Enslaved

Re: Enslaved

Beitragvon Martin Loga » Montag 6. Juni 2011, 06:25

Ein Tribute-Album für ENSLAVED ist in der Mache:

http://powermetal.de/news/news-ENSLAVED ... 26803.html
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Re: Enslaved

Beitragvon Havoc » Montag 6. Juni 2011, 18:52

Tribut Alben interesieren mich weniger. Zudem kenne ich kaum eine der da aufgeführten Bands. Brauch ich nicht.
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Re: Enslaved

Beitragvon Drumtier » Montag 13. Juni 2011, 23:41

Hab ja vor einer Weile gesagt, dass mich im Angesicht der Axioma Ethica Odini noch was älteres auch interessieren würd. Durch die Top 100-Aktion wurde das eigentlich nur bestätigt, trotzdem bin ich nicht dazugekommen mir was zu besorgen. Ist jetzt nicht so, dass ich plötzlich zu viel Zeit hätte, gerade weil ich in Bälde wieder eine größere Einkaufstour geplant hätte, aber weil ich Enslaved im Sommer erstmals sehen werde, wärs sicher kein Nachteil wenn ich noch mehr kennen würde. Hör mich gerade durch ihr MySpace-Angebot und da scheint sich Ruun ein wenig herauszukristallisieren, was, soweit ich mich erinnern kann, auch bei den Top 100 der Fall war.
Das Keifen auf der Vertebrae klingt tatsächlicher anders, würd jetzt nicht zwingend sagen "härter" sondern eher "hässlicher" und schmutziger. Gefällt mir aber eher weniger, man könnt fast sagen, da gefällt mir der klare Gesang besser, klingt komisch, is aber so^^
Auch die zwei Sachen von der Isa klingen richtig geil, für mich ein wenig spaciger und doch deutlich weniger nach Black, aber echt geil.
Also was würden denn die Kenner der Band sagen, ausgehend von eurer Einschätzung der Band und mir, woran sollte ich mich wagen?
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Re: Enslaved

Beitragvon Rüdiger Stehle » Dienstag 14. Juni 2011, 10:03

Dass ich allgemein immer zuerst die alten Sachen empfehle ist ja nichts Neues. Dir speziell würde ich allerdings eher zu "Isa" raten. Einfach deshalb, weil es ja auch zur Konzertvorbereitung dienen soll, und die Band natürlich mehr aktuelleres als uraltes Material spielt, und deshalb, weil der Sprung dann für deine Angewöhnung an die Band nicht so groß wird. Sie werden dem RH-Gig nach zu urteilen auch viel von der "Vertebrae" spielen, wobei ich hier deine Einschätzung bzgl. Gesang teile. Er ist streckenweise "hässlicher" als auf den anderen Alben.
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Re: Enslaved

Beitragvon Jesus » Dienstag 14. Juni 2011, 10:05

Rüdiger Stehle hat geschrieben:wobei ich hier deine Einschätzung bzgl. Gesang teile. Er ist streckenweise "hässlicher" als auf den anderen Alben.


Und wo genau soll das sein :?
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Re: Enslaved

Beitragvon Rüdiger Stehle » Dienstag 14. Juni 2011, 10:09

Ich meine, dass ich bei den ersten paar Durchläufen schon mit dem Opener echte Probleme hatte, weil der Gesang an der Schmerzgrenze war. Nagle mich aber nicht drauf fest, ich hab die Scheibe lange nicht mehr gehört.
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Re: Enslaved

Beitragvon Jesus » Dienstag 14. Juni 2011, 10:32

Ich höre gerade 'Clouds' und finde Grutles Gesang ebenso tonlos und nebensächlich wie sonst auch. Sein Gekrächze war für mich nach "Eld" eh nur noch atavistisches Beiwerk *schulterzuck*

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Nagle mich aber nicht drauf fest


Subtil.
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Re: Enslaved

Beitragvon Havoc » Dienstag 14. Juni 2011, 14:02

Na dann wollen wir mal... :)

FROST
-> Noch sehr räudig, aber weniger rasend als ich erwartet hatte. Zudem sind bereits hier atmosphärische und auch experimentellere Phasen zu erkennen. Tolles Frühwerk.

ELD
-> Vielleicht das Album, welches man am ehesten als Viking Metal bezeichnen könnte. Aber natürlich auch mit einem klaren Hang zum Black Metal. Das Album ist schon ziemlich gut.

BLODHEMN
-> Dies hier dürfte das knüppeligste Album der Band sein. Und obwohl auch dieses Werk seine Momente hat ist es aus meiner Sicht das vielleicht schwächste oder unoriginellste Album der Norweger.

