Feuchtbiotop mit 100 Arten

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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Jesus » Dienstag 25. Januar 2011, 10:17

Teichfrosch hat geschrieben:
Regina Löwenstein hat geschrieben:Mich interessiert es jetzt. Sehr sogar. Wenn du willst, können wir gerne ausführlich über die musikalischen Vorzüge dieses Albums diskutieren. In einem separaten Raum. Möglichst abgedunkelt.


Na siehste, da hast du doch schon was vom Kuchen. Und gleich das beste Stück :)


oO Woah. Gut, dass ich das gestern Abend nicht mehr gelesen hatte, hätte sonst weder ruhig noch auf dem Bauch schlafen können :grins:
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Regina Löwenstein » Dienstag 25. Januar 2011, 19:41

Jesus hat geschrieben:
Teichfrosch hat geschrieben:
Regina Löwenstein hat geschrieben:Mich interessiert es jetzt. Sehr sogar. Wenn du willst, können wir gerne ausführlich über die musikalischen Vorzüge dieses Albums diskutieren. In einem separaten Raum. Möglichst abgedunkelt.


Na siehste, da hast du doch schon was vom Kuchen. Und gleich das beste Stück :)


oO Woah. Gut, dass ich das gestern Abend nicht mehr gelesen hatte, hätte sonst weder ruhig noch auf dem Bauch schlafen können :grins:

Das nenne ich wahre Musikbegeisterung. :grins:
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Teichfrosch » Dienstag 25. Januar 2011, 20:58

Platz XXII


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Low - Things We Lost In The Fire (2001)


Slowcore? Was ist das denn? Nun, sicherlich kein langsam gespielter Hardcore, wie vor kurzem hier im Forum erst noch ironisch angemerkt wurde. Mit -core hat diese Musik wirklich garnichts zu tun, eher mit Indie und Postrock, sozusagen eine Verquickung dieser Stile. Sicher zutreffend ist das "Slow", denn diese Musik ist wirklich langsam, so langsam, dass man fast meinen kann, es würde garnichts passieren. Aber bei wem auch immer dieser Eindruck entsteht, der liegt (selbstverständlich) grundlegend falsch. Allerdings ist die Musik derartig behutsam, feingliedrig, metaphysisch und flüchtig wie ein gehauchtes Liebesbekenntnis, dass man dabei sein muss um dabei zu bleiben. Nebenher hören ist nicht drin, denn dann verschwinden Details und Atmosphäre. Meine Empfehlung: Kopfhörer auf und Luftlöcher starren, zumindest ist das immer mein sich wie selbstverständlich einstellender Zustand wenn ich den Klängen der Band aus Minnesota, USA lausche. Selbst während ich diese Zeilen schreibe und dabei das Album höre verlangsamen und verflüchtigen sich meine Gedanken, und mein ohnehin schon faules Hirn entspannt in einem warmen, lautlos fallenden Sommerregen. Behutsamer wurde nie gehaucht, zurückhaltender nie die Klampfe gezupft, sachter nie die Felle gestreichelt... Diese Musik ist nichtnur ein Fest für die Ohren, sondern ermöglicht es auch dem Hörer den eigenen Körper intensiver wahrzunehmen und vormals grobschlächtige Bewegungen vorsichtig und behutsam auszuführen, fast als könnte man durch zu schnelles Wenden des Kopfes die Klänge verscheuchen. Ich könnte ewig mit der Lobhudelei fortfahren, aber hört es euch einfach selbst an.


July - "September, October, November.... lala lalala...", der Soundtrack für einen erholsamen Winterschlaf.

Dinosaur Act - bezeichnenderweise einer der "lautesten" und flottesten Tracks auf dem Album. Wem das eindeutig zu langsam ist, der braucht sich den Rest wirklich nicht anzuhören, denn hier wird noch am meisten Lärm und Tempo gemacht.

In Metal - Metal? 0,0% Anteil, dafür tragischer, wunderschöner und zarter Gesang mit naiv wirkenden Lyrics der sympathischen Art. Einer der ebenfalls etwas "lauteren" Tracks, beschließt das Album phantastisch.
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Jesus » Dienstag 25. Januar 2011, 21:05

Ah, hier wird's ja gleich richtig gemütlich. Drittbeste LOW nach "The Great Destroyer" und "Drums & Guns". Sehr fein.
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Teichfrosch » Dienstag 25. Januar 2011, 21:27

Och, ich habs ausgewürfelt, bei meinen Lieblingsbands hab ich ganz selten Präferenzen. Übrigens lese ich grade, dass für April ein neues Album angekündigt ist namens "C'mon" !!! Geil
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon salisbury » Dienstag 25. Januar 2011, 21:48

Auch wenn mich der Martin wieder zurechtweisen wird: Frosch, ich muß Dich zuschleimen. Toll. LOW steht schon seit einiger Zeit auf meinem Plan. Ich wär fast mal auf gut Glück zu einem Konzert gegangen. Warum nur...Ja, das ist leise. Ich liebe leise. Auch wenn mich wieder alle hauen wegen meiner seltsamen Assoziationen: da ist viel Pink Flyod drin. Kunst. Love it!
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Martin van der Laan » Dienstag 25. Januar 2011, 22:05

Hätte mir gerne mehr von LOW angehört, bin aber immer nach spätestens einer Minute eingeschlafen... ;-)
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Teichfrosch » Dienstag 25. Januar 2011, 22:06

Dabei sag ich extra noch: "NICHT nebenher hören!" !!!

Das schließt schlafen mit ein. Du kannst es nicht beim Schlafen hören! Musst wach bleiben! Versuchs nochmal 8-)
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon salisbury » Dienstag 25. Januar 2011, 22:07

Martin van der Laan hat geschrieben:Hätte mir gerne mehr von LOW angehört, bin aber immer nach spätestens einer Minute eingeschlafen... ;-)


Wieder zuviel gearbeitet, oder was?
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Eike » Dienstag 25. Januar 2011, 22:11

LOW ist mir fast schon zu quirlig.
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(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
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