PAVIC - Live To Thrive
Mehr über Pavic
- Genre:
- Hardrock
- ∅-Note:
- 7.50
- Label:
- Independent
- Release:
- 16.01.2026
- Save You From Yourself
- Never Sleep Again
- One Of These Days
- Roll With The Punches
- Fade To Gray
- Live To Thrive
- Till The End
- Spinning Wheel
- Rise
- The Day Of A New Dawn
- The Sun Has Fallen
Der Römer kehrt mit Album Nummer vier zurück.
Na, da hat sich der italienische Gitarrist Marko Pavic aber Zeit gelassen. Es ist tatsächlich bereits mehr als ein Jahrzehnt her, dass seine nach ihm benannte Band ein Lebenszeichen von sich gegeben hat. Ich erinnere mich ehrlich gesagt nur an die Band, weil da Daniel Flores von MIND'S EYE mitgewirkt hat, aber richtig eingestiegen bin ich nie. Glücklicherweise ergibt sich jetzt mit "Live To Thrive" eine neue Gelegenheit.
Leider gibt auch der Beipackzettel der Promo-Agentur keinen Aufschluss, wodurch es zu dieser langen Pause kam. Deswegen hüpfen wir gleich ohne Umwege in die Musik, die sich mit dem Opener 'Save You From Yourself' als durchaus schmissig entpuppt. Mir war als Stil nur ein recht nichtssagendes "Rock" gegeben worden, aber das würde ich mal um das Wort "Hard" ergänzen, denn bei PAVIC dürfen die Gitarren auch ordentlich braten. Ja, Rock, auch eben Hardrock, Grunge, AOR, der Herr und seine Mannen wandern unbekümmert durch die Stile, ohne dass im Album irgendwelche Brüche entstehen. Die Lieder sind alle stark, aber richtig aufblicken lässt dann wieder der Titelsong in der Albummitte, der die Power des Openers wieder aufnimmt.
Auch der Rest des Albums ist angenehm, manchmal etwas unspektakulär wie 'Roll With The Punches' oder 'Till The End', oft aber auch beachtlich wie der Melodic Rocker 'One Of The Days', das grungige 'Spinning Wheel', die modernen Rocker 'Rise' und 'The Day Of A New Dawn' und das tatsächlich metallische 'The Sun Has Fallen', das in einen schönen Chorus mündet. So schafft es PAVIC, achtundvierzig spannende Minuten lang ein schönes, abwechslungsreiches Album abzuliefern ohne Ausfälle, dafür mit ein paar Höhepunkten und ein paar Gästen, die sich aber songdienlich in den Gesamtsound einfügen.
Insgesamt ein sehr angenehmes, spannendes Album, mit dem man auch nach einer langen Pause zurückkehren darf.
- Note:
- 7.50
- Redakteur:
- Frank Jaeger


