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UNDERTOW: Interview mit Joachim "Joschi" Baschin

10.09.2018 | 21:26

Stolze fünf Jahre liegen zwischen UNDERTOWs letztem hochklassigen Output "In Deepest Silence..." und dem aktuellen Werk "Reap The Storm". Warum dies so ist, weshalb es eine eher untypische Coverversion von MEL C. auf dem Album zu hören gibt, was das bisher emotionalste Erlebnis in Bandleader Joachim "Joschi" Baschins Leben darstellt und noch so viel mehr verrät uns der sympathische Frontmann in folgendem Interview.

Hey Joschi, toll dass du dir die Zeit für dieses Interview nimmst. Ich muss gestehen, dass euer aktueller Output mein Herz direkt im Sturm eroberte! Nach mehreren Durchläufen halte ich "Reap The Storm" für euer abwechslungsreichstes und vielseitigstes Album. Aber zuerst natürlich meine Frage, warum geschlagene fünf Jahre zwischen "In Deepest Silence…" und eurem aktuellen Album liegen?

Hallo! Sehr gerne. Es freut mich sehr, dass dir unsere neue Scheibe gefällt. Ja, wir brauchen bekanntlich immer etwas länger für einen Output. "Reap The Storm" war ursprünglich für Anfang 2017 geplant, jedoch hatten wir ein paar Rückschläge zu verkraften, die uns einfach sehr viel Zeit gekostet haben.

Was mir, der eher aus der traditionellen Metal-Ecke kommt, direkt positiv auffiel, ist die exzellente Gitarrenarbeit, die Markus "Brandi" Brand hier abliefert. Die längeren, ausgefeilten Gitarrensoli stehen dem UNDERTOW-Sound ausgezeichnet zu Gesicht und bereichern euren Sound-Kosmos um ein Vielfaches. Erzähl doch mal, was war für dich schlussendlich ausschlaggebend UNDERTOW vom Trio auf Quartettgröße aufzustocken?

Oh, das ist schon seit einer Ewigkeit mein Traum gewesen. Jedoch ließ ich mich immer wieder bequatschen dies nicht zu tun, was im Nachhinein völliger Bullshit war. Ich hatte schon immer Ideen für zweistimmige Parts und einen wahnsinnigen Spaß, diese auszuarbeiten. Aber im Endeffekt scheiterte es auch daran jemanden zu finden, der zu uns passte, bis dann eben mein alter Freund Brandy auf der Bildfläche erschien. Ein absoluter Glücksgriff, wie sich herausstellen sollte.

Welchen Anteil trägt Markus Brand zur musikalischen Entwicklung/Veränderung der vermehrt hörbaren, zweistimmigen Gitarrenparts und den detaillierteren Soli bei?

Markus ist ein Top-Gitarrist und hat sein Songwriting unserem Stil angepasst, ohne seine Ideen zu vernachlässigen. Das bringt unseren Sound voran und bereichert ihn absolut. Auch die vielen Gitarrensoli hat es ja vorher nie gegeben.

Mich interessiert, wie eine Band wie UNDERTOW dazu kommt, einen doch eher ungewöhnlichen Song von MEL C. ('I Turn To You') zu covern. Ich bin wirklich schwer beeindruckt, wie genial ihr diesen Pop-Song zu einem waschechten UNDERTOW-Song umfunktioniert habt. Große Klasse!

Einer der wenigen Pop-Songs, die mich schon immer begeistert haben und die ich mir gut als Coverversion vorstellen konnte, welcher aber auch im Doom-Kleid funktionieren könnte. Die Idee stand ja schon seit Ende der 90er Jahre, jedoch haben wir sie immer wieder verschoben. 2016 hatte ich krankheitsbedingt recht viel Zeit und hab mir das Teil dann mal vorgenommen und das kam dabei raus.

Wie kam es zu den Gast-Vocals in 'Empire' von Michelle Darkness (END OF GREEN)?

Michelle hat meiner Meinung nach eine der besten Stimmen im Gothic/Metal-Bereich und wir sind zudem seit Jahren befreundet. Somit lag es nahe ihn für diesen melancholischen Song an Bord zu holen, zumal er voll Bock darauf hatte. Und er hat natürlich wieder einen wundervollen Job abgeliefert!

