salisbury's top100

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Re: salisbury's top100

Beitragvon Jesus » Sonntag 28. August 2011, 12:23

Großartige Scheibe. Jeder Song ein Treffer und Warrel klang nie besser.

...we CREEEAAAAAAAATE the poison god machine...
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Re: salisbury's top100

Beitragvon salisbury » Sonntag 28. August 2011, 12:36

Jesus hat geschrieben:Großartige Scheibe. Jeder Song ein Treffer und Warrel klang nie besser.

...we CREEEAAAAAAAATE the poison god machine...



Ja, geil. Schön, daß wir da einer Meinung sind. Ehrlich gesagt bin heilfroh, daß kein vernichtender Schaf-Kommentar zur Scheibe kam :D .

@Loenz: an die Frau Crosby hab ich auch gedacht. Sicher sind sich die Scheiben in gewisser Weise ähnlich und die Frau hat auch die Hölle auf Erden gesehen. Leider, leider finde ich zu ihr und ihrer Musik absolut keinen Zugang, denn ich mag normalerweise solche Seelenstrips. Wobei, irgendwie wühlen sie auch ziemlich auf...
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Re: salisbury's top100

Beitragvon Loenz » Sonntag 28. August 2011, 12:41

Ich hab da noch ein anderes Beispiel. Jedes Mal wenn ich derzeit Carla Bozulich höre und da besonders die Evangelista Scheiben, das ist so dermaßen kaputt und faszinierend. Auf der einen Seite fast unhörbar für mich, auf der anderen Seite einfach nur groß. Weil es einfach so dermaßen emotional für mich selber ist und bei mir einfach sämtlich Rezeptoren angehen. Ein weiteres Beispiel ist halt Pain of Salvations - Remedy Lane, das ist ja auch so Seelenstriptease von Daniel.
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Re: salisbury's top100

Beitragvon Jesus » Sonntag 28. August 2011, 12:43

salisbury hat geschrieben:Ja, geil. Schön, daß wir da einer Meinung sind. Ehrlich gesagt bin heilfroh, daß kein vernichtender Schaf-Kommentar zur Scheibe kam :D .


No way. Schafiger kann man traditionellen Metal gar nicht spielen - womit die Erwähnung von FEAR OF GOD wiederum sehr gut passt, weil die ebenfalls traditionell und schaftauglich sind.

DNB ist eine von zwei göttlichen Platten der Seattler. Leider haben Matten-Warrel und Schrammel-Loomis eben auch zwei stinkende Hundehaufen verbrochen, was mir manchmal Kopfzerbrechen bereitet ;)

You know what? Ich lege jetzt "Dreaming Neon Black" auf.
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Re: salisbury's top100

Beitragvon Teichfrosch » Sonntag 28. August 2011, 13:19

Mit einem guten Sänger wären die sicher ganz nett, vielleicht sogar richtig gut. Echt traurig wie die starken instrumentellen Passagen durch diesen absolut nervigen Gesang verhunzt werden. Egal wie sehr ich es versuche, an dem Gesang kann ich einfach nichts positiv finden: kraftlos, gepresst, vollkommen misslungenes Timing, in den ruhigen Passagen total aufgesetzt, und um das Grauen perfekt zu machen immer schief, allerdings scheinbar ungewollt. Ganz spontan fällt mir kein Gesang ein den ich so nervig und misslungen finde, selbst bei RAPSODY, SABATON oder MANOWAR kann ich über den Gesang immer noch etwas gutes sagen, aber hier? Unglaublich nervig. Der kann echt froh sein dass ihn seine starken Instrumentalisten so retten.

Da sich jetzt ohnehin jemand auf den Schlips getreten fühlen wird bitte ich schonmal im Vorraus vielmals um Entschuldigung.
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Re: salisbury's top100

Beitragvon Jesus » Sonntag 28. August 2011, 13:24

Da hat Sally seinen vernichtenden Schaf-Kommentar ja doch noch bekommen :) Zwar von der falschen Spezies, aber immerhin.
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Re: salisbury's top100

Beitragvon salisbury » Sonntag 28. August 2011, 13:26

Darf ich fragen, welches die andere göttliche Scheibe für Dich ist?

