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UNLOVED: Interview mit Shya, Rika & MR

10.02.2006 | 18:33

Eine Band setzt an zum großen Sprung. UNLOVED sind schon jetzt auf dem Weg, zur deutschen Antwort von THE GATHERING zu werden. Mit ihrer neuen EP "Killersongs" liefern die Leipziger eine stimmige und abwechslungsreiche Rock-Scheibe ab, die fern von Genre-Klischees mit progressiven Elementen überraschen kann. Zudem haben sie mit Sängerin Shya eine große und markante Stimme in ihrer Band - beste Voraussetzungen für die Zukunft also. Wie sich ihre Musik weiter entwickeln könnte, wo sie jetzt stehen und warum sie ihren Sound Brombeer-Rock nennen - darüber fragte sie Henri Kramer aus.

Henri:
Hi UNLOVED! Um gleich mit der Tür ins Haus zu fallen: Wie fühlt es sich an, fünf "Killersongs" aufgenommen zu haben?

Rika [die Keyboarderin - Anm. d. Verfassers]:
Großartig! Nach der langen Zeit im Studio, nach vielen Besuchen bei unserem Layouter und ungeduldigem Warten auf die Fertigstellung der Pressung, war es ein wundervolles Gefühl, die "Killersongs" endlich fertig in den Händen zu halten, zu küssen und ans Herz zu drücken; das Ganze gepaart mit einem Gefühl großen Aufatmens, Optimismus und der Gewissheit: Wir werden euch etwas sehr Ungewöhnliches bieten!

Henri:
Wie sehr seid ihr von dem neuen Material überzeugt?

Rika:
"Erwartet das Unerwartete!" Natürlich sind wir auf die Reaktionen sehr gespannt, mit der Zeit verliert man etwas den Abstand. Ich versuche dennoch, mich oft in die Lage eines Ersthörlings zu versetzen und dieser ist immer positiv überrascht und wundert sich, dass er trotz großer Anstrengungen keine Schublade zu finden vermag. Gerade das ist der Reiz. Die "Killersongs" lassen sich nicht zähmen. Passt der eine Song ansatzweise in die eine Schublade, fällt der nächste schon wieder völlig aus dem Rahmen.

Shya [die Sängerin - Anm. d. Verfassers]:
Also, ich kann sagen, und hoffe, damit auch für die restliche Band sprechen zu können, dass ich absolut überzeugt bin von den "Killersongs"! Sie haben ihren Namen auf jeden Fall verdient! Egal, wie oft ich die CD höre, ich bin immer wieder begeistert, dass wir unsere Songs in dieser Form und Qualität produziert haben. Da schließe ich das geniale Layout natürlich voll und ganz mit ein.

Henri:
Ihr nennt eure Musik Brombeer-Rock. Warum nicht Erdbeer-Rock oder Stachelbeeren-Rock?

MR [der Gitarrist - Anm. d. Verfasser]:
Obwohl man oft nur ein paar Kilometer zum nächsten Wald gehen muss, sind Brombeeren in unseren Breiten mittlerweile eine recht exotische Frucht geworden. Erdbeeren gibt es ja im Supermarkt zu jeder Jahreszeit, zumindest als Geschmacksrichtung in der Milchspeise. So ungefähr funktioniert auch unsere Musik. Die Zutaten sind nicht neu, aber leider selten geworden. Das mag nun auch auf Stachelbeeren zutreffen, aber denen fehlt die feminine Sinnlichkeit einer saftig lockenden, tiefvioletten Brombeere am dornenbewehrten Strauch. Ihr süßes Versprechen, für das man mit Blut bezahlt. Ein intensiveres Bild kann ich mir kaum vorstellen.

Henri:
Wow, gut gesprochen. Was ist euch denn bei euren Songs wichtig, was muss ein typischer UNLOVED-Song besitzen?

Rika:
Er sollte nicht sofort durchschaubar sein. Zudem bedarf er eines tiefgehenden Sinns, einer Seele. Das Zusammenwirken von Musik und Textinhalt ist nicht dem Zufall überlassen, sondern muss wohl überlegt sein.

Shya:
Was ein UNLOVED-Song besitzen muss? Ganz viel Liebe! Alles an Herzblut und Bauchgefühl, was man in einen Song packen kann. Und Leben!