Besetzungswechsel waren und sind in deiner Band leider schon immer ein leidiges Thema. Was gibt es diesbezüglich für Außenstehende zu wissen? Herrscht du mit eiserner Faust oder warum ist dies so?


Um Gottes Willen, überhaupt nicht. Bin eher der Teamplayer, denke ich. Wir hatten ein paar Wechsel an den Drums und einen Wechsel am Bass. Es kam noch ein zweiter Gitarrist dazu in 25 Jahren. Das geht noch, glaube ich! Außerdem ist ja schließlich niemand verpflichtet in dieser Band zu spielen. Tom und ich waren immerhin knapp 23 Jahre ein gutes Team!

Wie kam es zur Rückkehr von Oliver Rieger am Schlagzeug, der zwischenzeitlich auch nicht mehr der Band angehörte?

Oli fiel es damals sehr schwer die Entscheidung treffen zu müssen UNDERTOW zu verlassen. Aber die privaten Umstände hatten dies leider erfordert. Als Raini seinen Ausstieg bekannt gab, war Kuddel einer der ersten, die sich gemeldet hatten und egal welchen Song der vorausgegangenen Platten mit Raini wir anspielten, Oli konnte sie alle. Da unsere Freundschaft nie unter seinem Ausstieg gelitten hatte, war es natürlich klar, dass er wieder Teil der Band werden würde.

Was weißt du über euren neuen Bassisten Andreas Hund zu berichten?

Hundi kenn ich schon seit einer Ewigkeit. Uns verbindet ebenfalls eine gute Freundschaft. Er spielte früher in der geilsten Thrash-Band Heidenheims, genannt CARESS, mit Oli zusammen. Dann ist er auch Bassist unseres gemeinsamen Side-Projekts HOTROD MAYHEM und ebenfalls musikverrückt wie wir alle. Er hat einen unglaublich charakteristischen, eigenen Basssound, eine super Ausstrahlung, Bühnenpräsenz und ist zudem einer der nettesten und verlässlichsten Zeitgenossen die ich kenne.

Joschi, es hat den Anschein, je älter du wirst, desto besser werden deine Gesangsdarbietungen. Man kann dir anhören, wie du jede einzelne Textzeile verinnerlichst und man könnte durchaus zu der Annahme kommen, dass du jedes gesungene Wort tatsächlich selbst durchleidest/durchlebst. Ich weiß, dass beispielsweise ein Don Dokken am liebsten bei gedämmtem Licht und bei Kerzenschein zu später Stunde seine Gesangsparts aufnimmt. Welches Geheimnis steckt bei dir dahinter?

Ich denke, je länger man singt, desto besser wird auch die Technik. Jedoch bin ich oft mit meiner Darbietung selber nicht zufrieden, was mich aber dann auch wieder anspornt um das Ganze zu perfektionieren. Ich beschäftige mich mit den Texten recht viel, z.B. wie man Wörter betonen könnte, damit der Sinn besser in den Vordergrund rückt oder eben der emotionale Anteil deutlich wird.

Ihr lasst euren Texten bekanntermaßen schon immer größere Bedeutung zukommen als viele andere Bands das tun, weshalb ich liebend gerne ein kurzes "Track by Track" mit dir durchführen würde. Du solltest nach Möglichkeit immer zum jeweiligen Song ein paar Zeilen über dessen textlichen Inhalt und/oder sonstige interessante Infos hinzufügen.

'Zero Type X'
Es geht um Diktatoren, Sklaventreiber, denen die Massen blind vertrauen oder bei denen die Menschen oft keine andere Wahl haben, als sich für deren System ausnutzen zu lassen. Im kleinen wie im großen Stil!

'Reap The Storm'
Den Text des Songs hat unser ehemaliger Bassist Tom verfasst. Er handelt vom Strafverfahren Dudley und Stephens aus dem Jahr 1884, in dem es um Kannibalismus nach einem Schiffbruch ging.

'Empire'
Ebenfalls ein Text von Tom, dessen Inhalt ziemlich persönlich ist. Mehr kann ich dazu nicht sagen.

