What doesn´t KILL you... ...makes your STRANGER

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What doesn´t KILL you... ...makes your STRANGER

Beitragvon Loenz » Mittwoch 23. März 2011, 11:59

So die Regina hat mir vor knapp 2 Wochen einen musikalischen Geburtstag Gruß geschickt. Diese werden ich hier mal versuchen zu erraten.

Song 1 fängt mit einen Intro an wo es regnet und leicht donnert, direkt danach gibt es ein bedrohliches Keyboard Intro und das Schlagzeug setzt ein. Dann kommt eine leicht elektronisch? Verfremdetet Stimme zum Einsatz mit reichlich Hall unterlegt aus meiner Sicht. Leicht düster und relativ langsam kommt der Song daher. Dann kommt ein Refrain, die Stimme wird fröhlicher die Stimmung generell ein wenig lockerer und zugänglicher. Der ganze Song ist getragen von großflächigen Keys und Synthies und dem Schlagzeug. 4:59 Min

Der 2 Song ist direkt am Anfang deutlich Gitarren betonter und wird instrumental eingeleitet bis nach ca 50 Sekunden ein Klar Gesang einstimmt und der Song weiter in die Vollen geht. Angenehmes Tempo. Der Gesang pendelt nun zwischen Klar Gesang und Growls. Ziemlich modern ist der gesamte Song gehalten. Eher schnelles Riffing, eine durchgehende Doublebass beim Schlagzeug. Größtenteils ist der Song mit Clean Vocals ab und an verfremdet man ihn mal oder streut dezente Growl Vocals ein. Der Song pendelt dann mit Keys aus und so wird nochmal die Atmosphäre dieses Songs betont. 6:40

Ah der 3 Song ist schwarze Lava. Zähes Riffing hmm hat irgendwie ja schon fast was sludgiges, wobei mich Jesus und Reggy für die Verwendung dieses Begriffes hier hauen werden. So leicht vermischt mit Black Metal oder ähnlichen. Kommt der Song doch im Riffing relativ monoton rüber, das Schlagzeug ist da schon abwechslungsreicher. Gefällt mir aber ziemlich gut. Von der Stimmung her, geht diese Musik so in Richtung Omega Massif und ähnliches. Düster, bedrohlich und schwer wirkt das Riffing. Ziemlich cool auf jeden Fall. Hmm nach klicken des Top 100 Threads von Reggy tippe ich hier mal auf sowas wie Verdunkeln. Vielleicht lande ich ja einen Glückstreffer. 6:30

Song 4 beginnt mit einen Nieser. Na sowas. Dann wirre Taktwechsel und ein Saxophon. Yeah das erinnert ja direkt am Anfang an Shining oder Ultralyd und ähnliches. Das mag ich schon nach einer Minute. Hab ich schon mal gesagt das ich Saxophone in unserer Musik total geil finde. Hölle das ist völlig vertrackt und bescheuert und kaum klar wieder zu geben. Dauert wechselt der Takt, der Drummer ist hektisch und das Rhythmus Gerüst hat Mühe das ganze zusammen halten. Geiler Scheiß. Avant Metal auf jeden Fall! Bringt mir beim Anhören ein ziemliches dickes Grinsen auf die Lippen! Nur was zur Hölle ist das? 4:54

Und weiter geht die wilde Fahrt mit Song 5. Der fängt mit einen ziemlich normalen Metalriff an. Etwas moderner gestaltet ist dieses Riff schon, dann gesellt sich Schlagzeug und Synth Sound im Hintergrund dazu. Der Synthsound hört sich irgendwie drehend an, keine Ahnung wie ich das beschreiben soll. Dazu Growl Gesang der irgendwie nicht nach englischer Sprache klingt. Aber ich bin echt kein riesiger Experte was Growl Gesang angeht. Hmm die Synthie Sounds werden prägender neben dem Riffs und dem Schlagzeug. Ziemlich treibend und flott das ganze aber nicht im totalen Upbolztempo. Ah nach ca 2:45 wird der Song abrupt abgestoppt und es wird ein langsamer Atmo Part eingebaut mit Sprechpart und drüber leichtes und dezentes Drumming und drüber wieder eine Keyboard Melodie und akkustisches Gittarrengezupfe. Mhmm ich würde das schon fast in Richtung Viking Metal packen. Aber da kenne ich bis auf Enslaved und Moonsorrow gar nichts. Das kann zwar durchaus sein. Aber ich hätte keine Ahnung was für eine Band das ist. Klingt auf jeden Fall wieder sehr abwechslungsreich. Der Song hat durch seinen atmosphärischen Mittelteil eine gute Spannung und wird dann wieder vom Tempo angehoben. Puhhh auch hier keine Ahnung. 6:16
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Re: What doesn´t KILL you... ...makes your STRANGER

