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Stoned From The Underground 2013: das erwartet uns und Euch

09.05.2013 | 22:29

Das Erfurter Festival zieht auch in diesem Jahr vom 11.07. bis zum 13.07.2013 Rang und Namen an den See. Stonerrocker, Doomer, Metaller, Hippies, Hipster, Punks - alle auf einer Wiese, die drei Tage lang Urlaub und Dauerkonzert zugleich ist.

Es ist nun wieder Zeit, zwei Monate vor dem diesjährigen Stoned From The Underground-Fest am schönen Alperstedter See im Erfurter Norden – dem größten der stilvoll gepflegten Naherholungszentren der thüringischen Hauptstadt – eine Vorbilanz zu ziehen. Nebenbei bemerkt ist es jedes Mal unglaublich, wie knapp eine Woche, nachdem dort bis zu 2500 Leute campiert, gebadet gerillt, getobt, gepinkelt, geschunkelt und natürlich gehörig den Ferienboden mit ihren Barfüssen zerstampft haben, kaum noch etwas vom vorher hier gepflegten Stoner-Doom-Sludge-Rock-Metal-Circus zu sehen oder zu spüren ist. Der See liegt wieder in seiner Ruhe, das gelbgrüne Gras schickt die zweite Garnitur, Kinder baden und johlen, Mamas lassen Obstbüchsen aufploppen, Omas lösen Kreuzworträtsel, Opas schimpfen über Artikeln der THÜRINGER ALLGEMEINEN und Papas schwadronieren von ihrer Jugend als Rocker. Vielleicht waren die ja dabei, als das Festival als kleinere einnächtige Clubhausveranstaltung am Erfurter Stadtring im Juni 2001 das erste Mal stattgefunden hat. Damals zogen den Schreiber dieser Zeilen vor allem CELESTIAL SEASON's Melodiedoom und die beklopptgenialen SMOKE BLOW dorthin, wurde er überrascht von den Psychedelikern HOEK und den vorwärtsdrängenden CALAMUS, trank Radler mit netten CANYBAR PLANET und ging bei den KRAUTS und RED AIM lieber draußen mit der Familie quatschen. Damals noch mit anschliessender Heimfahrt, ist es nun 2013 fast standesgemäß geworden, bereits am Donnerstag Abend und am zweiten Juliwochenende anzurücken. Das Festival ist sich und seiner Linie treu geblieben: Es wächst nicht zu einem überbuchten Stressmonstrum aus und kann sich gegen die Konkurrenz anderer Szenefestivals behaupten. Das SFTU ist sozusagen die Großmutter der Weed-Feste. Mal von den Trance-und-Hippiegeschichten abgesehen, die im Sommer wie Wiesenpilze sprießen.
Es ist ja auch eine Steilvorlage, diese Entwicklung: der Doom und Sludge hat einen gesteigerten Zulauf und das Retro-Rock-Thema, das befeuern wir hier erst gar nicht. Sei es wies es sei, die Voraussetzungen sind jedes Mal hervorragend und so kann die umtriebige Crew jedes Jahr aus dem vollen schöpfen.
2013 ist wieder auffällig, dass es kaum musikalischen Wiederholungen geben wird, was bedeutet, daß der regelmäßige Besucher der Sause prinzipiell in den Genuss noch nicht gesehener Bands und Combos kommt. Das bedeutet, untergrundgestählte Neuankömmlinge aus dem deutschsprachigen Raum wie HYNE oder BEEN OBSCENE treffen auf Großbühnenkenner wie die TRUCKFIGHTERS oder ATOMIC BITCHWAX. Es hat sich als ein Kunstgriff herausgestellt, dass nach der Hauptbühnenwalze eher kleinere unbekanntere Bands im After Show-Zelt die ohnehin angefixte Meute mit schweißgetränkten „Clubkonzerten“ (nicht) in die Zelte schicken. Dafür sind zum Beispiel die Berliner Rocker OPERATORS bestätigt worden, die den Schwedenhappen HORISONT, TROUBLED HORSE, MUSTASCH und DEVILLE folgen. Pikanter, spezieller, ausufernder wird es sein, wenn die eleganten Postrock-Metaller von PELICAN, das belgische Sludge-Phlegma SARDONIS oder die finnischen Ursprungsdoomster von LORD VICAR dazwischenfunken. Die US-Fraktion ist auch wieder stark vertreten– kein Wunder, die liefern ja seit Jahrzehnten innovative Musik auf dem Sektor ab: die Rauschköpfe EARTHLESS und ACID KING werden sehr erwartungsvoll gehandelt, MIRROR QUEEN, FIVE HORSE JOHNSON bringen verchromten Southern Rock im Original mit, GATES OF SLUMBER wetzen die Schwerter.
Sehr hervorhebenswert ist natürlich die Bestätigung der Berliner-Schweriner-Seattlerianer POTHEAD. Dass das neu formierte Trio – gute Besserung an den neuen Drummer an dieser Stelle – zum ersten Mal beim SFTU auftaucht ist eine kleine, aber wohlig aufgenommene Überraschung gewesen. Was die Frage nach einem eigentlichen Headliner aufwirft: die stellt sich hier nicht: Man lehnt sich hier nicht weit aus dem Van, wenn man behauptet, dass das sehr friedlich-entspannte Publikum des Stoned From The Underground der wahre Headliner ist.
Wer auch oder endlich 2013 teilnehmen möchte, sollte sich im Shop beeilen, da das Karten-Kontingent der Stimmung und des Umfelds wegen (wie beschrieben) gedeckelt werden muss.
Es gibt bei uns von powermetal.de. - die wir das SFTU seit einigen Jahren nun schon als Partner und Mit-Präsentator in Freundschaft begleiten – Mitte Mai 2013 und Anfang Juni 2013 die Chance, 2x2 Festivalkarten zu gewinnen. Recherchiert ein wenig auf unseren Seiten, beantwortet die Fragen und vielleicht seid Ihr bei diesem alljährlichen Rockmusik-Highlight dabei.