'Thieves & Liars'

Schwieriges Thema. Sozialpsychiatrisches Denken und Handeln vs. altpsychiatrische Denkweisen und Strukturen. Wie fühlt sich ein psychisch Kranker und was sollte man besser tun oder eben bleiben lassen um ihm gerecht zu werden und entsprechend helfen zu können.

'Crown Of Scars'
Ein Text von Brandy, den er während einer sehr schwierigen Zeit verfasst hat. Es geht um Bindung, Trennung und Verlust.

'11 Hours'
Wie komme ich mit dem Gefühl zurecht, Vater zu werden!? Eines der größten und emotionalsten Erlebnisse meines Lebens war die Geburt meiner Tochter. Großartig!

'Trails For The Blind'
Wieder ein Text von Tom, die Idee stammt von mir. Segen und Fluch zugleich, wie verschiedene Medien unser Leben beeinflussen, wie viel Zeit wir mit Handy, Playstation, Fernsehen usw. verbringen anstatt rauszugehen, die Natur zu genießen und uns mit Anderen persönlich zu unterhalten.

'Burdened'
Die täglichen Lasten, die jeder so persönlich ertragen muss, gehören zum Leben dazu. Manche Leute, denen es eigentlich ziemlich gut geht, sind trotzdem ständig am Jammern und Klagen wie beschissen es ihnen geht. Hier geht's drum die Narben des Lebens zu akzeptieren, daraus zu lernen und an Stärke zu gewinnen.

'I Turn To You'
Dieser Song ist eine Coverversion von MEL C.. Zum Text braucht man glaube ich nichts zu sagen, der spricht für sich selbst.

'Dunning Kruger'
Ebenfalls ein von Tom verfasster Text. Als Dunning-Kruger-Effekt wird die fehlerhafte Neigung relativ inkompetenter Menschen bezeichnet, das eigene Können zu überschätzen und die Kompetenz anderer zu unterschätzen. Im Text heißt es "Trumping all around"! Das sagt wohl schon ziemlich viel aus, denke ich.

Roger Grüninger und Achim Köhler haben bei Mix und Produktion meiner Meinung nach wirklich ganze Arbeit geleistet und einen klasse Job abgeliefert. Wie zufrieden bist du im Nachhinein damit?

Das kann man wohl sagen. Die Männer haben sich echt unglaublich ins Zeug gelegt und vor allem Roger hat wieder sehr gute Arbeit abgeliefert, keine Frage. Ich denke es gibt aus Sicht einer Band immer irgendwie Dinge, die man für verbesserungswürdig halten kann, jedoch muss man auch zu dem Punkt kommen, es gut sein zu lassen, sonst neigt man dazu das Ganze überzuproduzieren, was wiederum den bandeigenen Sound negativ beeinflussen kann.

Artwork und Musik gehen bei Reap The Storm quasi eine perfekte Symbiose ein. Was kannst du uns über dieses phänomenale Cover von Björn Gooßes von Killustrations verraten? Wer zum Teufel hat so geile Ideen und wie kommt es schlussendlich zu so einem Meisterwerk?

Ja, der Björn ist ein wirklicher Meister seines Fachs und wir sind stolz, dass er wieder für uns gearbeitet hat. Die Pusteblume aus der stabilen Wirbelsäule und die leicht davonfliegenden Samen sollen die Ruhe vor dem Sturm symbolisieren. Einen Sturm der Emotionen, in Songs gepackt, den der Hörer dann ernten darf.

Mit 'Trails For The Blind' und 'Zero Type X' habt ihr sowohl ein Lyric-Video als auch einen coolen Video-Clip veröffentlicht. Welche Bedeutung haben für dich die digitalen Medien heutzutage? Eher Fluch oder Segen?

Beides zu gleichen Teilen. Wie oben schon beschrieben kann es, falsch genutzt, viel von unserer wertvollen Zeit nehmen und uns am zwischenmenschlichen Austausch und Miteinander hindern. Aber z.B. das Internet ist heutzutage nicht mehr wegzudenken. Es gibt großartige Möglichkeiten es zu nutzen und es erleichtert unseren Alltag enorm. Gerade für Bands sind beispielsweise Facebook und Co. zu Werbezwecken mittlerweile unerlässlich.

