CHRONICLER OF ARDUL - Sounds Of Ardul
Mehr über Chronicler Of Ardul
- Genre:
- Dark Metal / Soundtrack / Folk
- Label:
- Eigenproduktion
- Release:
- 10.04.2026
- Watch Over Me
- Watch Over Me (Village Version)
- You're Gone
- Oh Me Oh My
- Woodlands
- Woodlands (Alternate Version)
- Woodlands (Battle Theme)
- In The Mists Of The Myrewood (Remastered)
- Veiled Truth
- Unwelcomed Guests
- To Arms! (Strings Quintet)
- Temporary Respite
- Moments From Disaster
- Underground
- Underground (Alternate Version)
- To Arms!
- Zarek The Bloody
Ein Soundtrack im Anfangsstadium.
Es sind durchaus viele interessante Themen, die Berklee-Absolvent David Wiilams seinem Publikum bei CHRONICLER OF ARDUL anbietet, und sicherlich hat der Mann das kompositorische Talent, mit seinen Kompositionen den musikalischen Leitfaden für einen dütsren Fantasy-Soundtrack zu erstellen. Allerdings ist eine Compilation wie "Sounds Of Ardul" als Bewerbungsgrundlage für eine solche Aufgabe vielleicht nicht ganz so hörerfreundlich, bietet sie doch vorwiegend Snippets von fragmentierten Songideen, die partiell sogar in mehreren unterschiedlichen Versionen angeboten werden - ganz so, als würde Williams hier nicht zwingend auf der Suche nach neuen Hörerschichten sein, sondern sein Produkt einer Plattenfirma anbieten wollen, die über die bisherigen Arbeiten hinaus mit ihm zusammen an einem derartigen Filmscore-Projekt arbeiten möchte.
Nichtsdestotrotz ist es interessant, dem versierten Songwriter dabei zuzuhören, wie er vorwiegend am Piano finstere Klangwelten entwirft, so manchen anständigen Spannungsbogen kreiert und die Dramaturgie ohne großen Schnickschnack beherrscht, sprich: wie er mit den sich bietenden Möglichkeiten durchaus bewegende, meist klassische Instrumentalstücke entwirft. Doch für den Augenblick fehlt es "Sounds Of Ardul" hier noch an einem klar erkennbaren Konzept, in dem die einzelnen Passagen besser miteinander verwoben werden und eine Gesamteinheit entsteht, in der nicht nur Ausschnitte aus dem Ideenkosmos des Masterminds aufgetischt werden. Denn irgendwie wird die aus immerhin 18 Stücken bestehende neue Scheibe diesen Compilation-Charakter nicht los - sicher auch, weil einige Songs in verschiedenen Varianten aufgefahren werden.
Lassen wir uns also überraschen, wohin die Reise von CHRONICLER OF ARDUL führen und welche Wege ihr Lenker und Denker mit seinem Projekt einschlagen wird. Die passionierte Darbietung, die auf "Sounds Of Ardul" zu hören ist, ist auf jeden Fall schon mal verheißungsvoll, eine Bewertung mag ich aber aufgrund der genannten Fakten nicht abgeben.
- Redakteur:
- Björn Backes


