deutschsprachigen (P)BM gilt dennoch.)
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Black Metal - Der Drachenhort!Re: Black Metal - Der Drachenhort!
qed. Ich habe halt keine Ahnung, bin dem Namen und der abgeleiteten Annahme nach gegangen. Ups. (Die Frage zum deutschsprachigen (P)BM gilt dennoch.)
Re: Black Metal - Der Drachenhort!
Verständlich!
Re: Black Metal - Der Drachenhort!
Das Missverständnis habt ihr ja schon aufgelöst ![]() Ich bin leider echt gar kein guter Gesprächspartner für deutschsprachigen Post BM oder generell sogenannten Atmospheric BM, das taugt mir wirklich sehr, sehr selten. ABER das soll uns ja nicht von einem Gespräch abhalten, denn natürlich gibt es dafür auch Ausnahmen. Zur Zeit wird das neue WALDGEFLÜSTER Album ziemlich abgefeiert, vlt die neue Speerspitze dieser Richtung. Die von dir genannten Bands passen natürlich gut (die "ephemer"-Referenz leite ich gleich mal an die Band weiter, wird sie freuen). WALDWIND wiederum passt musikalisch eher weniger rein, würde mich aber natürlich trotzdem freuen, wenn du da mal ein retrospektives Ohr spendierst ![]() Ansonsten würde ich Bands in den Ring werfen, die auch grob zu dieser Richtung zu zählen sind, mir aber auch gefallen ![]() ARA - "Eiger" ALEXANDER PAUL BLAKE - "Die Rückkehr ins goldene Zeitalter" DAUTHUZ - "Vom Schwarzen Schmied" und natürlich "Vom Schwarzen Schmied - Bergkgesænge" FAGUS - "Inter" Das war jetzt mehr schlaglichtartig aus dem Gedächtnis ![]() Wer sicher deutlich mehr zu diesem Genre sagen kann, ist der Chris aka Dekalog der Elemente aus dem Forum.
Re: Black Metal - Der Drachenhort!
Merci bien! ![]() Ich bin mir auch recht sicher, dass ich in Waldwind auch ganz zu Beginn mal reingehört hatte, allerdings ist das sehr lange her.. Also vermutlich tatsächlich 2011.
Re: Black Metal - Der Drachenhort!Abglanz aus Berlin sind zu empfehlen, die haben auch ein klassiches Musik Element mit drinne qas es eigen macht.
Re: Black Metal - Der Drachenhort!
Puh, also... ... in Sachen Black Metal aus Germanistan, bin ich tatsächlich eher ein bekennender Old-Schooler, sprich, ich bevorzuge klar die Bands, die noch im alten Jahrtausend oder kurz danach losgelegt haben. Von denen kann man gemeinhin einen gewissen Teil nicht namentlich benennen, weil sich das eine oder andere pikante Detail im transmusikalischen Lebenslauf findet, das sie ein wenig, oder auch mehr anstößig wirken lässt. Daher beschränken wir uns mal auf die (einigermaßen) aussprechlichen Kandidaten: NARGAROTH, MARTYRIUM, SECRETS OF THE MOON, NAGELFAR, LUNAR AURORA, DESASTER, KATHARSIS, BETHLEHEM, NOCTE OBDUCTA, EMPYRIUM, EMINENZ; ... mit Post Black Metal, Shoegaze-Einflüssen und vielen anderen moderneren Stilelementen werde ich nicht so wirklich warm, und bei Sachen wie AGRYPNIE, DER WEG EINER FREIHEIT, STILLERS TOD u.a. geht mir oft das verloren, was für mich den Black-Metal-Spirit (der Neunziger) ausmacht, und was für mein Interesse an diesem Genre gesorgt hat. Da mögen feine Bands sein, ich hab die auch rezensorisch schon gut bewertet, aber ich krieg das trotzdem irgendwie nicht in mein Verständnis von Black Metal verpackt. alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Black Metal - Der Drachenhort!Wenn man das als Genre versteht was sich stetig weiterentwickelt dann passen die schon rein, aber uch kann grundsätzlich mit jeder Strömung qas anfangen, nur Symphonic in geringeren Mengen, BM ist so ziemlich das einzige Genre wo ich sagen würde alles ist erlaubt, also stylistisch.