Beitragvon Loenz » Mittwoch 23. März 2011, 12:15

So und die nächste 2 Besprechungen!

Hier hab ich wenigstens mal kein Problem mit den Genre, das ist ziemlich typischer Blackmetal der in die etwas opulentere Richtung geht, indem auch der ein oder andere Synthie Part vorkommt. Könnten also Dimmu oder Konsorten sein. Wobei das dann eher frühere Dimmu Sachen sind. Weil das noch nicht so voller heftiger Bombast ist, wie sie es mittlerweile machen. Aber zutreffen könnte das durchaus. Yeah der typische Keif Gesang, Blastbeats gibt es hier auch zu hören, kalte klirrende Gitarren. Ich würde echt auf was aus den frühen Tagen von Dimmu tippen.Mir fehlen aber auch hier die Vergleichsmöglichkeiten. 8:07

Huch was ist denn das vertonter Horrorfilm Anfang? Ein bedrohlich flüsternder morbider Kerl und wieder Synthies leiten den Song ein. Ehe ab 1:20 der Song richtig beginnt mit Schlagzeug und Gitarre. Seltsamer Song irgendwie, das klingt echt wie eine vertonte Gruselgeschichte. Die Keyboard Sounds im Hintergrund legen den Verdacht echt nahe, die sind zudem sehr prägnant. Dazu die Drums und relativ moderates Riffing. Welches mal metallisch und ab 2:40 sogar leicht orientalisch anmutend. Durchaus interessant gestaltet und abwechslungsreich. Nur hab ich null Ahnung was das sein soll. Vielleicht die Russen Mechanical Poet? Die vertonen ja quasi auch Geschichten und spinnen um diese Geschichten ihre Songs. Das könnte von der Stimmung her passen. Aber das ist eher so ins blaue geraten. Vielleicht hat ja einer von euch eine Idee. Mich dünkt ich rate genau null richtig. 7:23
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Re: What doesn´t KILL you... ...makes your STRANGER

Beitragvon Loenz » Mittwoch 23. März 2011, 13:13

Die letzten Beschreibungen vom Sampler.

Bei Song 8 kommen wir nun zu etwas komplett anderen. Völlig Ruhig, bewegen wir uns hier in New Artrock Gefilden. Der Sänger hat eine Ähnlichkeit mit Thom Yorke. Der Anfang ist dezent und ruhig gehalten mit Klavier und leichten Besenschlägen beim Schlagzeug. Mhmm könnte tatsächlich Radiohead sein. Ah der Song schwillt an und wird etwas schneller. Das Klavier wird bestimmender, ebenso das Schlagzeug kräftiger. Ich bleib einfach bei meinen Tipp Radiohead bzw in die Richtung. Aber auch hier bin ich mir nicht sicher. Aber so in diese Richtung geht das halt. 3:51

Song Nummer 9 fängt wieder mit einen Keyboard und dann gesellt sich ein leichtes Riff dazu. Leicht verspielt und das Drumming setzt auch wieder dezent ein. Dann beginnt der Song, scheint mir ein Instrumentaler Progmetal Song sein. Boah da gibt es so unendlich viel. Von der Gitarrenarbeit und Bass Arbeit würde ich echt auf Cynic oder ähnliches tippen. Gordian Knot? Alleine das Bassspiel ist schon ziemlich prägnant in die Richtung. Ich würde fast tippen das da Sean Malone mitspielt. Ich tippe mal Gordian Knot und wenn das nicht ist auf jeden Fall irgendwas wo Sean Malone den Bass spielt. Das muss der einfach sein. 5:21


