BENEDICTION - Ravage Of Empires
Mehr über Benediction
- Genre:
- Death Metal
- ∅-Note:
- 9.00
- Label:
- Nuclear Blast
- Release:
- 04.04.2025
- A Carrion Harvest
- Beyond The Veil Of The Grey Mare
- Crawling Over Corpses
- Deviant Spine
- Drought Of Mercy
- Engines Of War
- Genesis Chamber
- In The Dread Of The Night
- Psychosister
- Ravage Of Empires
- The Finality Of Perpetuation
Eine neue Demonstration.
Ganze viereinhalb Jahre ist es her, dass die britische Death-Metal-Legende BENEDICTION ein vielbeachtetes Comeback nach zwölf Jahren Abwesenheit gegeben hat. Das Comeback-Album hörte auf den Namen "Scriptures" und war nicht nur aufgrund der Bandreunion besonders, sondern insbesondere deshalb, weil der bis dahin ehemalige Sänger Dave Ingram wieder zur Truppe gehörte und eine bärenstarke Leistung ablieferte. Die Frage ist jetzt, ob der "Scriptures"-Nachfolger, den die Band "Ravage Of Empires" getauft hat, den Hype um das Comeback bestätigen kann oder ob die BENEDICTION-Kurve schon wieder nach unten geht.
Den Anfang macht 'A Carrion Harvest', eine coole Nummer, die typisch BENEDICTION ist. Die gleiche, fast schon langweilige Aussage kann man dann auch über 'Beyond The Veil Of The Grey Mare' treffen. Die Songs haben schönes Tempo, sind atmosphärisch intensiv und haben stets eine gewisse Portion Groove in petto. Dazu dann noch Ingrams perfekte tiefe Growls und fertig. Es kann manchmal so einfach klingen. Und bei BENEDICTION klingt es einfach. Qualität ist wohl, wenn schwierige Sachen einfach wirken. Und das zeigen die Briten hier nahezu in Perfektion. Ohne viel Schnickschnack walzt BENEDICTION erneut eine ganze Szene nieder und beweist, wie man sich mit geschicktem Songwriting nicht neu erfinden muss, um relevant zu sein und zu bleiben. "Ravage Of Empires" kommt tatsächlich ohne große Überraschungen daher, lediglich der Beginn von 'The Finallity Of Perpetuation' überrascht mich aufgrund der anfänglichen Erinnerung an 'Spirit Crusher' von DEATH. Das Niveau auf dieser Scheibe ist so hoch, dass es nahezu unmöglich ist, einen Song wirklich herauszuheben. Letztlich kann ich nur sagen, dass 'Crawling Over Corpses' der Song ist, der am meisten bei mir hängenbleibt. Das könnte aber daran liegen, dass ich mich gefragt hab, ob der Song aufgrund der Textzeile "I'm crawling over corpses to get to you" die BENEDICTION-Auslegung eines Liebeslieds sein soll.
BENEDICTION zeigt auch mit "Ravage Of Empires", wie Death Metal anno 2025 zu klingen hat. Wie aber schon bei der letzten Platte muss ich anmerken, dass der Sound doch ein bisschen dreckiger und kerniger sein dürfte. Aber ansonsten gibt es keine Beschwerden meinerseits, ich lass mich lieber nochmal niederwalzen und drücke auf "Play".
- Note:
- 9.00
- Redakteur:
- Mario Dahl