MAGNOLIA PARK - Nights After Vamp
Mehr über Magnolia Park
- Genre:
- Alternative Rock
- Label:
- Epitaph Records
- Release:
- 13.03.2026
- Dangerous
- Ask For It
- High
- Mindgames
- Chasing Shadows
- Shallow (acoustic)
- Pain
- Shadow Talk
- Cult
- The Screams
- Worship
- Shallow
- Omen
- Wasted
- Crave
- Reasons
- Ophelia
Extended Edition des letzten Albums.
Im Grunde genommen hat mich das letzte Album von MAGNOLIA PARK zum Fan gemacht. "Vamp" brachte konventionelle Alternative-Sounds mit reichlich stilfremden Elementen zusammen und vervollständigte meines Erachtens das Konzept einer radiotauglichen, gleichzeitig aber auch innovativen Alternative-Rock-Combo. Der Erfolg dieser Platte sollte die Band in ihrem Tun nicht nur bestärkt, sondern auch neue kreative Kräfte freigesetzt haben, von denen man ein Jahr später womöglich schon profitieren kann.
Leider jedoch ist "Nights After Vamp" kein weiteres, frisches Studioalbum, sondern im Grunde genommen eine Ergänzung beziehungsweise Aufwertung des bereits bestehenden Werkes, das in einer Art Deluxe Edition nun mit weiteren Songs erweitert wird, um den konzeptionellen Background noch weiter zu bestärken. Kann man so machen, scheint dem treuen Fan gegenüber aber nicht die beste Idee.
Es scheint nämlich ganz so, als seien die neuen Stücke, darunter auch Kollaborationen zu bereits bekannten Stücken mit PLVATINUM und PINKNOISE, eine akustische Version von 'Shallow', bereits beim damaligen Studiobesuch entstanden und nun einfach nur hinzugefügt worden, um dem eigentlichen Release noch etwas mehr Futter an die Hand zu geben. Sollte dem so sein, kann man sich als echter Supporter natürlich fragen, warum man hier ein zweites Mal investieren soll, hätte man die Extended Version doch dann auch schon wahlweise zur eigentlichen Veröffentlichung anbieten können.
Musikalisch ist "Nights After Vamp" derweil auch weiterhin tadellos, gewinnt durch die zusätzlichen Kompositionen an manchen Stellen sogar noch etwas mehr inhaltliche Tiefe, beackert aber keine zusätzlichen Genres mehr - das hatte die Originalveröffentlichung schließlich auch schon zu Genüge getan. Wer MAGNOLIA PARK bis dato noch nicht kennengelernt hat, sollte daher sicherlich zugreifen, wenn eine persönliche Vorliebe für modernen Alternative Rock besteht, der gerne auch mal etwas massentauglicher klingen darf. Besitzt man hingegen die eigentliche Ausgabe von "Vamp", muss man an dieser Stelle vielleicht nicht mehr zugreifen, auch wenn die neuen Songs sicherlich einen gewissen Reiz mitbringen.
- Redakteur:
- Björn Backes