Henri:
Von welchen anderen Bands fühlt ihr euch inspiriert?

Rika:
PORCUPINE TREE, THE GATHERING, BLACKFIELD, OPETH.... der "Cry Baby"-Soundtrack hat es mir auch gerade angetan.

Shya:
NICK CAVE, ROISIN MURPHY...

MR:
JON BRION & FIONA APPLE, TORI AMOS. Ach, eigentlich von so ziemlich allem. Unser Schlagzeuger René hört sehr viel Progmusik à la DREAM THEATER, aber auch Pop. Unser Gitarrist Sascha mag dagegen DREAM THEATER überhaupt nicht und hat sein Autoradio meist mit Straight-Edge oder Metalcore bestückt. Ich glaube, jeder von uns fühlt sich von anderen Künstlern inspiriert. Deswegen wird man wohl auch nicht wirklich viel davon in der Musik von UNLOVED wiedererkennen.

Henri:
Ihr habt zusammen mit DISILLUSIONs Vurtox die Scheibe produziert – inwiefern hat euch seine Arbeit geholfen?

MR:
Vurtox hat ja bereits den "Killersongs"-Vorgänger "My Way To Run" produziert. Damals hatten wir große Skepsis, da wir zuvor recht schlechte Erfahrungen mit Tonstudios gesammelt hatten. Vurtox hat jedoch großartige Arbeit geleistet und so war für uns klar, dass er für die Aufnahmen zu "Killersongs" wieder in die väterliche Produzentenrolle schlüpfen sollte. Vurtox ist wirklich ein Arbeitstier und nicht nur Techniker, sondern auch ein exzellenter Musiker. Deswegen verstand er sofort, worauf es bei den Stücken ankommt. Er hat allerlei soundtechnische Kniffe auf Lager, um die Ideen umzusetzen, und ruht nicht eher, bis das eingespielte Material wirklich gut ist. Das Beste an der Arbeit mit ihm aber ist das Gefühl von Gemeinschaft, dass er mit uns in einem Boot sitzt. Vurtox sah beim Mix oft so glücklich aus, wie ich mich hinter meinem notorischen Pokerface gefühlt habe. Vurtox war aber nicht nur deswegen quasi das sechste Bandmitglied. Während den Aufnahmen hat sich herauskristallisiert, dass unser damaliger Bassist auf Grund seiner Arbeit und anderen Verpflichtungen nicht Schritt halten kann. Auf "My Way To Run" hatte ich ja bereits alle Bassspuren eingespielt, weil wir damals gar keinen Basser hatten. Da waren aber die Lieder größtenteils schon vor den Aufnahmen fertig. Diesmal haben wir jedoch im Studio komponiert. Und da bei Vurtox am Mischpult ohnehin alle Spuren zusammenliefen, hat er am Ende gleich noch den Bass eingespielt, was mir viel Arbeit und uns allen viel Zeit und Gerumpel erspart hat.

Henri:
Mit welchen Themen beschäftigen sich eure Texte auf "Killersongs"? Gibt es eine "rote Linie" auf der EP? Nennt bitte ein paar Beispiele.

Rika:
Eigentlich handelt es sich bei "Killersongs" um kein Konzeptalbum. Dennoch ergibt in meinem Kopf alles ein Bild, eine Geschichte, die ich mir "zusammengesponnen" habe. Inhaltlich liegt mir persönlich besonders "Heading Nod" am Herzen: Jemand hat etwas Schlimmes getan und weiß, es gibt keinen Weg dies ungeschehen zu machen, es bleibt nur das "Exil" und am Ende steht unverrückbar wie ein Fels die Aussage "what's done can't be undone". Die Missgunst der Leute verfolgt diese Person Tag und Nacht und es bleibt nur der Rückzug, um mit sich selbst wieder ins Reine zu kommen. Vor meinem Auge sehe ich einen alten Mann mit einem Turban auf dem Kopf, er steht in sengender Hitze auf einem kahlen Berg und schaut auf sein kleines Heimatdorf hinab, wohl wissend, nie mehr zurückzukehren. Er möchte sein Volk von sich befreien, obwohl dies der größte Schmerz ist, es zu verlassen. Er dreht sich weg und vor ihm liegt eine riesige Wüste, ohne Ziel macht er sich auf den Weg und weiß nun endlich, es macht keinen Sinn mehr, sich zu wünschen, er könnte die Zeit zurückdrehen zu dem Punkt, als es noch eine Wahl gab.

