APALLIC DECAY - Realms Of Tartaros
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- Genre:
- Black / Death
- ∅-Note:
- 8.00
- Label:
- Eigenprodukion
- Release:
- 18.10.2025
- Charon's Obol
- Poseidon's Wrath
- Twilight Of The Gods
- Eyes In The Dark
- Hades' Realm
- Mankind's Demise
- Transcending Stillness
- Vengeance Strikes
- Tartaros
- Fall Of The Icarus
- Unbroken
In die Tiefen des Tartaros.
APALLIC DECAY wurden 2016 in Kaiserslautern gegründet und spielen angeschwärzten Death Metal. Nach zwei EPs legt die Truppe nun mit "Realms Of Tartaros" ihr Langspielerdebüt vor.
Das Intro 'Charon's Obol' beginnt mit den letzten EKG-Tönen eines Menschen, unterlegt von ruhigen, akustischen Gitarren, hinter denen sich langsam die Stimmung steigert, bevor es in den ersten Track 'Poseidon's Wrath' eruptiert. Sänger Anselm Vogler keift hier richtig schön Gift und Galle, die Gitarren flirren und die Drums ballern verdammt dick. Ein mehr als vielversprechender Einstieg in die Unterwelt des Tartaros.
'Twilight Of The Gods' ist dann ein mächtiger Midtempo-Stampfer. Anselm wechselt hier vom tiefen Growlen hin zu schwarzmetallischem Keifen, ein Stilmittel auf das er im Verlauf des Albums öfter zurückgreift. 'Eyes Of The Realm' überzeugt einigen Tempowechseln und zieht einen richtig schön rein. 'Hades' Realm' ist ein richtig schön fieses und schnelles Ding, 'Mankind's Demise' kann dieses Niveau leider nicht ganz halten.
Mit dem instrumentalen 'Transcending Stillness' wird dann das Tempo sehr herausgenommen und dem Hörer eine kleine Verschnaufpause gegönnt. Diese Pause ist auch nötig, denn mit dem geballerten Refrain von 'Vengeance Strikes' geht es in das letzte Drittel des Albums. 'Tartaros' bietet gute Standardkost, auch wenn es auf diesem Album stärkere Songs gibt. Im 'Fall Of Icarus' gefallen mir sehr die Heavy-Metal-Riffs, die das Geballer gut untermalen. 'Unbroken' ist dann ein guter Abschluss des Albums.
An 'Realms Of Tartaros' gefallen mir besonders der abwechslungsreiche Gesang und die wirklich tolle Gitarrenarbeit vom Duo Fabina Wüst und Joahnnes Alter. Die Produktion ist sehr dick geraten und wirkt für eine Eigenproduktion sehr professionell. Zwar gibt es hier und da durchaus noch Verbesserungspotential, aber APALLIC DECAY gelingt hier ein wirklich starkes und respektables Debüt.
- Note:
- 8.00
- Redakteur:
- René Juffernholz


