BLOODFIELD - Homunculus Sapiens
Mehr über Bloodfield
- Genre:
- Thrash Metal
- ∅-Note:
- 8.00
- Label:
- Great Dane Records
- Release:
- 28.11.2025
- Solitude (Pt.1)
- Feast For The Fleas
- Just Like That
- Ultimate Redemption
- Pariah
- Murder And Funeral
- Nightmare
- Juggernaut
- Burning Down
- Soiltude (Pt.2)
Kraftvoller Thrash aus Vincenza.
Nach neun Jahren Veröffentlichungspause bringen die italienischen Thrasher BLOODFIELD, mit "Homunculus Sapiens", ihr zweites Album heraus. Von der Besetzung des 2016er Debüts "Sinners Or Liars" sind nur noch Sänger Filippo Cinetto und Rhythmusgitarrist Domenico Thianyi übrig. Die Beiden werden seit 2020 von Andrea Dal Cortivo am Bass, Andrea Dessi an den Drums und Marco Olivo an der Gitarre unterstützt. Auf "Homunculus Sapiens" präsentiert sich BLOODFIELD als moderne Vertreter der klassischen Thrash Metal-Schule à la METALLICA, SLAYER, TESTAMENT und Konsorten.
Eröffnet wird das Album mit dem Song 'Solitude Pt.1', der direkt mit druckvollem und technischem Gitarrenspiel und der kraftvollen Stimme von Sänger Filippo überzeugt. Dieser erinnert mich, mit seiner Präsenz am Mikrofon, des Öfteren an James Hetfield, auch wenn die stimmliche Ähnlichkeit nicht unbedingt gegeben ist. Der zweite Teil von 'Solitude' darf dann das Album beschließen.
Dazwischen wird dem Hörer ein recht abwechslungsreiches Album geboten. Die Songs überzeugen allesamt durch dynamischen Aufbau, einige Tempowechsel, gute Soli. Immer wieder blitzen die Einflüsse der großen Vorbilder auf, die auf eigene Art in die Songs eingebaut werden. Leider fehlen mir aber des Öfteren die große Refrains, die den einzelnen Liedern mehr Wiedererkennungswert verleihen könnten.
Die Eigenproduktion präsentiert sich mit tollem druckvollem und modernem Sound, der die Musik unterstützt, ohne überladen zu wirken. Kein Wunder, übernahm das Mastering doch Jens Bogren, der "Homunculus Sapiens" in seinen Fascination Street Studios abmischte.
Insgesamt ist das zweite Album von BLOODFIELD ein technisch gutes Werk, mit passender, zeitgemäßer Produktion, das Freunden von modernem und technischem Thrash durchaus gefallen sollte.
- Note:
- 8.00
- Redakteur:
- René Juffernholz