MONUMENSION
-> Ist vielleicht nur meine subjektive Meinung. Aber für mich ist das hier das seltsamste Enslaved Album. Teilweise wieder mehr was für Wikinger...andererseits aber auch sehr sphärisch und auch sperrig. Vielleicht soll das ja den Übergang vom Schlachtfeld nach Valhalla repräsentieren.

MARDRAUM
-> Dieses Werk geht wieder etwas mehr in Richtung "Blodhemn". Sprich...knüppeliger, sperriger aber auch experimenteller. Erstmals lässt sich so wirklich erahnen, wohin der weitere Weg vielleicht führen könnte. Wohl auch deshalb zählt dieses Album mit zu meinen Favoriten.

BELOW THE LIGHTS
-> Damit tat ich mich anfangs etwas schwer. Mittleriweile ist das Album aber zu einem meiner absoluten Favoriten geworden. Wohl kein Album der Band verkörpert Enslaved so sehr wie dieses. Es beinhaltet irgendwie alle Phasen der Band. Zudem enthält es den vielleicht besten Enslaved Song überhaupt...das neunminütige "The Crossing".

ISA
-> Hier ist der Wandel dann endgültig vollzogen. Ich denke ab hier kann man Enslaved erstmals so wirklich der Sparte Prog zuordnen. Die Fans die mit dem Vorgänger bereits ihre Schwierigkeiten hatten sind haben der Band spätestens hier sicherlich den Rücken zugekehrt...während so mancher Pink Floyd Fan erstmals zugreifen konnte. Tolles Werk.

RUUN
-> Hier wurde "Isa" dann nochmal durch den Filter gegossen und nur die Essenz verarbeitet. Ähnlich wie es Satyricon mit dem Schritt von "Volcano" zu "Now, Diabolical" gemacht haben. Nur vielleicht nicht ganz so extrem. "Ruun" ist für mich so etwas wie das Hit-Album der Band und zudem das massentauglichste überhaupt. Auch einer meiner Favoriten.

VERTEBRAE
-> Auf der einen Seite ist das Album so floydig und proggig wie kein anderes. Auf der anderen Seite singt Grutle hier aber wie bereits erwähnt stellenweise noch krasser als sonst schon. Ich weiß nicht genau warum, aber zu diesem Album habe ich irgendwie eine besondere Beziehung, auch wenn ich es sogesehen nicht stärker als z.B. "Ruun" finde. Bereits der erste Durchlauf hat mich damals total begeistert.

AXIOMA ETHICA ODINI
-> Auch dieses Album ist ein wenig gespalten. Der proggige Weg von "Vertebrae" wird weiter ausgebaut, aber auf der anderen Seite kehrt man auch wieder ein wenig weiter zu den Wurzeln zurück. Zu meinen Lieblingen gehört das Album bisher wohl immer noch nicht. Dennoch ist das auch wieder sehr sehr starker Stoff.

@drumtier und andere Interessierte:
Bisher fehlt mir immer noch das Debüt. Ansonsten bleibt zu sagen....kauf dir für den Anfang "Mardraum" und "Isa" oder auch "Ruun" und "Below The Lights". Erst danach würde ich die anderen kaufen.
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Re: Enslaved

Beitragvon Jesus » Dienstag 14. Juni 2011, 17:48

Havoc hat geschrieben:ELD
-> Vielleicht das Album, welches man am ehesten als Viking Metal bezeichnen könnte.


Havoc hat geschrieben:Bisher fehlt mir immer noch das Debüt.


Man merkt's ;)
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Re: Enslaved

Beitragvon enemy-of-reality » Dienstag 14. Juni 2011, 19:32

Mit dem Gegrunze und Gekrächze habe ich eigentlich bei keinem Enslaved Album ein Problem, eher schon mit dem Klargesang. Der passt zwar im Prinzip gut ins Konzept, klingt aber leider, sowohl bei Vertebrae als auch bei AEO, für meinen Geschmack etwas zu saft- und kraftlos.

Havoc hat geschrieben:...während so mancher Pink Floyd Fan erstmals zugreifen konnte

Auch wenn Enslaved gerne mal als die "Pink Floyd des BM" bezeichnet werden, dürfte man wohl 99.5% aller Pink Floyd Fans mit der Musik von Enslaved in die Flucht schlagen ;-)
Ansonsten ein schöner Überblick Havoc, gefällt mir :dafuer:
Ich weiß allerdings noch immer nicht, ob mir mir als nächstes Isa oder Below The Lights holen soll......
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