BURNING PATH - Burning Path
Mehr über Burning Path
- Genre:
- Heavy Metal / 80s Metal
- ∅-Note:
- 6.50
- Label:
- Dying Victims Productions
- Release:
- 27.02.2026
- The Imminent Passage Of Time
- Chasing The Future
- Another Day
- Take Me High
- The God Who Dwells In The Sword
- A Step Far Beyond
- When Darkness Falls
- The Darkness That Will Last
Der musikalische Neuanfang nach dem schrecklichen Verbrechen.
Wer sich für den Underground und speziell für den südamerikanischen Underground interessiert, wird wissen, dass im Dezember 2024 Andrés Adasme, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Hades, auf offener Straße von einem Unbekannten ermordet wurde. Er wurde nur 38 Jahre alt. Das war gleichzeitig auch das Ende der chilenischen Band LUCIFER'S HAMMER, bei der Andrés seit 2012 den Platz am Mikro innehatte. Andrés' Bruder Rodrigo alias Titán beschloss, gemeinsam mit Hypnos, einem der Gitarristen von LUCIFER'S HAMMER, unter dem neuen Bandnamen BURNING PATH weiter Musik zu machen, um das Andenken des Verstorbenen zu ehren. Und so musizieren die beiden nun als Duo. Stilistisch werden keine neuen Wege eingeschlagen, denn BURNING PATH bietet weiterhin traditionellen Metal, der stark an den Underground der 80er Jahre angelehnt ist. Die Zusammenarbeit mit dem Label Dying Victims Productions wird fortgesetzt.
Die Saiteninstrumente auf dem selbstbetitelten Debütalbum machen Spaß, aber das Schlagzeug klingt leider überhaupt nicht gut. Während die Toms ganz ordentlich tönen, klirren und zischen die Becken gewaltig. Mit seiner hellen Stimme, die ein wenig an den jungen Doug Lee (SIREN) erinnert, macht Titán aber wieder Boden gut. 'Chasing The Future', der erste reguläre Song, wäre auf jeden Fall mein Anspieltipp. Die anderen Stücke erreichen nicht ganz dessen Klasse. Die auf dem Langspieler immer wieder anzutreffenden Wiederholungen sind als Stilelement nur sehr eingeschränkt geeignet. 'Another Day' verfügt eigentlich über gute Hooks, aber das repetitive Element wird etwas überstrapaziert.
Insgesamt wirken die Songs teilweise noch etwas unfertig, was aber nicht heißen soll, dass BURNING PATH kein Potenzial besäße. Gute Ansätze sind auf jeden Fall zu hören, und der Gesang hat etwas an sich, das nach einer Zugabe verlangt.
- Note:
- 6.50
- Redakteur:
- Jens Wilkens