Es ist nun wieder Zeit, zwei Monate vor dem diesjährigen Stoned From The Underground-Fest am schönen Alperstedter See im Erfurter Norden - dem größten der stilvoll gepflegten Naherholungszentren der thüringischen Hauptstadt - eine Vorbilanz zu ziehen. Nebenbei bemerkt ist es jedes Mal unglaublich, wie knapp eine Woche, nachdem dort bis zu 2500 Leute campiert, gebadet, gegrillt, getobt, gepinkelt, geschunkelt und natürlich gehörig den Ferienboden mit ihren Barfüssen zerstampft haben, kaum noch etwas vom vorher hier gepflegten Stoner-Doom-Sludge-Rock-Metal-Circus zu sehen oder zu spüren ist. Der See liegt wieder in seiner Ruhe, das gelbgrüne Gras schickt die zweite Garnitur, Kinder baden und johlen, Mamas lassen Obstbüchsen aufploppen, Omas lösen Kreuzworträtsel, Opas schimpfen über Artikeln der THÜRINGER ALLGEMEINEN und Papa schwadroniert von seiner Jugend als Rocker.

Vielleicht war er ja dabei, als das Festival als kleinere einnächtige Clubhausveranstaltung am Erfurter Stadtring im Juni 2001 das erste Mal stattgefunden hat. Damals zogen den Schreiber dieser Zeilen vor allem CELESTIAL SEASONs Melodiedoom und die beklopptgenialen SMOKE BLOW dorthin, wurde er überrascht von den Psychedelikern HOEK und den vorwärtsdrängenden CALAMUS, trank Radler mit netten CANYBAR PLANET und ging bei den KRAUTS und RED AIM lieber draußen mit der Familie quatschen. Damals noch mit anschließender Heimfahrt, ist es nun 2013 fast standesgemäß geworden, bereits am Donnerstag Abend und am zweiten Juliwochenende anzurücken. Das Festival ist sich und seiner Linie treu geblieben: Es wächst nicht zu einem überbuchten Stressmonstrum aus und kann sich gegen die Konkurrenz anderer Szenefestivals behaupten.
Das SFTU ist sozusagen eine der Großmütter der Weed-Feste. Mal von den ewig währenden Trance-und-Hippiegeschichten abgesehen, die im Sommer wie Wiesenpilze sprießen und vielen mit Liebe veranstalteten DIY-Festen der Szene in gesamt Deutschland.
Es ist ja auch eine Steilvorlage, diese Entwicklung. Der Doom und Sludge haben einen gesteigerten Zulauf und das Retro-Rock-Thema, das befeuern wir hier erst gar nicht. Sei es, wie es sei, die Voraussetzungen sind jedes Mal hervorragend und so kann die umtriebige Crew jedes Jahr aus dem Vollen schöpfen.