Ah jetzt gibt es nochmal was in die atmosphärische neuere Metal Richtung geht. Ein wenig Power Metal , ein wenig modernes, ein wenig atmosphärisches. Ich würde fast auf Europäer bei der Melodie Führung und Co schließen. Mhmm was mag Reggy denn da so? Morgana LeFay? Hören die sich so an? Ich hab keine Ahnung. Ein klein wenig Prog ist da auch mit drin. Aber die sind doch eigentlich relativ straight, oder? Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung. Dies ist eher so ein leicht progressive eingefärbter Moderner Powermetal Song. Der ganz gut nach vorne geht und mit diversen Takt und Aufbauwechseln glänzt zwischen Refrain und Strophen. 4:10


So mittlerweile sind wir bei Song 11 angekommen. Das ist mit ziemlicher Sicherheit wieder eine Band aus den skandinavischen Raum. Das merkt man schon am Gesang aus meiner Sicht. Relativ einfach gehaltener Song. Der ruhig und getragen beginnt mit dazu passenden tiefen Gesang bzw in den mittleren Tonlage angesiedelt. Dann wird der Song etwas schneller gerade im Refrain steigt das Tempo immer wieder an und das Schlagzeug wird prägnanter. Der Gesang wird auch im Refrain mit elektronischen Effekt unterlegt. Ah ab 3:55 gibt es noch ein Gitarren Solo was jetzt aber auch nicht sonderlich spektakulär ist, und wird von einen Sprachpart der wieder elektronisch unterlegt ist abgelöst. Auch hier hab ich null Ahnung was das sein könnte. Geil Reggy kriegt einen zu 0 Klatsche an mir hin. Kann sie stolz sein. Ein Sampler wo ich nichts aber auch rein gar nichts von kenne. Ah der Song geht ja noch weiter. Nun ein ganz ruhiger Part mit Keyboard Flächen und so fadet er aus. 6:08

Song Numero 12 geht am Anfang in die Postrock / Artrock Ecke. Anschwellende Drums und Synths
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Re: What doesn´t KILL you... ...makes your STRANGER

Beitragvon Loenz » Mittwoch 23. März 2011, 13:14

bestimmen den Beginn. Dann kommt wieder mit Effekt unterlegter Gesang. Joa ich würde mich mal auf Postrock festlegen. Da bin ich aber auch nicht so richtig gut bewandert. Der Gesang ist wieder typisch für das Genre. Manche würden das als Jammernd bezeichnen. Ziemlich getragen kommt das ganze daher. So richtig an und abschwillt das nicht. Eher zieht sich der Höhepunkt bis zum Ende des Songs. Gefällt aber wirklich gut. 4:44

Der nächste Song denkt man fängt ruhig an und dann wird man von einen Brüllaffen angeranzt. Nur um dann kurze Zeit später, so ab Minute 1 von einer Frauen Stimme gefangen genommen zu werden. Die erst ein wenig leiernd singt und dann wie eine Elfe. Ist das ein und die selbe Frau? Ah ne sind 2 verschiedene merke ich gerade. Ab 1:30 ist die Grundstimmung des Songs auch eine andere. War am Anfang noch eher das Schlagzeug und die Gitarre bestimmend ist es in diesen Part ganz klar das Keyboard. Ah der Kerl singt nun wieder damit kommen auch die Riffs wieder so ab Minute 2:10. Ab 2:40 ein kurzer Instrumental Part Schlagzeug und Gitarren dürfen ein kleines Solo spielen. Ehe wieder die beiden Frauen einsetzen, die eine mit etwas tieferer Stimme, die andere mit ihrer Elfen Stimme. Interessanter Song der immer wieder zwischen 2 Extremen pendelt. Richtiger Metal Song der rifft und kracht und dann die atmosphärische Seite mit den Frauen Gesang wo er von Synthies getragen wird und auf mystisch macht. 5:31

