NUCTEMERON - Demonic Sceptre
Mehr über Nuctemeron
- Genre:
- Black / Speed Metal
- ∅-Note:
- 8.50
- Label:
- I Hate Records
- Release:
- 13.03.2026
- Fresh Blood For The 13th Coffin
- The Bat
- After Violent Storm
- Under Devil's Command
- Fuck Off!!! (In The Name Of Evil)
- Burn My Skin To Leather
- Rape From The Grave
- Metallic Thunder
- Brandish The Hammer Of Hell
- Angeldust (Venom Cover / CD-Bonustrack)
Starke Black-Speed-Granate!
Manche Bands brauchen ein wenig länger bis zu ihrem Debütalbum. So dauerte es beispielsweise bei TWISTED SISTER damals gute zehn Jahre nach Bandgründung, bis der Erstling "Under The Blade" herauskam. Die Argentinier EUROSHIMA brauchten gar ganze 37 Jahre nach Bandgründung, bis sie ihren ersten Langspieler rausbrachten. Nicht ganz so lange hat NUCTEMERON aus Trier gebraucht, hier dauerte es nur gute 12 Jahre nach Gründung bis zum hier vorliegenden Langspieldebüt "Demonic Sceptre". Man muss allerdings auch erwähnen, dass die Band die letzten 12 Jahre nicht untätig in ihrem Proberaum verbracht hat. Denn so stehen doch beachtliche vier EPs, zwei Splits mit NOCTURNAL und NUNSLAUGHTER, sowie ein Livealbum auf der Habenseite des Quartetts.
Wenn man auf das, von Sebastian Frigerio gestaltete, Albumcover von "Demonic Sceptre" blickt, muss man kein Nostradamus sein, um zu erkennen, was den Hörer bei diesem Werk erwartet: garstiger, Oldschool-Black-Speed Metal der Marke VENOM, SABBATH, NIFELHEIM und Konsorten.
So schießt NUCTEMERON, nach dem ruhigen und atmosphärischen Intro 'Fresh Blood For The 13th Coffin', direkt aus allen Rohren, denn 'The Bat' geht direkt in die Ohren und den Nacken, die Faust schnellt in die Höhe und wird, soviel sein verraten, über die komplette Albumlänge diese Position nur selten verlassen. Denn mit Hits wie 'After Violent Storm', 'Under Devils Command' und dem rotzigen 'Fuck Off!!! (In The Name Of Evil)' ballert sich die Band auf gleichbleibend hohem Niveau durch das Album.
Auch die Songs 'Burn My Skin To Leather', 'Rape From The Grave', 'Metallic Thunder' und 'Brandish The Hammer Of Hell' sind großartige Granaten, die direkt zünden. Mit einer Version vom VENOM-Hit 'Angeldust' wird der Hörer dann nach guten 42 Minuten verabschiedet.
Man merkt NUCTEMERON an, dass sie keine Anfänger-Band mehr ist, sondern an ihrem Sound gefeilt hat. Sie weiß, wie man Songs schreibt, die auch beim Publikum ankommen, die Lieder kommen ohne große Schnörkel zum Punkt. Die Melodien sind sehr eingängig, die Lieder herrlich rotzig, dreckig und obwohl sich die Band immer in den engen Genregrenzen bewegt, sehr abwechslungsreich. Hier hat sich die lange Wartezeit auf das Debüt gelohnt, denn "Demonic Sceptre" ist ein kurzweiliges Album, was mir sehr viel Spaß bereitet hat. Für Fans der oben genannten Bands, eine klare Kaufempfehlung.
- Note:
- 8.50
- Redakteur:
- René Juffernholz