Ich hatte ja noch die Konsens-Scheibe 'Dead Heart' in der Liste. Die finde ich aber aus ganz ganz anderen Gründen cool. Ich hab da niemals das Gefühl, daß mir jemand unverblümt seine Seele offenbart. Hier höre ich einfach ein tolles Metal-Album zum Spaßhaben mit geilen Soli, Mitsingrefrains und Festivallaune. Ausnahme: das Simon & Garfunkel Cover. An dritter Stelle habe ich die "Politics of ecstasy", weiles geile Hirnknoten macht uns sowas von abgefuckt unstrukturiert unzugänglich ist, daß es eine wahre Freude ist. "Freedom's NEVER free", muhahahaha. An vier ist das Debut, weil es einfach....das Debut ist, und für ein Debut musikalische dennoch extrem gewagt ist. Jeder erwartet Powermetal a la SANCTUARY und dann kommt knall-harter, hochtechnisierter Progmetal mit zwei wundervollen Balladen dazwischen. Davor hab ich Respekt. Nach der "Dead Heart" ging es meines Erachtens böse bergab (andere denken da anders...). "Enemies of realty" empfinde ich nach wie vor als herbe Enttäuschung. Der Sound ist dumpf, die Band möchte alles NOCH härter und massiver klingen lassen, Ideen und Melodien wiederholten sich. Es hat den Anschein, jeder Musiker versucht, sich selbst und seine Individuelle Klasse in den Vordergrund zu stellen, Einfühlungsvermögen und Teamgeist gehen verloren. Etwas besser ging das dann wieder bei der "Godless Endeavour", die viele tolle Elemente hat. Dummerweise wird vieles duch Egoeskapaden und die dumme härter-schneller-Attitüde zerstört, vor allem ist mir ein Rätsel, wie man den Titelsong im zweiten Teil so dermaßen verhunzen kann durch übelstes Gebolze, auf das Loomis das Solo seines Lebens spielt, das das Solo seines Lebens wäre, wenn man es gescheit hören würde...die "Obsidian Conspiracy" ist dann nur noch ein schlechter Witz, gipfelnd in dem bescheuterten "Reis"-Song. Es gibt ein paar Songs, wo das Blautier mit viel Phantasie vielleicht noch den Schatten der Band erkennt, die einst "Dreaming Neon Black" einspielte, aber im Grunde macht mich TOC wütend und traurig...


So, ihr dürft mich jetzt wieder teeren, federn und in der Luft zerreißen...
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Re: salisbury's top100

Beitragvon Teichfrosch » Sonntag 28. August 2011, 13:35

Ich frag mich echt wo ihr die Sachen hört die ihr hört. Mich erinnern NEVERMORE manchmal an MACHINE HEAD mit einem (deutlich) schlechteren Sänger, aber die transportieren wenigstens noch Emotionen und kein aufgesetztes Gejammer. Und den Hörproben nach zu urteilen find ich die "Obsidian" sogar besser als die hier vorliegende 8[ Da ist der Gesang zwar auch absolut nervig, aber hat auch (wenige) gute Stellen.
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Re: salisbury's top100

Beitragvon Jesus » Sonntag 28. August 2011, 13:36

salisbury hat geschrieben:Darf ich fragen, welches die andere göttliche Scheibe für Dich ist?


Dieses gottlose Unterfangen ist göttlich.

salisbury hat geschrieben:Ich hatte ja noch die Konsens-Scheibe 'Dead Heart' in der Liste. Die finde ich aber aus ganz ganz anderen Gründen cool. Hier höre ich einfach ein tolles Metal-Album zum Spaßhaben mit geilen Soli, Mitsingrefrains und Festivallaune.