Mhmm Black´n`Roll mit Blubber Keyboards und dann eine Popmelodie vom Keyboard die so circa 20 Sekunden andauert. Dann wieder der Black´n`Roll vom Anfang. Was ein Kontrast das ist ja völlig bescheuert aber auch irgendwie schon wieder geil. Das kann man als Beschreibung eigentlich schon stehen lassen Black´n´Roll trifft auf Popkeyboard. Ich hab aber echt null Ahnung was das sein kann und werde schon verhöhnt von Reggy. Na toll. 6:48

Die kriegt es echt hin zu Null mich zu schlagen. Na doll. Der letzte Geburtstag Gruß ist jetzt auch gleich verstummt. Mhmm wieder relativ normaler Anfang. Ein Sänger der eine tiefe Stimmfarbe hat. Sich fast schon Hardcore mässig anhört. Ich weiß ich krieg gleich wieder Schläge von Madame. Ist aber egal ich schreib nur das was ich denke bzw fühle. Das Riffing und das Drumming ist vergleichsweise simpel gehalten. Auch hier hab ich kaum eine Ahnung. Ich tippe einfach mal ins Blaue sowas wie Goatsnake oder so. Könnte ganz vielleicht passen. Ansonsten nehme ich halt 4 Wochen Kelleraufhalt. 5:21

Da ging der 2 Teil beim rüberkopieren doch verschütt. Sorry.
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Re: What doesn´t KILL you... ...makes your STRANGER

Beitragvon Jesus » Mittwoch 23. März 2011, 13:21

Klingt interessant, auch wenn ich aus keiner Beschreibung irgendeine mir bekannte Band herauszulesen vermag. Einzig Loenzis Vermutung mit VERDUNKELN kann ich bei Nummer 3 garantiert ausschließen. Da hofft man doch glatt, dass mir Reggy zu meinem Geburtstag auch 'nen Sampler schenkt. ;-)
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Re: What doesn´t KILL you... ...makes your STRANGER

Beitragvon Loenz » Mittwoch 23. März 2011, 13:32

Ich hab echt genau null Ahnung was überhaupt was sein könnte und hab immer nur so vage Vermutungen raus gehauen. Noch dazu hab ich wie ja schon gesagt von Düster Metal in großen Teilen wenig Ahnung bis gar keine.
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Re: What doesn´t KILL you... ...makes your STRANGER

Beitragvon Jhonny » Mittwoch 23. März 2011, 13:43

Die Powermetal-Truppe könnte tatsächlich Morgana Lefay sein, die manchen progressiven Moment haben. Wenns modern und traditionell zugleich ist klingt das natürlich erst mal nach Nevermore / Warrel Dane, aber das hättest du sicher an der Stimme erkannt...
Selbst Armored Saint oder Vicious Rumors (auf neueren Scheiben) wären da nicht völlig abwegig...
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Re: What doesn´t KILL you... ...makes your STRANGER

Beitragvon Loenz » Mittwoch 23. März 2011, 13:48

Warrel Dane war das im Leben nicht.
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Re: What doesn´t KILL you... ...makes your STRANGER

Beitragvon Loenz » Mittwoch 23. März 2011, 13:49

Armored Saint und Vicious Rumors scheiden aufgrund der Stimme aus.
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Re: What doesn´t KILL you... ...makes your STRANGER

Beitragvon Regina Löwenstein » Mittwoch 23. März 2011, 14:45

Jesus hat geschrieben:Klingt interessant, auch wenn ich aus keiner Beschreibung irgendeine mir bekannte Band herauszulesen vermag.

Wenn ich ehrlich bin - nix gegen dich, Lönz, du hast dich wacker geschlagen! - hätte ich aus den Beschreibungen meine eigenen Songs nicht erkannt und musste daher auf meiner Tracklist spicken. Kann aber auch daran liegen, dass ich verdammt schlecht darin bin, aus Beschreibungen Klänge vorzustellen.
Vieles von dem Zeuchs findet man (jetzt oder später) irgendwo in den Spinnweben meiner Top 100 wieder. Ziel bei dem Sampler war es, unseren Kuschel-Waschbären an den freakigen Extrem-Prog heranzuführen, den ich mir gerne gebe, daher sind die meisten Songs auch in diesem Bereich zu finden. Ein paar Hinweise:

Hinter Song 1 steckt das Nebenprojekt eines Lärm-Masterminds, dessen Krachkapelle uns das liebe Amphibium in seiner Top 100 schmackhaft gemacht hat (mit "uns" meine ich brutalitätsaffine Bekloppte wie mich, nicht zart besaitete Gemüter). Der Song stammt von seinem Konzeptalbum mit Dantes "Inferno" als Rahmenstory.