MR:
Wir werden immer wieder gefragt, was Nod auf Deutsch heißt. Es ist nicht "nicken" gemeint, sondern das biblische Land Nod, wohin Kain verbannt wurde.

Shya:
Die Songs handeln alle von Situationen aus dem wahren Leben. Es sind keine Phantasiegeschichten oder so was. Auch wenn sie zum Teil in etwas abstraktere Bilder verpackt sind. Zum Beispiel 'Your Greed': Es ist morgens, vier Uhr. Du wachst auf, liegst im Bett, es ist noch dunkel. Neben dir liegt jemand, der dir fremd ist beziehungsweise der dir durch die neue Situation völlig fremd geworden ist. Du weißt, da ist letzte Nacht irgendwas passiert mit euch. Aber du hast keine Ahnung, wie es weitergehen soll. Auf jeden Fall ist nichts mehr, wie es vor ein paar Stunden noch war. Das alles geht dir beim Wachwerden durch deinen Kopf. Du drehst dich zu der neben dir liegenden Person und entschließt dich, dir keine Sorgen zu machen. Warum nicht den Dingen einfach ihren Lauf lassen? Und warum widerstehen? Aber das ist nur meine Interpretation, hehe.

MR:
Letztlich ist allen Geschichten gemeinsam, dass in ihnen ein Moment des Wandels thematisiert wird. Der Übeltäter aus 'Heading Nod' entscheidet sich zu gehen und aus dem Nichts heraus ein neues Leben aufzubauen. Bei 'Drifting Away' ist es anders herum, da ist der alkoholisierte Aufbruch ins Nichts das Thema. Und wenn der CD-Player auf Wiederholung eingestellt ist, dann wacht man aus diesem Nichts neben einer schönen Frau oder einem leckeren Mann auf. Kaum zu glauben!

Henri:
Danke, sehr ausführlich. Und was soll das interessante Sanduhr-Cover von "Killersongs" symbolisieren?

Rika:
Es gibt vielseitige Interpretationsmöglichkeiten, das sollte nicht zerstört werden. Ich denke, jeder wird sich seinen eigenen Reim darauf machen können. Jedenfalls zerstört die Zeit. Und sie heilt, niemand kann sich dem verwehren.

Shya:
Die "Killersongs" vermitteln im Großen und Ganzen eine Art "Aufbruchs-Stimmung", den Moment, an dem man ein neues Ufer erreicht. Das bedeutet also, man lässt Altes hinter sich, wird in einen neuen Lebensabschnitt hinübergezogen, manchmal unabhängig davon, ob man es will oder nicht. Für mich symbolisiert das Cover also Veränderung, Neubeginn, den Durchbruch... Aber wie hast du so schön in deinem Review gesagt: "Es ist dieser Raum für Interpretation und geistige Beschäftigung, der Kunst eben erst zu Kunst macht; und nicht zu Massenware, die gängige Klischees und Meinungen bedient." Da kann ich dir nur beipflichten.

Henri:
UNLOVED gibt es ja schon eine ganze Weile, ihr hattet auch Durststrecken zu überwinden. Erzählt bitte kurz die Geschichte eurer Band?

MR:
Das kurz zu erzählen, ist schwierig. Wir haben so ziemlich alles durchgemacht, was normalerweise das Ende einer Band bedeutet. Drogenexzesse, Streit und Prügelei, Mitgliederschwund... Aber darüber möchte ich eigentlich gar nicht so sehr nachdenken. Wir hatten eine gute Zeit, an die wir uns trotz aller Probleme gern erinnern. Jedoch ist das unsere Kinderzeit, in der wir uns ausprobiert haben und alle Fehler machten, aus denen wir für die Zukunft lernen konnten. Die erwachsene Band UNLOVED existiert in dieser Form erst seit 2003. Ich würde die Vorproduktion zu "My Way To Run" als Meilenstein nennen. Shya, Rika und ich waren der harte Kern, der von UNLOVED noch übrig war. In dieser Zeit kam Sascha zu uns und nach den Aufnahmen zu "My Way To Run" hat uns Tschacke, der damals mit Sascha eine Band namens DROPKICK hatte, mit unserem heutigen Schlagzeuger René bekannt gemacht, der wiederum den Bassisten Felix mitbrachte. Tschacke war die ganze Zeit in der Nähe wie ein Magnet, der von der Bühne angezogen wird. Das letzte Jahr über hat er Felix bei Konzerten vertreten, wenn dieser arbeiten musste. Und seit diesem Jahr zupft er den Bass hauptamtlich. Wir fühlen uns ausgesprochen wohl. Ein Umstand, den es lange Jahre nicht gab.

