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Vorschau: DEVIL SIDE Festival 2010

29.06.2010 | 09:41

Teuflisch heiß. So wird der Sommer mit aller Bestimmtheit unter dem Banner des infernalisch-krassen Line-Ups des zweiten Devil Side Festivals Ende dieser Woche.

Als Fan stellt man sich immer wieder notorisch verständlicherweise die ewige Partyfrage: Welches Festival besuche ich diesen Sommer? Gar nicht so einfach. Meist reicht die Kohle nicht, um alle hedonistischen Behaglichkeiten und Annehmlichkeiten zu finanzieren, weshalb man wählen muss zwischen rein musikalischem Genuss und toller Atmosphäre oder einem moderaten Preis-Leistungsverhältnis, bei welchem man zumindest ein paar Kröten mehr auf der Tasche hat, die dann selbstredend fleißig in dicke Mengen Bier, Fast-Food und Merchandise investiert werden.

Manchmal muss man sich aber auch gar nicht den Kopf darüber zerbrechen. In seltenen Fällen finden sich unter den inflationär aus dem Boden schießenden durchorganisierten Freiluftveranstaltungen auch kleinere Freizeitperlen, die beides bieten: ein tolles, musikalisch abwechslungsreiches Programm, die nötige, damit meist zwangsläufig einhergehende, erstklassige Stimmung und die Möglichkeit, sich aufgrund des niedrigen Ticketpreises auch mal mehr als nur eingeschränkte Bedürfnisdurststrecken zu genehmigen. Genau das bietet das diesjährige Devil Side Festival, welches am 04. Juli in der Nähe des Uni-Campus' Essen stattfinden wird. Bereits im vergangenen Jahr haben Bands wie MOTÖRHEAD, SOULFLY, MILLENCOLIN, BLOODHOUND GANG, THE BONES, SEPULTURA, ANTHRAX u.v.m. einen bleibenden Eindruck in Sachen guter Liveshows und höllischer Partystimmung beim 1. Devil Side Open Air hinterlassen. Dieses Jahr weiß man ähnliche Hochkaräter vorzuweisen: Abwechselnd drücken sich Schwergewichte und Geheimtipps wie DEVILDRIVER, FEAR FACTORY, ZEBRAHEAD, DANKO JONES, SICK OF IT ALL, AIRBOURNE und AMON AMARTH die Klinke in die Hand. Wer sich da nicht über die Gefahr im Klaren ist, ein wirklich ausgezeichnet bespicktes Event (an welchem im Übrigen auch kein einziges WM-Finalspiel bestritten wird) leichtsinnig zu verpassen, dem ist sicherlich nicht mehr zu helfen. Denn für schlappe 39 Euro bekommt man ein Genregrenzen überwindendes Hard'n'Heavy-Paket der absoluten Extraklasse – ohne Wenn und Aber. Besieht man obendrein die exzellent ausgewogenen Stilwechsel auf den zwei aufgestellten Bühnen, bekommt man glatt den Eindruck, in Essen gleich ein kleines Crossover-Wunderwerk zu erleben, denn egal ob eher klassisch oder modern, egal ob Metal, Hardcore, Punk oder Rock – man zeigt sich von Szenezwängen unberührt. Alles steht unter dem Banner des facettenreichen und schrankenlos powerfullen Rock'n'Roll. Das Motto: Hauptsache mitreißend-hart und qualitativ-knüppeldick.

Für preiswerte Verpflegung will man laut Veranstalter ebenfalls sorgen, was zusätzlich für unbekümmerten Spaß sorgen sollte. Und nicht nur das: Ein kleiner Biergarten wird zusätzlich bereitgestellt. Wer sich außerdem nach ein bisschen Ruhe sehnt, kann auch gleich den unweit dem Festivalgelände gelegenen Teich besuchen.

Alles Weitere findet Ihr auf der Homepage des Veranstalters.

 

Redakteur:
Markus Sievers

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