Die Polen auf Song 2 dürftest du aus meiner Top 100 kennen, haben dir damals ganz gut getaugt. Riverside meets Djent.

Song 3 ist nicht Verdunkeln, wohl aber Jesusmucke! Diese Industrial-Band mundet dem Heiland sicherlich, schließlich spielt sogar der Songtitel auf ihn an.

Die 4 ist kranker Scheiß, was? Als würde ein schwarzes Maschinenwerk irre laufen. (ja, das war ein Hinweis). Die Clowns, welche für den Albumtitel Pate standen, dürften extrem rassistisch sein.

Ein Fall für Jesus ist auch die Nummer 5, Parallelprojekt eines ungarischen Avantgarde-Masterminds.

Eines stürmische See beschwören in Song 6 so viele kluge Köpfe herauf, dass man die norwegische Kombo fast als Superband bezeichnen könnte. Darunter mischt auch jemand von der avantgardistischen Band mit, die du sehr magst, Lönz, (und einer gleichnamigen Depri-Kapelle, die ich sehr mag). Auch jemand von einer Black-Metal-Kapelle, die dem Herrn Rohrer zusagt, spielt mit. Beim Bandnamen kommen Sprachen wie Latein, Altgriechisch usw in den Sinn.

Dein Tipp im Chat mit Carnival In Coal war gar nicht so daneben, denn auch Song 7 haben irre, theatralische (in vielerlei Hinsicht) Franzosen mit Clownfetisch verbrochen. Der Songtitel nimmt einen Spruch aufs Korn, den sich Gesundheitsapostel oft auf die Banner schreiben.

Auf Song 8 musiziert im Alleingang ein Sonderling mit Liebe zu Kiss-Schminke.

9 sind nicht Cynic oder Gordian Knot, du bist aber sehr nahe dran. Spaciger Tech Death aus Bayern, kürzlich mit frischem Output - dürfte nicht schwer zu erraten sein.

Ich denke, das Betonen des Traditionellen in deiner Beschreibung von Nummer 10 war ein sicherer Hinweisschild zum Holzweg. Denn trotz der prägnanten Power-Metal-Einflüsse würde ich diese als Asiaten getarnten Norweger eindeutig in die Schrägie-Ecke stecken - alleine schon wegen der Maskerade, die sie noch exzessiver betreiben als der Herr aus Song 8. Komm schon, das habe ich sooo in meiner Top 100 abgefeiert, Tom hat's auch gefallen, der Song ist extrem leicht zu merken ...

Stilistisch und geografisch liegen die Spinner in 11 so nah beim Vorgängersong, dass man die Bands eigentlich in einem Atemzug nennen kann. Letztes Jahr warteten sie mit neuem abgedrehten Klangfutter auf, mein Song stammt aber von der älteren Scheibe. Der polarisierende Gesang dürfte die Band ganz gut charakterisieren.

Zu den Künstlerin hinter Song 12 ist mir neulich eine Verwechslung unterlaufen, die von Jesus behoben wurde. Auf dem betreffenden Album endet die Welt - und leider auch die Band.

Auf 13 gibt sich ein schräges Pärchen die Klinke in die Hand, darunter kein Geringerer als der Drummer meiner geliebten Carnival In Coal.

Poppige Keyboards? Wutt? Die Künstler des Tracks 14 sind der fernöstliche Inbegriff des Avantgarde. Man kann nur beten, dass sie das Unglück in ihrer Heimat sicher überstanden haben. Anders als es das Land impliziert, geht in dem Song die Sonne nicht auf, sondern unter.

15 - Post-Hardcore, jau. Oder Slugde. Sludge Sludge Sludge. Die Band ist gut zu merken an dem Artwork, das aus der Feder des Künstlers vom Kvelertak-Cover stammen dürfte.
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Regina Löwenstein
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