Rika:
Ja, irgendwie haben wir uns immer wieder zusammengerauft und einfach weiter gemacht, selbst, als wir keinen Schlagzeuger mehr hatten. Wenn ich zurückdenke, sehe ich viel Chaos und irgendwie haben wir uns durch das ganze Gewirr gefunden und, auf Umwegen zwar, zueinander gefunden.

Henri:
Ihr habt in eurer wechselvollen Geschichte mit eurer Sängerin Shya einen Glückgriff getan - wie ist sie zu euch gestoßen?

MR:
Ich habe Shya nach einem Chorkonzert zu Weihnachten 1999 angesprochen, als ich von ihrem Sologesang zu Bachs "Ave Maria" verzaubert war. Eine Woche später haben wir das erste Mal zusammen geprobt und der Rest ist Geschichte. Ich hatte sie zu der Zeit schon ein halbes Jahr lang beobachtet, weil ich zufällig bei ihrer Stimmprobe dabei war, als sie in den Chor aufgenommen wurde. Das war eigentlich für uns ehemalige Mitglieder immer ein perverser Spaß, weil da normalerweise eingeschüchterte Teenager keinen sauberen Ton hervorbringen. Shya hat uns jedoch mit ihrer klaren Stimme und ihrer weiten Lage umgehauen. Und sie kam allein zu den Proben und stand auch einsam in der ersten Reihe, war also nur der Musik wegen dort. Das hat mir sehr imponiert.

Henri:
Shya, nimmt du eigentlich Gesangsunterricht?

Shya:
Nein, nehme ich nicht. Ich hab schon mindestens tausend Mal darüber nachgedacht, aber bis jetzt hab ich mich noch nicht dazu durchgerungen. Ich hab mit zwei oder drei Jahren angefangen zu singen. Damals hat mir meine Uroma einige Lieder beigebracht. Und ab da hab ich dann nicht mehr aufgehört zu singen. Immer und überall hatte ich ein Lied auf den Lippen. Während meiner gesamten Schulzeit war ich im Chor - natürlich. Und dann bei UNLOVED. Währenddessen habe ich alles gelernt, was ich kann. Ich denke, ich werde Gesangsunterricht nehmen, wenn ich einmal merken sollte, dass ich mit etwas komplett überfordert bin. Naja, zum Glück könnte man auch so einiges, was vielleicht ein wenig "komisch" klingt, zur Not noch als Kunst oder "eigenen Stil" verkaufen, haha. Aber dazu bin ich, ehrlich gesagt, viel zu ehrgeizig...

Henri:
Und wie viele Heiratsanträge bekommst du durchschnittlich pro Monat?

Shya:
Haha... Moment, ich überschlage noch... Also, wenn ich genau nachzählen soll, wird das Interview aber nicht rechtzeitig fertig, haha.

Henri:
Zurück zum Ernst des Lebens: Wie seht ihr eure Chancen einen Deal bei einem Label zu bekommen?

Rika:
Wir sind sehr optimistisch. Die CD ist noch nicht erschienen, aber es gab schon eine konkrete Anfrage. Wir haben schon so unsere Vorstellungen und wollen diesen großen Schritt mit Vorsicht und Bedacht gehen. Drückt uns die Daumen!

Henri:
Wie stellt ihr euch die musikalische Zukunft der Band vor - was kann kreativ noch alles passieren, was schließt ihr aus?

Rika:
Wir möchten weg von diesen Vergleichen mit NIGHTWISH oder WITHIN TEMPTATION oder ähnlichem! Damit können wir uns absolut nicht identifizieren.