Ihr feiert heuer bereits euer 25-jähriges Bandbestehen, zu welchem ich dir von ganzem Herzen gratuliere. Wenn du auf deine lange Kariere zurückblickst, was waren deine bisherigen Highlights und worauf hättest du dabei rückblickend gerne verzichten können?

Zu den Highlights gehören definitiv die Tourneen mit PRO PAIN, CROWBAR oder HACKNEYED. Unvergesslich natürlich auch die Touren mit unseren Freunden von END OF GREEN. Auch viele Festivalauftritte waren und sind immer besondere Momente, z.B. beim Summer Breeze oder Rock Harz Festival. Aber wir hatten auch viele richtig geile Club-Gigs, wo der Schweiß von der Decke tropfte und wir mit dem Publikum gefeiert haben bis zum Abwinken. Verzichtet hätte ich gerne auf das seltsame Gefühl, wenn Mitglieder ausgestiegen sind und die Zukunft der Band kurzzeitig auf dem Spiel stand. Allerdings wäre ich dann auch nicht in den Genuss gekommen, mit so tollen Leuten Musik zu machen wie es heute der Fall ist.

Hast du während dieser langen Zeit jemals ernsthaft daran gedacht alles hinzuschmeißen und aufzuhören?

Nein!!!

Gibt es irgendwelche Ziele, die du als Musiker noch unbedingt erreichen möchtest?

Klar. Auch wenn wir uns in den vergangenen Jahren den Arsch abgespielt haben, gibt es noch einige Clubs und Festivals, die wir gerne beackern würden. Uns würde es sehr freuen wieder einen Schritt weiterzukommen und unseren Aufwand und die Bemühungen belohnt zu sehen. Auch wünsche ich mir gesund zu bleiben und noch viel mit den Jungs erleben zu können.

Du kannst mittlerweile auf weit über 500 absolvierte Konzerte zurückblicken. Darunter habt ihr euch mit solchen Größen wie KREATOR, MOONSPELL oder ALICE COOPER die Bühnenbretter geteilt. Welche Auftritte blieben dir dabei in besonderer Erinnerung und gab es rückblickend aus deiner Sicht auch Konzerte, die du im Nachhinein am liebsten aus deinem Gedächtnis streichen würdest?

Ja, da waren schon sehr viele interessante Konzerte dabei und man glaubt gar nicht, wie freundlich und zuvorkommend oft die bösen Buben des Metal sind. Ein Traum war es bisher natürlich mit meinen Heroes von EXODUS eine Bühne zu teilen oder mit Kirk Windstein von CROWBAR auf der gemeinsamen Tour jeden Abend 'Planets Collide' zu singen. Das war schon richtig großartig! ALICE COOPER ist mir da eher in nicht so prickelnder Erinnerung geblieben. Der ließ mal auf einem Festival kurz vor seinem Auftritt die gesamte Backstage Area des Festivals räumen um auf die Bühne flanieren zu können.   

Mit welchen Bands hättest du gerne einmal Lust gemeinsam auf Tour zu gehen?


Ach Gott, da gäbe es viele! Ich wäre da nicht wählerisch. Aber wenn du mich so fragst, dann möglichst eine, die wir persönlich richtig cool finden. Und dann wäre es natürlich auch klasse, wenn wir als Band dadurch neues Publikum erreichen und in guter Erinnerung bleiben.

Gibt es eventuell schon Pläne für eine große, flächendeckende Deutschlandtour zum neuen Album?

Es stehen bereits etliche einzelne Konzerte und wir arbeiten daran eine Tour zusammenzustellen beziehungsweise zu begleiten. Dazu bald mehr!

Ich als Schwabe finde es natürlich großartig, dass ihr als Schwaben im schwäbischen Hafen von El Puerto Records angedockt habt. Mit den beiden Label-Inhabern Thorsten Ihlenfeld (BRAINSTORM) und Bernd Stelzer sowie deren Head Of Promotion, Matt Bischoff, durfte ich mich bereits immer wieder mal auf einigen Events kurz unterhalten und bin von deren wahrer Hingabe für die Musik und dem, was sie tun, sehr angetan. Wie kam die Zusammenarbeit zustande und wie ist dein erster Eindruck von El Puerto Records und deren Arbeit?