2013 ist wieder auffällig, dass es kaum musikalischen Wiederholungen geben wird, was bedeutet, dass der regelmäßige Besucher der Sause prinzipiell in den Genuss noch nicht gesehener Combos kommt. Das bedeutet, untergrundgestählte Neuankömmlinge aus dem deutschsprachigen Raum wie HYNE oder BEEN OBSCENE treffen auf Großbühnenkenner wie die TRUCKFIGHTERS oder ATOMIC BITCHWAX. Es hat sich als ein Kunstgriff herausgestellt, dass nach der Hauptbühnenwalze eher kleinere unbekanntere Bands im After Show-Zelt die ohnehin angefixte Meute mit schweißgetränkten "Clubkonzerten" (nicht) in die Zelte schicken. Genau dafür sind gerade zum Beispiel die Berliner Rocker OPERATORS bestätigt worden, die den Schwedenhappen HORISONT, TROUBLED HORSE, MUSTASCH und DEVILLE im Festbierzelt des Nachtens folgen werden. Die angeschickerte Menge ist dann nicht mehr zu bremsen, wie die Vorjahre eindrucksvoll belegt haben.
Pikanter, spezieller, ausufernder wird es sein, wenn die eleganten Postrock-Metaller von PELICAN, das belgische Sludge-Phlegma SARDONIS oder die finnischen Ursprungsdoomster von LORD VICAR dazwischenfunken. Die US-Fraktion ist auch wieder stark vertreten - kein Wunder, die liefern ja seit Jahrzehnten innovative Traditions-Musik auf dem Sektor ab: Die Rauschköpfe EARTHLESS und ACID KING werden sehr erwartungsvoll gehandelt, MIRROR QUEEN, FIVE HORSE JOHNSON bringen verchromten Southern Rock im Original mit, GATES OF SLUMBER wetzen die Schwerter.

Sehr hervorhebenswert ist natürlich die Bestätigung der Berliner-Schweriner-Seattlerianer POTHEAD. Dass das neu formierte Trio - gute Besserung an den neuen Drummer an dieser Stelle - zum ersten Mal beim SFTU auftaucht, ist eine kleine, aber wohlig aufgenommene Überraschung gewesen. Was die Frage nach einem eigentlichen Headliner aufwirft, aber die stellt sich hier nicht. Man lehnt sich hier nicht weit aus dem Van, wenn man behauptet, dass das sehr friedlich-entspannte Publikum des Stoned From The Underground der wahre Headliner ist.

Wer auch oder endlich 2013 teilnehmen möchte, sollte sich im Shop beeilen, da das Karten-Kontingent der Stimmung und des Umfelds wegen (wie beschrieben) gedeckelt werden muss.
Es gibt bei uns von Powermetal.de - die wir das SFTU seit einigen Jahren nun schon als Partner und Mit-Präsentator in Freundschaft begleiten - im Moment und noch einmal Anfang Juni 2013 die Chance, 2x2 Festivalkarten zu gewinnen. Recherchiert ein wenig auf unseren Seiten, beantwortet die Gewinnspiel-Fragen und vielleicht seid Ihr mit Glück auf diesem Wege bei diesem alljährlichen Rockmusik-Highlight dabei.

Redakteur:
Mathias Freiesleben
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