top banner 66
side banner 67

70000tons of Metal - Miami - Georgetown - Miami

11.05.2012 | 20:40

23.01.2012, MS MAJESTY OF THE SEAS

Please stay on board and Rock!

"Wenn jemand eine Reise macht, so kann er was erleben." Dieser Spruch ist genauso abgedroschen, wie wahr. Wir wollen euch an unseren Erlebnissen bei dem wohl ungewöhnlichsten Festival teilhaben lassen. Bereits zum zweiten Mal sticht die "Majesty Of The Seas" mit einer Ladung Metalheads an Bord in See. Wie es sich anfühlt, bei guter Musik zu feiern und wieso man in Flip Flops zum Konzert gehen kann, das wollen wir euch auf den nächsten Seiten verraten.


Ausgangspunkt für diese Sause ist der Port Of Miami. Bei solch einer weiten Anreise lohnt es sich natürlich, das Festival mit einem Urlaub zu verbinden. Also geht es gut eine Woche eher für uns los. Dem kalten Deutschland sagen wir gern: Auf Wiedersehen! Bei gut zwanzig Grad in Miami steigen wir aus dem Flieger. Das sind die Abendtemperaturen. Nach knapp vierundzwanzig Stunden auf den Beinen heißt es erst einmal ausschlafen. Gegen Mittag aufgestanden und die Tür vom Motel aufgemacht: Wow! Strahlender Sonnenschein und knapp dreißig Grad. Manchmal muss man einfach auch mal Glück haben. Los geht es mit einer Erkundungstour durch die Stadt. Natürlich sind jetzt noch keine Metaller zu sehen. Noch etwas chillen am Strand. Herz, was willst du mehr? Metal natürlich. Aber das dauert noch. So ein paar Tage vorher da zu sein ist gar nicht verkehrt, da kann man sich schon ein wenig akklimatisieren und vorbräunen. Mit einem Trip zu den Florida Keys und speziell dem berühmten Key West lässt sich das prima vereinbaren und - hier wird das Motto der Reise kreiert: "Es hätte uns schlimmer treffen können!" - mit einem guten Rocksender bei strahlenden Sonnenschein den Highways entlang cruisen. So lässt es sich aushalten!

Am Wochenende vor dem Auslaufen des Schiffes geht es zurück nach Miami. Nun hat sich das Bild in der Stadt gewandelt. Überall trifft man Downtown "schwarze Gestalten", die freundlich gegrüßt werden. Die ersten Freundschaften entstehen beim Bier. Ein Großteil stattet dem hiesigen Hardrock-Café einen Besuch ab, um es sich bei ordentlicher Beschallung gutgehen zu lassen. Das ist gar nicht so einfach, denn Latinosound hat hier die Oberhand. Unser Versuch am Samstagabend eine adäquate Tanzveranstaltung in Richtung Metal oder Gothic zu finden, ist nach langer Recherche gescheitert. Das würde man bei solch einer großen Stadt nicht vermuten. Doch nun genug über das Nachtleben gemeckert, es geht endlich an Bord!

Redakteur:
Swen Reuter
1 Mitglied mag diesen Konzertbericht.

Login

Neu registrieren