GLUTTONY - Eulogy To Blasphemy
Mehr über Gluttony
- Genre:
- Death Metal
- ∅-Note:
- 6.00
- Label:
- FDA Records
- Release:
- 13.03.2026
- Intro
- All These Trees Are Gallows
- Hung From Entrails
- Excoriation Thrall
- Eulogy To Blasphemy
- Awoken In Autopsy
- A Face Devoured By Rats
- Corpses Eating Corpses
- Threshold To Nonexistance
- A Haunting Wordless Choir
- Immured By Rotting Corpses
- Burn (Bonus)
Old School ohne jeden Innovationsgrad.
GLUTTONY? Das ist so Old School Death Metal wie nur was. "Eulogy To Blasphemy" macht da keine Ausnahme. Nach einem (geilen) unheilschwangeren Intro wird geknüppelt, was das Zeug hält. Der Sound ist stumpf, dumpf, grollend. So müssen sich Wikinger anhören, deren Trinkhorn Löcher aufweisen: Wütend, sensend, um sich hauend.
Neu ist an diesem Konzept gar nichts. Die Musik der Schweden könnte von 1996 sein oder 2009, prehistoric Metal eben. Man meint, jeden Songanfang so schon gehört zu haben. Der röchelnde Gesang, guttural und mit "oooooaaaaas" unentwegt aufwartend zeigt uns, gute Laune ist woanders zu finden.
Immer wieder erstaunlich, dass manche Bands auf jede Progression verzichten. Wo AMON AMARTH etwas öde in Power Metal abdriften und andere in Core oder Pop, verbleibt GLUTTONY fies am Strand, wo nach dem Ausbooten munter die Einheimischen dezimiert werden.
Der Titeltrack 'Eulogy To Blasphemy' hebt sich etwas vom Rest ab, hier überzeugt mich die Melodielinie. Tiefgelegte Gitarren duellieren sich mit dem bärtigen Barden, der inzwischen das Trinkhorn eines Gegners herumschwenkt.
Das Album kann im Grunde kaum besprochen werden, zu sehr ähnelt es DISMEMBER, GRAVE oder FACEBREAKER. Moment! Eine ulkige Sache haben wir noch: Die Schweden covern 'Burn' von KING DIAMOND. Okay, eigentlich Blasphemie, aber schon ganz witzig, zumal das Sangesorgan des Brüllers von GLUTTONY kaum weniger Ähnlichkeit mit des Kings Grabesstimme haben könnte...
Da das Konzept komplett absehbar ausfällt und auf alles Neue verzichtet, sogar quasi-Neues vergebens gesucht wird, vergebe ich knappe 6 Punkte. Enthusiasten der klassischen Richtung können einen Punkt drauflegen, aber sind wir mal ehrlich, das ist eine Cover-Band.
- Note:
- 6.00
- Redakteur:
- Matthias Ehlert


