CRISTIANO FILIPPINI'S FLAMES OF HEAVEN - Symphony Of The Universe
Mehr über Cristiano Filippini's Flames Of Heaven
- Genre:
- Epic Melodic Power Metal
- ∅-Note:
- 9.00
- Label:
- Limb Music
- Release:
- 14.11.2025
- The Immortal Fire (instrumental)
- On The Wings Of Phoenix
- Midnight Riders
- A Flame From The Sky
- The Power Of Stars
- When Love Burns
- Don't Leave Me Tonight
- Darkside Of Gemini
- Eclipse
- The Archangel's Warcry
- Tears Of Love And Hate
- Symphony Of The Universe
- Constellations (instrumental)
Orchestrale Harmonien, üppige Gitarrenriffs und beeindruckender Gesang.
Wieder eine Band, die bisher unter meinem Radar geflogen ist: CRISTIANO FILIPPINI'S FLAMES OF HEAVEN. Der Titel "Symphony Of The Universe" weckte meine Neugier, ebenso die Tatsache, dass Marco Pastorino als Sänger dabei ist. Kleiner Spoiler vorweg: Er hat mich wirklich einmal mehr mit seinem Gesang beeindruckt, hier sogar fast noch mehr, als bei TEMPERANCE, wo er ja auch noch die Gitarre bedient.
Mastermind und Produzent Cristiano Filippini ist nicht nur Komponiert und Texter, sondern auch für Lead- und Rhythmusgitarre, Keyboard, Arrangements und Orchestrierung zuständig. Weitere Bandmitglieder sind Michele Vioni (Lead- und Rhythmusgitarre), Giorgio Terenziani (Bass) und Paolo Caridi (Drums). Laut Promo-Info wurde "Symphony Of The Universe" durch den Manga "Saint Seiya" von Masami Kurumada inspiriert. Gut, das sagte mir jetzt erstmal nichts. Aber da ich schon beim ersten Anhören der Platte total begeistert war, ohne die Hintergründe zu kennen, behaupte ich jetzt mal: Es ist kein Hindernis, sich trotzdem von "Symphony Of The Universe" mitreißen zu lassen, wenn man epischen Melodic Metal mag - auch wenn man die Hintergründe nicht kennt.
Symphonisch-orchestral und episch bereitet uns das instrumentale Intro 'The Immortal Fire' auf das vor, was uns auf der Platte erwartet – und was ich im Stillen gehofft habe, zu hören. Ich werde nicht enttäuscht, auch das rasante 'On The Wings Of Phoenix' gefällt mir auf Anhieb. Schnelles Drumming, tolle Gitarrenriffs, ein Refrain, der ins Ohr geht und ein Marco Pastorino, der einfach nur unglaublich ist. Übrigens eine der Manga-Geschichten, die von Phoenix "Saint" Ikki erzählt, wie er seine Phoenix-Rüstung erhält. Nach dem eingängigen, geradlinigen 'Midnight Riders' zielen 'A Flame From The Sky' und 'The Power Of Stars' wieder mehr in die symphonisch-orchestrale Richtung. Wobei mich letzterer mit einem ausgesprochen starken Drummsolo, beziehungsweise generellem Drumming erfreut.
Von der Thematik her eher melancholisch angehaucht, erzählt 'When Love Burns' von verletzten Gefühlen und verwöhnt den Hörer mit schicken Gitarren- und Bassriffs. Eine richtig schöne klassische Ballade, von Klaviertönen dominiert, erleben wir mit dem emotionalen 'Don't Leave Me Tonight'. Und wir hören einen sehr gefühlvollen Marco, der auch im ganz starken 'Darkside Of Gemini' brilliert. Hier baut sich langsam aber sicher unter Klavierklängen, üppigen Gitarrenriffs und orchestralen Harmonien eine fette Gänsehaut auf. Ähnliches gilt auch für das eindringliche 'Eclipse', das sich schnell im Gehörgang festsetzt.
Eine weitere Steigerung ist das hymnisch-epische 'The Archangel's Warcry', das den biblischen Kampf zwischen dem Erzengel Michael und den rebellischen Engeln erzählt, die nach einem harten Kampf eine Niederlage erleiden. Dazu gibt es ein beeindruckendes animiertes Video. Fast schon mit einer gewissen Leichtigkeit kommt, trotz des Titels, 'Tears Of Love And Hate' daher, getragen von Marcos glasklarer Stimme, die von Caterina Licata unterstützt wird, was zu wunderbarem Duett-/Chorgesang beiträgt.
Opulent geht es noch einmal im fast neunminütign Titeltrack 'Symphony Of The Universe' zu. Hier wird wieder das ganze Spektrum der epischen Kompositionen aufgefahren, die uns Cristiano Filippini auf diesem Album auf die Ohren gibt. Außerdem muss ich unbedingt noch einmal den unheimlich starken Gesang von Marco erwähnen. Ebenso das herausragende Drumming von Paolo Caridi, sowie die unglaubliche Saitenfraktion. Nicht zu vergessen der bombastische Chorgesang. Den Abschluss bildet das instrumentale 'Constellations'.
Fazit zu "Symphony Of The Universe": Ein Album, das mir genau das geliefert hat, was ich gehofft habe, zu bekommen - orchestralen, epischen, melodischen Metal. Dabei trifft Bombast auf Power, Hymne auf Pathos und es steckt ganz viel Herzblut in Cristiano Filippinis Werk. Wobei natürlich in meinen Augen Marco Pastorino das Tüpfelchen auf dem i ist, er gibt den Songs noch einmal das gewisse Extra. Wer auf symphonischen, epischen Power Metal steht und auch vor einem angemessenen Maß an Bombast nicht zurückschreckt, der sollte auf jeden Fall einmal in "Symphony Of The Universe" hineinhören.
Midnight Riders
https://www.youtube.com/watch?v=PKvWfMyV2Lo
The Archangel's Warcry (Lyric-Video)
https://www.youtube.com/watch?v=pFoLvXrG_vA
On The Wings Of Phoenix (Lyric-Video)
https://www.youtube.com/watch?v=R6l9obTEfkc
When Love Burns
https://www.youtube.com/watch?v=vsGuu51BOfQ
- Note:
- 9.00
- Redakteur:
- Hannelore Hämmer


