BLACK RABBIT - Warren Of Necrosis
Mehr über Black Rabbit
- Genre:
- Death Thrash Metal
- Label:
- Eigenproduktion
- Release:
- 10.12.2025
- Initium Finis
- Apprehension
- Null And Void
- Insurrection…Liberation
Es war einmal...
...ein kleines Hoppelhäschen, das aufgrund seiner Neigung zum Death- und Thrash-Metal von allen anderen Puschelhäschen gemieden wurde und deshalb nur BLACK RABBIT genannt wurde. Im letzten Jahr hat uns das kleine, schwarze Häschen – besessen und dämonisch wie es ist – die ersten fünf Geschichten seines Seins in Form von "Chronolysis" erzählt und dem Verfasser dieser Zeilen, ohnehin ein Freund heftig-deftiger Töne, ein freudiges Lächeln zur Osterzeit beschert. Dieser kleine hoppelnde Albtraum war allerdings für das schwarze Häschen noch nicht zu Ende erzählt, weshalb es sich einmal mehr im Studio einsperrte und nun vier weitere Lach- und Krachgeschichten zum Besten gibt – die EP "Warren Of Necrosis" wird geboren.
Das kleine, auf Krawall gebürstete Hoppelhäschen lässt es sich im grünen Schein nicht nehmen, selbst einen märchenhaften Exorzismus mit anschließendem Knüppelhämmerchen vor allerlei Zeugen durchzuführen, nur um dann – besessen wie eh und je – den Reigen mit 'Initium Finis' zu starten. Das Hoppelhäschen ist wütend, so scheint es, der Klang und die Atmosphäre zu Beginn eine Wonne und wir merken, wie wohl sich unser hoppelnder Protagonist mit Groove, Aggression und leichten Bay-Area-Tendenzen fühlt.
Nach all der Spritzigkeit folgt für unser Hoppelhäschen die Schwere, wenn der Death-Metal-Hammer seine Kreise schwingt und es sich dem frohlockenden Violent-Dance mit 'Apprehension' komplett hingibt. Doch dass das schwarze Hoppelhäschen Rhythmus im Blut hat und den Groove der 1990er Jahre vermisst, merken wir mit 'Null And Void', bevor die letzte Geschichte des Flauscheohrs - 'Insurrection...Liberation' die Finsternis des Kaninchenbaus perfekt in Form zu gießen weiß. All das erzählt das Hoppelhäschen mit Tempo, Groove, Dynamik und dem gewissen Hauch an jenen Wahnsinn, den wir auch bei seiner ersten Märchenstunde bereits bemerken durften.
Ein kurzweiliger, aber umso stimmungsvoller Hoppler hat unser Hoppelhäschen also mit "Warren Of Necrosis" zum Besten gegeben und wieder gezeigt, dass er den feinen Death'n'Thrash-Spagat im Märchenwald wie kein zweiter Waldbewohner umsetzen kann. Feine Aha-Momente und allerlei Referenzen an die Großen des Märchens sorgen für eine schöne Geschichte des pechschwarzen, vom Wahnsinn befallenen Hoppelhäschens. Und wenn es nicht gestorben ist, dann wird es uns hoffentlich noch viele weitere Anekdoten aus seinem kunterbunten Leben zwischen Wahn, Gewalt, Groove und Spielwitz erzählen. Ende.
- Redakteur:
- Marcel Rapp