Die Männer sind großartig. Sie sind seit Jahren im Business unterwegs und kennen sich bestens aus. Wir vertrauen ihnen voll und ganz. Sie haben jetzt schon sehr viel getan um die Band nach vorne zu bringen. Dafür sind wir sehr dankbar. Wir standen vor ca. 2 Jahren schon einmal in Verhandlungen mit El Puerto, jedoch verzögerte sich eben durch verschiedenste Umstände die Produktion und wir waren froh die Verhandlungen erst mal auf Eis gelegt zu haben. Umso schöner war es nun, dass wir wieder zusammengefunden haben.  

Welchen noch nicht vorhandenen Merchandise-Artikel sollte es von UNDERTOW unbedingt noch geben?

Hm, wir haben bei HOTROD MAYHEM mal String Tangas machen lassen. Fand ich damals eine sehr interessante Idee. Oder vielleicht Taschen. Jedenfalls sollte es was Praktisches sein. Mal mit Hundi reden, der hat immer Spitzenideen, was solche Dinge angeht.

Joschi, mich interessiert auch immer brennend, welche bisherigen Alben aus dem Rock- und Metalbereich mein Interviewpartner als unverzichtbar ansieht. Nenne uns doch den Soundtrack deines Lebens.

Das würde hier sämtliche Grenzen sprengen, mein Lieber. Ich war in der vierten Klasse schon großer KISS-Fan, sammelte Platten, Poster und Berichte über die Band. Über meinen Cousin bekam ich dann die "Piece Of Mind" von IRON MAIDEN in die Hände. Darauf folgte dann die "Master Of Puppets" von METALLICA. Ich kaufte mir sämtliche Alben der beiden Bands und konnte mich nicht satt hören. Bei IRON MAIDEN saß ich oft stundenlang da, hörte mir die Platten an und schaute mir ihre Cover an, auf denen es ja unglaublich viele Details zu entdecken gab. Dann kam SLAYER und viele Alben der 80er-Thrash-Bewegung, die ich mir holte. ANTHRAXs "Spreading The Disease" gehörte zu meinen Favoriten. Anfang der Neunziger, als viele der Seattle-Bewegung verfielen, war ich vom Sound der New-Orleans-Bands fasziniert. Hier besonders von EXHORDERs "The Law", natürlich die Überflieger-Platten von PANTERA "Cowboys From Hell" und "Vulgar Display Of Power", CROWBARs "Crowbar" und auch den Scheiben unbekannterer Bands dieser Szene, wie STRESSBALLs "Stressball" oder TUNGSTENs "74 LXXIV". Eine weitere Platte, die mich bis heute völlig begeistert, war dann MACHINE HEADs "Burn My Eyes". Es ist auch faszinierend, was diese Band bis heute an genialen Platten veröffentlicht hat.

Welche Schlagzeile würdest du gerne einmal über UNDERTOW lesen?

Keine Ahnung, möglichst nur Positives wäre schön.

Von welchen Musikern siehst du dich persönlich am meisten inspiriert?

Ich glaube, dass UNDERTOW eine eigene kleine Nische gefunden hat, da unser Sound sämtliche Spielarten des Metal enthält. Ich persönlich höre auch gerne andere Arten von Musik, bei denen jedoch meistens verzerrte, elektrisch verstärkte Gitarren zum Einsatz kommen.

Welche Tipps würdest du als alter Hase einer noch jungen, hungrigen Band heutzutage mit auf den Weg geben?


Dran bleiben, Gas geben, jede Steckdose nutzen um Musik zu machen, ehrlich sein und bleiben und an sich glauben, nicht aufgeben und sich weiterentwickeln!

Ich bedanke mich für deine geopferte Zeit und hoffe, dass ihr uns nicht wieder fünf lange Jahre auf eine neue UNDERTOW-Veröffentlichung warten lasst. Die letzten Worte gehören selbstredend dir.

Ich bedanke mich recht herzlich bei dir für die Mühe und die vielen interessanten Fragen. Das Ziel ist tatsächlich, nicht wieder so viel Zeit bis zum nächsten UNDERTOW-Album verstreichen zu lassen. Dir alles Gute!

Redakteur:
Mahoni Ledl

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