Re: Black Metal - Der Drachenhort!Bin ich durchaus bei dir.
Für mich ist Black Metal (im klassischen Sinne) tatsächlich auch das einzige Genre, indem ich oftmals schon von "generisch guten" Bands, ohne allzu eigene Trademarks eingefangen werden kann, einfach, weil mir das Klangbild, die Ästhetik und die Ausdrucksform wohl irgendwo auf die Seele tätowiert sind. War halt 1991-1996 in meiner prägendsten Musikphase einfach genau mein Ding und hat mich nie mehr verlassen. Was die stilistischen Ränder angeht - sei es Avantgarde, Symphonic, Depressive, Shoegaze, Post, Industrial usw... - gefällt mir auch sehr, sehr vieles. Wo da dann wirklich die Grenze ist, lässt sich schwer präzise in Worte fassen. Die avantgardistisch-progressiven Sachen der alten Norwegerbands (Mayhem, Mysticum, Ved Buens Ende, Dödheimsgard, In The Woods, Ulver, Satyricon usw...) oder genremischend-regressiven wie Darkthrone konnten mich nahezu alle weiterhin mitnehmen, auch wenn sie - rein stilistisch gesehen - sehr weite Wege vom Ursprung weggegangen sind. Irgendwie haben sie mich trotzdem mit ihrem unverkennbaren Sosein erreicht. Mit der Attitüde und Ästhetik etlicher modernerer BM-Bands tue ich mir indes schwerer. Oft kann ich es gleichwohl als "gute Musik" genießen, aber nicht als "Black Metal". Ich kann das nicht wirklich rational begründen. Für mich gehören irgendwie zum Black Metal schon eine rohe, böse, wahnhafte, verzehrende Energie und Attitüde, und ein Bekenntnis zu den Wurzeln des Genres, sowie irgendwo auch eine exaltierte, charismatische Bühnenpräsenz in der Livesituation. Das ist mit ein Grund, warum mir die ganzen Kapuzentruppen mit lediglich Buchstaben als Pseudonym und durchnummerierten "Songtiteln" irgendwie - völlig unbeschadet ihrer musikalischen Qualitäten - nicht so richtig BM-Vibes vermitteln. Ich verstehe, was die damit ausdrücken und erreichen wollen. Fokus weg vom traditionellen Frontmann/Rampensau/Star-Image des Rock'n'Rolls, dafür hin zu nur Musik, nur Text, nur Klangästhetik. Weg von so empfundener eitler Selbstdarstellung, hin zu einem dunklen, diffusen Kollektiv usw... Alles legitim. Ist rein subjektiv. Aber trotzdem gibt mir halt ein Dead, ein Attila, ein Kvarforth, ein Maniac, ein Hoest, ein King Diamond, ein Cronos, ein Satyr... als Frontmann so viel mehr als ein Kapuzenklaus, dem man nicht ins Gesicht, nicht in die Augen schauen kann, oder der halt einfach so auf der Bühne steht und sich seine Schuhe oder Saiten anschaut. Alles kein Argument gegen Weiterentwicklung und Neuerfindung von Teilen des Genres; noch nicht einmal Kritik daran, sondern einfach der Versuch, eine persönlich größere Nähe zum einem als zum anderen in Worte zu fassen. alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Black Metal - Der Drachenhort!
Eieiei. Vom Namen her kenne ich BLUT AUS NORD auch schon seit ein paar Jahren. Habe mich aber nie wirklich mit der Band beschäftigt und ging immer davon aus, dass das eine noch jüngere Band mit drei vier Alben aus Skandinavien wäre. Und jetzt lese ich im Review was von 16. Album der Franzosen. Da habe ich echt auch erst mal komisch drein geschaut. Habe dann aus Interesse auch mal etwas reingehört, da es mir von der Beschreibung her sicher auch gefallen könnte. Und auch das Cover fixt mich natürlich an. Ja. Klingt ganz gut, auf den ersten Hör jetzt aber auch nicht so zwingend, dass ich jetzt direkt bestellen müsste. Mal gucken. Vielleicht höre ich später noch mal etwas intensiver und länger rein.
Re: Black Metal - Der Drachenhort!Ich glaube, dass das neue Album gar kein schlechter Einstieg ist. Aber die 16 Alben sind durchaus vielfältig und unterschiedlich.
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