MR:
Richtig. Diese Gothic-Metal-Schublade öffnet sich scheinbar zwangsläufig, wenn eine Band verzerrte Gitarren, Synthesizer und Frauengesang kombiniert. Die Vergleiche sind ja meist als Kompliment gemeint und werden von uns auch so verstanden. Aber gelegentlich, besonders durch das darauffolgende Hörensagen, zieht das auch Plagiatsvorwürfe nach sich, die wirklich nicht gerechtfertigt sind.

Rika:
Musikalisch sind wir viel experimenteller geworden, dies soll sich auch weiterhin so entwickeln. Wir sind da sehr offen. Viele Leute in der Band bringen viele Ideen ein, das kann in alle Richtungen gehen. Mit unserem "Killersongs"-Stil sind wir jedenfalls sehr zufrieden, aber es wird keinen Stillstand geben.

Henri:
Jetzt werdet ihr euch aber sicher erst einmal um eure aktuelle CD kümmern wollen: Wann werdet ihr "Killersongs" live vorstellen?

Rika:
Am 4. März in der Moritzbastei in Leipzig gibt es das erste Konzert zur CD.

Henri:
Und was können die Zuschauer von eurer Show erwarten?

Shya:
Ah, große Überraschung! Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass die Zuschauer sich durchaus auf Einiges gefasst machen können. Wir haben einige Ideen, um die "Killersongs" in einer den Liedern würdigen Art und Weise auf die Bühne zu bringen. Es wird ein Erlebnis! Mehr möchte ich jetzt noch nicht dazu sagen.

MR:
Es wird jedenfalls ein außergewöhnliches Konzert werden. Deswegen verpasst nicht zu kommen!

Henri:
Ich habe hier noch ein paar Namen, bitte antwortet spontan, was ihr damit für Assoziationen verbindet.

- Anneke van Giersbergen

Rika:
Sängerin meiner Lieblingsband. Angeborenes, ansteckendes Lächelsyndrom.

Shya:
Wann wird Sie wohl endlich mit mir verglichen werden??

MR:
Die Königin des Rückwärtsgesangs. Maik Knappe von den DARK SUNS hat einmal von der "unerreichten Anneke" gesprochen und ich hatte keine Ahnung, wen er meint. Peinlich.

- Björk
Rika:
"Dancer in The Dark"

MR:
"Big Time Sensuality" - Meine erste Begegnung mit MTV Europe.

Shya:
Absolutes Unikat. Ich muss in der richtigen Stimmung sein, sonst werd ich wahnsinnig.

- DARK SUNS
Rika:
Der Schlagzeuger singt, der Sänger spielt das Schlagzeug, haha... Sehr ungewöhnlich, sehr hörens- und sehenswert.

Shya:
Die zum größten Teil Blond-Mähnigen... Sie waren auch bei der großen DISILLUSION- Livebesetzung dabei.

MR:
Ich war begeistert von ihrer Interpretation des KARAT-Klassikers 'Albatros'.

- ANATHEMA
Rika:
Im November 1999 sitze ich nachts in meinem Auto, bin traurig und höre "Judgement" auf Kassette rauf und runter, immer wieder... "The heart-sick memories"...

MR:
Rikas Auto hab ich in dieser Zeit an dem großen ANATHEMA-Schriftzug erkannt.

Rika:
Und der war wirklich groß!! Bald war das Auto Schrott und um den Schriftzug tat es mir wahnsinnig leid.

Shya:
Höre ich zu selten...

- MY DYING BRIDE
MR:
Na toll, jetzt kann ich nur noch an Heckscheiben denken. Vor unserem Proberaum parkt ein rotes Auto mit einem MY DYING BRIDE-Aufkleber.

Rika:
...Corpse Bride, haha...ist auch schön!

Shya:
... ...

Henri:
Any Last Words?

Rika:
Bitte brennt unsere CD nicht.

Shya:
Genau, kauft sie lieber, das lohnt sich viel mehr, denn das Teil ist ein GESAMTKUNSTWERK!!!

MR:
Und wenn sie euch gefällt, dann kommt zu unserem Releasekonzert am 4. März in Leipzig!

Redakteur:
Henri Kramer

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