VARIOUS ARTISTS - BARBARIC HORDE / GOATSMEGMA - Impurity Manifesto
Mehr über Various Artists
- Genre:
- Black Metal
- ∅-Note:
- 7.50
- Label:
- Godz Ov War
- Release:
- 12.12.2025
- BARBARIC HORDE - Impurity Crowned
- BARBARIC HORDE - Shrine Of Crushed Bones
- BARBARIC HORDE - Primitive Destruction
- BARBARIC HORDE - Cut Throat Ritual
- GOATSMEGMA - Extreme Goat Fisting
- BARBARIC HORDE - Burning The Traitor
- BARBARIC HORDE - Slicing The Throat Of The Holy Child
- BARBARIC HORDE - Goat Metal Propaganda
Primitives Geknüppel ohne Ende!
Auf "Impurity Manifesto" treffen zwei Bands aufeinander, deren musikalischer Output offenbar nicht primitiv genug sein kann, wobei auch hier offenbar noch sehr markante Unterschiede bestehen können. Den Auftakt machen die Jungs von BARBARIC HORDE, die mit dreckigstem Black/Thrash aus der portugiesischen Hauptstadt grüßen und in ihren vier Beiträgen wahrlich keine Gefangenen machen. Nummern wie 'Shrine Of Crushed Bones' und 'Cut Throat Ritual' setzen mit punkigem Gitarreneinsatz auf radikale Fast-Forward-Offensiven, liebäugeln hier und dort auch mal mit einigen Death-Metal-Riffs, möchten aber alles ihrem gewaltsamen Black-Metal-Orkan unterwerfen, der sich in zwölf Minuten seinen Weg bahnt. Abwechslung ist hierbei vielleicht nicht die wichtigste Eigenschaft und offensichtlich auch nicht erwünscht, doch so herrlich die Band in der ersten Hälfte auch trümmern mag, so schwierig wird es, mit nahezu permanentem Gleichklang ein ganzes Album zu füllen und dabei auch eine gewisse Spannung zu erhalten. Auf dem Split-Release funktioniert dies jedoch recht gut, zumal auch die raue Produktion richtig anständig geraten ist.
Apropos Produktion: Hier haben die estnischen Kollegen von GOATSMEGMA schon größere Probleme, der Garage zu entfliehen. Man könnte zugunsten der Band vermuten und letztlich auch entscheiden, dass das unterproduzierte Gemetzel genau so gewollt ist, aber die Detailfülle, die GOATSMEGMA im dauerhaften Todesblei-Blast unterbringt, geht hier ein bisschen verloren. Trotzdem sind Prügelstrafen wie 'Slicing The Throat Of The Holy Child' und 'Goat Metal Propaganda' erfreuliche Outputs für all diejenigen, die den SLAYER-Einfluss auf den extremen Metal besonders schätzen - so primitiv das Ganze auch phasenweise klingen mag.
Man muss es schon roh und ungeschönt mögen, wenn man sich mit "Impurity Manifesto" näher beschäftigen mag, bekommt dann jedoch in typischer EP-Spieldauer zwei höchst motivierte Bands angeboten, die dem Terminus radikal einen klaren Stempel aufdrücken. Einen Tagessieger wollen wir jedoch nicht benennen, da jeder Act für sich betrachtet richtig deftig knüppelt!
- Note:
- 7.50
- Redakteur:
- Björn Backes


