OVERTOUN - Death Drive Anthropology
Mehr über Overtoun
- Genre:
- (Technical) Death Metal
- ∅-Note:
- 6.50
- Label:
- Time To Kill Records
- Release:
- 13.02.2026
- What Unites All (feat. Max Phelps)
- The Final Beat
- Memento Mori (feat. Enrico H. Di Lorenzo)
- Dur Khrod
- Jade, Gold, Obsidian
- Yūrei
- Weeping
- Wind And Water (feat. Shantanu Vyas)
- The Waves Suite: Siren
- The Waves Suite: Ocean
- The Waves Suite: Caleuche
- Death Drive Anthropology
Verkopfter Death Metal aus Chile.
OVERTOUN ist eine Death Metal Band aus Chile und Boston. Die Band wurde 2014 von Schlagzeuger Agustín Lobo und Gitarrist Matías Bahamonde gegründet. Seit 2017 ist ATHEIST-Bassist Yoav Ruiz-Feingold Sänger der Band, das aktuelle Line-up wird seit 2022 durch Matías Salas am Bass komplettiert.
"Death Drive Anthropology" ist das dritte Album der Musiker, die hier ihren hochtechnischen Death Metal mit Einflüssen aus der südamerikanischen Musik anreichern. Auf drei Songs sind auch Gastmusiker verteten: Max Phelps (CYNIC, DEATH TO ALL), Enrico H. Di Lorenzo (HIDEOUS DIVINITY) und Shantanu Vyas (HAZING OVER). Was auf dem Papier eigentlich sehr reizvoll klingt, stellt sich in der Realität doch sperriger und verkopfter als gedacht heraus.
Um es ausdrücklich zu sagen, die Männer beherrschen ihre jeweiligen Instrumente sehr gut und sind auch sehr ambitioniert in ihrer Herangehensweise. OVERTOUN versteht sich auch darauf, großartige Momente zu gestalten. Sie schaffen es allerdings zu selten, dieses Momentum auch über die komplette Länge eines Songs aufrechtzuhalten. Zu oft kommt nach einer tollen musikalischen Einlage, innerhalb eines Songs, ein anderes Segment, das dieses Niveau nicht ganz halten kann oder unpassend erscheint und mich so aus der Spannung des Songs herausholt. Damit wirken die Songs selten als organisches Ganzes, sondern eher als eine Ansammlung einzelner Fragmente.
So bleibt am Ende "Death Drive Anthropology" ein Album das, trotz guter Ansätze, auf mich eher verkopft, fragmentiert und schwer zugänglich wirkt. Fans von technisch anspruchsvollem Death Metal können trotzdem gerne ein Ohr risikieren.
- Note:
- 6.50
- Redakteur:
- René Juffernholz