Alles Gründe, warum ich dieses Album ekelhaft finde. "Dead Heart" gefiel mir besser, als es noch "Burn My Eyes" oder "Vulgar Display of Power" hieß. Und selbst da war es schon mies.

salisbury hat geschrieben:Ausnahme: das Simon & Garfunkel Cover.


Für dieses Cover sollten Warrel und Loomis vors Den Haager Tribunal wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Die ersten beiden Alben interessieren mich nicht. Für Schafohren ist das belangloser US Metal.

salisbury hat geschrieben:Etwas besser ging das dann wieder bei der "Godless Endeavour", die viele tolle Elemente hat. Dummerweise wird vieles duch Egoeskapaden und die dumme härter-schneller-Attitüde zerstört, vor allem ist mir ein Rätsel, wie man den Titelsong im zweiten Teil so dermaßen verhunzen kann durch übelstes Gebolze, auf das Loomis das Solo seines Lebens spielt, das das Solo seines Lebens wäre, wenn man es gescheit hören würde...


Ich mag den Titelsong. Generell sind Nevermore immer besser, wenn sie einen zweiten Gitarristen im Boot haben, weil es dann eben nicht zu Egoeskapaden kommt. Wenn Loomis sich mal zurückhalten und hin und wieder aus dem Rampenlicht treten muss, färbt das auch auf Warrel ab und schon entsteht ein besseres Album. Mit etwas Glück kommen nun Tim Calvert und Steve Smyth zurück ;)

salisbury hat geschrieben:die "Obsidian Conspiracy" ist dann nur noch ein schlechter Witz


Japp. "Dead Heart Reloaded". Fehlt nur noch ein Gastauftritt von Robb Flynn.
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Re: salisbury's top100

Beitragvon salisbury » Sonntag 28. August 2011, 13:41

Teichfrosch hat geschrieben:Mit einem guten Sänger wären die sicher ganz nett, vielleicht sogar richtig gut. Echt traurig wie die starken instrumentellen Passagen durch diesen absolut nervigen Gesang verhunzt werden. Egal wie sehr ich es versuche, an dem Gesang kann ich einfach nichts positiv finden: kraftlos, gepresst, vollkommen misslungenes Timing, in den ruhigen Passagen total aufgesetzt, und um das Grauen perfekt zu machen immer schief, allerdings scheinbar ungewollt. Ganz spontan fällt mir kein Gesang ein den ich so nervig und misslungen finde, selbst bei RAPSODY, SABATON oder MANOWAR kann ich über den Gesang immer noch etwas gutes sagen, aber hier? Unglaublich nervig. Der kann echt froh sein dass ihn seine starken Instrumentalisten so retten.

Da sich jetzt ohnehin jemand auf den Schlips getreten fühlen wird bitte ich schonmal im Vorraus vielmals um Entschuldigung.


Jeder darf sagen was er will, ich habe grad die Armee an "Godless Endeavor"-Fans mit meiner irrelevanten Einzelmeinung belästigt. Der Herr Dane singt so, weil er dem Teufel ins Antlitz geschaut hat. Das kann man mögen, das kann man lieben und das kann man hassen. Kunst polarisiert. Was ich an Dane faszinierend finde, ist, daß das was er tut, so ungemein ECHT ist. MANOWAR, RHAPSODY, all die anderen Würfelmetal-Ikonen, das sind Schauspieler, denen es gut geht und die mit einer gesunden Seele eine nettes "Schau mal her, wie true ich bin"-Spiel spielen und sich abends in den Fernsehsessel setzten und Quatschcomedyclub schauen. Während Dane mit sich selber und seinen Teufeln ringt. Aber Dir sei vergeben, Frosch. Es gibt halt Stimmen, die gehen nicht und man kann tagelag und wochenlang drüber reden, sie werden nicht besser und das wird sich niemals ändern. Dein Hassänger ist halt Dane, meiner hat auch vier Buchstaben...
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